Ich klink mich da mal rein und bin auf Antworten gespannt.
Mein Hund zeigt(e) dieses Verhalten nämlich auch, aber ich glaube, dass das KEIN Revierverhalten ist,zumindest bei meinem nicht. Der hat nämlich schlicht keine Lust auf Artgenossen bzw. hat Angst und will sich alle vom Leib halten. Laut Trainerin reagiert er einfach nur auf den optischen Reiz, ohne jegliches Nachdenken und ohne die Situation einzuschätzen, also einfach nur das Einsetzen einer Handlungskette auf einen Reiz hin, simple Konditionierung. Aus diesem Grund bellt er da auch ihm bekannte Hunde an, weil er nur reagiert und gar nicht erst nachdenkt, ob er diese kennt. Hunde, die er kennt (und mag), will er nämlich gar nicht vertreiben. Bellt ihn seine Freundin an, passiert das nicht. Dann ist da nämlich ein anderer Reiz und er reagiert anders (läuft vor Freude wedelt auf sie zu).
Dieses Verhalten hat er in fremder Umgebung wesentlich weniger, da bewertet er die Situationen meistens und reagiert dementsprechend auch anders. V.a. kommt na noch an ihn ran und er lässt das Pöbeln bleiben. Je aufgeregter er ist, desto schneller fällt ihr in die Verhaltenskette. Sicherlich ist es zuhause auch deshalb mehr, weil er viel öfter in die Situation kommt und diese Handlungskette aufbauen kann und festigen.
Nur mal als Denkanstoß, keine Ahnung, ob das bei deinem Hund auch der Fall sein kann.