Beiträge von Camillo09

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    Hey,
    ist dies ein richtiger Wanderweg der da nebenher führt oder wart ihr mehr wildwandern ;) ??
    Und kommt man da am ende wieder am Parkplatz raus ?!

    Das ist in der Kernzone des Nationalparks, da ist Wildwandern ne schlechte Idee ;) . Da führt ein richtiger Wanderweg (also schon eher Pfad, aber ausgewiesen) nebendran vorbei.

    Was das rauskommen am Parkplatz angeht, ist so ne Sache. Der schnellste Weg ist mit Hund eigentlich nicht zu machen, zumindest nicht mit unserem (Hermannseck), d.h. man muss einen kleinen Umweg laufen, aber grundsätzlich kommt man schon wieder am Parkplatz raus.

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    Ja, das ist der absolute Punkt! Hier sind die Mieten sehr hoch, die Preise für -meiner Meinung nach eher mittelmäßige Lagen - sind astronomisch! Das klappt dann nicht mit der Rechnung, ich kaufe für meine Miete. Oder es klappt nur, wenn man sich wohnlagentechnisch verschlechtert.

    Das kommt ein bisschen drauf an. Wir suchen hauptsächlich in einem Ort, in dem 90 % (oder mehr) Eigentum ist. Bzw. generell in den Wohnlagen, wo wir suchen. Es gibt einfach keine Mietwohnungen im Angebot und die, die angeboten werden, wählen ihre Preise halt nach Gutdünken. Natürlich ist die Nachfrage auch nicht groß, das ist klar. Beim Verkauf von Häusern sieht es allerdings anders aus. Da gibt es vergleichsweise viel, weil die alten Eigentümer sterben und die Erben die Häuser einfach loswerden wollen. Für viele wär der Ort nicht mal ne mittelmäßige Lage, weder die Kollegen meines Mannes noch meine würden da freiwillig hinziehen, aber für uns ist es perfekt. :pfeif: Ich kann mir nichts besseres vorstellen, zig km² Wald drumrum, keine 5 min dorthin, überhaupt kein Lärm (außer Vogelgezwitscher und das Rauschen vom Wald, von der Ortsdurchfahrt natürlich mal abgesehen, da ist es auch in dem Ort laut), Grundschule und Kindergarten fußläufig (so groß ist der Ort nicht ;) ). Dafür gibt es halt keine Supermärkte, Bars, Diskos und nicht mal gute Busanbindung.

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    Nach 5 Jahren wohnten dort nicht mal mehr die Hälfte der Leute, die gebaut hatten.


    Dass es keinen Sinn macht, ein Haus zu kaufen und nach 5 Jahren schon nicht mehr da zu wohnen, ist eigentlich klar. Dafür kaufe ich nichts. Da will man natürlich möglichst sein Geld wieder reinholen, der Restkredit muss ja bedient werden und der Wiederverkaufswert ist entscheidend. Wenn ich aber da die nächsten 50 oder 60 Jahre leben will, dann zählt viel mehr die Lebensqualität als der Wiederverkaufswert in 50 oder gar 100 Jahren (wenn eines der Kinder das Haus übernimmt). Da kann man eh nichts dazu sagen, egal wo man kauft. Das kann wertlos sein oder das doppelte, weil sich wieder ne Stadtflucht einstellt oder der Ort wächst und attraktiver wird.

    Dass man in Mietwohnungen oder Eigentumswohnungen teilweise geringere Kosten hat als bei einem EFH stimmt auch nur teilweise. Man wird gezwungen, fast 20 € im Monat nur für Kabelfernsehen zu bezahlen, 20 € für den Hausmeister usw. Hier müssen wir trotzdem den Müll separat auf unsere Rechnung bezahlen (eigene Tonne, eigene Leerungsabrechnung), d.h. wir sparen ganze 5 € Müllgebühren im Jahr im Vergleich zu einem EFH. Bei den anderen o.g. Dingen hat man nicht mal Einfluss auf die Kosten.

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    aber wenn man für jeden Mist einen Handwerker braucht, dann geht es auch nochmal richtig ins Geld.

    Das ist natürlich richtig. Wenn ich für alles einen Handwerker brauche, dann lieber kein Eigentum. Das wird dann richtig teuer und da ist mieten sicherlich besser.

