Beiträge von Cherubina

    Vielleicht nur kurz zur Erklärung des Wasserentzugs:

    Niedrige Urindichte kann auf der einen Seite heißen, dass der Hund schlicht viel Wasser aufnimmt und entsprechend auch viel Wasser ausscheidet.
    Die andere und schlimmere Variante ist, dass die Nieren nicht so wie sie sollen den Harn konzentrieren. Das heißt der Vorgang der Wasserrückgewinnung in den Nieren funktioniert nicht. Ist das der Fall, bleibt der Urin dünn, obwohl der Hund wenig trinnkt.
    24 h Wasserentzug ist allerdings sehr lange und sollte bei ernsthaftem Verdacht auf eine Nierenfunktionsstörung eigentlich nur stationär in einer Klinik vorgenommen werden. Diagnostisch hat man dann bei erneuter Urinuntersuchung sehr schnell Aufschluss über die Nierenfunktion (die Dichtemessung dauert keine Minute, habt ihr dazu noch keine Info?).

    Ich kenne übrigens viele junge Hunde, die auffällig viel Wasser trinken, bei denen es aber eher ein Verhaltensproblem ist.

    Die durchschnittliche Trinkmenge beim Hund liegt zwischen 40 und 60 ml pro kg pro Tag. Ab 100 ml pro kg spricht man von Polydypsie ("Zuvieltrinken"), wenn keine extremen Bedingungen wie extreme körperliche Leistung oder Hitze Ursache sind.

    @Dogs-with-Soul
    Wer geht denn von euch noch in eine Jundhundegruppe/Norm. Alltagstraining einer HuSchu mit zwischendrin Freispiel? Klappt das mit eure Hunden?

    Ich bin mit Sumi in einer Junghundegruppe - mehr oder weniger unfreiwillig. Ich bin mit ihr in der Rettungshundestaffel, da wird das Unterordnungstraining vorausgesetzt. Da ich noch einen zweiten ungeprüften Hund führe und mich im Training nicht teilen kann, bin ich mit Sumi in der Junghundegruppe - wenn ich die nicht vertretungsweise selber leiten muss und Sumi in die Röhre schaut, was im letzten halben Jahr leider häufig vorkam.
    Kurz und gut:
    Sumi hat dort keine Probleme. Sie spielt höflich und gerne, wenn für unsere Kindsköpfe zwischendrin ne Spielpause ist und arbeitet sehr ernsthaft und konzentriert, wenn das Spiel vorbei ist. Da wird dann auch schon mal der stürmische Goldi weggeschnappt, dessen Frauchen die Leine wiedermal nicht kurz hält und der ihr zu nahe kommt, während sie doch gerade mitten in der Fußarbeit ist.
    In den Pausen ist das dann wieder gar kein Thema und sie spielt nett mit ihm.

    Ich bräuchte es nicht und würde lieber auf diese Stunde verzichten und mit ihr im normalen Training üben oder eben alleine Zuhause.

    Ich musste gerade unheimlich lachen.

    Ich sitze gemütlich im Wohnzimmer, die Hunde sind entspannt im Zimmer verteilt und dösen.
    Da kommt Katze "Hui" zur Tür rein, nimmt Sumis rotes Schnuffeltuch zwischen die Zähne und verlässt zielstrebig, das Tuch zwischen den Beinen schleifend, den Raum ins Esszimmer.
    Sumi schaut ihr irritiert hinterher, springt dann auf, tappt Hui nach, fiddelt etwas um sie herum und leckt ihr die Ohren, bis Hui das Tuch aufgibt und trägt IHR Tuch wieder zurück ins Wohnzimmer.
    Keine Minute später kommt Hui wieder zurück und schnappt sich diesmal eine richtige große Hundedecke um sie aus dem Zimmer zu schleifen. Das sah wirklich aus wie ein Jaguar, der eine Gazelle auf einen Baum zerrt.
    Sumi findet auch das eine doofe Idee, folgt der Katze und holt die Decke zurück.

    Und auf dem Rückweg dann noch ein tolles Schauspiel. Die Decke bleibt an der offenstehenden Tür des Kinder/Hundegitters hängen. Anstatt einfach fester zu ziehen, um die Decke loszubekommen hält Sumi inne, zubbelt etwas herum, geht dann genau an die Stelle wo sie sich verhakt hat, nimmt sie dort vorsichtig weg und schleift sie ins Wohnzimmer zurück.

    Ich mag meine Tiere :D

    Ich war heute nach dem Training noch mit Sumis Züchterin und der ganzen Borderverwandschaft ne Runde spazieren.
    Neben meinen drei Hunden waren da also noch Sumis Bruder, ihre Mutter, ihre Oma, eine weitere Hündin, zwei ältere intakte Rüden und ein Kastrat mit im Wald.

