Beiträge von Cherubina

    In Sachen Zweitkatze habt ihr mich ja schon so gut wie überzeugt, ich werde aber auf jeden Fall vorher noch mit meiner Kollegin sprechen.
    Es ist bestimmt besser, wenn sie während meiner Abwesenheit nicht alleine ist und es schont hoffentlich am Ende nicht nur die Tapeten, sondern auch die Hunde und meine Hände...
    Im Übrigen würde ich sagen, dass die Katze zur Zeit mehr Beschäftigung und Aufmerksamkeit bekommt als meine Hunde und nicht fast genauso viel ;) Gerade war ich eine Stunde mit den dreien draußen. Katze wurde bespaßt, hat Blätter gejagt und ist geklettert, die Hunde haben sich mehr oder weniger selbst beschäftigt. Jetzt dösen die Hunde und Katzi nimmt nun mich als Kletterbaum.


    Mit dem Freigang werde ich es wohl meinem Gefühl überlassen. Für beide Varianten (schon vor oder erst nach der Kastration Freigang) kenne ich positive Beispiele, übrigens auch mehr als genug Beispiele von ungewollt tragenden Wohnungskatzen.
    Es müssten schon sehr viele doofe Umstände zusammenkommen, damit ich bei einer Kastration mit 5 Monaten schon eine Trächtigkeit riskiere. Die Katze jetzt schon alleinen draußen zu lassen kommt sowieso nicht in Frage und dass es nach dem Reinkommen Futter gibt scheint sie schon begriffen zu haben.

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    Und dann gehts rein zum Futter:

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    Vielleicht bin ich ja zu sehr hundegeprägt, aber lernt eine junge Katze das Sozialverhalten nicht am Besten von erwachsenen Katzen? Den Kontakt zu den Nachbarskatzen hätte die Kleine regelmäßig und ausgiebig. Jetzt im Sommer ist der Bereich vor dem Haus wie ein zweites Wohnzimmer und die Kleine war bis jetzt ganz selbstverständlich mit draußen. Die Nachbarskatzen räkeln sich in der Sonne und die Kleine spaziert daran vorbei. Für engeren Kontakt muss sie sowieso erst einmal ihren kleinen Schnupfen auskurieren.
    Ich lege es ganz klar nicht auf eine viel zu frühe Trächtigkeit an, aber Katzen, die im Frühjahr geboren werden neigen nicht gerade zur Frühreife und ich kann eine Kastration jederzeit selbst vornehmen.

    Sie kannte bisher nur das Leben draußen und sie jetzt komplett drinnen zu lassen kommt mir unpassend vor. Natürlich ist sie nicht unbeaufsichtigt draußen! Sie hält eng Kontakt und kommt sofort wenn man sie lockt. Sichtlich genießt sie es die Umgebung zu erkunden und Blätterhaschen zu spielen. Als kleines Ritual versuche ich einzuführen, dass es sofort Futter gibt, wenn wir wieder reingehen.

    Natürlich ist ein gleichaltriges Tier zum Raufen toll und ich will auch gar nicht völlig ausschließen eine zweite Katze dazuzuholen, sollte die Kleine bei mir bleiben, aber zunächst einmal müsste ich mich (wie auch meine Hunde) mit dem Gefühl anfreunden EINE Katze zu haben - bisher wollte ich eigentlich gar keine Katze haben!

    Der Katzenwelpe (=deutsch) bzw das kitten (=englisch) ;) ist ca. 8 Wochen alt und ich habe es von einem landwirtschaftlichen Betrieb, wo es am Tag zuvor mutterseelenalleine aufgetaucht war und natürlich Anschluss gesucht hat. Andere Katzen sind dort weit und breit keine - der Verdacht kam auf, dass die kleine Maus äh Katze dort ausgesetzt wurde, da sie wirklich erstaunlich zutraulich ist.

    Ich habe sowohl in meiner Arbeit als Tierärztin, als auch privat schon einige Katzenwelpen kennengelernt und so cool waren wenige und schon gar keine "Bauerhofkatze". Selbst das Reinigen der Ohren hat sie geduldig und schmusend mitgemacht, obwohl es dank massivem Ohrmilbenbefalls eine ganze Weile gedauert hat.

