Beiträge von Cherubina

    Nimm den Castingtermin mit, und guck auch, welche Staffeln Mantrailerausbildung mit drin haben! K9 ist ein kommerzielles Unternehmen und keine Einsatzstaffel, klar verlangen die Geld für ihre Leistung.

    Wobei ein Hund nicht beliebig für beides prädestiniert ist - daher ist Mantrailingerfahrung für einen Trümmersuchhund auch kein Bonus. Mit einer ausgeprägten Spurveranlagung gehört der Hund in die Mantrailer-Ausbildung, mit starker Stöberveranlagung zur Fläche/Trümmer. Dazwischen kann es sowohl-als auch sein, und hängt dann von der passenden Ausbildung ab. Ob Smilla wirklich ein Trailer ist, oder nur so freizeitmässig trailt (das kann jeder Hund), wurde dir bei K9 wohl nicht gesagt.

    Dass K9 kommerziell ist, ist mir bewusst und dass die einem dort nicht sagen werden, wenn der Hund keine wirklich gute Veranlagung hat auch :smile: Die wären ja schön blöd sich so die zahlenden Kunden zu vergraulen.
    Ich persönlich hatte schon den Eindruck dass es ihr liegt und auch Spaß macht, aber ich habe ja auch keine guten Vergleichsmöglichkeiten. Ich könnte mir sogar vorstellen dass sie besser stöbert - zumindest sucht sie mit einer unglaublichen Ausdauer die Wiesen im ZickZack nach Mäusen ab, folgt aber einem Reh nur solange sie es sieht. Ob das wirklich schon was aussagt? Keine Ahnung!

    Ich schaue einfach mal was passiert...


    Mich würde aber ernsthaft interessieren was da denn gecastet wird in so kurzer Zeit! Ich mach zwei Monate "Passt der Hund"-Training, und dann sechs Monate "Passt der Mensch"-Training -wenn der Hund denn passt.
    Aber das Casting wird ja nicht so lange gehen :D ?


    Ich habe einen Zeitungsartikel vom letzten Castung im Sommer gefunden. Es wird wohl Grundgehorsam und Verträglichkeit geprüft und die Hunde dürfen durch einen kleinen Parcour laufen. Also nicht großes.
    Wer besteht (beim letzten Mal 7 von 15), der darf einen Monat lang zur Probe mittrainieren.

    Natürlich ist das eine individuelle Sache.
    Fast jeder hier schrieb "Ich denke/ Ich rate/ Könnte vllt."
    Wir wissen es nicht genau, und probieren nur auf den Thread einzugehen, was mögliche Gründe sein könnten =)

    Nehmen wir nochmal das treten usw.
    Ich glaube nicht das hier die Polizei usw. gemeint war, sondern die zu suchende Person. Nicht immer sind diese bewusstlos, manche sind wissentlich "abgehauen", die wären also durchaus in der Lage einen Hund/Verbeller der einen weiten Radius hat absichtlich zu schädige ohne das du oder der Helfer eingreifen kann.

    Wenn man möchte kann dieses Hin und Her ewig weiter gehen. Es gibt immerPros/Contras für Kleine und auch Größere Rassen.
    Letzten Endes heißt es für die TS weiterhin umschauen, nachfragen und ausprobieren. So wie die HH des Mopes, oder eben auch bad_angel :dafuer:

    Stimmt, es gibt wirklich für beides gewisse Vor- und Nachteile. Aber bisher bestätigen mich die Antworten ja nur darin, dass es eben nicht DEN Ausschlussgrund gibt. Ich dachte ich übersehe vielleicht irgendetwas wesentliches.

    Ach ja: Ins Beuteschema eines Greifvogels passt sie mit ihrer Größe wirklich nicht mehr. Ich habe Schafe und sie ist so groß wie ein kräftiges Lamm und die sind auch Tag und Nacht auf der Weide. Smilla hat dazu noch deutlich bessere Zähne!

    Und die Gefahr im Menschengetümmel ist tatsächlich für einen kleinen Hund größer, aber wenn es tatsächlich mal zu eng wird, dann klemme ich sie mir unter den Arm und sie ist raus aus dem Gewühl. Das mache ich wirklich nicht oft, aber im Extremfall hat es sich bereits bewährt.

