Beiträge von Camillo09

    Zitat

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass hoher Knochenanteil ebenfalls zu hohe Rohascheanteil führt.

    Fleisch und Getreide verbrennt ja komplett, da organisch, Knochen aber besteht nicht nur aus organischem, da sind auch viel Mineralien drin (vor allem Calcium), was bei der Verbrennung übrig bleibt. Wenn man barft, füttert man doch auch 80% "fleischige Knochen", ist das dann wirklich zu viel? Und wie kommt ihr drauf, dass Rohasche = Sand ist? Steht das irgendwo?

    80 % fleischige Knochen beim BARF kann auch viel zu viel an Mineralien sein, je nachdem, wie der fleischige Knochen aussieht. Deshalb würde ich eher die Menge Knochen nach dem Calciumbedarf berechnen als nach %, die keinerlei Aussagekraft haben.

    Sicherlich führt ein hoher Knochenanteil dazu, dass der Rohascheanteil steigt und ich glaube, bei den meisten Fertigfuttern ist auch das genau der Grund. Man kann die Knochen als "Fleischmehl" bzw. "Huhn", "Lamm" ... deklarieren, sieht nach hohem Fleischanteil aus, man kann den Preis nach oben schrauben und mit 80 % Fleischanteil werben. Es ist aber wesentlich billiger als wirklich Muskelfleisch oder hochwertige Innereien reinzumischen. Deshalb bin ich sehr kritisch, was "hoher Fleischanteil" und hoher Rohaschewert angeht. Dann lieber auf 10 % Fleischanteil verzichten, wenn dafür weniger Knochen drin sind, sichtbar an moderaten Rohaschewerten.

    Zitat

    hm, aber den müsste sie ja auch erst mal bringen.. :muede:
    aber verfressen ist sie, viell. lass ich sie erst einmal daraus fressen und dann leg ich das Ding immer weiter weg und IIRGENDWANN merkt sie, dass sie daraus lecker Futter bekommt, wenn sie es mir bringt.. meinst du das klappt so?? Oder hast du nen anderen Vorschlag?

    Ich habe es auch so aufgebaut bei einen Hund, der nicht gespielt hat.

    Ich denke, du musst Geduld haben, unserer hat auch Monate gebraucht, bis er das nötige Vertrauen hatte. Nur Spielzeug kann er auch heute kaum etwas anfangen. Nur mit seinem kleinen zerrseil und der konditionierte Futterdummy. Bälle findet er total unnötig.

    Am liebsten spielt er aber ganz ohne Spielzeug, rein körperlich.

    Zitat


    Habe mir gedacht, dass sie in der Früh Nass- und am Abend Trockenfutter bekommt. Passt das? Oder ist es besser nur am Abend zu füttern?
    Und wenn in der Früh: vor oder nach dem Spaziergang? Und wie spät am Abend das letzte Mal damit sie während Nacht nicht raus muss?

    Das hängt vom Hund ab, wie lange er zur Verdauung braucht ;). Ich fütter immer nach dem Spaziergang (zumindest bei längeren, ne Pipirunde ist egal). Außerdem gibt es hier i.d.R. morgens Trofu und abends Nass. So passt es offensichtlich für den Hund ganz gut, er muss nie dringend groß. Ich habe aber auch keinen Unterschied in den Verdauungszeiten feststellen können.

    Ich fütter als Nassfutter Lukullus. Vorher hatte ich auch mal Rocco oder Real Nature Dosen, aber die werden beide nicht so gut vertragen.

    Bei mir kann der Hund nicht mit. Ich arbeite in einem chemischen bzw. molekularbiologischen Labor und da haben Hunde nichts zu suchen. Außer, ich wäre irgendwann nur noch am Schreibtisch (wohin ich zwar nicht will, aber wohl irgendwann ende), dann würde es event. gehen, je nachdem, wie Büroräume und Labore getrennt sind. An meinem aktuellen Arbeitsplatz müsste er durch gentechnische Anlagen laufen, um in die Büros zu kommen. ;)

    In der Firma, in der mein Mann arbeitet, gibt es Bürohunde, ist ne Immobilienverwaltung, da ist das kein großes Thema, solange die Hunde sich benehmen.