    Wie machst du es denn, wenn dein Kleiner die Hunde übermäßig bedrängt? Trennst du die Hunde von dem Zwerg, wenn du nicht da bist? Mich interessiert einfach wie lange man massiv managen muss und ab wann es bei euch halbwegs harmonisch geklappt hat. Natürlich lasse ich die Hunde nicht einfach machen und schütze die kleine Katze vor Maßregelungen. Tatsächlich ist die Lage heute Abend schon deutlich entspannter.
    Klar sind alle Tiere verschieden und bei manchen Konstellationen mag es gar nicht klappen, aber mich interessieren Erfahrungsberichte.

    Es ist nicht ganz klar, ob die Kleine wirklich bei mir bleiben wird. Wenn es so wäre, wäre sie die einzige Katze bei mir. Allerdings wäre sie Freigänger in einem winzigen Ort umgeben von Wiesen und Feldern. Die erwachsenen Katzen unserer direkten Nachbarn hat sie heute bereits flüchtig kennengelernt - alle waren interessiert aber friedlich. Ich sehe da kein Problem drin sie als "Einzelkatze" zu behalten...

    Ich hole den Thread mal wieder vor. Hier bereichert seit heute ein Katzenwelpe unsere traute Runde. Ob die kleine Katze bleiben wird oder nicht steh noch nicht fest und es könnte bestimmt viel schlechter laufen, aber eine Sache macht mir Kopfzerbrechen.

    Die Kleine ist sehr vorwitzig und hat keine Angst vor den Hunden. Diese wurden nur beim ersten Beschnuppern angefaucht, seitdem zeigt sie nur wenig Zurückhaltung. Den Hunden habe ich verboten die Katze zu bedrängen - besonders Smilla lief zunächst sehr steifbeinig und vibrierend hinter ihr her und "schnappte" auch mal in Zeitlupe hinter ihr her. Das hat sich schnell gelegt.
    Wenn alle in Bewegung sind und abgelenkt sind, läuft die kleine Katze unter den Hunden herum, als würden sie schon lange zusammenleben.

    Das Problem ist jetzt aber, dass die beiden Hunde ihre Schlafplätze aufgesucht haben und die kleine Katze eine sehr aktive Phase hat. Als ich zu langweilig fürs Klettern und Spielen wurde, ging sie Hunde beschmusen. Smilla findet das gar nicht lustig und zieht die Nase kraus, was klein Katze nicht versteht. Aus Kitos Richtung kam auch mal ein halblautes Bellen, bevor er aufstand und das Weite suchte.

    Ich glaube nicht, dass die Hunde der Katze gezielt nach dem Leben trachten, aber wenn sie über die Strange schlägt, ihre Krallen ausfährt oder einfach nervt, dann würden sie ja hundetypisch maßregeln und ich weiß einfach nicht, ob das bei 500 g Katze gut geht.

    Zur Zeit werden die Hunde für ruhiges Verhalten gelobt und die Katze von den Hunden ferngehalten. Ich werde sie vorerst auch bestimmt nicht alleine in einem Raum lassen.
    Aber was für Erfahrungen habt ihr mit mutigen Katzen und genervten Hunden gemacht?

    Hallo!

    Falls deine Kollegin eine andere Katze schon hat, was ich annehme, dann sag ihr bitte, dass sie die Kleine erst in Quarantäne geben soll, wegen dem Katzenschnupfen und abklären soll, ob sie Krankheiten hat. Viele wissen das nicht und dann hat man zwei Katzen die krank sind. Wenn sie sich hingegen erst eine zweite Katze sucht, dann mit der Zusammenführung abwarten, bis die erste gesund ist.

    Ich habs nicht explizit geschrieben, aber ich bin Tierärztin und meine Kollegin ist die Tierarzthelferin in der Praxis, in der ich angestellt bin. Wir gehen da alle keine unnötigen Risiken ein ;)
    Eine Katze hat meine Kollegin bisher nicht, es wäre die erste.

