Beiträge von Camillo09

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    Ich bin leider auch kein Futterexperte und stelle mir immer wieder die Frage:
    Wo liegt der Unterschied zwischen dem immer umstrittenen hohem Rohaschegehalt im Wolsblutfutter und dem hohem Rohaschegehalt bei natürlicher Knochenfütterung?? Der Rohaschegehalt ist dabei auch sehr hoch, aber ich habe diese Diskussion noch nie bei Barfern erlebt. Gibt es vielleicht doch Unterschiede?

    Nein, biologische Unterschiede gibt es da keine. Bei Barfern werden Knochen aber nicht als hoher Fleischanteil betitelt, um Werbung machen zu können, sondern man weiß, dass es sich um Knochen handelt. Und ob die teilweise hohen Fleisch -und Knochenmengen wirklich gesund sind, steht auf einem anderen Blatt Papier.

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    Camillo09:
    Und verräts du mir auch, womit du einstreust?

    Kenjada:
    Sowohl Heu als auch Stroh wird doch total schnell gammlig, wenn es nass wird. Ausserdem haben meine alten Schweinchen, die nicht mehr gut laufen können, im Stall Probleme durch Heu/Stroh zu laufen.

    Ich streue mit normalen Spänen ein, ggf. mit Holzpellets drunter. Im Winter habe ich immer dick (10 cm) Heu und Stroh drüber gemacht.

    Jede Einstreu ist völlig unbrauchbar, wenn es vom Regen nass wird. Das Gehege muss eben so gebaut sein, dass das nicht passiert. Mein Gehege war von oben und mind. 2 Seiten zu, bei Regen konnte ich die anderen Seiten auch noch mit Scheiben zumachen, sodass so wenig wie möglich vom Wind reingeweht werden kann. Für Belüftung war aber auch noch gesorgt. ;)

    Bei Labradoren kennt man aufgrund der extremen Häufigkeit schnell mal welche, die richtige Jäger sind. Kenne ich auch, aber das liegt vermutlich einfach an der Masse. Die Mehrheit sind absolut kontrollierbar. Ich denke, mit nem Retriever (Labrador, Golden) bist du schon gut beraten, wenn es um entspannte Spaziergänge geht.

    Was da auch noch dazukommt, finde ich, ist i.d.R. die gute Umweltverträglichkeit bei entpsrechender Sozialisation. Bei vielen anderen Rassen wie die verschiedenen Schäferhunde, Dobermann etc. kommt beispielsweise nicht selten Schutztrieb dazu, der auch noch gehändelt werden will. Manche Vertreter neigen auch nicht unbedingt zur Artgenossenverträglichkeit. Man kann zwar viel mit Sozalisation erreichen, aber rassetypische und gewünschte Eigenschaften kann man nicht komplett wegerziehen.

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    hallo,
    ich schätz mal ganz vorsichtig
    ein junger Hund "muss mal" nach 4 Stunden - ou ?
    :pfeif:

    Und bei älteren Hunden? Meiner verlässt auch nach 12 h nicht freiwillig das Bett, weil er mal muss. Ist dann das allgemeine Maß 12 h?

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    "fehlt mir was, dann muss halt ein >Hund oder auch ein Kind herhalten< "

    Woher kommt so ne Aussage? Kinderwunsch hat doch mit "mir fehlt was" nicht im geringsten etwas zu tun.

    Was heißt, wie viel Zeit braucht man für einen Hund? Es ist ja ein großer Unterschied, ob man damit Abwesenheitszeiten meint oder effektiv die Zeit, in der man sich nur mit dem Hund und sonst nichts beschäftigt.

    Wie lange man seinen Hund allein lässt/lassen kann, muss in meinen Augen jeder selbst wissen und v.a. vom Hund abhängig machen. Unserer ist auch unter der Woche ca. 8 h alleine, aber er verpennt den ganzen Tag. Wenn man nach Hause kommt, guckt er einen teilweise noch böse an, wenn man das Licht angemacht hat und vorher war's dunkel. Aufstehen tut er nur, wenn man wirklich lange weg war, nach 4 oder 5 h bleibt er einfach liegen. Trotzdem finde ich es nicht optimal und wir versuchen, die Zeiten so kurz wie möglich zu machen. Hunde, die aber mit dem Alleinsein Probleme haben, da muss man dann mit der Zeit u.U. sehr weit runter.

