Beiträge von Camillo09

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    Ich bin ja kein so großer Freund der Schleppleine, glaube aber, dass das einfach daran liegt, dass ich den Sinn und Zweck einer Schleppleine nicht sehe. Ich mag wirklich niemanden verurteilen oder angreifen und auch keine Diskussion anzetteln.

    So einigen Haltern würde eine Schleppleine mal gut tun, nämlich solchen Tut-Nixen, die sich nicht abrufen lassen und auf jeden anderen Hund zustürmen ;)

    Hier war die Schlepp dran, um den Rückruf zu üben, den Hund lesen zu lernen (wie zeigt er Wild an, wann ist er noch mit was ansprechbar etc.), und das eben so abgesichert, dass zum einen nichts passieren kann und ich zum anderen auch die Kommandos durchsetzen kann.
    Rückruf positiv aufbauen selbstverständlich schon, aber wie soll man das denn machen, ohne lange Leine (= Schlepp)? Man muss ja mal draußen üben. Nicht alle haben ihren Hund von Welpen an ;)

    Wenn man seinen Hund an der Schlepp nicht halten kann, muss man sich halt was überlegen. Ich könnte nen 70kg Hund auch an einer normalen Leine nicht halten. ;)

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    Ich bis jetzt nicht.
    Es gibt aber welche, wo man bezahlen muss.

    Teilweise schon, i.d.R. aber nicht. BestesFutter finde ich beispielsweise gut, da kosten 2kg Probe 10€ incl. Versand, d.h. für teurere Sorten spart man schon Geld und 2kg sind ne ordentliche Menge zum Testen. Jedenfalls wenn man ernsthaftes Interesse hat. Bei Macs musste ich z.B. die Versandkosten bezahlen, was ich auch ok finde. Wie Zossel schon schreibt, wenn man Interesse hat, kann man die paar Euros auch investieren.

    Die meisten Hersteller verlangen aber in der Tat nichts, zumindest noch.

    Einige machen ja auch extra solche Probeaktionen wie gerade Josera oder Earthborn, dass da mehr Leute ne Probe abgreifen wollen, ohne das Futter nachher zu kaufen, dürfte den Herstellern eigentlich auch klar sein.

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    Es gibt aber kleine Helferlein, die jede Gemüseration unwiderstehlich machen :D
    Für wenige Cents gibts Hühnerflügel oder Rinder-Markknochen zu kaufen, aus denen man herzhafte Brühen kochen kann. Ein wenig Salz hinzu......und schon schmeckt das Gemüse gar nicht mehr nach Gemüse*lach*

    Solche Brühen kann man prima einfrieren quasi als eine Art selbstgemachter Brühwürfel. Mein Hund mag z.B. in einer Rindsbrühe weich gekochten Blumenkohl mit etwas Kümmel und frischen Löwenzahn.
    Salat koche ich nicht! Muß man auch nicht nicht.
    Rührei mit Spinat schmeckt übrigens auch dem Hund gut und Buttermöhrchen wird auch kaum ein kein Hund verschmähen. Fenchel mit ein paar Apfelstückchen zusammen gegart, verliert z.B. den typischen penetranten Anis-Geschmack.....und der Brüller hier ist: gebratene Banane :smile:

    Das klingt interessant. Davon muss ich mal einiges ausprobieren. :smile:

    Gestern gabs Hühnchen mit Reis und Zucchini und siehe da, er hats restlos aufgefuttert. Die Zucchini schmeckt ja auch nach nicht viel, die hat er wahrscheinlich bei dem Rest kaum gemerkt. :lol:

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    Camillo09:
    Hallo erstmal! :hallo:
    Im Grunde kannst du alle Gemüse nehmen, die du auch für ein kleines Kind nehmen könntest: Karotten, Zucchini, Salate, Fenchel, Sellerie, etc., aber auch Obst wie Apfel, Birne, Banane...
    Wenn es dir rein um die Ballaststoffe geht, kannst du aber auch Kleie untermischen, oder du gibst geriebene Karotten oder geriebenen Apfel roh unters Futter.
    Gekocht musst du das Futter eigentlich nicht mehr pürieren, das stimmt, weil es durchs Kochen schon aufgeschlossen ist. Aber bei Hunden, die Gemüse gerne aussortieren, hilft es halt, wenn man es so unters Futter mischt.

