Beiträge von Camillo09

    Ganz klar Rückruf trainineren und vor allem diese ständige Selbstbelohnen unterbinden, auch wenn das erst mal für ne Weile Leinenpflicht heißt. Beschäftigen, ablenken etc. bringen keine Lösung, der Rückruf muss funktionieren, damit es Freilauf geben kann.

    Ich würde ihr auch beibringen, dass sie den Weg nicht zu verlassen hat. Das macht auch einiges leichter. ;)

    Ich hab auch sozusagen einen Therapiehund. Ich hatte bis zu seinem Einzug ständig Rücken- und Nackenschmerzen, sodass ich phasenweise nicht mal mehr richtig schlafen konnte, weil alles nur weh getan hat. Das Problem war nur die mangelende Bewegung, was sich durch den Hund ja ändern musste. :D Anfangs habe ich sogar einiges abgenommen, das war leider nicht von langer Dauer. :ops: Aber seit wir den Hund haben, habe ich keine Schmerzen mehr und bin natürlich auch viel fitter geworden. Krank bin ich auch nur noch sehr selten, höchstens einmal im Jahr.

    Im Zuge unserer Hochzeitsplanungen habe ich mich damit auch beschäftigt (gezwungermaßen) und ich war ehrlich gesagt schockiert über die Preise. Ich habe kaum was unter 800 € gefunden und da hat man noch kaum Bilder dabei. Da frage ich mich wirklich, wie das gerechtfertigt sein soll, andere gehen dafür einen ganzen/halben Monat arbeiten, ein Fotograf will das für 4 h. Leider kenne ich keinen ungelernten, guten Fotografen, der nicht als Gast eingeladen ist.

    By the way, wenn jemand Tipps hat für die Gegend Aschaffenburg/Miltenberg, sind sie gerne gesehen.

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    Je nach Situation hätte wohl jeder abgeleint. Tut doch nicht so!
    So hat der Hund auch einfach ne Chance zu flüchten, wenn ich ihn nicht adäquat schützen kann. Manchmal ist man nicht in der Lage Dinge anders zu regeln.

    Ich hatte eine sehr lehrreiche Situation, in der ich meinen Hund schon gedanklich im Rhein hab davontreiben sehen. Er wäre auf seiner kopflosen Flucht beinahe ein paar Meter in die Tiefe und über Steine in den Rhein gefallen, der an der Stelle eine extreme Strömung hat. Ich hätte überhaupt keine Chance gehabt, meinem Hund noch zu helfen, wenn ins Wasser gefallen wäre und die Flucht nicht glücklicherweise auf den Steinen geendet hätte. Und er sich wahrscheinlich auch nicht, weil er gegen den Fluss keine Kraft gehabt hätte. Daraus hab ich gelernt, dass ich in gewissen Situationen meinen Hund einfach mit Anleinen schützen muss.

    Da riskiere ich wirklich lieber eine unschöne Begegnung an der Leine, auch wenn sie mit Prellungen oder schlimmstenfalls mit ner Beißerei endet, als meinen Hund tot auf der Straße oder in irgendeinem Fluss zu sehen, weil er kopflos weggerannt ist. Deshalb sage ich ja, man muss es für den eigenen Hund wissen. Wenn es bei der TE das erste Mal solches Verhalten des Hundes war, kann man ihr keinerlei Schuld geben, beim ersten Mal reagiert wohl wirklich jeder so, weil es die erste, sinnvolle Maßnahme ist. Aber dann kann man ja daraus lernen.

    Wenn der Hund nur die Wendigkeit nutzt und ausweicht, mag es sehr hilfreich sein, wenn er aber total blind (weil mit dem Blick bei mir oder beim anderen Hund) durch die Gegend rennt, egal was da kommt, ist das u.U. gefährlicher als ein Verwickeln der Leine.

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    Dass man nicht alle erwachsenen und mündigen Personen bevormunden soll, nur weil man meint etwas besser machen zu müssen.

    Finde ich auch, das geht doch wirklich viel zu weit. Ich lass mir doch nicht vorschreiben, wann ich was zu kaufen habe, das würde ich schon gerne selbst entscheiden.

    Ich habe schon einige Tiere rund um Weihnachten und Ostern gekauft, ganz einfach deshalb, weil ich frei habe und eh durch halb Deutschland fahre. Die optimale Möglichkeit, bei weit entfernten Züchtern die Tiere persönlich abzuholen ohne Zeitdruck. Keines davon ist je im TH gelandet.

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    Ich kann das Ableinen verstehen. 40 Kg Hund mit Schlepp hinten dran? Den wollte ich nicht um mich rumrennen haben und da würde ich auch sicher keine Schleppleine mehr aufnehmen. Das hält doch keiner mehr und kann je nach Schleppleine auch recht schmerzhaft enden...


    Mit der Hand aufnehmen sicherlich, aber man kann eine am Boden schleppende Leine auch mit Drauftreten stoppen, solange er sich in der unmittelbaren Nähe bewegt. Erst recht, wenn man halb eingewickelt wird. Ist zwar wahrscheinlich sehr unangenehm für den Nacken des betreffenden Hundes, aber das wäre mir in dem Moment recht egal, wenn es nicht anders geht.

    Ich frage mich auch, warum du deinen Hund abgeleint hast. Die andere war ja an der Schlepp, sodass man sie doch einfach wieder aufnehmen können, wenn sie nicht durch den flüchtenden Hund zum weglaufen motiviert worden wäre. Dann geht es natürlich nicht mehr. Mein Hund hat auch diese Fluchttendenz und ich leine ihn in fraglichen Situationen, aus denen er vll flüchten will, immer an. Dann muss er und damit auch der andere in meiner nähe bleiben und ich kann den anderem Hund unter Kontrolle bringen. Das kann ich nicht wenn sie hundert Meter weg sind. Klar hat das auch gewisse Nachteile wegen der eingeschränkten Kommunikation, aber das muss man für dem eigenen Hund abwägen.

    50% Frischfleischanteil ist nicht viel, daher auch der geringe Rohprotein- und -fettgehalt. Für reinen normalen Hund wäre mir das zu wenig. Dann muss man viel füttern, sodass man bei dem dementspechend hohen Anteil an KH zu viel Energie zuführt. Der Preis ist für dass, was das Futter bietet, auch ziemlich hoch. Der rohfaseranteil ist sehr, sehr hoch, sprich viel unverwertbares für den Hund.

    Man muss Besichtigungen zulassen, wenn auch nur im üblichen Rahmen, also nicht den ganzen Tag lang, zu vernünftigen Uhrzeiten und auch nicht täglich. Aber man muss dem Vermieter natürlich schon die Gelegenheit geben, die Wohnung weitervermieten zu können. Ohne Besichtung geht das ja nicht.