Beiträge von Camillo09

    Zitat

    Was ist denn ein Titel?

    Aber dann wird doch der Schaden irgendwie abbezahlt und wenn in kleinen Schritten, oder?

    Titel ist die rechtliche Anordnung zur Zahlung.

    In kleinen Schritten bringt dem Vermieter wahrscheinlich nichts, er muss es ja auch gleich komplett bezahlen, damit er weiter vermieten kann. Wenn er dafür einen Kredit braucht, muss er den a) erst mal kriegen und b) Zinsen zahlen, die dann er zu tragen kann. Wobei es ja eigentlich bei Hundehaltern kaum passieren kann, dass sie nicht zahlen können, wenn sie ne Haftpflicht haben.

    Das Problem ist aber hauptsächlich, dass die Haftpflicht nur den Zeitwert ersetzt. Wenn die Türen halt schon länger drin sind (aber noch halten würden), muss er trotzdem neue kaufen, bekommt aber nur einen Teil des Preises, weil die alten eben nicht mehr mehr wert waren. Also muss er erst mal wieder Geld investieren.

    Unser Hund konnte anfangs auch nicht spielen. Er hat so ganz leichte Spielansätze gezeigt, wenn er mal spielerisch in die Hand gebissen hat. Wir haben uns darauf eingelassen und er spielt nun gerne mit uns diese Raufspiele. Inzwischen findet er auch ein Zerrseil ganz gut.

    Irgendwas wird bestimmt auch euer Hund anbieten (wie lange habt ihr sie denn schon), vielleicht mal auf ganz kleine Signale achten. Hast du mal Suchspiele versucht? Dafür lassen sich auch die meisten Hunde begeistern.

    Mit anderen Hunden spielt meiner auch quasi überhaupt nicht, nur im absoluten Ausnahmefall. Vielleicht ist das bei eurer auch so und der Labbi passt halt nicht in ihre Art, zu spielen. Meiner kommt mit der körperlichen Art eines Labbis auch überhaupt nicht klar.

    Ich gehe nicht durch Kuhweiden ;) . Mir ist da auch ohne Hund nicht wohl dabei, mit Hund würde es definitiv nicht gehen, da mein Hund Angst vor Kühen hat. Ableinen würde auf gar keinen Fall gehen (ein panischer Hund in einer Herde- keine gute Idee) und an der Leine würde er sicherlich auch nicht gerade ruhig bleiben und die Kühe ignorieren.

    Grundsätzlich aber würde ich mir definitv mehr Sorgen um den Hund machen, die Kühe passen schon auf ihre Kälber auf ;) .

    Sehr energiearm ist z.B. das Lupovet SpeckWeg. Die Frage ist, wie viel und wie schnell abgespeckt werden muss. Bei vielen ist halt kein Energiegehalt angegeben, aber Lupo Sensitiv 20/8 wäre evtl. auch ne Alternative. Oder eben das MM Black Angus. Je nachdem, wie auch die preislichen Vorstellungen sind. ;)

    Hmm, muss es unbedingt Flockenfutter sein? Da gibt es ja nicht so viele. Hier hat der Hund vom Vollmers Leichtkost (mit zusätzlichem Trockenfleisch) gut abgenommen, er sollte allerdings gar nicht. Das ist anscheinend recht energiearm (kaum Fett). Ich musste davon sehr viel füttern (annährend die Fütterungsempfehlung, da liegen wir sonst immer meilenweit drunter). Aber so toll ist das nicht von der Zusammensetzung. Ich stell wieder um, wenn der Sack leer ist. Ich probier jetzt mal das Black Angus Adult, das hat ne gute Zusammensetzung und ist auch nicht so energiereich. Neben dem Energiegehalt gibt es halt noch viel andere Kriterien, da finde ich es schwer, was zu raten. Unter den kaltgepressten gibt es einige, die evtl. passen könnten. Die Frage ist halt, ob kaltgepresst überhaupt in Frage kommt.

    Köbers Light ist kein Diätfutter, sondern "nur" leicht verdaulich. Wenn man die Energiewerte anschaut, ist der nur minimal niedriger als von andere Köberssorten (und generell verglichen mit anderen Sorten relativ hoch). Die Frage ist, ob der gesamte Energiegehalt verwertbar ist.

    Ich kriege meinen mit Körperkontakt da raus, also hinhocken, Hund richtig in den Arm nehmen und halten. Das scheint ihn irgendwie zu beruhigen. Leckerlies geht bei meinem auch nicht mehr und die gehen sonst immer. Ob das bei deinem auch hilft, keine Ahnung.

    Meiner hat vom MM auch nur ganz wenig gebraucht, zu wenig um satt zu werden. Jetzt probieren wir mal das neue Black Angus, mal sehen, ob es da auch so ist. Ich finde MM ein wirklich gutes, solides Futter, bei dem auch der Preis stimmt.

    Die Menge sieht halt leider besonders mickrig aus, da die Pellets wesentlich schwerer sind als Extruderfutter.

    Wenn dir dein Hund zu dünn vorkommt, erhöhe die Menge eben ein bisschen, jeder Hund hat einen anderen Stoffwechsel und verwertet jedes Futter anders. Die angebene Menge ist nur ein Richtwert. Meinen hätte ich damit innerhalb von einem Monat in eine rollende Tonne verwandelt, anderen reicht es eben nicht.

    Zitat

    Kontakt aufzwingen sollst du natürlich nicht, aber wenn dein Hund auf andere zustürmt...

    ... heißt das erst mal gar nichts. Würde meiner auch, obwohl er andere Hunde total doof findet. Einfach nur, weil er nach dem Motto lebt, dass Angriff die beste Verteidigung ist. Wenn er auf andere Hunde zustürmt, tut es der andere nicht. ;)

    Hinter dem Menschen laufen kann extrem hilfreich sein, mache ich auch, inzwischen nicht mehr dauerhaft (hat aber anfangs sehr viel Ruhe reingebracht). Manchen Hunden gibt das Sicherheit. Wie man das aufbaut, tja, gibt mehrere Möglichkeiten, die hier im Forum mehr oder weniger akzeptier werden. ;) Ich habe es über ein Verbot und Blocken aufgebaut, sprich dem Hund wurde einfach körpersprachlich verboten, an mir vorbeizugehen.

    Einfach mal Leine loslassen kann, abgesehen von der Gefahr, auch die total falschen Signale an den Hund senden. "Ich weiß zwar, dass du unsicher bist und nicht weißt, wie du dich verhalten sollst, aber ich weiß es auch nicht, also klär das nun gefälligst allein, wir sehen uns später wieder, wenn der andere weg ist." Ich habe meinen solche Situationen auch zu oft allein klären lassen (weil ohne Leine war er ruhig :headbash: ) und nun habe ich die Quittung, dass er auch ohne Leine mit großen Rüden ein Problem bekommen hat. Im Nachhinein betrachtet war dieses augenscheinliche Nicht-Pöbeln und damit zum unerwünschten Kontakt Zwingen ne total bescheuerte Sache. Muss so nicht eintreffen, kann aber, daher sehe ich das "einfach Leine loslassen/ableinen" sehr kritisch. Je nach eigenem und fremden Hund kann das auch ins Auge gehen.

    Ich würde auf jeden Fall schauen, dass es einer ist, der sich mit Arbeitshunden bzw. Hüte- und Schäferhunden wirklich auskennt. Der wird am ehesten einzuschätzen wissen, welche Balance zwischen Auslastung und Ruhe der Hund braucht und wie man am Kreiseln arbeiten kann.