Ich fahre ganz gerne mit meinen Hunden zum Training - sie sind danach einfach ganz anders müde, als nach einem langen Spaziergang und ich zwinge mich selbst dadurch dazu konsequent mit ihnen zu arbeiten - natürlich machts auch Spaß, sonst würde ich es nicht machen. ![]()
Heute zum Beispiel habe ich eine richtig müde Sumi. Wir waren heute zum zweiten Mal beim Hütetraining und langsam sieht das was das Bordertier da macht auch nach Hüten aus. Sie ist eher unsicher und vorsichtig, aber heute hat sie sich alleine hinter die Schafe gewagt und längere Sequenzen nachgetrieben (viel Druck brauchte es bei den braven Schäfchen nicht
). Sogar ein paar schöne Richtungswechsel haben wir hinbekommen. Ich hoffe meine eigenen Schafe werden auch irgendwann halbwegs handlebar für die Maus. Hilfe zum Einhüten werde ich vorher bestimmt noch brauchen.
An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass bei mir persönlich ein Border ohne Schafe nicht mehr eingezogen wäre. Schon gar nicht einer aus Hüteleistungszucht! Sumi ist ja eher Show- denn Arbeitslinie, für meine 14 Schäfchen brauche ich aber auch keinen Vollbluthüter. Hütetraining nur zur Hundebespaßung an Fremdschafen hat für mich einen ganz faden Beigeschmack. Schafe sind einfach keine Sportgeräte. Aber diese Diskussion wurde andernorts ja schon sehr ausschweifend geführt.
Nach dem Hüten gings noch zur Unterordnung auf den Platz. Dort hat Sumi nur ein paar Kleinigkeiten gemacht und hat ne Runde gespielt, aber Smilla und Kito kamen noch auf ihre Kosten.
Trotz nur 2 x 20 Min Gassi habe ich hier jetzt drei tiefenentspannte und zufriedene Hunde Zuhause - der schwarz-weiße sieht so aus, als würde er vor morgen früh auch nicht mehr aufstehen