Unser Hund ist auch ein "Therapiehund". Ich habe mich vor ihm immer zu wenig bewegt und war auch leicht übergewichtig. Seit wir den Hund haben, sind meine Rücken- und Nackenschmerzen komplett weg und 10kg abgenommen habe ich auch.
Aber ich ein Hund, gerade ein Welpe, bei psychischen Erkrankungen das richtige ist, da bin ich nicht so sicher. Ich gebe Petit milou recht, unser Hund nutzt das auch gnadenlos aus. Klar kommt man raus, aber der Hund liest perfekt die Körpersprache desjenigen am anderen Ende der Leine und reagiert auch darauf. Wenn ich schlechte Laune habe/über irgendwas nachdenke, muss ich mich echt am Riemen reißen, wenn ich rausgehe. Der Hund ist dann ganz anders, hört nicht, macht , was er will und das frustriert dann erst recht. Laune noch schlechter,... ein Teufelskreis.
Bei einem Welpen noch dazu: In der Junghundphase wird sich der Hund ausprobieren und seine Grenzen testen und dann kommt es auch öfters zu frustrierenden Erlebnissen. Oft genug ist man auch als psychisch "normaler" Mensch schon am Ende mit den Nerven, wie soll das dann erst bei instabilen sein?
Dann müsstest du selbst noch viel mehr Arbeit reinstecken und wirklich nur die schönen Dinge deinem Freund überlassen, die, die gar nicht frustrieren oder auch durch Inkonsequenz falsch laufen können wie kuscheln auf der Couch.
Nicht falsch verstehen: mir tut unser Hund sowohl körperlich als auch psychisch sehr gut und das ist mit Sicherheit auch bei vielen anderen so. Ich will dir das auch nicht ausreden, aber zum Nachdenken anregen, ob du der zusätzlichen Verantwortung gewachsen bist.