Beiträge von Camillo09

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    Ich bin Auszubildene, leben im Haus von Schwiegerpapa, aber auch nur deswegen kann ich mir mein Pferd "leisten". Ein Sattel kostet einiges, allgemein die Ausrüstung. Futter, Stallmiete, Haftpflichtversicherung mit oder ohne OP-Versicherung.
    Wenn man als Hobbyreiter an Turnieren teilnehmen will, kostet das auch Geld.
    Die, die unerwartet für ihr Pferd viel Geld ausgeben müssen haben arge Probleme. Na klar, es gibt auch die, die das locker auf der Kante haben, aber das ist 1/3. Einfach mal pauschalisiert.

    Pferde kosten eben, das weiß man doch. Wenn ich mal in Relation setze, was 900 € im Jahr für einen Pferdehalter prozentual sind und was die Hundesteuer prozentual ausmacht. Hätten wir keine OP-Versicherung, wäre 50 % der monatlichen Kosten nur Steuer.
    Es ist halt noch nicht bis zum Ende gedacht, aber man könnte ja Therapiepferde befreien und bei Schulpferde ähnlich wie bei Hunden ne "Zwingersteuer" machen, sodass nicht für alle die Steuer anfällt.

    Und Katzensteuer fände ich bei Freigängern ehrlich ne tolle Sache. Ob es funktioniert, keine Ahnung, wahrscheinlich nicht. Wohnungskatzen sollen gerne steuerfrei sein, wie Kleintiere. Aber wenn man für jede Katze ähnlich wie beim Hund was zahlen müsste, würden sich manche vielleicht überlegen, ob sie wirklich 5 -10 Freigänger halten wollen/können. Wenn man nämlich neben so jemandem wohnt, "freut" man sich jeden Tag über mind. einen neuen Haufen Katzenkot vor einer Eingangstür. Macht besonders viel Spaß jetzt, wo es dunkel ist. Würden für die Katzen aber 1300 € (oder mehr) Steuern anfallen, würde es die Hälfte vielleicht auch tun. Leider kann man halt Katzen so schlecht kontrollieren. :mute:

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    Ob und wie zuverlässig die sind wird sich zeigen, wie bei der Agila, auf jeden Fall werben die damit nicht im Schadenfall zu kündigen, ob sie da Hintertürchen haben, wer weiß...

    Was steht denn im Vertrag drin? V.a. hinsichtlich der Vertragslaufzeit und Kündigungsmöglichkeit? Ein mögliches Hintertürchen wäre, dass sie nicht nach dem Schaden kündigen, sondern einfach zum Ende des aktuellen Vertragsjahres, sofern laut Vertrag möglich. Falls sie den Paragraf mit Kündigungsrecht im Schadensfall nicht auch drin stehen haben, dann brauchen sie ja nicht mal in Hintertürchen.

    Ich vertraue Flexis bei großen Hunden einfach nicht. Ob der Stoppknopf jedes Mal hält. Da scheint mir ne Schleppleine, auf die man auch drauf treten kann und den Hund so mit seinem ganzen Körpergewicht auf dem Boden stoppen, einfach vertrauenserweckender. Ich fand es immer schwieriger, meinen Hund an der Flexi zu halten als an der Schlepp, vielleicht bin ich da auch einfach beeinflusst.

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    Hier herrscht ziemliche "Hunde-Anarchie" :lol: alles läuft frei, keiner kontrolliert (ausser auf der Shoppingmeile wird gerne mal Steuer kontroliiert). In der Stadt direkt kann der Hund am Neckar und im Luisenpark laufen.

    Im Luisenpark? Wir waren da einmal und da waren überall Hunde verboten-Schilder an den Eingängen und so steht es auch auf der Webseite. Ich war einmal am Neckar und da den Hund freilaufen lassen? Ich musste an der Leine schon schauen, dass er nicht über den Haufen gerannt (Jogger) oder gefahren (Fahrräder) wird. Im Winter habe ich das nicht ausprobiert, aber im Sommer abends ging da gar nichts mit Freilauf.

    Wie lang hatte er denn den Chip schon drin und warum haben ihn die Vorbesitzer setzen lassen?

    Meiner war auch so, draußen in einer anderen Welt und völlig neben sich. Wenn man nicht auf dem Land wohnt, sondern in einem städtischen Vorort, wie wir damals, ist immer irgendeine Hündin läufig und er war permament unter Strom. Nach dem Chip bzw. Kastration (ich hab ihn noch in der Wirkung des Chips kastrieren lassen) hatte ich einen völlig anderen Hund. Manchen Hunden erleichtert man damit das Leben, da muss man immer den Einzelfall betrachten.

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    Kurz zum Thema Schleppleinen:
    Ich sehe leider auch ständig Leute, die mit ihren Hunden an der Schlepp spazieren. Ich denke, dazu ist sie einfach nicht gedacht.

    Finde ich gar nicht. Zwei Häuser weiter wohnt ein Hund, der mit anderen nur sehr bedingt kompatibel ist und der sich auch nicht von anderen abrufen lässt. Ich finde es sehr gut und verantwortungsbewusst, dass sie den Hund immer an der Schlepp hat. Ich würde da weder gerne ne Flexi dran sehen noch gar keine Leine. Nur Spaziergänge an der kurzen Leine wären blöd, genauso wie eingezäunte Hundeauslaufgebiete bei einem solchen Hund natürlich nicht in Frage kommen. Was soll man denn sonst machen, außer Schleppleine?

    Wir haben zwar mehr Platz, aber der Hund braucht genau 1 m² tagsüber. Er hätte zwar ca. 40 m² zur Verfügung (Bad und Schlafzimmer sind zugeschlossen, sonst liegt auf dem Bett), liegt aber eigentlich nur auf der Couch und pennt. Bei uns wird schon auch mal kurz in der Wohnung gespielt, aber dazu reichen 63 m² auch locker aus. Und man muss es ja auch nicht machen, hat bei uns halt Gründe, die andere so eher nicht haben.

    Wichtiger ist, wie die Katzen den Hund finden ;) . Ich denke, die meisten Hunde kann man an Katzen in der Wohnung gut gewöhnen, wenn sie später dazukommen (meiner ignoriert meine Kleintiere komplett, die waren da, die gehören dazu und das hat der Hund gleich so hingenommen, auch wenn sie im offenen Auslauf rumgerannt sind). Bei Katzen sieht das evtl. schon etwas anders aus, da ist ja auch das sichern schwieriger.

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    Aber ist der Geruch für andere Tiergattungen interessant? Will natürlich die Tiere dort nicht unnötig stressen

    Dann lasst den Hund zuhause. Wildtieren bereiten Räuber immer Stress, weshalb sie in Zoos ja eigentlich auch verboten sind (meistens). Ob läufig oder nicht dürfte nur andere Hunde interessieren.