    Ein Mädchenn ist es und hat mir gerade erstmal hinter den Fernseher gepinkelt, woraufhin ich ich ihr nochmal ihr Katzenklo gezeigt habe und hinter den Fernseher ein zweites gestellt habe. Aber woher soll die kleine auch wissen wo die Katze von Welt in der Wohnung ihr Geschäft verrichten soll.

    Ich lasse jetzt einfach das Schicksal entscheiden. Wenn meine Kollegin sie nimmt, hat sie es dort bestimmt gut und ich wollte ja auch nie eine Katze! Wenn sie sie nicht haben will, dann bleibt sie hier.

    Ich habe mich heute in eine Katze verliebt!
    Ich war mit meinem Chef in der Großtierpraxis unterwegs und auf einem Betrieb kam uns beim außenliegenden neuen Kuhstall eine einsame Katze entgegen. Sie ist vielleicht knapp 8 Wochen alt und wirklich ganz alleine. Dort oben leben sonst keine Katzen. Der Landwirt sagte, sie sei gestern einfach da gewesen und sie ist unglaublich zutraulich.
    Ausgestattet mit allem was so eine Bauernhofkatze braucht (leichter Katzenschnupfen, Ohrmilben, zum Glück keine Flöhe) lief sie uns miauend im Stall hinterher und ließ sich dann zufrieden auf dem Arm mitschleppen.
    So mutig und zutraulich und auch später im Auto völlig cool.

    Eine Kollegin möchte eine Katze haben und die wurde dann auch schnell angerufen. Sie ist sich allerdings noch nicht sicher und ihr Freund muss erst zusagen und so ist die kleine Maus kurzerhand mit zu mir gekommen - nach einer Rundumversorgung in der Praxis.

    Sattgefressen liegt sie nun auf meinem Bein und schläft. Scheinbar hat sie beschlossen, dass es dort am sichersten ist. Wahrscheinlich hat sie damit auch recht, denn Smilla ist schon ziemlich aufgeregt. Nun dösen aber alle drei.

    Ich weiß gar nicht was ich mache, wenn meine Kollegin morgen sagt, dass sie die kleine Maus wirklich nehmen will.

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    :herzen1: und wir sind im September voraussichtlich in Hamburg...
    aber ich fürchte, ich bin nicht ausreichend multitaskingfähig für 2 Hunde :/

    Das ist wieder ein Hund, der mich unheimlich an Smilla erinnert. Ich sollte mir vor Augen führen, dass es nie genauso einen tollen Hund wie meine Smilla geben wird, sonst habe ich hier bestimmt bald ein ganzes Smilla-Rudel...

    Hihi, bei anderen die Fehler zu sehen ist immer viel einfach als bei sich selbst :ugly: Ich bekomme selbst oft gesagt, wenn ich schneller laufen würde, dann wäre meine Smilla auch schneller. Ich glaube bei dir ist es das Abkürzen und in Gedanken schon beim nächsten Hinderniss sein. Wahrscheinlich solltest du ihr manches noch klarer anzeigen und noch mehr mitgehen (Diss beim 2. A-Lauf).

    Und jetzt sollte ich dringend auch mal ein Video machen, damit ich selbst sehe wo meine Schwächen leigen :roll:

    Bemerkenswerter Satz bzw Frage bei meinem Job als Guide während einer Führung in der Gedenkstätte KZ Sachsenhausen. 'So, is this place haunted??'
    Ääääähhhhhh...
    Da hab ich ne Weile gebraucht, bis ich eine nette Antwort gefunden habe, mit der die Besucherin zufrieden war und sich nicht vor den Kopf gestossen gefühlt hat (Doch, doch, wenn man mich bezahlt, kann ich durchaus diplomatisch sein :-D )

    Brav gemacht!

    Ich musste den Satz allerdings erstmal nachschlagen :-) Für alle, deren Englischvokabular auch nicht ausreicht:
    "Is this place haunted?" - "Spukt es an diesem Ort?"