    Danke! Das meiste davon habe ich ja hier, muss ich dann nur noch kochen. Salat kochen hört sich schon etwas komisch an, aber ich kann ja mal mit Karotte und Fenchel anfangen, mal sehen, ob er das so schlimm findet, dass er sein Fleisch dafür stehen lässt oder nicht ;)

    Meine Alsa-Probe ist angekommen. Die Kekse werden schon mal komplett verweigert, wobei er die wohl eh nicht vertragen würde. Ich weiß gar nicht, warum sie mir die eigentlich geschickt haben, ich hatte ihnen das mit dem Getreide nämlich geschrieben. Als Trofu-Probe kam auch was getreidefreies. Naja, mal sehen, wie das ankommt.

    Ich habe mal eine Frage an euch. Ich fütter gemischt Trofu (morgens) und abends Fleischdose oder selbstgekochtes Fleisch, z.Z. nur mit KH. Allerdings reagiert er da immer mit weicherem Kot, weil wohl die Rohfaser fehlt. Welches Gemüse wird denn bei euch gut und gerne gefressen? Er schaut mich nämlich immer nur böse an und spuckt es mir vor die Füße. Unters Futter gemischt haben wir es noch nie, weil unser Gemüse eher nichts für ihn ist. Was kann man denn gut so matschig kochen, dass es die nötige Rohfaser liefert und man gut untermischen kann? Pürieren muss man dann nicht mehr oder?
    Da ich auch Meerschweinchen habe, habe ich eigentlich allerhand da, wovon auch der Hund was kriegen kann.

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    Hallo alle zusammen,
    ich habe vor zwei monaten das hundefutter umgestellt auf Markus Mühle.
    Bis jetzt bin ich ganz zufrieden,würde aber trotzdem gern noch andere Meinungen dazu hören.

    Dazu findest du hier einiges im Forum. Wir füttern das auch und sind soweit sehr zufrieden damit. Für mich hat es ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, es gibt sicherlich hochwertigeres, aber der Preis ist dafür absolut in Ordnung.

    Ich habe mich in der letzten Zeit auch sehr viel damit beschäftigt, zumindest, was Rüden angeht. Ich war auch eher der Meinung, dass man die Hunde, egal ob Rüde oder Hündin, intakt lassen sollte, solange es geht. Allerdings ändert sich bei mir immer mehr die Definition für "solange es geht". Ich habe unseren Rüden jetzt chippen lassen, weil es ihn massiv stresst, ständig nur am Markieren, Urin auflecken, Scharren und den Gockel machen. Er hat draußen kaum noch einen Kopf für was anderes und auf dem Hundeplatz schon gar nicht. Als wir im Urlaub in einer mehr oder weniger hundefreien Umgebung waren, hatten wir einen total anderen Hund. Der war plötzlich aufmerksam, hat super gehört und war viel entspannter. Im Moment bewirkt der Chip noch das Gegenteil, aber die Rebound-Phase ist auch noch nicht um, von daher alles normal bisher.

    Vielleicht könnte man das unschöne Verhalten auch mit Erziehung reduzieren, aber ich habe ganz arge Zweifel, ob man damit dem Hund wirklich einen Gefallen tut. Warum ihm dann nicht diesen Stressfaktor nicht nehmen, wenn man schon die Möglichkeit dazu hat? Erst recht, seit man es mit dem Chip ausprobieren kann, ohne dass es entgültig ist. Klar hängt es ganz klar vom Hund ab und man muss für jeden Fall einzeln entscheiden. Die Kastration ersetzt keine Erziehung, das ist auch außer Frage.

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    Ich habe das mit 2x täglich laufen schon probiert, da ist er völlig unausgeglichen. Er ist ein unheimlich bewegungsfreudiger Hund (ist das nicht bei allen junghunden so?)

    Macht er auch noch was anderes als nur laufen? Laufen können die meisten Hunde ewig, sie bauen Kondition auf und brauchen noch mehr. Ob es gesund für den Körper eines Junghundes ist, gerade bei so großen, steht auf einem anderen Blatt Papier.

    Ich würde auch empfehlen, Kopfarbeit einzubauen, besonders Nasenarbeit lastet schön aus. Mein Hund darf fast bei jedem Spaziergang Leckerlies suchen, da ist er nach 15 min im Kopf platt. Du kannst dich z.B. auch mal über ZOS informieren (Forensuche hilft), das ist auch ne tolle Beschäftigung, die gut auslastet. Dann brauchst du auch keine 4h am Tag zu gehen, die Hälfte reicht auch ;) . Ich baue auch immer wieder Fußarbeit mit und ohne Leine, oder andere Gehorsamsübungen ein. Da muss sich der Hund auch konzentrieren und wird im Kopf beschäftigt. Ein guter Gehorsam schadet auch sicherlich nicht. ;)