Bei Smilla ist es genau umgekehrt! Sie hat manchmal phasenweise einen unheimlichen Hunger. Ein Kostverächter ist sie auch sonst nicht, aber in diesen Zeiten ist nichts vor ihr sicher! Rohe intakte Hühnereier, der Kot der verschiedensten Tiere, Schaffutter... Sie hat mal während ich sie für 10 Minuten im Auto gelassen habe den Reißverschluss meines Rucksacks geöffnet und eine Brotbüchse mit Trockenfutter herausgezogen (wobei ich noch immer staune, dass sie das geschafft hat).
Nach einer Wurmkur ist sie wieder im Normalmodus und ich kann problemlos auch mal was stehenlassen.
Beiträge von Cherubina
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An sich war es ein sehr schönes Gespräch und der Bewohner strahlte übers ganze Gesicht :)
Aber was ist ein FUCHSDREHER? Zuhause hab ich dann gleich mal im Netz nachgeschaut, aber nichts gefunden.
Er meinte nur, dass der Schäferhund doppelt so groß war.
Vl euch Foxterrier?Den Begriff Fuchswürger habe ich schonmal gehört. Damit bekommt man über Google Ergebnisse zu jagdlich geführten Jagdterriern:
http://www.google.de/imgres?imgurl=…ved=0CCwQrQMwAw -
Ohh, die Vogelsbertouren wollte ich auch mal laufen, ist ja schön nah :)
Ist das denn ein Problem mit nichtableinbaren Getier?

Problem ist relativ, für mich wäre eine Wanderung nur mit angeleinten Hunden ziemlich nervenaufreibend und für Kito alles andere als entspannt. Mal zwischendrin an die Leine ist OK, aber wenn es überwiegt, würde ich einfach nicht mitlaufen...

Kito läuft hier zu 100 % ohne Leine, Smilla kommt nur selten dran. Kito ist ohne Leine ein völlig entspannter netter Kerl, der auf mich achtet und von sich aus in der Nähe bleibt. An der Leine wird er schnell nervös, fühlt sich eingeengt und zieht wie ein Berserker, wenn ich ihn nicht daran hindere. Wenn ich versuche am Leineziehen zu arbeiten bedeutet das ein ständiges stop-and-go und einen völlig gestressten Hund, wenn ich ihn (am Geschirr, da darf er) ziehen lasse, dann bekomme ich nen schmerzenden Arm und mein Hund ist am Ende auch völlig fertig.
Ich habe die ersten 2 Jahre daran gearbeitet, er hat sogar die Begleithundeprüfung abgelegt, aber für ihn ist Leine nach wie vor stressig und da ich sie hier nicht brauche, hat sich das natürlich auch nicht wirklich verbessert im letzten Jahr. -
Richtung Vogelsberg gibts auch ganz schöne Strecken - Höhenweg z.B., weiß aber nicht, inwiefern das für euch interessant wäre.
Sehr! Die Felsentour bin ich schon alleine gelaufen und die Weitblicktour steht auf meiner Liste.
Beim Höhenweg muss man eben aufpassen, dass nicht zu viel los ist. Ich finde Wandern mit Hund schwierig, wenn einem ständig Menschen begegnen. Auch ist in einigen Bereichen dort oben Leinenpflicht, wenn ich mich recht erinnere.Hier gibts schöne gut ausgeschilderte Routen:
http://www.extratouren-vogelsberg.de/index.html -
...oder Richtung Lauterbach

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Ich wäre auch sehr interessiert. Ich bin leider oft terminlich sehr verplant, aber wenn ihr eine Wanderung plant und es bei mir in den Zeitplan passt, würde ich mich sehr freuen, wenn ihr mich mitnehmt!
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Eigentlich kann ich mir nicht vorstellen einen Hund zu übernehmen, den ich vorher nicht persönlich kennenlernen kann. Bei dieser Maus würde ich wohl eine Ausnahme machen, wenn ein dritter Hund in Frage käme.
Sie erinnert mich irgendwie total an Smilla... -
Dafür gibt es bei mir das Verbot die Leine um die Hand zu wickeln und die klare Anweisung die Leine loszulassen, wenn Smilla zieht. Die Leine fällt aber auch so oft genug unbeabsichtigt zu Boden...
Einen größeren Hund, der sich von einem anderen Hund, einem Blatt oder einer Katze so schnell zum An-der-Leinen-Zerren verleiten lässt würde ich aber einem kleinen Kind ohnehin nicht in die Hand geben. -
@zauberpony
Du hast ein Kind dein Hund halten lassen?Ich bin zwar nicht gemeint, aber mein 6jähriges Patenkind führt Smilla auch alleine an der Leine. Solange ich daneben gehe und eingreifen kann, wenn es nötig ist und solange nichts passieren kann, sollte das Kind die Leine mal loslassen - wieso nicht. Geht natürlich zum Beispiel nicht bei nem Hund der zieht, nicht gehorcht oder an vielbefahrenen Straßen...
Zum Hochnehmen von kleinen Hunden ein bemerkenswerter Satz meiner Mitbewohnerin, als wir vor Jahren mit meinem Border Collie Senior durch die Stadt liefen. Racki war angeleint und brav wie ein Lämmchen. Trotzdem nahm eine Dame ihren Kleinsthund verschreckt auf den Arm, als wir sie in einigen Metern Entfernung passierten.
Meine Mitbewohnerin sagte zu ihr: "Das ist nett von ihnen, aber sie können ihn ruhig runterlassen. Unserer hat keine Angst."
Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Frau den Witz verstanden hat - ich fands zum Brüllen komisch.P.S.: Ich nehme Smilla in ausgewählten Situationen auch mal eben auf den Arm. Zum Beispiel, wenn ich keine Leine dabei habe und ich ohne großes Getue schnell an einem anderen angeleinten Hund vorbei will. Kito kann ich dafür kurz am Halsband nehmen, aber Smilla ist da einfach unbequem klein.
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Ich würde gerade noch den altdeutschen Hütehund mit in die Runde schmeißen. Je nach Schlag und Individuum haben die zum Teil einen nicht zu unterschätzenden Schutztrieb, einen "Will-to please" würde ich bei einem Hütehund vorraussetzen, allerdings sind die meisten Vertreter nicht ganz so "hibbelig" wie Aussie und Border. Der Haken an der Sache: oft bleiben diese Hunde mehr oder weniger Überraschungseier und es ist sicherlich nicht ganz leicht an einen gut sozialisierten Hund heranzukommen.
Ich persönlich kenne einen völlig durchgeknallten schwarzen Altdeutschen, mehrere umgängliche Gelbbacken (zum Teil als Arbeitshunde beim Schäfer), eine eher unruhige Gelbbacke, die im Zweifel auch nach vorne geht, einen Strobel mit ausgeprägtem Schutztrieb und territorialer Aggression, einen Strobel mit großer Umweltunsicherheit gepaart mit territorialer Aggression, einen sehr umgänglichen und konzentrierten Harzer Fuchs und
warum ich den Altdeutschen Hütehund überhaupt vorschlage:
einen Pommerschen Schafpudel, der zu 100% passen würde. Sie war wachsam, gut trainierbar, ein Fels in der Brandung in der Familie und bei Fremden eher skeptisch. Ihre Freundschaft musste man erst verdienen ;-) dabei war sie aber sehr ausgeglichen und vom Typ her eher gemütlich.