Beiträge von Camillo09

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    biewer:
    Ich mag kein Pflegestellen, da ich der Meinung bin, dass man einen Hund nur dann aufnehmen sollte, wenn man ihn auch dauerhaft behalten kann. Die vorrübergehende Aufnahme eines kranken Tierheimhundes finde ich zwar o.k., aber was ich absolut nicht gut finde ist, wenn eine Pflegestelle einen 12 Jahren alten Hund bei sich aufnimmt und dieser dann 3 Jahre später vermittelt wird um dann nach 3 Monaten im neuen Zuhause zu sterben. Da kann ich dann immer nicht nachvollziehen, wieso man den Hund diese letzten 3 Monate nicht auch noch behalten konnte.

    Aber es ist doch nicht jeder Hund alt, bleibt ewig auf der Pflegestelle und stirbt dann 3 Monate später? Es soll auch junge Hunde im TS geben. ;)
    Ich finde, dass Pflegestellen wichtige Aufgaben haben. Zum einen, um die Hunde zu trainieren, zum anderen aber um Interessenten ehrlich sagen zu können, wie der Hund tickt und ob sie zusammenpassen würden. In einem TH ist das doch wesentlich schwieriger.

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    Hallo alle, ich hab leider auch keine Antwort sondern nur eine Frage :-)
    Kam so ähnlich schon mal, ich hoffe, es überschneidet sich nicht ganz (bin neu im Forum).
    Also: Wenn ihr vom Gassigehen kommt, putzt ihr dem Hund die Pfoten ab? Z.B. im Winter? Hab gelesen, jemand macht es mit Babytuch. Ist das gut für die Pfoten? Hintergrund: Mia turnt viel im Wald rum, aber auch mal bei den Großeltern auf dem land auf dem Misthaufen, und der besteht ja nun dort (Bauernhof mit Tierhaltung) zur Hälfte aus Kot... Dat will ich nicht in meiner Wohnung haben. Ein anderer User schrieb aber, den Hund sauber machen sei ein Eingriff der nicht nötig, eher sogar schädlich sei. Was meint ihr?
    Liebe Grüße, Enza mit Mia

    Camillo bekommt nach jedem Spaziergang seine Pfoten abgeputzt mit nem weichen, feuchten Lappen. Ich will den ganzen Schlamm sicherlich nicht in der Wohnung haben, schon gar nicht auf der Couch. Da muss der Hund eben durch, egal ob Sommer oder Winter.

    Ist es eigentlich problemlos möglich, dem Hund ab und zu mal roh zu geben? Ich habe überlegt, mal Hühnerschenkel oder Hühnerklein mit Knochen zu füttern. Bisher habe ich es halt immer vom Knochen runter gemacht und ohne gefüttert. Aber daran hätte er ja vielleicht auch mal seinen Spaß. Ob er es verträgt, weiß ich bisher nicht, es wäre der erste Versuch.
    Oder sollte man das eher nicht machen, wegen Baktieren etc? Der Hund ist ja nicht dran gewöhnt, rohes Fleisch zu kriegen.

    Gestern Abend beim Spaziergang. Ältere Frau mit kleinem Hund stehen auf dem Weg. Camillo eh schon aufgedreht, sieht den Hund und fixiert ihn (macht er an der Leine halt noch). Der andere rennt dann bellend auf Camillo zu, der regt sich natürlich entsprechend auf. Die Frau macht überhaupt keine Anstalten, ihren Hund zu rufen. Ich versuch, erfolgreich, Camillo vom anderen Hund abzuhalten und als die Frau dann bei uns ist, meint sie nur: "Ich dachte, der will nur spielen" und zieht von Dannen. :headbash:

    Das Allein bleiben wirst du ganz langsam aufbauen müssen. Der Hund ist total gestresst in der Situation.

    Wegen dem Rest: hast du Erfahrung mit Hunden? Wenn nicht, wäre vielleicht auch eine Einzelstunde bei einem Trainer empfehlenswert, der dir Tipps geben kann, wie du die Aufmerksamkeit deines Hundes bekommen kannst. Es ist einfacher, was zu raten, wenn man dich und den Hund vor Ort sehen kann.

    Ableinen würde ich so auf keinen Fall, nicht, dass mal noch was schlimmeres passiert. Ich würde im Moment erst mal zusehen, dass ihr euch an der kurzen Leine einig werdet, Leinenführigkeit erarbeitet, danach kann man zur Schlepp übergeben und auf Distanz üben. Aber erst mal müssen die Basics erarbeitet werden.