    Effektiv Zeit, die nur dem Hund gehört, sind ca. 1,5 -2 h am Tag. Ansonsten ist er halt dabei bei dem, was wir machen und hält sich in unserer Nähe auf.

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    Also für Meerschweinchen ist eine halbwegs weiche Einstreu zumindest in einigen Berreichen unerlässlich. Ansonsten drohen Ballenabzesse und andere Problem mit den doch recht empfindlichen Füßchen.

    Ein Dach bzw Wind- und Wettergreschütze Bereiche sind für, sowohl Kaninchen als auch Meerschweinchen Pflicht..somit auch eine Art Dach oder eben Ställe, wo die Tiere nachts reingehen können. Alleine schon zum Schutz vor Katzen, Mardern, Raubvögeln ect muss ein Gehege gesichert werden...sonst hat man wenn man Pech hat recht zügig Verluste.

    :gut:

    Mit Kaninchen kenne ich mich nicht aus, aber Meerschweinchen brauchen auf jeden Fall (große) wind- und regengeschützte Bereiche, die gar nicht nass werden. Die müssen sich zurückziehen können und dann sollte es auch mehr sein als nur ein Haus, wenn es mal tagelang durchregnet. Und solche Metalldinger gehen überaupt nicht aus Sicherheitsgründen. Sonst sind die Meerschweinchen (und Kaninchen) sehr schnell nem Wild-Raubtier zum Opfer gefallen. Es muss auf jeden Fall ein sicheres Dach vorhanden sein.

    Siehe auch hier: http://tierische-eigenheime.de.tl/Aussenhaltung.htm

    Ich habe in meinem Außengehege auch Betonplatten, das muss man aber mit irgendwas einstreuen, weil die Schweinchen sonst ständig in ihrem Kot und Urin sitzen, da die Häuschen ja Versteck und Toilette gleichzeitig sind. Rindenmulch würde da nicht nehmen, das wird ziemlich schnell ziemlich teuer. ;)

    Es gibt viele Trainer, die Hunde für Training aufnehmen und dann wieder zurück zur Familie geben. Die Frage ist, wie sinnvoll das ist und ob nicht bei vielem gerade die Halter gefragt sind. Grundsätzlich gibt es das aber, ich würde nicht mal sagen selten. Ob es funktioniert, steht auf einem anderen Blatt Papier.

    Hallo zusammen,

    da wir hoffentlich bald ins Eigentum ziehen, soll dann auch ein zweiter Hund einziehen. Da habe ich die Frage, welches Vorgehen ihr bei unserer Situation wählen würdet.

    Der Ersthund ist ein TS-Hund, der noch Probleme hat und die (ohne Zweithund sicher) auch bleiben werden. Ich weiß, man sollte erst warten, bis der erste fertig ist, aber dann zieht wohl nie ein Zweithund ein. Andererseits ist es auch so, dass sich der Ersthund mit einem anderen Hund wesentlich sicherer fühlt und nicht vor allem neuen in Angst gerät, wenn der andere ruhig bleibt. Ich denke, der würde sehr von richtigen Zweithund profitieren.

    Die zweite Sache: der Ersthund findet fremde Hunde total doof und unnötig. Wenn er den anderen bzw. eher die andere dann aber kennt, mag er andere Hunde. D.h. sein Verhalten die ersten Male ist nicht unbedingt aussagekräftig, wie er den anderen Hund findet. Es gab zwar schon zwei Hündinnen, die fand er von Anfang an total toll. Wobei das vielleicht die Nadel im Heuhaufen ist, die wir suchen.

    Was ich dann suche, ist eine selbstbewusste, umweltsichere und verträgliche Hündin. Es wäre definitiv ein erwachsener Hund, gerne wieder aus dem Tierschutz.

    Wie würdet ihr aber vorgehen? Von Anfang an mit dem Ersthund, um zu sehen, wie sie sich vertragen und interagieren? Wobei man ja beim Kennenlernen nur bedingt ohne Leine testen kann. Erst mal den Zweithund allein kennenlernen, ob er die Umweltsicherheit etc. mitbringt? Fragen über Fragen, was das geschickteste ist.

    Danke!