Vorher werde ich mir erstmal anschauen, wie er sich im Auto wirklich benimmt. Vielleicht ist es ja gar nicht so schlimm, wie sie es schildert und dann würde ich den Versuch gerne machen.
Aber was bringt ihm der Freilauf, wenn er auf der Rückfahrt wieder völlig hohldreht?
Beiträge von Cherubina
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Ich habe auch schon überlegt, ob man in der Nachbarschaft oder bei den Landwirten im Ort was finden kann.
Ohne Auto ist es mitten in der Pampa einfach schwierig. Nicht zuletzt darum fänd ich das Autofahren auch so wichtig, denn einen Hundeplatz könnte ich ihr bieten, sie müsste nur hinkommen... -
Gibt ja schon billige, mobile Zäune, womit sie einfach einen Teil einzäunen könnte. Kann man ja auch testweise machen um zu schauen, ob der Hund das braucht (wovon ich allerdings ausgehe).
So ein Zaun wird sicher nicht reichen. Ums Grundstück ist eine sehr dichte Hecke, die er sofort versucht zu durchdringen, wenn er die Chance bekommt, die Leine also ab ist.
Ein Trainer hat wohl lange mit ihr am Thema "Hecke als Grenze respektieren" gearbeitet, ohne Erfolg (als dem Trainer die Ideen ausgingen und das Reizstromgerät eingesetzt werden sollte, hat die Besitzerin gestreikt und das Thema ad acta gelegt). Das muss dann schon ein ordentlich gesetzter und stabiler Zaun sein. -
Ich finde es schade, dass keine Bereitschaft gibt den Garten einzuzäunen. Gibt ja unzählige Möglichkeiten und würde ihnen das Leben vermutlich leichter machen.
Wurde mit dem Hund nie Auto gefahren? Oder kam dieser Zustand später?
Sie kann sich eine hundesichere Umzäunung des ganzen Grundstücks zur Zeit schlichtweg nicht leisten, sagt sie. Ich werde da aber auch nochmal nachhaken.
Bis vor ca. 2 Jahren ist sie wenigstens die nötigsten Strecken mit Hund gefahren, seither kommt selbst der Tierarzt ins Haus. Es war aber wohl von Anfang an sehr schwierig.
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Danke @Juliaundbalou @Hempel @AnnaAimee und @physioclaudi fürs Mitdenken.
Dass das Pensum viel zu wenig ist, sehe ich ja auch so, aber ihr seid alle der Ansicht, dass ihm eine gleichmäßige Steigerung der täglichen Bewegung mehr bringt, als regelmäßige "Aktivtage" mit ruhigen Tagen dazwischen!?
Der Garten ist leider nicht eingezäunt und ein Zaun ist wohl auch keine Option, eingezäunte Flächen sind unter 20 Minuten Fahrtzeit nicht erreichbar. Also: Nein, er hat nie Freilauf.
Autofahren ist für die Besitzerin zur Zeit keine Option, weil der Hund sich nur sehr schlecht ins Auto verbringen lässt und dort dann in einer furchtbaren Lautstärke durchgehend bellt und patschnass gesabbert am Ziel ankommt. Das Autofahren (und die vermehrte Auslastung) sind erstmal die Hauptziele.
Ich will mir das beim nächsten Mal mal zeigen lassen, aber die Autobox steht zur Gewöhnung mittlerweile auch schon in der Wohnung.
Ohne Box geht es wohl nicht, weil er früher schonmal während einer kurzen Fahrt im Wahn alle Gurte geschreddert hat. Ich weiß aber nicht, wann sie es zuletzt überhaupt probiert hat.Ich muss echt sehen, was die Frau bereit ist umzusetzen - vielleicht gibt es ja einen Grund, aus dem sie schon von 4 Trainern aufgegeben wurde... Ich habe ihr bereits deutlich gesagt, dass ich ihr Tagespensum vielleicht akzeptabel für einen alten Malteser finde, aber keineswegs für einen jungen Irish Setter und sie auch offen gefragt, ob sie das leisten kann oder vielleicht lieber ein neues Zuhause für ihn suchen möchte. Sie wirkte absolut bereit alles zu versuchen - wir werden sehen.
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Ich habe mal eine Frage an die Hibbelhunde-Erfahrenen.
