Beiträge von Cherubina

    Bei Kito hat es zwei Jahre gedauert bis er den Sinn von spielzeug erfasst hat. Jetzt spielt er sehr gerne mit allem, was man tragen und mit dem man zergeln kann. Selbst das Apportieren klappt langsam.

    Mache Spielzeug zu etwas besonderem. Hole sie nur manchmal hervor, zeige sie ihr kurz und verstecke sie wieder bei dir im Arm, laufe damit herum und tue so als wäre es das Größte für dich. Schaut sie interessiert, zeigst du es ihr nochmal und nimmst es blitzschnell wieder weg, trägst es herum und räumst es wieder weg!
    Bei manchen Hunden weckt dieses Verhalten das Interesse am Spielzeug. Etwas, das immer herumliegt, wird schnell zum Mobiliar und ist damit uninteressant.

    Außerdem würde ich es natürlich ausnutzen, wenn sie von sich aus in Spielstimmung ist, herumrennt oder Stöcke träg. Biete ihr genau dann ein alternatives Spiel an.

    Heißt "ungenutztes Spielzeug", dass es bei euch im Schrank liegt und nicht genutzt wird oder, dass es dem Hund immer zur Verfügung steht, er es aber nicht nutzt?

    Ich würde für so einen Versuch in jedem Fall etwas nehmen, was er wirklich gerne hat. Vielleicht ein Zergel, ein Plüschtier - am besten etwas weiches, damit die Lust nicht gleich wieder weg ist, wenn das Spielzeug mal unsanft gegen den Kopf stößt.

    Einen Stock würde ich in keinem Fall werfen und schon gar nicht an eine ANgel binden. Die Verletzungsgefahr ist dabei viel zu hoch!

    So schnell gehts :smile:
    Gerade noch hast du mir Ratschläge mit meinem Findling gegeben und schon sitzt bei dir auch einer. Ich hoffe, dass er schnell Vertrauen fast, gesund wird und sich bei dir eingliedern lässt (wenn er denn bleibt).

    Ich kann inzwischen meine 2 Katzenmädels richtig genießen und freue mich daran ihnen bei Klettern und Toben zuzusehen.

    Nach einer erholsamen Nacht im Keller (es müffelt etwas feucht, aber dafür ist es so kühl, dass ich ohne Decke friere xD ) , war ich eine schöne kleine frische Runde draußen, denn es hat tatsächlich diese Nacht ordentlich runtergekühlt (aktuell 19 Grad).

    Die Wohnung war dooferweise immernoch viel zu warm. Nun waren aber 1 Stunde lang alle Fenster offen und gerade habe ich mich dabei ertappt, dass ich mit langer dünner Hose und T-Shirt auf dem Sofa ein kleines bisschen gefröstelt habe - verrückt :applaus:

    Mit so einer kleinen Atempause im Hitzestress, kann ich vielleicht auch erneut Temperaturen über 30 Grad wieder etwas besser aushalten.

    Natürlich gab es ein "Mitspracherecht"! Ohne ein harmonisches Miteinander, bzw. nur mit permanenter Kontrolle wäre die 2-Hundehaltung gar nicht vorstellbar. Die Hunde müssen sich meiner Meinung nach nicht lieben, sie dürfen sich auch unter gegenseitiger Akzeptanz ignorieren (was aber in meinen Augen suboptimal ist), aber permanente Konflikte wären für mich nicht denkbar.

    Smilla habe ich als Zweithund für Kito ausgesucht, auch wenn sie schließlich vor ihm bei mir war. Sie haben auf der Pflegestelle miteinander gespielt, sie lagen beieinander und Smilla war in meinen Augen charakterlich das ideale Gegenstück zu Kito. Natürlich hat sie mir auch gefallen und ihr Charme hat mich umgehauen, aber wenn sie sich nicht mit Kito vertragen hätte, hätte ich sie wohl nicht genommen.

    An diesem Tag war es entschieden:

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    :smile:

    Insgesamt bin ich glaube ich schon sehr vorsichtig. Besonders wenn es um Resourcen geht schaue ich genau, dass es keinen Grund für Smilla gibt etwas zu verteidigen.
    Ich lobe jedes Abwenden der Hunde, jedes ruhige Stehenbleiben, wenn die Katzen vorbeiflitzen und jedes stille Erdulden von Kontaktaufnahme seitens der Katze, aber ich freue mich einfach auch über jede Form der positiven Zuwendung meines Hundes.

    Die Situation, dass die Katzen im Spiel über einen der Hunde brettern kann ich sowieso kaum im Vorraus verhindern, es sei denn ich trenne die vier komplett. Da ist es mir dann lieb, wenn die Hunde lernen, wie sich freundliche Katzenpfoten anfühlen und eine gewisse Toleranz gegenüber Krallen entwickeln...

    Jagdspiele oder wildes Gerangel zwischen Hund und Katze würde ich aber unterbinden. Das wäre mir auch zu brenzlig.

    Ich glaube es kommt sehr auf die einzelnen Personen an, die das Training leiten und natürlich auch auf die, die mitmachen. Überall wirst du dich - unabhängig von der Organisation - unterschiedlich gut aufgehoben fühlen. Der Wohlfühlfaktor ist in meinen Augen aber unheimlich wichtig (nicht nur konkret beim Training), da du eine Menge Zeit mit diesen Menschen verbringst.

    Ich bin seit 2 Monaten bei den Johannitern und fühle mich dort sehr gut aufgehoben. Das Training ist zielgerichtet und baut auf modernen Trainingskonzepten auf. Hunde und Menschen sind mit Spaß dabei und ich habe in der Unterordnung schon soooo viel gelernt - obwohl ich die BH mit Smilla schon gelaufen bin und eigentlich dachte ich weiß, wie man einen Hund ausbildet.

    Einsätze gibt es natürlich erst nach bestandener Prüfung. Das dauert je nach Hund ca. 2-3 Jahre.