Beiträge von Camillo09

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    Also nach allem, was ich übers Alleinbleiben gelesen und gehört habe (und das ist dank größerer Problematik bei uns relativ viel) ist die einhellige Meinung, dass so ab 1-1,5h spätestens, je nach Quelle auch nach 45 Minuten, das Zeitgefühl beim Alleinsein aussetzt und man größere, auch einstündige Schritte machen kann.

    Hängt das nicht auch ein bisschen vom Hund ab? Ich werde nach max. 2-3 h Abwesenheit nicht mal begrüßt. Wenn ich die Tür aufmache, werde ich zwar registriert, aber ein Aufstehen ist das nicht wert. Das kommt erst, wenn es deutlich länger wird, dann kann man sich auch mal vom Bett erheben und sich kurz streicheln lassen (um wenige Minuten später wieder in selbiges zu verschwinden). Ich denke daher schon, dass Hunde auch noch mehrere Stunden unterscheiden können, zumindest empfinde ich das bei meinem so.

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    Ich erinnere mich noch an einen Longierkurs hier, bei dem es tatsächlich drei Teilnehmer gab die es
    einfach nicht hinbekommen habe. Sie haben es nicht geschafft in die Richtung zu schauen wo es hingehen
    sollte ohne ständig zum Hund zu schielen.

    Da habe ich es auch am extremsten gemerkt. Ich habe es in der HuSchu auch nicht hinbekommen, als ich mich mehr mit Körpersprache wusste ich, warum. Der Hund hat mir sehr gut zugehört und ich habe die ganze Zeit total wirres Zeug "geredet".

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    Sitz klappt sogar schon komplett ohne Worte nur mit Handzeichen, habe mit der Clicker geübt.

    Das hat für mich aber wenig mit Körpersprache zu tun. Das ist einfach ein konditioniertes Sichtzeichen.

    Ich arbeite inzwischen auch sehr viel über Körpersprache, aber eher mit Dingen, die Hunde von sich aus verstehen, ohne, dass es konditioniert wurde. Z.B. Dass mein Fixieren/Anschauen zu Blickkontakt seitens des Hundes führt, der Rückruf über Stehenbleiben, Fixieren (heißt für Hunde ja nichts anderes als "du bist gemeint") und Blick vor meine Füße bewegen etc.
    Deshalb finde ich auch schwierig, das an einem Partner zu üben, weil der kaum so reagiert wie der Hund.

    Ich benutze draußen genau zwei Kommandos (abgesehen von Suchspielen und Canicross, das ist ja wieder was anderes und muss natürlich über Kommandos laufen), nämlich einen Abbruch und den Rückruf, wenn der Hund schnellstmöglich zu mir muss. Sowas wie langsam, schau, weiter etc., dafür braucht man keine Kommandos, das geht auch über Körpersprache.

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    Weil man dann oft gar keinen Mieter findet. Wer zahlt schon freiwillig einige Hundert Euro Provision... Also ich würde das nicht zahlen nur für 10min Wohnung anschauen. Zudem finde ich Makler oft unverschämt in ihren Forderungen, z.B. Gehaltsnachweise, Einzugsermächtigungen für Mieten BEVOR man überhaupt eine Wohnung hat, etc.

    Gehaltsnachweise sind den Maklern doch egal, das wollen die Vermieter, also auch die ohne Makler.

    Hier findet man problemlos Mieter über Makler, man kann sich die Mieter immer noch aussuchen. Freiwillig zahlt die Maklerprovision sicherlich niemand, aber wenn man ne Wohnung braucht, hat man eben keine Wahl. Hier sind 90 % über Makler und die übrigen 10 % sind irgendwelche großen Wohnblocks von Genossenschaften direkt neben der Autobahn.

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    Sprich: Die Wohnungssuche über einen Makler läuft genauso also wenn du bei Privat eine Wohnung suchst. Der Unterschied ist nur die Provision und das der ganze Kontakt umständlich über den Makler abläuft. Bei Privat kann man direkt beim Vermieter wegen Hunden nachfragen und du erhälst eine korrekte Auskunft.

