Vielleicht nur kurz zur Erklärung des Wasserentzugs:
Niedrige Urindichte kann auf der einen Seite heißen, dass der Hund schlicht viel Wasser aufnimmt und entsprechend auch viel Wasser ausscheidet.
Die andere und schlimmere Variante ist, dass die Nieren nicht so wie sie sollen den Harn konzentrieren. Das heißt der Vorgang der Wasserrückgewinnung in den Nieren funktioniert nicht. Ist das der Fall, bleibt der Urin dünn, obwohl der Hund wenig trinnkt.
24 h Wasserentzug ist allerdings sehr lange und sollte bei ernsthaftem Verdacht auf eine Nierenfunktionsstörung eigentlich nur stationär in einer Klinik vorgenommen werden. Diagnostisch hat man dann bei erneuter Urinuntersuchung sehr schnell Aufschluss über die Nierenfunktion (die Dichtemessung dauert keine Minute, habt ihr dazu noch keine Info?).
Ich kenne übrigens viele junge Hunde, die auffällig viel Wasser trinken, bei denen es aber eher ein Verhaltensproblem ist.
Die durchschnittliche Trinkmenge beim Hund liegt zwischen 40 und 60 ml pro kg pro Tag. Ab 100 ml pro kg spricht man von Polydypsie ("Zuvieltrinken"), wenn keine extremen Bedingungen wie extreme körperliche Leistung oder Hitze Ursache sind.