Beiträge von Camillo09

    @Fietes Frauli: danke für deine ausführliche Antwort! Ich suche ja schon nen Hund, der arbeiten will und der dürfte das hier dann auch. Eine gute Freundin bildet schon seit vielen Jahren ihre Hunde zu Rettungshunden aus und die ist 2-3 mal die Woche bei der Staffel. Da hat man ja schon dadurch einiges an Beschäftigung. Auch wenn es "nur" Sport wäre: In dem Verein, wo ich Obedience mache, ist auch zwei mal die Woche Training. Wenn man event. 2 Sportarten macht, wären das schon vier Tage. Ich glaube, auch ein Arbeitshund würde ausreichend Beschäftigung bekommen.

    Die anderen Retriever hatte ich wegen dem Jagdtrieb ausgeklammert, weil gerade beim Tolling Retriever soll der ja recht groß sein. Ansonsten wäre der Flat aber auf jeden Fall auch ein interessanter Kandidat. Da würde auch die Optik passen.

    Mit Altdeutschen Hütehunden habe ich mich ehrlich gesagt noch nie weiter beschäftigt. Da findet man ja relativ wenige Infos, zumindest von "seriöser" Seite, weil sie ja nicht anerkant sind.

    Die Aussis, die ich kenne, haben alle 0,0 Jagdtrieb und sehr menschenfreundlich (außer im Dunkeln, da kommt das Schützen durch). Deshalb war der für mich ganz oben auf der Liste, weil er auch nicht zu groß ist (will ich nicht, will dem Hund körperlich noch gewachsen sein).

    Ich kenne ehrlich gesagt keinen weißen Schweizer Schäferhund persönlich bzw. habe mich noch nicht mit Besitzern unterhalten. Die sind hier sehr selten. Ich habe nur einige Rassebeschreibungen im I-Net gelesen und fand die da recht passend. Aber die haben sich auch oft eher wie "Werbebeschreibungen" gelesen :rollsmile:

    Bei uns wird halt mit Leine angefangen, aber ich könnte es natürlich auch anders rum machen. Ich glaube, das probiere ich beim nächsten Mal aus. Deine Vorschläge zur "Action" sind auch gut. Und meine Einstellung :D , daran muss ich vielleicht auch denken.

    Die Grundstellung ist nicht das Problem, die klappt gut, er lief auch die ersten Male im Training schon wirklich gut. Die Trainerin meinte gestern, dass ich jetzt halt auch schon ne Erwartungshaltung an den Hund habe, weil er es ja schon mal "konnte" und wirklich gut gemacht hat. Vielleicht erwarte ich auch einfach zu viel für den Anfang.

    Wir haben vor kurzem auch Obedience angefangen bzw. die Vorbereitung auf die BH und ich habe eine Frage an euch. Mein Hund hat nicht wirklich Lust auf Fußarbeit, ich glaube, das ist ihm einfach zu langweilig. Den Rest macht er gerne und motiviert, aber dieses "stupide Nebenherdackeln" ist ihm, glaube ich, zu blöd. Freifolge geht deutlich besser als mit Leine. Habt ihr Tipps, wie man Hunde da mehr motivieren kann und die Sache interessanter machen kann? Außer mit Futter? Hat da noch jemand nen Geheimtipp? Wenn ich die Richtungswechsel laufe, bleibt der Hund einfach am Ende der Leine stehen und schaut mir zu :headbash: .

    Zitat

    Aber wenn ich doch eh Hundesportler bin und mir macht dieser Sport Spass wieso dann nicht dabei bleiben und den passenden Hund kaufen?

    Finde ich auch nicht verwerflich. Ein Jäger holt sich ja auch einen passenden Jagdhund, ebenso wie ein Schäfer nen Hütehund holt. Dann kann ich mir doch als Sportler auch den passenden Hund für meine Sportart suchen. Wenn ich sage, ich will erfolgreich VPG machen, kann ich mir doch nen Mali oder DSH holen. Da ist die Chance, dass das auch dem Hund Spaß macht, ja sehr, sehr hoch. Für mich genauso gut wie wenn ich sage, ich hole mir xy und schaue, welcher Sport dem Hund und mir Spaß macht. Für den Hund macht es letztlich ja überhaupt keinen Unterschied.

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    Kurzhaar Collie fällt mir noch ein, die Exemplare die ich kennengelernt hab waren etwas sportlicher als der klassische Collie, die zuweilen etwas transusig sein können.

    Und Mali ist ja nicht gleich Mali. Musst ha nicht die Mega IPO Linie nehmen. :)

    Unter Collie hatte ich jetzt beide gemeint ;) , aber gut zu wissen, das die KHC tendentiell sportlicher sind. Mir gefallen sie auch besser, muss ich sagen.

    Hallo zusammen,

    es steht zwar noch nicht aktuell an, aber teilweise muss man ja recht lange auf einen Welpen warten. Ich überlege schon ne Weile, welche Rasse hier als Zweithund einziehen könnte. Wir haben hier nen TS-Mix und wir würden uns anschließend gerne (wieder) einen vom Züchter holen. Wir wollen nicht wieder die jahrelangen Fehler von anderen ausbügeln müssen, zum anderen habe ich schon gewisse "Anforderungen" entwickelt.

    Dass es individuelle Unterschiede gibt, ist mir schon klar, aber trotzdem gibt es ja rasse-spezifische Tendenzen.

