Beiträge von Camillo09

    Ohne Betreuung geht das auch mit einem erwachsenen Hund nicht. Zwei Tage bist du 9 h (am Stück) weg und zwei weitere sogar 12 h. Zusätzlich kommen noch die Zeiten fürs Einkaufen usw.

    Man kann schon als Berufstätiger mit Vollzeitarbeit einen Hund haben, aber dann müssen eben die richtigen Voraussetzungen geschaffen werden. Entweder geht der Hund in Betreuung, man nimmt ihn mit oder, wie bei uns, wir arbeiten zeitversetzt. Mein Mann geht morgens um 7 zur Arbeit und ist um 5 zuhause; ich geh um etwa 9:30, komme mittags zwischen 12 und 13:30/14 zum Hund und fahre wieder zurück zur Arbeit (komme dann halt abends entsprechend spät, aber da ist ja mein Mann da). Allein kann man sowas aber ja logischweise nicht machen.

    Mit nem Welpen geht auch das nicht, der kann ja erst mal gar nicht allein bleiben, auch nicht die 3-4 h am Stück, die z.B. unser Hund hat. Da geht ohne Betreuung gar nichts.

    Die Zeit, die ein Hund braucht, sollte man auch nicht unterschätzen. An einem Tag mit 12 h Arbeit ist man fertig, da kann man keinem kleinen Rabauken die Welt zeigen, nachdem er erst mal die Wohnung demoliert hat. Das wäre schon mit nem perfekt erzogenen, erwachsenen anstregend genug.

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    Bei diesem Thema stellt sich mir ehrlich gesagt jedesmal die Frage, WARUM mischt man überhaupt TroFu und NaFu? :???:
    Das ist jetzt eine ernstgemeinte Frage (falls ich die hier so mit einwerfen darf), was für ein Grund steckt da hinter?
    Ich würde nie auf die Idee kommen, höre bzw. lese das aber eben öfter, das es gemacht wird =)

    Ich mach das öfter mal, um den Rohfasergehalt der Portion zu erhöhen und zum anderen um einen höheren Fleischanteil zu haben. Nafu pur verträgt er nicht so gut, daher gebe ich eigentlich immer was dazu, entweder nur Gemüse oder eben Trockenfutter.

    Oder einfach aus dem praktischen Grund, dass ich noch nen Rest Nafu in der Dose habe und das für ne Portion nicht mehr reicht und ich auch keine neue Dose aufmachen will. :lol:

    Im Moment hast du noch so viel Zeit, die Frage ist nur, wie lange das anhält und wann die Interessen andere werden. Am Wochenende und in den Ferien mit Freunden weggehen, allein in den Urlaub fahren, ein fester Freund will was mit dir unternehmen, usw. der Hund stört dann jedes Mal. Was passiert dann, alles Notfälle, in denen die Familie einspringt? Ich hatte vor dem Abi an manchen Tagen von 8 - 17 Uhr Schule, wer geht dann mit dem Hund?

    Und was ist, wenn du studierst? Studium ist kein Zuckerschlecken, man ist sehr viel weg und immer den Hund mitnehmen geht auch nicht. Wer kümmert sich dann um ihn? Wenn du fürs Studium wegziehen musst? Willst du überhaupt solange bei deine Eltern wohnen bleiben, falls es überhaupt möglich ist, Tiermedizin ist ja kein häufiger Studiengang? Geld für Betreuung haben die wenigstens Studenten.

    Wenn deine Familie nicht 100 % hinter dem Hund steht, würde ich das bleiben lassen, denn an deiner Mutter wird mit Sicherheit einiges an Arbeit hängen bleiben.

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    Ich gebe meinem hund nur klare regeln und rede mit ihm nicht wie mit einem kind.kurz, knackig und keine langen Sätze. ....

    Das hat aber wenig damit zu tun, weder in die eine, noch die andere Richtung. Bei uns gebe ich dem Hund die meisten Regeln, von mir gibt's kein Essen vom Tisch, verlange Sache von ihm usw. und trotzdem bin ich diejenige, zu der der Hund die beste Bindung hat und der er am meisten vertraut. Das eine schließt das andere nicht aus. Unser Hund geht auch besonders gerne zu meinen Vater betteln, weil da immer was abfällt und bleibt auch gerne in seiner Nähe, könnte ja bald wieder was geben. Aber ob er deshalb ne stärkere Bindung zu ihm hat als zu mir (auch wenn er, wenn wir bei meinen Eltern sind, mehr Zeit mit ihm als mit mir verbringt), wage ich zu bezweifeln. Es ist nur einfach aussichtsreich und man könnte ja was kriegen, bei mir gibt's definitiv nichts. So sucht er eben seinen Vorteil.

    So wird das bei deinem Hund auch sein. Sei doch froh, dass du ne Betreuung für deinen Hund hast und mehr Zeit für dich. :hust:

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    Gibt es irgendeine gute Methode, wie man den Hund aus dem rage zustand holen kann, ohne ihn immer wegzerren zu müssen?

    Nur mal kurz hierzu: nein, gibt es nicht. Der Hund darf erst gar nicht so hoch drehen, in dem Zustand hat man keine Chance dran zu kommen. Ihr müsst das im Vorfeld verhindern, dass es überhaupt dazu kommt.

    Ansonsten schließe ich mich Mücke an. Der Text klingt danach, als gäbe es da einige Missverständnisse, was welches Verhalten heißt. Dementsprechend kann man da auch nichts raten, das muss sich ein Trainer anschauen und euch das Verhalten erklären.

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    Ja, das mit dem Pferd hat sich bewährt, sonst gab es Probleme mit den Analdrüsen. Wir hatten auch mal Dark Forest und Green Valley, da sah das nicht so toll aus... :/ Deshalb denke ich mit dem Pferd fahren wir gut

    Das habe ich gar nicht gemeint, dass du was anderes füttern sollst. Ich wollte nur anmerken, dass ich die Angabe "high energy" sinnfrei finde, weil es weder im Vergleich zum entsprechenden "normalen" noch zu anderen Sorten einen höheren Energiegehalt hat, wie der Name vorgibt. Im Gegenteil, WB selbst hat Sorten mit höherem Energiegehalt (bei besseren Analysewerten).
    Deshalb würde ich in Hinblick auf die Rohasche definitiv beim normalen bleiben, ich seh absolut keinen Sinn im high energy. Ich denke nicht, dass du davon weniger brauchst, weil ja der Energiegehalt exakt gleich ist. Nur das Verhältnis von Protein/Fett/Kohlenhydrate ist verändert. Wenn es darum geht, dass der Hund schnell und einfach verfügbare Energie haben soll, dann doch lieber mehr KH als höhere Proteinwerte und den Zwang für den Hund, offensichtlich Energie aus Proteinen zu gewinnen.

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    Aber ein Gesetz gibt es nicht oder?

    Schau mal in die Hundeverordnung deiner Gemeinde. Ich nehme an, dass da drin steht, dass Kot unverzüglich zu entfernen ist und zwar ohne Einschränkungen, wo und wo nicht.

    Wenn ich irgendwo in der Nähe des Wohngebietes bin, dann mach ich es weg, irgendwo im tiefsten Wald, wo der nächste Mülleimer ne 1h weg ist, lass ich es liegen. Warum soll Hundekot schlimmer sein als Pferdeäppel oder Wildkot?