Beiträge von SabineAC69

    Als ich damals innerhalb von kurzer Zeit auf 3 Hunde kam war das irgendwie ein Selbstläufer. Bei der Anschaffung von Snow (Schweizer Schäferhund) stand auch direkt fest, dass im Jahr danach noch ein Zweithund kommen sollte. 3 Monate später kam dann der Anruf vom Züchter, Ihr wollte doch noch einen Zweithund, ich kriege heute Abend einen Welpen zurück. Gucken gefahren und natürlich direkt mitgenommen. Dabei sollte es eigentlich bleiben. Und dann kam 2,5 Monate später noch der Jack Russell dazu. Kurzschluss meinerseits, weil ich mich einfach in ihn verliebt hatte. Damit hatte ich dann 3 Hunde, die alle nur bis zu 4 Monaten alterstechnisch auseinander lagen. Also nichts, was man eigentlich empfiehlt. Aber die Schweizer waren absolut unkompliziert. Ich hatte nie wirkliche Problem. Der Jack Russell war natürlich Terrier durch und durch, aber gut händelbar.

    Als dann vor 12 Jahren Abby einzog, sollte sie Einzelhund bleiben. Aber als sie dann so 2 Jahre alt war, wollte ich wieder einen Zweithund und so zog Pepper ein. Die beiden waren ein absolutes Dreamteam. Leider wurde Pepper keine 3 Jahre alt und damit Abby nicht wieder alleine war zog dann Mila ein. Die beiden waren dann 6 Jahre zu zweit bis Abby im September 2021 starb. Da dachte ich eigentlich, dass Mila nicht so der Typ Einzelhund wäre, aber ich brauchte noch meine Zeit, da Abby mein absoluter Seelenhund war. Und dann entwickelte sich Mila unerwarteter Weise als Einzelhund total super. Dazu kam, dass mein Mann und ich uns kurz vor Abbys Tod getrennt hatten und ich auch wusste, dass dadurch ein Umzug anstand, weil ich das Haus alleine nicht halten konnte. Statt eines Zweithund zogen dann 2 Katzen ein und seitdem bin ich Einzelhundhalter und genieße es. Mila, die früher ein Leinenpöbler war, als Abby noch lebte pöbelt nun keine Hunde mehr an und hat sogar mit einigen ausgewählten Fremdhunden freundschaftliche Kontakte geschlossen. Ich genieße es einfach im Moment keine Rudeldynamik bei Fremdhundbegegnungen zu haben (Abby war nachdem sie mehrfach angefallen wurde irgendwann unverträglich und das hatte sich auf Mila übertragen). Ich kann wieder ausgedehnte Spaziergänge machen (das war die letzten Jahre wegen Abbys Erkrankungen auch nicht immer so gegeben) und habe deutlich mehr Geld zur Verfügung. An dem Zustand habe ich im Moment keine Bedürfnis etwas zu ändern.

    Nur die beiden zum Tierarzt zu schleifen, für ein Gesundheitszeugnis obwohl der Agila alles vorliegt nervt mich tatsächlich :muede:

    Das fand ich auch sehr nervig. Wenn nicht sowieso die jährliche Impfung angestanden hätte und es so ein Aufwasch war hätte ich mich auch noch mehr aufgeregt. Bei kompletten Neuverträgen kann ich das nachvollziehen (da wollte man aber letztes Jahr keins), aber meine waren ja seit dem Einzug als Kitten seit 30. Januar letzten Jahres versichert und damit kannte die Agila alle TA Besuche, weil sie die ja beglichen haben. Waren ja auch nicht viele. Ich hatte noch gefragt, ob sie die denn nicht einfach aus der Leistungshistorie nehmen könnten, aber nein man wollte ein aktuelles Gesundheitszeugnis vom Tierarzt.

    Bei den Katzen läuft gerade ein Anfrage wegen einem Upgrade. Ist dann zwar echt teuer, aber fur woanders sind sie mittlerweile zu alt.

    Das kann dauern. Habe ich auch gerade hinter mir. Hatte beide letztes Jahr im Tierkrankenschutz Exklusiv versichert, aber der hatte nur 550€ pro Jahr und der neue, den es nun gibt hat 1.100€ pro Jahr. Also wollte ich wechseln. Erstmal hat es eine ganze Zeit gedauert bis ich Antwort auf meine Mail bekommen hatte (hatte versucht es telefonisch zu machen, aber da hieß es bitte Mail schicken), dann wollten die ein aktuelles Gesundheitszeugnis vom Tierarzt inklusive aller bisherigen Erkrankungen (dabei kannten sie die ja, denn die Rechnungen hatten sie ja beglichen) und als ich das Gesundheitszeugnis dann hatte und eingeschickt habe hat es nochmal 14 Tage gedauert bis ich dann Bescheid bekam, dass der Tarifwechsel okay ist und ich rückwirkend zum 1. Februar nun den neuen habe.

    Das tut mir sehr leid für Euch

    Mein Freund hätte gerne wieder 2, es war einfach immer schön, ihnen beim Putzen, kuscheln, spielen zuzuschauen.

    Damit ist die Frage eigentlich schon beantwortet. Wenn die beiden sich gegenseitig geputzt haben, kuscheln und spielen, dann ist er definitiv ein Kater, der Gesellschaft liebt. Und im Tierschutz findest Du jede Menge Kater im passenden Alter. Ich würde auf alle Fälle wieder wieder eine Partnerkatze holen. Wenn er so forsch ist, dann könnte auch ein Jungtier noch gut passen

    Warum findest du Mixe zwischen Pudel und Labrador oder Golden gut und alle anderen Pudelmischlinge nicht

    Es mag auch noch andere geben, wo was nettes raus kommt. Das möchte ich nicht bestreiten. Aber wenn ich z.b. Bernhardiner mal Pudel lese, hätte ich doch starke Bedenken dass da zu extrem unterschiedliche Körperbaue aufeinander treffen. Oder z.b. beidem sogenannten Aussiedoodle könnte (meiner Meinung nach) vom Wesen her ein nicht unanstrengender Hund raus kommen, wenn man Pech hat.

    Und Dein Hund ist ein Pudel x GR?

    Nein, sie ist Großpudel x Labrador Retriever. Übrigens auch nicht antiallergisch. Ihre ersten Besitzer haben sie wegen Allergie abgegeben (wobei ich das echt schlimm fand, denn der Mann war Humanmediziner und hätte eigentlich auch ohne wirklich Ahnung von Hunden zu haben, wissen sollen, dass es keine antiallergischen Hunde gibt).

    Mila ist nach der Pubertät zum absoluten Traumhund geworden. Allerdings stehe ich trotzdem der Doodlei sehr kritisch gegenüber. Das einzige was ich mir für mich vorstellen könnte wären entsprechende Mixe mit Labrador oder Golden Retriever. Das wild alle Rassen mit Pudeln gekreuzt werden halte ich für kontraproduktiv.