    Wenn mich mein Hund in der Wohnung anknurrt, dann ist das zu 99 % eine Spielaufforderung. Die kommt auch meistens abends und fast immer, bevor wir spazierengehen wollen. Er weiß, dass er so Aufmerksamkeit bekommt. Wenn er knurrt, weil ihm was nicht passt, ist das immer bei Lefzen hochziehen verbunden. Das macht er bei der Spielaufforderung nicht. Vielleicht ist es bei dir auch so. Aber wenn du das nicht einschätzen kannst, dann ist es besser, ein Trainer schaut drauf. Nicht, dass er das Knurren doch als Grenze meint und du völlig falsch reagierst. ;)

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    Vergiss Bitte nicht das du in den 20 25 Jahren weitere Kosten mit berechnen musst Zinsveränderungen Instandhaltung Reparaturen evtl Sogar anteilige Kosten für Sanierung der Strasse usw.
    Da ist es nicht nur Mietpreis gegen Kaufpreis zu rechnen.

    Nicht umsonst hat Sich das BGH erlaubt den Satz "Eigentum muss man sich leisten Können" in ein Urteil einfliessen zu lassen in dem Fall war es eine Eigentumswohung.


    Das ist schon klar, dass es nicht nur der Mietpreis ist. Wenn man aber ne Familie will mit 2-3 Kindern, dann kann man sich auch bald Miete nicht mehr leisten. Da kommt ja das Problem auch in den Nebenkosten, dass man keinen Einfluss auf Heizart, Dämmung des Hauses, Fensterdichtigkeit ... hat. Und wenn der Vermieter Öl in Hochpreiszeiten kauft oder ne alte, teure Versicherung mit schlechten Konditionen hat, weil "da war ich schon immer", muss man das als Mieter hinnehmen oder vor Gericht gehen und evtl. damit Geld zurückholen oder auch scheitern, weil es noch im Rahmen ist. Egal, ob man damit Geld zum Fenster raus heizt oder nicht. Es ist ja das eigene Geld und nicht das der Vermieter. Und wenn der Vermieter doch etwas macht, steigt die Kaltmiete deutlich, er muss die Investition ja wieder reinholen. Wobei ich das selten erlebt habe, dass was gemacht wird ;), der Vermieter hat ja nichts davon und als Wohnungsinteressent kann man nur schwer einschätzen, wie die Kosten am Ende wirklich sind. Uns wurden da auch Lügen aufgetischt, warum die Heizkosten in unserer Wohnung bei den Vormietern für 80 m² bei 3000€ /Jahr lagen.

    Wenn man Eigentümer ist, hat man selbst Einfluss auf die Kosten. Man kann selbst entscheiden, ob man das Haus besser dämmen will, Geld in einen neuen Brenner investieren oder Fenster erneuern will.

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    Ich sehe nur nicht ein, für eine 80qm Wohnung 1200 euro zu zahlen. Bei den aktuellen Zinsen kann man sich dafür ja ein Haus bauen. :-P

    Deshalb kaufen wir uns jetzt auch was. Ich hab auch keine Lust mehr auf private Vermieter (sie können total nett sein, Haustiere kein Problem, aber wehe, sie müssen mal irgendeinen Cent zahlen, dann soll ich lieber noch 3 Wochen mein Schlafzimmer vor sich hinschlimmeln lassen, und das nur weil der Vermieter keinen Handwerker zahlen wollte, der das Bad neu abdichtet. So ist halt alles Wasser in die Wände gelaufen). Ne, ist mir zu blöd. Und der Punkt oben ist eben richtig. Bei uns werden die Finanzierungskosten für ein kleines Haus (doppelte Fläche von jetzt) mit Garten, Garage etc. nicht wirklich mehr kosten als die Miete für die Wohnung. Und nach 20 oder 25 Jahren ist alles bezahlt.

    Der Hund ist vernachlässigt, weil er viel auf dem Grundstück ist und keine (offensichtlichen) Kontakte zu anderen Hunden hat? :???: Vielleicht legt der Hund einfach keinen gesteigerten Wert auf fremde Artgenossen? Sowas soll's geben. Wenn der Hund angeblich nie spazieren geht, verstehe ich das Problem nicht ganz. Dann geht man eben dort nicht lang, wenn man Angst hat und gut ist. An meinem ehem. Wohnort gab es einen Hund, der jedes Mal auf andere losgehen wollte, der nur leider permanent ohne Leine spazieren geführt wurde (die HH hatten nicht mal eine dabei) und der nicht im geringsten abrufbar war. DAS ist problematisch, denn die konnte man ja überall treffen.