Ich habe zur Zeit Kontakt zu einer Frau mit Hibbel-Irish Setter. Er ist 5 Jahre alt und sie hat inzwischen 4 Trainer durch, die sie alle irgendwann alleine haben stehen lassen. Zur Zeit gestaltet sich die Suche nach einem neuen Trainer als sehr schwierig, da sie mit ihrem Hund nicht Auto fahren kann.
Solange sie niemand anderen gefunden hat, habe ich mich angeboten ihr etwas zu helfen (ich habe mal die tiermedizinische Zusatzbezeichnung Verhaltenstherapie angestrebt, das Vorhaben aber nach zig Fortbildungen und einzelnen Hospitanzen doch aufgegeben).Der Hund reagiert an der Leine stark auf fahrende Autos, andere Hunde und manchmal auch einfach Spaziergänger - er bellt und springt in die Leine. Grundsätzlich ist er aber gut verträglich mit anderen Hunden. Kito durfte er kennenlernen und benahm sich höflich zurückhaltend und freundlich interessiert. Dauerhaftes Bellen zeigt er auch sobald er sein Geschirr anbekommt bis zum Verlassen des Hauses (die Besitzerin hat einmal versucht zu warten bis er still ist und hat nach 1 Stunde aufgegeben) und beim Autofahren.
Im Haus ist er relativ unauffällig und bleibt auch gut alleine.Ich habe mir mal den Tagesablauf schildern lassen:
Morgens 5 Minuten zum Lösen nach draußen, 5-6 Stunden alleine, mittags die "große" Runde (20-30 Minuten), später manchmal noch 10-20 Minuten kontrollierte Futterbeutelsuche in der Wohnung und abends nochmal 5 Minuten raus.
Wenn sie mal "richtig lange" spazierengeht, weil die Tochter zu Besuch ist, sind das 45-60 Minuten.
Ableinen kann sie den Hund nicht, Spaziergänge geschehen an der 15 Meter Schleppleine.Ich möchte natürlich einen hibbeligen Hund nicht noch mehr hochdrehen, dennoch kommt mir dieses Sparprogramm für einen großen Jagdhund sehr wenig vor. Grundsätzlich muss man natürlich auch schauen, wie der Hund auf mehr Auslastung reagiert, aber was meint ihr?
Wäre es sinnvoller die tägliche Dauer der (mehr oder weniger) entspannten Spaziergänge zu steigern oder 2-3 Tage in der Woche ein deutlich höheres Pensum anzusetzen und die anderen Tage sparsam zu lassen. Kommt natürlich auch drauf an, was die Frau umsetzen kann.Das Trainingspensum möchte ich eigentlich nicht steigern - nur abwandeln. Erstmal haben wir - nach 3 Jahren "Suche" im Hausflur - das Futterbeuteltraining in den Garten verlegt.
Dann würde ich ihn gerne clickern und Z & B mit ihm machen, was spannend wird, weil er ein echt schlechter Fresser ist und draußen kaum Leckerlis annimmt. -
Sumi hat ein super neues Spiel entdeckt. Nachdem sie eine kurze Phase hatte, in der sie meinen Rückruf nicht ganz ernst genommen hat, habe ich wieder verstärkt Leckerlis mit auf den Spaziergängen um den Rückruf aufzufrischen.
Der klappt auch prima und sie kommt auf Rückruf in einem Affenzahn angerannt, allerdings mag sie das natürlich sehr und hat schnell raus gehabt, dass ich nur rufe, wenn sie etwas entfernt von mir ist (und im Idealfall nicht gerade mit etwas völlig anderem beschäftigt ist). Sie läuft also direkt wieder vor und dreht sich nach ca. 50 Metern um und wartet, ob es wieder einen Rückruf gibt.Ich spiele das Spiel aber nicht mit. Zum Teil habe ich das Verhalten einfach ignoriert, woraufhin sie die Distanz vergrößert hat - heute waren wir im offenen Feld unterwegs und sie rennt echt weit! Dann habe ich auf dem Absatz kehrt gemacht. Das fand Sumi doof, musste sie doch zurücklaufen ohne dass ich ein Kommando gegeben habe und es gab keinen Keks.
