Beiträge von Cherubina

    Ich brauche mal einen Ort zum Auskotzen über den SV und seine furchtbar deutsche Bürokratie.

    Ganz kurz vorab: Wir sind eine sehr kleine Ortgruppe ohne große Ambitionen. Ein paar laufen hier BH, weil sie einfach ein nettes Trainingsziel haben wollen, andere als Übung von Prüfungssituationen, weil sie sich auf die Rettungshundeprüfung vorbereiten.
    Niemand braucht die Prüfung also wirklich, aber alle sind mit einem gewissen Ehrgeiz dabei.

    Zur BH gemeldet waren 5 Hunde mit 4 Hundeführern plus 1 Team fürs Augsburger Modell. Zwei Hundeführer haben zusätzlich mit einem zweiten Hund die BgH2 gemeldet.
    Durch einen medizinischen Notfall viel kurzfristig eine BH Hundeführerin aus.
    Insgesamt verbleibend: 3 Hundeführer mit 5 Hunden (BH plus BgH2) plus 1 Team Augsburger Modell.

    Wir waren uns unsicher, ob der Hundeführer im Augsburger Modell mitzählt. Schließlich braucht man mind. 4 Hundeführer. Ein Einspringer mit geeignetem Hund stand bereit! Es wurde besprochen, die Papiere wurden sorgfältig vorbereitet und der Prüfer hat es (ohne Einspringer) für OK befunden. Die Prüfung lief, wir bekamen unsere Bewertungen und Urkunden - alles prima.

    Knapp 2 Wochen später kam nun Post vom SV. Wir mögen unsere Urkunden unverzüglich zusenden, da uns die Prüfungsergebnisse aufgrund einer zu geringen Teilnehmerzahl aberkannt würde. :rotekarte:

    Ich habe mit der entsprechenden Dame telefoniert. Die hat mir das bestätigt und gesagt, dass könne höchstens der Prüfer schriftlich aufklären. Der Prüfer macht uns wenig Hoffnungen, dass daran zu rütteln ist.

    Warum zu Kuckuck fällt ihm das nicht früher auf? Wir haben darauf hingewiesen und hatten einen Plan B!

    Warum wird von der Verwaltung eine Prüferangelegenheit überhaupt dermaßen angefochten?

    Warum verdirbt man Vereinsmitgliedern durch solche Aktionen jede Lust? Hier geht es nicht um Zuchtwert und hochrangige Prüfungen. Das ist kein Leistungssport bei uns!

    Wenn ich meine Urkunden tatsächlich zurücksenden muss, dann schicke ich glaube ich meine Übungsleiterlizenz und eine Kündigung meiner Mitgliedschaft gleich mit

    Dann lasse ich dir mal den Glauben. Vielleicht hat ja noch jemand anders Quellen, die mich überzeugen, bis dahin bleib ich mal bei meinem Lehrbuchwissen.

    Ich gebe zu, dass ich den Kot meiner Hunde nie untersuche. Dort Spulwurmeier zu finden würde mich jedoch nicht wundern.
    Den Kot meiner Schafe untersuche ich hingegen regelmäßig und meist auch mit positivem Befund. Spulwurmeier waren noch nie dabei! Auch nicht bei den Schafen unserer Kunden.

    Der Spulwurm (Toxocara canis) ist ein Hundeparasit. Schafe sind allenfalls Fehlwirte, in denen es nicht zu einer kompletten Entwicklung und damit auch nicht zur Eiausscheidung kommt.
    Allenfalls im Fleisch könnten theoretisch Larven sitzen.

    Meine Hunde fressen Schafkot weil ihnen schmeckt. Genauso übrigens wie der Kot der meisten Pflanzenfresser. Gesundheitlich ist das nicht bedenklich, wenn sie es nicht übertreiben.
    Ich lasse sie das tun, weil ich gat nixht in der Lage wäre es konsequent zu verbieten. Dann könnte ich sie kaum freilaufen lassen. Sie genießen die Zeit, in der ich Zäune weiterstecke und sie nach Mäusen suchen, in der Sonne liegen, miteinander spielen und ab und an einen Snack zu sich nehmen. :pfeif:

    Nicht nur Welpen können Würmer haben, das kann auch bei einem erwachsenen, regelmäßig entwurmten Hund vorkommen.
    Denke da grad an einen bestimmten Rüden von mir, der mit Vorliebe Schafskot gefressen hat und kurze Zeit später Würmer aus dem Hintern krochen, obwohl er ziemliche Zeit vorher entwurmt wurde. Seitdem durfte keiner meiner Hunde mehr Schafskot aufnehmen, genausowenig wie Pferdeäpfel.

    Es wird bestimmt nicht das erste- und letztemal gewesen sein, daß der Hund Würmer hat.

    Entschuldige, dass ich jetzt gerade dich zitiere. Du bist nicht die erste, bei der ich das lese, aber nun muss die Frage mal irgendwo hin:
    Welche Würmer sollen denn Schafe haben, die auf den Hund übertragbar sind? Ich überlege das nicht zum ersten Mal, da diese Aussage an den unterschiedlichsten Orten auftaucht.

    Würmer Schaf: Ostertagii, Hämonchus und diverse andere Magen-Darm-Strongyliden spielen beim Hund keine Roĺle, auch die Bandwürmer sind wiederkäuerspezifisch. Umgekehrt ist der Spulwurm ein Fleischfresserparasit. Die Larven von einigen Würmern machen eine Körperwanderung und es geht allenfalls vom Schaffleisch eine Gefahr aus.
    Giardia intestinalis würde gehen, aber die gibt es woanders viel häufiger.

    Übersehe ich etwas? Ich frage ganz ernsthaft.

    Meine Hunde fressen viel Schafkot (ich kann und will das gar nicht ständig verbieten, wenn ich mit ihnen bei meinen Schafen bin) und ihnen bekommt es auch ohne permanentes Entwurmen sehr gut.

    Dass die Bienen sie ablenken, habe ich vorher schon gemerkt - allerdings haben wir da so oft den Apport geübt, da fiel das nicht so schlimm auf.
    Drum habe ich ja so gründlich gemäht - dachte ich.

    Aufregung spielt natürlich auch immer mit rein. Allerdings kann ich sagen, dass ich noch nie so aufgeregt war, wie vor meiner Rettungshundeprüfung und dort ist sie eine erstklassige UO gelaufen. Die Prüfung war im Februar auf nem Parkplatz.

    Wir haben aber so oder so weiter Spaß am Üben... ;)