Beiträge von Camillo09

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    war gestern auf dem hundeplatz. zu meinem erstaunen, gehe nur ICH, 2 mal täglich, je eine stunde gassi mit meinen beiden. es waren 17 hundebesitzer da. alle sind sich einig, einmal genügt und wenn der gang mal ausfällt, ist es denen ihren hunden so ziemlich egal.
    Ja, ist hier auch so. Einmal täglich (+ Pipirunde) reicht dem Hund vollkommen. Das schwankt zw. 1 h und am WE 3 h, spätestens dann hat der Hund keine Lust mehr. Wenn wir wandern gehen, kann es natürlich auch mal mehr werden. Wenn er ausfällt, joa, ist dem Hund total schnuppe. Schläft er halt auf der Couch.
    meinen beiden nicht, die fordern regelrecht ihre spaziergänge ein. auch bei salzburgerschnürlregen gehen wir, bei schnee sowiso. da heisst es dann, ich mach mich zum sklaven meiner hunde. haben die recht?
    Ich würde das so nicht sagen, aber meiner setzt bei Regen freiwillig keinen Fuß vor die Tür.
    besitze seit 1995 hunde und da war noch kein tag dabei, wo wir nicht 2 mal unterwegs waren. die paar mal wo wir nur 1mal gingen kann man zählen. hab eine krankheit, wo mir das gehen immer schwerer fällt und oft wäre es schon mal gut drinnen zu bleiben, aber hab dann so ein mega schlechtes gewissen meinen beiden gegenüber. muss dazu sagen wir leben hier auf dem land und jeder hat ein grundstück, wo sich die hund lösen und auch laufen können.
    wie seht ihr dass und wie handhabt ihr das. ist nur eine stunde täglich,bei großen hunden ausreichend?


    Natürlich kommt es auf den Hund ab, aber ehrlich, ja, ich glaube, den meisten Hunden reicht das aus. Insbesondere dann, wenn sie die Halter tagsüber immer begleiten.

    Ich hab die Antworten gar nicht gesehen.

    Danke für die Antworten!


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    Es ist schön, daß Ihr noch einem Hund aus dem Tierschutz ein zu Hause geben wollt. :gut:

    Für mich liest es sich ein bischen wie Kapitulation beim ersten Hund, da es noch Jahre dauern wird oder vermutlich nie so werden wird wie ihr es Euch vorstellt.

    Was heißt Kapitulation, so würde ich es nicht nennen. Sondern eher die Grenzen des Hundes akzeptieren, das haben auch schon Trainer gesagt. Es gibt einfach Dinge, die dieser Hund wahrscheinlich nicht mehr lernen kann und wird. Das größte Problem ist im Endeffekt, dass er draußen nicht viel lernt und noch viel weniger generalisiert (jedenfalls die erwünschten Dinge), weil er bedingt durch Deprivationsschäden einfach nicht richtig lernen kann. Deshalb brauchen wir für Dinge, die für andere Hunde banal sind, ewig, weil wir nicht durch 1000 Wiederholungen müssen, sondern durch 10 000. Das heißt nicht, dass wir daran nicht arbeiten würden, aber die Fortschritte sind eben klein und Rückschritte gibt es auch immer wieder. Und wenn es nur die neue Mülltonne des Nachbarn ist, auch wenn die Mülltonnen 3 m weiter vollkommen in Ordnung sind. Und nein, das ist nicht übertrieben, sondern wirklich so, jede noch so kleine Änderung kann ein Problem sein. Warum er dann nicht mehr fertig wird - tja, so jung isser ja auch nicht mehr.


    Nur in der Hinsicht auf Umweltsicherheit und Umweltverträglichkeit, ansonsten hätte ich gerne exakt diesen Hund wieder. Also genau genommen unseren als Welpi ohne die Schäden, das wäre wohl perfekt. Sehr gut kontrollierbarer Jagdtrieb, bleibt problemlos allein, lässt sich alles gefallen (von Leuten, die er kennt), fordert nichts, macht alles mit... Wäre da eben nur nicht das oben genannte Problem.

    Ja, das ist klar, deshalb brauche ich eben auch einen Zweithund, bei dem das kein Problem wäre, wenn sich der Ersthund nach ihm richtet. Wenn wir mit anderen Hunden auch sehr häufig unterwegs waren, hat er trotzdem gut gehört und auch keine Jagdversuche o.ä. mitgemacht. Der Unterschied war dann halt wirklich bei den Sachen, wo er allein wieder Angst bekommen hätte.

    @Nightstalcer: ich habe beim Welpen halt Angst davor, dass sich der Welpe am Ersthund orientiert und weniger an mir. Zwei solche Hunde draußen- nein danke.

    Zucchini: die Hoffnung habe ich ja auch, dass er dann doch noch was lernt, einfach weil es ihm ein Artgenosse viel leichter vermitteln kann, dass ihn nicht die ganze Welt fressen will und draußen alles gar nicht so schlimm ist, wie er meint.

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    Baden-Württemberg?!?! Wo denn da?!?
    Ich muss umziehen und habe hier mit zwei kleinen Hunden einfach überhaupt keine Schnitte! *argh*

    Wir ziehen auch im Juni um und hatten mit einem größeren Hund wirklich 0 Probleme. Auch an zwei wäre es nicht gescheitert. Wir hatten sehr viel Auswahl an Wohnungen, allerdings muss ich sagen, dass wir auch sehr ländlich gesucht haben. Also Orte bzw. Ortsteile mit max. 5000 Einwohnern. Klar war bei einigen Wohnungen auch kein Haustier erlaubt, aber das waren eher wenige Wohnungen. Vielleicht schaust du auch mal etwas weiter außerhalb bzw. in einem größeren Radius?

    Ich habe einen Dauerschläfer :lol: . Er pennt eigentlich den ganzen Tag, wenn wir nicht gerade draußen sind. Eigentlich wäre er ein Langschläfer, aber unter der Woche muss er eben früh mit mit gehen. Da er keine Wahl hat, kommt er halt mit, mal mehr oder weniger motiviert. Danach geht es direkt wieder ins Bett oder futtern. Genauso die anderen Runden am Tag, ich hol ihn immer aus dem Bett oder von der Couch, wartet aufs Essen, danach legt er sich gleich wieder hin.

    PS: der Hund ist 5.

    Im Wozi hat unser Hund seinen Platz: in der Kuschelecke der Couch :lol:

    Nein, Spaß. Im Wozi hat unser Hund keinen festen Platz, er legt sich eigentlich immer zu mir (oder ohne mich) auf die Couch. In der Küche hat er seinen festen Platz, damit ich ihn problemlos wegschicken, wenn er mir im Weg rumläuft. Und natürlich im Schlafzimmer sein Bett.