Beiträge von Camillo09

    Ich würde definitiv raten, es erst mal auszuprobieren, am besten mit einer Reitbeteiligung. Ich habe dabei beispielsweise auch gemerkt, dass ich definitiv kein eigenes Pferd will. Es war mir neben Studium und Nebenjob zu abstrengend, noch drei mal abends aus Pferd zu steigen. Und das, obwohl das Pferd toll und einfach zu reiten war und ich nicht mal misten musste. Mir wurde da sehr deutlich, das der zeitliche Aufwand für ein eigenes Pferd noch viel höher ist und ich das weder leisten kann noch will. Dazu das finanzielle, nein danke.

    Das soll selbst verständlich nicht heißen, dass ein eigenes Pferd doof ist und ich davon abrate. Keineswegs, nur ein gut gemeinter Hinweis, dass man dass sehr gut überlegen sollte und der Aufwand leicht unterschätzt wird, insbesondere wenn man von der pferdehaltung noch keine Ahnung hat.

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    Hallo,

    du musst, wenn du Nassfutter mit Trockenfutter vergleichen willst, den Anteil erst auf die Trockensubstanz umrechnen.
    Angenommen das Nassfutter hat 60% Feuchtigkeit und einen Proteinanteil von 8%, dann rechnet man 8/(100-60)*100. Dann hättest du einen Proteinanteil von 20% in der Trockenmasse.
    Erst dann kannst du es mit Trockenfutter ungefähr vergleichen.

    Ich denke, sie redet vom WB Nassfutter, da gibt es Reinfleischdosen mit 18 % Protein.

    Wie die anderen schon gesagt haben, die % sind gar nicht so entscheidend, weil das immer im Zusammenhang mit der Futtermenge steht. Wenn du vom 7 % Futter das dreifache vom 18 % Futter fütterst, dann hat der Hund mehr Protein zu sich genommen beim 7 % Futter. Die Frage ist eher, welche Qualität das Futter hat und wie gut es der Hund verwertet. Ich würde einfach mal ein anderes probieren, auch eines mit "normalen" Werten und dann schauen, ob es besser wird. Hier gibt es als Nafu Lukullus, kannst du dir ja mal anschauen.

    Ich würde das nicht fördern. Ich glaube nicht, dass es der Hund lässt, nur weil es unter Kommando steht. Wenn der Hund ein Ziel hat und weiß, wie er es erreicht, dann wird er das nutzen.

    Das einzige, was ich den Hund in dem Zusammenhang beibringe, ist das Schließen von Türen. Unserer macht auch alles aus, aber nicht wieder zu ;-) . Dass muss er dann halt auf Kommando machen.

    Ich kenne keinen Kanal, der nicht jagen würde und der ist durch die Eigenständigkeit durchweg kaum kontrollierbar. Ohne Grundstück zum wachen würde ich keinen Kangal empfehlen. Das ist einfach ihr HP..

    Wachtrieb, melden, beschützen etc hört sich erst mal schön an, aber es kann richtig viel Arbeit werden. Ich hab so einen und finde es nicht mehr schön. Wenn unbekannter Besuch kommt, muss entweder der Hund weggesperrt werden, oder ich muss 100% ig beim Hund sein, sonst muss er regeln und das ist keine gute Idee. Dann werden alle gestellt und verbellt.
    Meiner meldet nicht sinnlos, d.h. er reagiert nicht auf alle Geräusche und bellt nur, wenn jemand reinkommt, .aber das könnte in einem Mehrparteienhaus auch ein Problem werden.

    Nur mal um auch die negative bzw anstrengend Seite zu beschreiben.

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    Mir persönlich tut es total leid, wenn mal wieder ein Senior hier im TH Zwinger seine Augen für immer schließt,
    weil er gegen die süßen spanischen Welpen leider nimmer anstinken kann.

    Aber welcher Welpenkäufer hätte sich denn einen Senior kurz vor dem Tod aus dem TH geholt? Kein einziger, weil es einfach ganz unterschiedliche Voraussetzungen sind.

    Ich wollte damals einen (jungen) erwachsenen Hund, so um die 3-5 Jahre. Ich habe weder einen Blick auf die Welpen im TH geworfen noch auf die alten. Und so wird es sicherlich den meisten gehen, man weiß, was man in etwa will und schaut, wo man das bekommt. Wenn man einen Welpen aus dem TS will, ist das doch nicht weiter verwerflich und die gibt es im Auslandstierschutz nun mal weit mehr als in deutschen Tierheimen.