    Probiert noch mal, mit der HH zu reden und mal anmerken, dass das Grundstück gesichert sein muss. Also solle sie doch bitte den Zaun ausbessern, sonst werde man dem OA mitteilen, dass der Zaun nicht den Anforderungen genügt und es auf offiziellem Weg machen. Einige wären verunsichert. Aber da jetzt groß ne Unterschriftenaktion zu machen, obwohl der Halter des getöteten Hundes nichts machen will, finde ich nicht schön. Aber warum sollte man in Zeiten des Internets noch normal reden, Facebook etc. ist doch viel einfacher.

    Ansprechen hilft, dass der Hund überhaupt weiß, dass er gemeint ist. ;) Warum sollte es das Weglaufen verstärken?

    Anscheinend hat dein Hund dein Training mit der Leine verknüpft. Hast du auch drinnen mal ohne Leine geübt? Deshalb finde ich SL-Training in einigen Fälle nicht zielführend, meiner verhält sich an der SL überhaupt nicht wie im Freilauf, das ist einfach was anderes.

    Ich weiß aber erst, wenn mein Hund abrufbar ist und wann nicht, wenn ich es ausprobiere. Ich wusste nicht, ob ich meinen Hund vom flüchtenden Reh abrufen kann, bis ich zum ersten Mal in die Situation kam, dass ich es ausprobieren musste. Es gibt einfach Dinge, die man an der Schlepp nicht testen kann, weil sich Hunde an der Leine nun mal anders verhalten. Man kann viel trainieren, aber trotzdem ist das Risiko nicht 0. Hätte ich nun dieses Risiko nicht eingehen wollen, müsste mein Hund logischerweise im Wald immer an der Leine bleiben, weil die Situation ja eintreten kann und ich zumindest einmal das Risiko eingehen muss. Das hat erstmal nichts damit zu tun, ob ich meinem Hund den Spaß gönnen will oder nicht. Jedes weitere Mal ist zu viel, das ist was anderes.

    Es gibt Situationen, die probier ich nicht aus, wie ob mein Hund auf kurze Entfernung von Pferd mit Reiter oder einer Kuhherde abrufbar ist oder ohne Leine Radfahrer und Jogger ignoriert. Das muss ja nicht sein. Aber wenn ein Hund niemals nie und unter gar keinen Umständen mal kurz nem Wildtier hinterher darf, nicht ein einziges Mal, ist die logische Konsequenz, dass der Hund immer an der Leine bleiben muss. Keiner kann sagen, wie der Hund ohne Leine reagiert, wenn man es nicht ausprobiert.

    Wenn mein Hund irgendetwas jagt/beißt/was auch immer und ich habe körperlich die Möglichkeit, das zu beenden, indem ich hinlaufe, ist das natürlich oberste Priorität. Nem hetzenden Hund im Wald nachzulaufen, macht aber wohl wenig Sinn.

    Klar sagen, dass der Hund nicht mitkommen kann, weil es von den Örtlichkeiten einfach nicht geht. Jeder normal denkende Hundehalter wird das verstehen. Vielleicht ist in der Euphorie als Neuhundebesitzer einfach noch nicht so klar, dass der Hund nicht überall mit hin kann.

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    Also ich hab jetzt nicht gelesen (oder überlesen) wo du suchst, aber beim ersten Besichtigungstermin
    würde ich werder den Zollstock rausholen, noch alle Schränke aufreißen, noch jede Wand abklopfen, noch verlangen die Nebenkostenabrechnung zu sehen (nach den Kosten fragen natürlich schon)... =)

    Natürlich nicht beim ersten Besichtigungstermin, aber beim Zweiten. Wobei dann natürlich die Frage ist, ob das den besseren Eindruck macht, wenn man den Vermieter noch mal behelligt. Was habe ich davon, wenn ich die Wohnung kriege, dann aber entweder die Küche nicht mehr wirklich zu benutzen ist, sie letztlich doch einfach zu klein und man gar nicht alle Möbel unterkriegt oder man nachher alle Geräusche der Nebenwohnung hört und schon nach ein paar Monaten wieder umzieht, weil es einfach nicht geht?

    Wir suchen deshalb auch wieder, wir haben extra ne große Wohnung gesucht, leer sah sie auch so aus, als würde es passen, aber es fehlen ganze 13 m² zu dem, was die Vermieter/Makler in der Anzeige stehen hatten. Wären sie ehrlich gewesen, hätten wir uns die Wohnung gar nicht erst angeschaut. Aber nun suchen wir entgültig keine Mietwohnung mehr, sondern ein eigenes Haus.