    Zitat

    Hallo, ich bin heute auf das Nassfutter "Beste Wahl" von rewe gestoßen. Fleisch&tierische nebenerzeugnisse 70%, Brühe 28,8%, Rest sind Mineralstoffe und Öle/Fette. Was haltet ihr davon?

    Kann man nicht beurteilen, weil man nicht weiß, was überhaupt drin ist. Könnte gut sein (theoretisch), kann reiner Abfall sein. Allerdings würde ich bei einem Supermarktfutter von letzterem ausgehen.

    Zitat


    Noch ein Vergleich für euch. Ihr habt bestimmt schon alle gehört, dass es Hunde gibt die andere Hund tot beißen. Lasst ihr deswegen eure Hunde nicht mit anderen spielen oder nicht freilaufen? Nein? Aber warum denn nicht? Ihr könntet so dieses Risiko zumindest minimieren. Schließlich sind Hunde unberechenbar. Selbst der beste Hundekumpel kann theoretisch zur reißenden Bestie werden. Ihr könntet das ganz leicht verhindern, wieso macht ihr es nicht? Wollt ihr euch nur profilieren und zeigen wie wagemutig ihr seid? Ist euch euer Hund nicht wichtig?

    Auch hier ist der Unterschied: damit gefährde ich einzig und allein das Leben meines Hundes, nicht das von Passanten.

    Wenn ein Hund nicht an der Leine sind Geschäft macht, ist doch eigentlich gar kein Problem, wenn man nicht nur an viel befahrenen Straßen spazieren geht. Sobald man im Park ist, sagt doch keiner was dagegen, den Hund laufen zu lassen (außer, dass da oft genauso Leinenpflicht herrscht wie an der Straße).

    Wie ein Hund an der kurzen Leine überfahren werden kann, frage ich mich aber auch, wenn sich der Halter immer zwischen Hund und Straßenverkehr befindet.

    Aber eine Sache, die ich in der Tat noch schlimmer finde als Hunde ohne Leine an der Straße ist die ausgezogene Flexi.

    Wie sieht es denn mit deinem Budget aus? Terra Canis hat teilweise wenig Fleisch (50 %), dafür eben hochwertiges. Lukullus Gustico liegt auch um den Dreh. Du musst halt auch sehen, dass sie immer noch genug Protein bekommen und das dann von der Qualität entsprechend hoch ist. Wenn es preislich drin ist, würde ich mir die Sorten mal näher anschauen.

    Trockenfutter gibt es einige, wo kaum Fleisch drin ist. Das sollte nicht so schwer sein. Musst ja eigentlich nur mal schauen, was im Forum nicht empfohlen wird. ;)

    Zitat

    Ist es jemandem schonmal passiert, dass er tatsächlich in einer Gegend keine Wohnung mit Hund gefunden hat?

    Meiner Erfahrung nach hängt das eher an anderen Kriterien, bzw. zum größten Teil sogar. Größe der Wohnung im Verhältnis zur Miete, ländlich ohne OPNV möglich, Einkaufsmöglichkeiten... Wir sind aufs Land gezogen, kleiner Ort ohne Busse, Bahnen, Einkaufsmöglichkeiten, etc. in der Wohnung musste einiges gemacht werden und ist nicht super billig. Da ist es kein Problem, ne Wohnung mit Hund zu bekommen. Einfach, weil es dort für die Vermieter auch nicht sooo einfach ist, jemanden zu finden und sie nicht aus 100 Interessenten wählen können. Wenn der Rest passt (entsprechendes Einkommen), dann scheitert es am Hund nicht.

    Will man ruhige, städtische Lage, billig, modernisiert,... kurz, das, was jeder will, wird es mit Hund eben viel schwieriger.