    Anfangen würde ich damit, dass ich jede, wirklich jede Kontaktaufnahme des Hundes draußen belohnen würde. Wenn er auf Futter steht, geht das ja recht einfach. Oder egal, was der Hund halt als Belohnung empfindet. Wenn der Hund merkt, dass sich das für ihn lohnt, wird er das Verhalten öfter zeigen. Dabei gar nicht versuchen, den Hund aufmerksam zu machen, sondern es soll von ihm kommen. Du könntest z.B. auch mal zwischendurch einfach stehen bleiben und es geht erst weiter, wenn der Hund Blickkontakt zu dir aufnimmt. Auch hier, ganz ohne Kommando, der Hund soll selbst drauf kommen, wie es weiter geht.

    Grundsätzlich: mit Verhalten, das du nicht wünschst, darf der Hund in Zukunft nichts mehr erreichen. Ergo, es lohnt sich nicht und er wird es weniger zeigen. Wenn er zieht, geht es nicht weiter. Erst dann, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt. Das kann ein langwieriger Prozess sein, aber irgendwann kommt man damit ans Ziel.

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    fakt ist aber: BARFen ist auf jeden fall günstiger als fertigfutter..

    Bist du dir da sicher? Ich habe das mal durchgerechnet und komme mit Barf auf jeden Fall auf höhere monatliche Kosten als mit nem soliden Mittelklassefutter. Das geht nur, wenn man wirklich billige Fleisch- und Gemüsequellen hat. Selbst wenn ich nur das Fleisch rechne und nen kg-Preis von 2,50€ annehme, komme ich auf ca. 10€ mehr als mit Trockenfutter-Fütterung. Dann habe ich aber noch keinerlei Gemüse, KH oder sonstige Zusätze! Das kommt da alles noch dazu. Von den Stromkosten für den extra dafür benötigen Gefrierschrank mal abgesehen ;) .

    Hallo zusammen,

    ich bin am Überlegen, doch mal ne Einzelstunde bei nem Trainer auszumachen, um Tipps für verschiedene Alltagssituationen zu bekommen. Allerdings weiß ich im Moment nicht so wirklich, bei welchem Trainer. Wir sind zwar in ner Hundeschule, allerdings habe ich da mal gefragt, wie der Trainer in solchen Situationen vorgeht und ich weiß, dass wir damit bei unserem Hund nichts erreichen werden. Deshalb habe ich da meine Zweifel, ob uns da so richtig geholfen werden kann, weil ich die genau entgegengesetzte Richtung einschlagen würde und für besser erachte.

    Hat jemand einen Tipp für einen Trainer im Raum Ludwigshafen, Mannheim, Speyer, Frankenzahl und Umgebung? Gerne auch per PN. Der Trainer kann auch gerne mobil sein ohne HP, es geht ausschließlich um seine Unsicherheit im Alltag. Er sollte Erfahrung mit unsicheren bis ängstlichen Hunden haben. Eine Trainerin wäre mir lieber, aber es kommt auf die Kompetenz an. Preislich sollte es sich bitte im Rahmen halten.

    Hat jemand Tipps?

    Danke!

    Unserer wird auch ganz konsequent auf seinen Platz geschickt und bei "fremdem" Besuch, den der Hund nicht kennt, hat er dort auch solange zu bleiben, bis der Besuch weg ist. Da er gerade bei Männern sehr unsicher ist und sich teilweise schon durch ne zum Schnuppern hingehaltene Hand bedroht fühlt, ist das so am besten. Notfalls wird das auch mit Leine durchgesetzt, aber eigentlich klappt es auch so problemlos. Bei bekannten Personen darf er nach ner Weile aufstehen, aber da kommt auch kein Bellen oder ähnliches. Er lässt sich dann halt streicheln und genießt die Aufmerksamkeit.
    Daher finde ich deinen Ansatz schon gut, bei uns funktioniert das. Der Hund entspannt sich dann nämlich auch auf seinem Platz, weil er weiß, dass der Besuch ihn nichts angeht, nichts von ihm will und er nichts regeln muss. Genau das, was er sich wünscht. Dazu muss natürlich der "Hundeplatz" positiv aufgebaut sein und darf nicht als Strafe verstanden werden, sondern wirklich als Ort der Entspannung. Da würde ich mit dem Training ansetzen.