Hier im Forum ist ja der Grundtenor, dass der Preis beim VDH-Züchter gerechtfertigt ist im Gegensatz zu Vermehrer/"Hobbyzüchter". Allerdings frage ich mich ehrlich gesagt schon jedes mal, WIE genau diese Rechtfertigung aussieht.
Nehmen wir mal nen Labrador (da gibt es ja massig "Billigkonkurrenz"). Preis pro Welpe zw. 1000 und 1500€. Was ich so gefunden habe, liegt die Wurfgröße meist wohl so bei 7, können auch gut mehr sein, aber wenn man mit 7 rechnet, dann sind das ja Einnahmen pro Wurf von 7000 - 10500€.
Kann mir jemand (mit Zahlen) sagen, was bitte an einem Wurf 7000€ oder gar 10000€ kostet, dass das ja angeblich nur kostendeckend ist? Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass da nicht ordentlich was über bleibt.
Dinge wie HD-Röntgen, Prüfungen vor Aufnahme ins Zuchtbuch etc. sind ja Posten, die man nicht immer wieder hat, also sich auf die ca. 3 Würfe pro Hündin verteilen.
Die Aufzucht kann beim Hobbyzüchter ohne Papiere ja genauso sein, aber trotzdem wird immer davon abgeraten und darauf gepocht, die höheren Kosten wären gerechtfertigt.
Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten!
PS: ich will keinen Streit darüber, ob Vermehrer gut oder schlecht sind oder VDH... Ich will nur Zahlen wissen, was genau die hohen Preis beim Züchter rechtfertigt. Immerhin sind ja die Hunde teurer als viele Fohlen, und hat man ja weit höhere Kosten als für die "Entstehung" und Aufzucht eines Hundewelpen.