    Zu den Eigenschaften:

    - absolutes Muss: viel will-to-please und arbeitsfreudig
    - so wenig Jagdtrieb wie möglich, bzw. leicht händel- und umlenkbar (bei unserem reicht ein bisschen Nasenarbeit dafür aus)
    - Schutz- und Wachtrieb wäre ok, muss aber nicht sein
    - mindestens mittelgroß
    - bei entsprechender Sozialisation gut verträglich mit Artgenossen

    Mein Wunsch wäre es, den Hund zu einem Rettungshund auszubilden. Leider ist unser jetziger dafür schon zu alt.
    Wenn nicht Rettungshund, dann könnte ich mir fast jede Art von Hundesport gut vorstellen, wobei ich für VPG im Moment keinen guten Platz weiß :/ Was ich bisher so gesehen habe, gefallen mir die Methoden überhaupt nicht.

    Rassen, die ich bisher im Kopf habe:

    - Australian Shepherd
    - Weißer Schweizer Schäferhund
    - Collie (gefällt meinem Freund leider nicht)
    - Golden oder Labrador Retriever
    - Hovawarth
    - event. DSH

    Ich gebe zu, ein Traumhund wäre ja ein Mali, sowohl von meinem Freund als auch von mir. Allerdings weiß ich nicht, ob ich mir das wirklich zutraue und ob es das ist, was ich suche. Ich tendiere im Moment eher zu einem Nein, bzw. dann würde es eine seeeeeehr lange Suche nach dem richtigen Hund werden, was grundsätzlich aber ok wäre.

    Was sagt ihr zu den Rassen? Passen die? Welche könnten noch passen, über die ich mich informieren kann? Optisch bin ich bzw. wir recht flexibel.

    Danke für eure Antworten!

    Wir haben einen Hund aus dem TH. Bezahlen mussten wir gerade mal 130€, sind dafür sogar noch 2 Jahre von der Steuer befreit (ca. 200€), sodass wir quasi noch was dazukriegen ;), im Vergleich dazu, wenn wir uns sonstwie nen Hund angeschafft hätten.

    Wir haben den Hund einige Wochen fürs Gassi-gehen besucht, haben ihn mal übers Wochenende oder auch mal Wochentage mit nach Hause genommen. Da schon bekannt war, dass er nicht so einfach ist, wollten alle (wir und TH), dass wir uns Zeit mit der Entscheidung lassen. Wir haben ihn dann auf Probe geholt, bevor der Vertrag abschlossen wurde. Danach kam noch mal "offiziell" 4 Wochen Probezeit, anschließend gehörte er uns. Einmal in der "ersten" Probezeit kam ne Kontrolle vom TH vorbei, was aber ganz locker war, später haben sie noch mal angerufen.

    [quote="BineFL"
    Hab da mal ne Frage an alle die ne OP Versicherung haben, wird da nur die OP bezahlt? Und ich muß die Diagnostik bezahlen? Oder wird alles was um die OP herum ansteht bezahlt?[/quote]

    Die Diagnostik muss man selbst bezahlen. Die Nachbehandlung der OP, z.B. stationäre Unterbringung oder auch weitere Nachsorgebehandlungen, wird wieder übernommen. Da unterscheiden sich wieder die Versicherungen, wie lange das geht. Manche haben nur 10 oder 12 Tage, das finde ich sehr wenig, je nach Schwere der OP. Die Agila zahlt da unbegrenzt.

    Zitat


    Du unterschätzt die Problematik und die Gefahr durch solch einen Hund. Der zeigt dort im Tierheim unter Garantie nicht das Verhalten, welches er nachher in einem neuen Zuhause zeigen wird. Wenn er einen neuen Besitzer hat, kannst du davon ausgehen, dass Schutztrieb und evtl Revierverhalten etc eine ganze Ecke ausgeprägter sein wird, wie jetzt im Tierheim.

    Auch wenn ich es nicht ganz so kritisch sehe wie Junimond, unser Hund ist auch mein erster, mein Freund hatte vorher nen Golden Retriever, der um Welten einfacher war, in dem zitierten Punkt muss ich ihr recht geben. Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit dafür ist ziemlich hoch. Bei unserem kam der Schutz- und Wachtrieb auch erst nach ein paar Monaten bei uns. Anfangs wurde noch jeder ohne weiteres in der Wohnung akzeptiert und auch das Schützen draußen abends war kein Thema. Das kam erst nach ein paar Monaten des Einlebens. Und bei einem Schäfer muss man damit einfach rechnen und damit umgehen können. Zum Glück haben wir ihm von Anfang an verboten, an die Tür zu gehen und ihn immer konsequent auf den Platz geschickt, wo er zu bleiben hat. Im TH hatten sie uns vergewarnt, dass er das Verhalten bei den Vorbesitzern wohl massiv gezeigt hat. Anfangs haben wir das nicht glauben können, aber es kam dann letztlich doch genau so.

    Ich finde, dass du es entscheiden musst, ob du dich der Aufgabe gewachsen fühlst oder nicht. Ich habe ja schon was dazu geschrieben am Anfang. Ich würde nicht perse sagen, dass Anfänger ungeeignet sind, wenn sie a) bereit sind, sich viel zu informieren, b) Trainer hinzuzuziehen, c) sich auf die Situation einlassen wollen und d) u.U. zu vielen Einschränkungen und Kompromissen bereit sind. Wie gesagt, mein Freund ist kein Anfänger, aber sein Wissen hilft ihm bei unserem neuen Hund kaum.