Es gibt professionelle Sitterdienste, die den Hund, sofern einigermaßen erzogen und verträglich, gegen Bezahlung betreuen. Das finde ich dann gut, wenn der Hund tagsüber sehr lange allein wäre, und das jeden Tag, bzw. der Hund große Probleme mit dem allein sein hat.
Für Urlaub etc. geht das zwar auch, würde ich aber nicht machen. Als wir uns für den Hund entschieden haben, fiel auch die Entscheidung gegen Flugreisen in ferne Länder, etc. Der Hund kommt mit in den Urlaub. Also eben nähere Ziele mit dem Auto, Hotel oder Fewo, wo der Hund erlaubt ist. Wenn man vielleicht mehrmals im Jahr so verreisen will, dass ein Hund nicht mit kann, sollte man sich das Projekt Hund doch noch mal überlegen.
Zu unserer Situation hier: unser Hund ist sehr skeptisch Fremden gegenüber und ich glaube, er bleibt lieber ein paar h allein in seiner gewohnten Umgebung als zu einem Sitter, den er wenig kennt und v.a. nicht das Gebiet dort. Dann wird er sehr unsicher. Noch schlimmer, wenn er den Gassigänger dann nicht kennt und der ihm keine Sicherheit geben kann. Im Normalfall haben wir hier direkt eine Freundin mit einem eigenen Hund, die Camillo nehmen könnte, wenn es um einen oder zwei Tage geht. Wenn es doch mal was längeres wäre, würde er zu meiner Schwester kommen, die er auch kennt und mag. Zur allergrößten Not haben wir aber auch eine Sitterin an der Hand, die regelmäßig beim Training in der HuSchu dabei ist und die er also auch einigermaßen kennt. Dort würden zumindest wir wissen, dass er gut unter ist.
Aber auf jeden Fall eine wichtige Überlegung vorher ![]()