    Sumi lief mit den anderen als wäre sie nie weggewesen (ihren Bruder trifft sie auch regelmäßig), musste sich dann aber irgendwann einen recht penetranten erfahrenen Deckrüden vom Hals halten. Er fand sie doch sehr spannend. Erst versuchte es Sumi mit "ich bin ein kleines Border Baby!" und warf sich vor ihm in den Dreck, dann wurde sie aber etwas deutlicher, hat ihn abgeschnappt und gerne meine Rückendeckung angenommen. Irgendwann war sie dann doch nicht mehr so interessant.

    Die Züchterin meinte, dass dieser Rüde die Läufigkeit sehr früh bemerkt, während ihr anderer Deckrüde erst in den Stehtagen Interesse zeigt. Nun waren ihre eigenen Hündinnen gerade erst läufig, es mag also einfach noch viel guter Duft in der Luft hängen und eine gründliche (sehr gründliche) Überprüfung des jungen Dings war nötig - oder sie wird eben nun doch richtig läufig.

    Eigentlich hatte ich ja das Gefühl, dass sie schon mit 9 Monaten eine erste sehr stille Läufigkeit hatte. Wäre das so, würde ich eigentlich erst im Mai/Juni wieder damit rechnen.

    Ist schon spannend das Ganze.


    Nebenbei war sie heute im Training sehr cool. Hat im Wald gesucht und brav verbellt. Gutes Mädchen! :smile:

    Mir ist einfach nicht ganz klar, was du unter Abdecker verstehst. Der Begriff ist ja ein sehr veralteter.
    Die Entsorgung von toten Tieren ist über das "Tierische Nebenprodukte Beseitigungsgesetz" geregelt. Alles wird in drei Risikostufen eingeteilt, wobei tote Heimtiere in die höchste Risikoklasse geordnet werden. Es ist geregelt bei wieviel Grad und Druck sie verbrannt werden müssen. Natürlich wird da dann keine Seife draus gemacht, aber als Krematorium würde ich es trotzdem nicht bezeichnen.

    In unserer Praxis gibt es keine grundsätzliche Zusammenarbeit mit einem Krematorium, dass würden viele Kunden ach nicht zahlen wollen. Die Möglichkeit besteht natürlich, aber wenn der Kunde es so günstig wie möglich möchte, kommt der grüne Stinkelaster.

    Aber es kann ja durchaus sein, dass deine Klinik da eine andere Herangehensweise hat.

    Nochmal allen hilfreichen Antworten ein Dankeschön.

    So schnell gehts einfach nicht, es ist ja nicht mein Hund und ich muss nach und nach sehen was wirklich umzusetzen ist und was nicht.

    Die Kombination 30 kg Setter und 60 kg Frau Ende 50 ist... eventuell schwierig für die ein oder andere Sportart. Mir juckt es ja selbst in den Fingern mir den Hund zu schnappen und einfach selbst zu machen - wahrscheinlich mache ich das auch irgendwann -, aber das ist ja auf Dauer auch nicht der Sinn der Sache.
    Zughundesport stand von Anfang an auf meiner Projektliste, genauso wie der Aufbau eines guten Rückrufs. Es wird sich zeigen inwieweit die Aussage zutrifft, dass er draußen kein Futter annimmt.

    Futter ist für ihn ohnehin völlig uninteressant. Auch beim Futterbeuteltraining frisst er kaum daraus. Dazu kommt, dass er diverse Unverträglichkeiten haben soll, man kann also nicht einfach was "besseres" nehmen.

    Eine Laufleine im Garten gibt es und das Futterbeuteltraining außerhalb der vier Wände haben wir ja schon in Angriff genommen.

    Gebt mir also etwas Zeit um zu sehen was geht und was nicht.

    @Grinsekatze1

    Hunde und Katzen gehen nicht mehr zum Abdecker.

    Die Tiere gehen ins Tierkrematorium. Die beim TA bleibe, in die Massenverbrennung.

    Der Name Abdecker ist zwar veraltet, wird aber doch allgemein für die Tierkörperbeseitigungsunternehmen verwendet - und genau dahin gehen auch Hund, Katze und Kaninchen, wenn der Tierhalter sie nicht selbst begräbt oder für die Abholung durch ein Tierbestattungsunternehmen sorgt.
    Massenverbrennung ja und zwar mit toten Schweinen, Schafen und Rindern, die anderswo abgeholt wurden.

    Die Tiere, an denen in der Pathologie gelehrt wird, sind die Tiere, an denen eine pathologische Untersuchung gewünscht war. Die Tiere im Anatomiesaal sind rar und wir haben uns immer zu sechst ein Tier geteilt. Während der ganzen Anatomiezeit waren das für unseren Tisch nur 1 Hund und eine Ziege.

    Kurz: Ich weiß nicht sicher, wie die rechtliche Lage ist, aber man kann sich ziemlich sicher sein, dass der eigene tote Hund nicht erst völlig zerschnibbelt wird, bevor er verbrannt wird - erst recht, wenn man das ausdrücklich nicht wünscht!
    Was natürlich sein kann (das hängt vom Selbstverständnis des jeweiligen Tierarztes ab) ist, dass der Hund noch in der Praxis geöffnet wird - aus Neugierde - allerdings muss er für die Abholung danach auch wieder verschlossen werden.