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    Selbst deutsche Tierheime profitieren, wenn sie Tiere aufnehmen, von denen sie erwarten dürfen, dass die schnell vermittelt werden. Es gibt die Fallpauschale und es gibt die Schutzgebühr, die dann den anderen Insassen zu Gute kommt. Zumindest habe ich mir diese Erläuterung im Tierheim mehr als einmal anhören dürfen.

    Geht das nur mir so, dass ich das als falsch und zynisch empfinde?

    Ich sehe das beispielsweise nicht so. Ich habe kein Problem damit, wenn deutsche Tierheime in Kooperation mit Tierschutz im Ausland (die die Hilfe vor Ort leisten), leicht zu vermittelnde Hunde nach D holen und vermitteln, um damit Geld für die reinzuholen, die noch sitzen. Ich denke, da haben alle Hunde was davon, weil die gut vermittelbaren aus dem Ausland denen nicht den Endplatz wegnehmen. Aber eben für ihren Unterhalt sorgen, wenn sie Geld in die leeren Kassen bringen. Spenden reichen ja nie. Eine Familie, die sich den kleinen, alles liebenden 30 cm-Mischling aus Spanien holt, hätte sich niemals den 50kg-Kangal-Rüden ausgesucht, nur weil der Kleine nicht zur Wahl steht. Aber durch den Spanier hat der Kangal wenigstens wieder ein halbes Jahr was zu fressen.

    Ich finde, dass es zu viele Auslands-Hunde hier gibt, die mit dem Umgebungswechsel Probleme haben, die hier nicht herpassen, oder aufgrund der schlechten Vergangenheit niemals wirklich hier ankommen. Die problemfreien Hunde, die mit Mensch und Tier verträglich sind,, leicht an die neue Situation anpassen, und quasi zu jedem vermittelt werden können, sehe ich nicht als Problem. Eher die Angst- und Herdenschutzhunde, die hier im Alltag teilweise schwierig zu integrieren sind. Davon gibt es im deutschen TS auch genug (hab ja selbst so einen). Man kann nicht jeden Hund retten und daher finde ich, dass man, so hart es ist, danach gehen sollte, wer es hier einfach hat und nicht, wer am ärmsten dran ist.

    Ich habe einen Hund aus dem deutschen TS, kann mir aber gut vorstellen, dass auch mal ein Auslandshund einzieht. Vorausgesetzt, der Hund ist auf einer deutschen Pflegestelle und ich kann ihn ausgiebig vorher kennenlernen.

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    ...
    Was mich aber stört, ist dass manche bei gesprochenen Befehlen direkt in einen ''Kommando-Ton'' verfallen, um das auch so autoritär wie möglich rüberkommen zu lassen. Ich finde, dass ein Hund auch auf ganz normal gesprochene Kommandos reagieren sollte. Etwas deutlicher kann man ja immernoch werden, wenns mal nicht sofort geht.

    Man kann nicht nur "Kommando-Ton" auflegen, sondern auch mit fröhlicher Stimme z.B. rufen. :D Dann kommt mein Hund deutlich schneller als auf die Lenkung mit Blick. Teilweise ist die Emotionalität der Stimme auch ein Vorteil (oder eben Nachteil, je nach Situation).

    Ich verwende auch beides im Alltag, bzw. Handzeichen weniger, eher Körpersprache an sich. Körpersprache und Handzeichen haben aber den entscheidenden Nachteil, dass der Hund nach einem schauen muss. Wenn er gerade was interessantes gesehen hat und hinlaufen will, bringt es mir wenig, dass ich meinen Hund allein mit meinem Blick zurückrufen kann. Er wird mich nämlich im entscheidenden Moment nicht anschauen und das Kommando gar nicht wahrnehmen. ;) Dann braucht man auch ein Hörzeichen. Oder für Kommandos auf Entfernung, da Hunde statische Dinge auf weite Strecken schlecht sehen.

    Beim Rückruf und Abbruchsignal finde ich, kann man nicht auf ein Hörzeichen verzichten. Höchstens bei extrem aufmerksamen Hunden, die eh permanent ein Auge auf den Halter haben. Für Dinge wie Tricks, Sitz, Platz... verwende ich sehr gerne Handzeichen, weil es da die o.g. Probleme nicht gibt, zumindest bei mir nicht, weil ich sie nicht auf Distanz oder unter großer Ablenkung forder. Da reichen Sichtzeichen völlig aus.