Zwischendurch bin ich auch einfach selbst stehengeblieben, wenn sie nach dem ersten Spurt auf meinen Rückruf gewartet hat. Sie schaute, ich schaute zurück, sie machte ein paar Schritte in meine Richtung, ich rief und sie durfte sich den Keks holen.
Dann gabs natürlich auch ein paar Rückrufe, wenn sie gerade in meiner Nähe war, ein paar Kekse fürs selbstständige Zurückorientieren und kleine Fußübungen.Man muss bei dem Monster wirklich aufpassen, was man ihm ungewollt beibringt

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Themenwechsel
Gestern hatten wir wieder so eine bezaubernde Begegnung. Emma trifft auf drei andere Hündinnen. Alles läuft super, sie spielen, alles friedlich. Dann meint die eine Hündin einen Stock verteidigen zu müssen und es kommt zur Klopperei zwischen Emma und ihr. Ich finde das zwar nicht gut, dass Emma meint, Stöcker abjagen zu müssen - aber nun war es so weit. Da schmeißt sich die eine HH binnen 2 Sek. zwischen die Hunde und versucht, beide gleichzeitig festzuhalten. Soweit so schlecht. Ich hätte sie einfach gelassen, wenn es ohne Verbeißen geblieben wäre. Dann kam wieder so ein Spruch: Ja, Emma hat angefangen, das habe ich genau gesehen.Letztlich ist es mir wurscht, wer angefangen hat - ich frage mich nur immer: Woran sehen die Leute das, wer angefangen hat? Und warum gehen sie ungefragt dazwischen, wenn es bei den prügelnden Hunden nicht um den eigenen geht? Ich würde nie einen fremden Hund wegzerren (jedenfalls nicht in so einer Situation). Bin ich da zu locker? Klar hat Emma keinen Anspruch - schließlich gehören alle Stöcke mir - aber das Verkloppen regeln die doch meist unter sich...!?
Sowas würde ich auch nicht einfach laufen lassen - erst recht nicht unter Hündinnen.
"Die regeln das unter sich" sagt man genau so lange, bis man die ersten Tierarztrechnungen zu bezahlen hat und lernen tun die Hunde aus so einer Situation maximal, dass sie es das nächste Mal gleich durch Kampf regeln.Die einzige Ausnahme würde ich persönlich machen, wenn ein prolliger Junghund einen souveränen Althund immer wieder provoziert (wobei ich das schon unterbrechen würde) und der Althund dann eine ordentliche kurze Ansage macht.
"Angefangen" hat für die meisten Hundehalter grundsätzlich der Fremdhund

Weißt du denn, warum sie sich auf dem Hundeplatz so unwohl fühlt? Ich weiß, das klingt jetzt etwas provokant, aber musste sie dort auch schon mal was "alleine regeln"?
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Ich war heute echt stolz auf meine Hunde:
Sumi besinnt sich nach einer kurzen pubertären Phase wieder auf ihren Gehorsam und hat sich aus einer Entfernung von ca. 100 Metern von einer fliegenden Krähe abrufen lassen (den Start hatte ich nicht mitbekommen, umso toller, dass sie mitten im Lauf bgedreht ist.).
Später im Training hat sie auch prima mitgemacht, findet ihre Fußposition ohne Körperhilfe und war einfach wirklich lange konzentriert dabei.Und Smilla hätte ich stundenlang knuddeln können. In der Unterordnung hat sie vor zwei Wochen nur Bullshit gemacht und nach ein wenig Auffrischung Zuhause ist sie heute das Rettungshundeprüfungsprotokoll wunderbar und nur mit kleinen Wacklern gelaufen. Ablage: Check; Fußarbeit: Check; Sitz, Platz und Steh aus der Bewegung: Check; Abrufen und Vorausschicken: Check; Trageübung inklusive Abrufen mit Maulkorb: Check
Ich habe mit ihr ja schon BH und BgH1 bestanden, aber noch nie - weder im Training noch bei den Prüfungen - lief sie so motiviert und sicher.Jetzt müssen wir wohl doch zur Flächenprüfung Ende Februar...

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Wenn es eine gute Freundin von mir wäre und es nur um eine stundenweise Betreuung ab und zu geht, dann würde ich den Hund eben nur noch bei ihr betreuen.
Eventuell fährt er im eigenen Zuhause besser runter, aber vor allem gehen dann nicht mehr deine Sachen kaputt.