Beiträge von Camillo09

    Warum willst du eigentlich einen Hund? Ist nicht böse gemeint, aber du bist 9 h am Tag weg, bist noch regelmäßig abends weg und auch immer mal wieder am Wochenende? Klar geht das mit einem zuverlässigen Sitter (und nicht nur allein aufs Grundstück lassen), aber was hast du denn vom Hund?

    Ich fürchte auch, dass dein Zeitplan arg positiv geschätzt ist. Ich stehe morgens um 6 auf, da ist eine Stunde Gassi drin, aber ich kann zur Arbeit erscheinen, wann ich will. Wenn du schon halb sechs aus dem Haus musst, morgens noch mit dem Hund zu gehen, wird auf Dauer wirklich hart. Und oft auch nach 9 h arbeiten, da sind 2 h wirklich arg optimistisch. Nicht, dass ein Hund das braucht, meiner würde bei dem Programm am Rad drehen, aber ich würde das nicht schaffen.

    Von den Internetbeschreibungen kann man ja nicht wissen, wie stabil die sind, klappern, etc.

    Der von Leopet ist 3 kg leichter als die anderen (11,6 statt 14,5 kg) und glaub mir, man ist um jedes Kilo froh, das man nicht ziehen muss. Von daher war das, neben dem Preis, auch unser Favorit.

    Ich denke auch, dass es in den allermeisten Fällen Hund-abhängig ist. Es gibt Hunde, die kleben einfach an ihrem Besitzer und andere sind selbstständiger.
    Abgesehen von kurzen Rennsequenzen bleibt meiner auch sehr nah bei mir. Oft läuft er auch wirklich direkt neben mir her. Aber ohne, dass ich das aktiv einfordern würde oder beigebracht hätte. Der Hund tut es einfach, weil er eben so ist. Sein Interesse an der Umwelt ist nicht allzu groß, Wildspuren o.ä. sind in aller Regel nicht sonderlich spannend und wenn er Frauchen nicht mehr sieht, geht die Welt unter und Angst macht sich breit. Für andere Hunde wäre das überhaupt kein Thema. Meiner schnüffelt schon rum, aber er geht selten mehr als 5-6 m von mir weg.

    Der Freilauf sieht dann meist so aus wie am Anfang beschrieben, wir schlendern halt durch den Wald, Hund schnüffelt und markiert ab und an und das war's weitgehend.

    Unter der Woche sind wir morgens ne Stunde unterwegs, davon läuft er ca. 80 % frei, auch im Dunklen inzwischen, abends bleibt er angeleint, weil wir nicht bis in den Wald gehen. Am Wochenende sind wir meist ca. 2h unterwegs und davon läuft er auch die meiste Zeit frei.

    Was soll das für ne Methode sein. :headbash: Eher tierschutzrelevant als zielführend oder sinnvoll. Ich habe auch nichts, körpersprachlich zu arbeiten, tu ich selbst, aber das ist niemals (!!) mit Treten oder überhaupt Schmerzen verbunden. I.d.R. heißt das Blocken, abdrängen oder max. eine Berührung. Was soll der Hund aus dem Treten lernen, außer, dass du sch**** bist?

    Ich finde, bei Leinenführigkeit kann man eigentlich nicht zu anspruchsvoll sein. Ein Hund sollte nicht ziehen, ordentlich nebenher laufen und das in jeder Situation.

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    Hallo !
    Ich musste mir letztes Jahr einen neuen Hänger kaufen ,da sich mein Alter nach jahrelangen guten Diensten so langsam auflöste .Leider gibt es mein altes Modell nicht mehr .So habe ich mich nach langem Hin und Her für diesen entschieden


    Er entspricht von der Verarbeitung her dem Preis (was weder positiv noch negativ zu werten ist)
    .Ich transportiere drei Hunde darin .Positiv finde ich das Regenverdeck .Am Metallrahmen auf der Rückseite sind noch Bohrungen vorhanden für die Nachrüstung von Rücklichtern .Die Bodenplatte klappert schon sehr ,das habe ich behoben in den ich auf den Rahmen dieses Fensterisolierband geklebt hab und dann die Platte darauf gelegt hab . Die Rückwärtige "Tür" hab ich mit einer Decke zugehängt -war mir zu zugig wenn da alles rundrum nur mit dieser Gage offen ist .Wenn du was länger Haltbares suchst ,schau dich mal bei der Firma Monz um ,daher war mein erster Hänger .Mit Dem war ich wirklich zufrieden .Wobei dieser jetzt für den Preis absolut in Ordnung ist.