    Vorausgesetzt man findet überhaupt Wohnung von Privat. Als wir umgezogen gab es genau eine einzige (in die wir eingezogen sind), die in Frage kam. Hier läuft quasi alles nur über Makler. Warum auch nicht. Der Vermieter muss nichts dafür zahlen, dass andere seine Arbeit machne. Würde ich auch nicht anders machen.

    Aber sonst geb ich dir Recht, ein Makler sucht nicht, er bietet nur das an, was er hat. D.h. nur über einen Makler suchen verringert die Chancen, weil dann ja alle Wohnungen wegfallen, die über andere Makler gehen.

    Auf einen Hund kannst du beschränken. Bei Katzen wird's schon schwieriger. Eigentlich sind Katzen auch genehmigungspflichtig. Allerdings gibt es auch Gerichtsurteile, nach denen die Katzen (und Kleinsthunde) unter Kleintiere fallen und damit gar nicht verboten werden dürfen. Insbesondere Wohnungskatzen, weil die niemanden belästigen und damit kein Grund für eine Verbot besteht. D.h. du kannst als Vermieter keinen Grund zur Ablehnung abgeben (und das musst du, "ich will nicht" oder Angst vor Schäden ist keiner) und damit auch die Katzenhaltung weder beschränken noch verbieten.
    Und wenn ein Vermieter im Ausland ist, ist die Hemmschwelle, sich ohne Genehmigung was anzuschaffen, eh noch sehr viel geringer.

    Für die Schäden muss der Mieter sowieso aufkommen, egal ob er oder seine Tiere sie verursacht haben. Allerdings ist es so, dass du dann als Vermieter mehr Schäden als vertragsmäßigen Gebrauch (Kratzspuren im Boden z.B.) in Kauf nehmen musst, wenn du die Tiere genehmigst.

    Nicht jede Hundehaftpflicht deckt Schäden an gemieteten Objekten ab, aber theoretisch kann dir das egal sein, zahlen muss der Halter so oder so. Die Frage ist halt nur, ob du das riskieren willlst, dass er evtl. nicht zahlen kann, will bzw. nur in kleinen Raten etc.

    Bestätigung vom Vormieter ist zwar nicht schlecht, aber teilweise schwer zu kriegen für die Mieter. In meiner ersten Wohnung hätte ich das sicherlich nicht, weil sich da weder Hausverwaltung noch Eigentümer drum hätten kümmern wollen. Ich denke, da gibt es viele, wo man als Mieter an so ein "sinnloses" Schreiben (im Sinne derer, die es erstellen müssen) nicht dran kommt. V.a. weil man das ja teils lange vor der Kündigung bräuchte.

    Bewerbungsbogen kannst du natürlich anfordern, wenn du willst.

    Was Geräusche von außen angeht: unserer wacht gerne und deshalb mussten wir uns da auch was einfallen lassen. Klingel ist bei uns auch aus.Wenn unser Hund allein ist, kann er nicht in den Eingangsbereich bzw. dem der Straße zugewandten Teil. Dementsprechend bekommt er nur mit, wenn jemand bei uns durch den Garten läuft und das tun (eigentlich) keine Fremden. So sind Außengeräusche minimiert.

    Ich denke nicht, dass du es mit einem Brief an die Nachbarn schlimmer machst. Dann wissen sie, dass du dich drum kümmerst und alles nur eine Frage der Zeit ist, bis Ruhe ist.

    Wenn der Hund Stress hat, lernt er eh nix. Weder positives noch negatives.

    Ich biete nichts zur Beschäftigung an. Ob das was bringt, wenn Hunde Stress haben, glaube ich auch nicht, dann nehmen sie es eh nicht. Ablenken bringt auch nur kurz was, irgendwann sind die Sachen leer, aber die Zeit ist noch nicht rum. Der Hund muss lernen, dass er wirklich entspannt bleibt und in der Zeit schlafen soll. Aber das ist nur ein Gedanke von mir, meiner hat keine Probleme beim allein bleiben.

    Einerseits: was hat Asthma mit einem Hund zu tun? Mir ist da kein Zusammenhang klar, außer wenn es allergisches Asthma auf Hunde wäre.

    Andererseits: wenn ihr auf die Zustimmung aller Nachbarn angewiesen seid, dann bekommt ihr die eben nicht. :/ Dann wird es wohl nichts mit dem Hund.