Du machst dem Hund klar, dass du das Sagen hast, bzw. es besser ist, deinen Ansagen zu folgen, indem du verlässlich bist, klare Linien im Alltag vorgibst und der Hund dir trauen kann.
Z.B. die Sache mit dem Knochen. Mein Hund weiß, dass ihm niemand sein Futter ohne Ankündigung wegnimmt. Klare Regel, was er hat, ist seins und der darf es auch behalten. Darauf kann er sich immer verlassen. Wenn ich doch dran muss, dann muss er das Futter auf Kommando freigeben. Aber es passiert nicht aus dem Nichts und unerwartet. Deshalb kann auch jeder direkt an ihm bzw. seinem Napf/Knochen vorbei, ihn am Napf streicheln etc. Obwohl ihm sein Futter absolut heilig ist.
Bett gibt es auch klare Regeln, z.B. darf unserer nur auf die Tagesdecke. Dann weiß er, es ist freigegeben und er wird auch nicht runtergeschmissen. Sonst ist Bett tabu.
Mit Futter-gegen-Kooperation zu arbeiten finde ich hier auch eine gute Idee, auch die Sache mit der Hausleine, weil man da einen sichereren Umgang mit dem Hund hat und seine aufgestellten Regeln dann auch durchsetzen kann. Wahrscheinlich trifft der Hund zu viele Entscheidungen, die nicht euren Wünschen entsprechen (das hat nichts mit Dominanz zu tun, sondern damit, dass ihr es nicht tut). Damit ihr das nicht mehr tut, müsst ihr dem Hund die Entscheidungen abnehmen und das geht nur über klare Regeln.