    Ich kann dem nur zustimmen. Wir haben auch so einen, die Qualität ist dem Preis entsprechend, aber völlig in Ordnung. Die Bodenklappe klappert, außerdem ist es recht unbequem, aber wenn der Hund ein dickes Kissen hat, ist es auch ausreichend. Sonst ist er von der Verarbeitung her stabil und auch nicht sonderlich schwer.

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    Darf ich fragen welche Rassen die du meinst

    Ich sollte es besser anders formulieren. Es gibt für viele Rassen heute keine oder kaum Verwendung mehr, zumindest nicht für die Masse der Hundehalter. Die brauchen weder einen Vollblutjäger noch einen Herdenschutzhund, sondern eben den lieben Familienhund.

    Grinsekatze: ganz genau das meine ich. Dass Menschen nach der Optik wählen, liegt an ihrem Naturell und das wird sich auch nie ändern. Deshalb finde ich es durchaus einen legitimen Gedanken, einen Hund zu schaffen, der sowohl optisch als auch charakterlich passt. Was ist daran verkehrt? Warum soll man keine passenden Rassen kreuzen, um den Hund zu bekommen, der den Anforderungen so nah wie möglich kommt? Dann gäbe es nämlich genau das Problem, das du beschreibst, nicht mehr und es gäb viel weniger Hunde in überforderten Händen.

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    Und neue Rassen braucht kein Mensch; eher eine gesunde und selektive Verpaarung dem Zweck entsprechend.

    Ich finde schon, dass neue Rassen gebraucht werden und viele alte Rassen eben nicht mehr.. Nicht umsonst gibt es sonst so viele Hunde an unpassenden Plätzen. Es gibt nämlich nicht den Hund, der am meisten gebraucht bzw. gesucht wird: der anspruchslose, sich selbst erziehende, nicht jagende, mittelgroße und hübsch anzuschauende Familienhund, der zu allen lieb und freundlich ist.

    Aber dazu braucht es natürlich mehr als nur 2 Rassen bis zur F1 zu verpaaren.

    Ich denke, um einen Trainer wirst du nicht herumkommen, weil du anscheinend deinen Hund überhaupt nicht einzuschätzen weißt. So wie ich Aussis bisher kennengelernt habe, sind die eigentlich sehr deutlich mit ihren Zeichen, bevor es zur Eskalation kommt. Diese Körpersprache muss dir dringend ein Trainer näher bringen. Die allermeisten Hunde reagieren nicht ohne Vorzeichen, aber die sind sehr fein und die muss man mind. für den eigenen Hund erkennen lernen.

    Noch ist dein Hund jung. Zieh so schnell wie möglich die Notbremse, es wird sicherlich nicht von allein besser und ohne professionelle Hilfe wird das wahrscheinlich nichts. Er ist für einen Aussi nicht mal untypisch, im Gegenteil, bloß will das keiner bei dem hübschem Gesicht hören.

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    Sie meinte damit, dreimal pro Woche abends aufs Pferd. ;)

    Ja klar meinte ich das so. ;)

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    Ich weiß auch nicht in welchen traumhaften Gegenden ihr wohnt, ich habe bisher keinen Pferdebesitzer kennen gelernt, der Anfänger als Reitbeteiligung nimmt. Erstrecht nicht für die gut ausgebildeten Pferde, bei denen richtig was versaut werden kann. Ich kenne das nicht mal, dass Rentner Anfänger als RBs bekommen. Wäre mir persönlich auch viel zu gefährlich.

    Ich kenne schon solche Pferdebesitzer, allerdings sind die wirklich rar ;) . Es gibt schon welche, die die Meinung haben, dass es Anfänger auf ihrem Pferd lernen dürfen, selbstverständlich ist es dann Voraussetzung, dass sie nicht ohne Aufsicht reiten, sondern jedes Mal Unterricht nehmen. Das wird dann natürlich auch schnell teuer.