    Ich habe bei K-9 getrailt und mir war es schlichtweg zu teuer! Eine Weile habe ich noch in einer privaten Gruppe weitergemacht, die sich aber aufgelöst hat und nun bin ich weggezogen.

    Wie die Verhältnisse mit kleinem Hund bei der Lawinensuche sind, weiß ich nicht, aber das wird bei uns in Mittelhessen sowieso nicht trainiert.

    Was Ausdauer und Drahtigkeit angeht kann Smilla bisher jedem großen Hund das Wasser reichen. Wenn ich sie mit meinen früheren Hunden (Border Collies) und meinem Zweithund Kito (19 kg sehr schlank) vergleiche, dann ist sie sogar um einiges zäher. Kito steckt sie auf jeden Fall locker in die Tasche.
    Agility mache ich mit ihr übrigens auch und wenn bei wärmeren Temperaturen die großen Hunden mit Zunge am Boden in den Wasserbecken liegen, gehe ich mit Smilla noch ne Runde Slalom üben...

    Das angeblich langsamere Lerntempo als Begründung find ich lustig! :p
    Bei unserer BH Prüfung war der Prüfer ein Schäferhundmensch vom alten Schlag. Vor mir lief eine mit einem Podenco Maneto Mix. Die hat sich mit ihrem Winzling nicht gerade mit Ruhm bekleckert und ist gerade so durchgekommen. Ihr hat er dann in einem sehr gönnerhaften Ton erklärt, dass man von so einem kleinen Hund natürlich nicht das Gleiche erwarten kann wie von einem Schäferhund... (was ein stückweit ja stimmt, aber nicht aufgrund der Grüße, sondern auf Grund der Rasse). Dann kam ich und Smilla hat ihm gezeigt, dass auch kleine Hunde gescheit laufen können. Wir haben die Tageshöchstpunktzahl erreicht.

    Hier in der Stadt ist in zwei Wochen ein "Casting" der Rettungshundestaffel. Ich glaube ich melde mich einfach mal an und schaue was passiert. Ihr bestätigt mich ja im Prinzip nur darin, dass es keinen wirklich ernsthaften Grund gibt es nicht zu versuchen.

    Welcher Teil der Arbeit ist in deinen Augen denn für einen kleinen Hund gefährlicher als für einen großen?

    Sie kann laufen, klettern, rennen, sie spielt mit Hunden in jeder Gewichtsklasse, sie läuft am Rad (auch mal Strecken zwischen 20 und 30 km). Vielleicht bin ich ja betriebsblind, aber wo liegt die Gefahr?

    Hallo,

    ich interessiere mich schon seit einiger Zeit für die Rettungshundearbeit. Ich glaube auch, dass Smilla viel mitbringt, was man dafür braucht: Sie ist sehr aufmerksam und lernt schnell, sie ist selbstsicher in fast allen Situationen und freundlich zu allen Menschen, sie ist trittsicher und sportlich, sie arbeitet auch mal selbstständig.
    Einziges Manko aus meiner SIcht ist ihr Alter (sie ist gerade 3 Jahre alt), allerdings bringen wir auch schon etwas Erfahrung mit: abgeschlossene BH und 1 Jahr Mantrailing.

    Aber: Auf allen Seiten von Rettungshundestaffeln in der Nähe habe ich eine Größenbegrenzung gefunden. Dass ein Hund nicht so schwer sein soll, dass man ihn nicht mehr heben kann verstehe ich, aber warum scheiden kleine Hunde für die Arbeit aus?
    Smilla wiegt nur 6,5 kg, aber ich persönlich sehe darin mehr Vorteile als Nachteile: Bei der Trümmersuche passt sie durch Spalten und bringt so leicht nichts zum Rutschen oder Einstürzen, bei der Suche nach Personen macht sie fast niemandem Angst, ich kann sie mir locker unter den Arm klemmen und auch der Transport in den unterschiedlichsten Fahrzeugen gestaltet sich viel unkomplizierter.

    Warum also werden Hunde in "Retrievergröße" überall bevorzugt? Ist es nur das Balancieren auf der Leiter, bei dem sie wohl größere Probleme haben würde?

    Das ist tatsächlich das erste, was ich gerade getan habe, ich habe dem Verein geschrieben und sie darauf aufmerksam gemacht. Sie haben nun meine aktuelle Mail-Adresse und meine Bitte bei der nächsten Anfrage diese an mich weiterzuleiten.