Beiträge von Camillo09

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    Ich bezweifle stark, dass es besonders schlau ist, einen Hund, der tendentiell reserviert gegenüber Fremden ist und eher selbstständig handelt, mit in ein Altenheim zu nehmen...

    "Gut überlegt" ist für mich etwas anderes.

    Halte ich auch für sehr schwierig. Gerade wenn die Hunde zur Reserviertheit (und Wachtrieb) dann auch noch ihren eigenen Kopf haben und selbstständig arbeiten. Möglich ist es bestimmt, aber muss man es sich unnötig schwieriger machen und event. scheitern? Warum nicht ein Hund, bei dem das viel einfacher ist und mit 99% Wahrscheinlichkeit klappt? Denn was wäre, wenn es nicht funktioniert und der Hund nicht mitdarf?

    Ich finde auch, die Rassen passen so gar nicht. Warum sollen es die denn sein?

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    Hier mal der Link wo ich ich mich informiert habe zwecks Rudelführung

    http://der-tut-nichts.info/index.php?pret…der-rangordnung

    Ich sehe das nicht unbedingt so.
    Unser Hund frisst zwar meistens nach uns, weil er die Reste bekommt, aber das ist eher praktisch gedacht als "Rudelführer spielen wollen". Er bekommt auch vom Tisch was, er bettelt nicht, liegt während wir essen auf seinem Platz und wird gerufen und bekommt dann was, wartet ganz lieb und artig. Ich weiß nicht, was daran schlimm sein soll. Dass er sich nicht selbstständig vom Tisch bedienen darf, ist klar, ebenso wenn der Hund stark bettelt, aber wenn das nicht so ist, warum nicht?

    Zu Punkt 6: Man will doch, dass sich der Hund draußen an einem orientiert. Wie soll ein Hund das aber machen, wenn jegliche Kontaktaufnahme seinerseits ignoriert wird? Früher oder später wird er das Verhalten ganz einstellen, weil es ihm ja nichts bringt. Das macht überhaupt keinen Sinn. Klar soll man nicht Bespaßer sein für den Hund, wenn es ihm gerade passt, aber mein Hund darf auch mal kurz ankommen für ne Streicheleinheit. Wenn es mir passt, bekommt er sie, wenn nicht, wird er eben weggeschickt. Solange ich als Mensch den Hund wegschicken, ein Spiel abbrechen kann etc., darf er auch auf mich zukommen, solange es ruhig und nicht aufdringlich ist.

    Das einzige, was ich hier auch so mache, ist Punkt 4. Ich bestimme, wo es draußen lang geht und der Hund hat zu kommen. Er hat sich an mein Tempo anzupassen und selbst zu schauen, dass er nachkommt, keinen falschen Weg nimmt etc. Aber dazu brauche ich auch nicht dauernd die Richtung wechseln, da macht mein Hund eh nur :???: Nur wie soll das (ohne Leine, dann kann ich ja mitziehen) klappen, wenn der Hund nach Punkt 6 immer ignoriert werden soll? ;)

    Kurz um:
    - nur weil diese Punkte eingehalten werden, sieht mich der Hund noch lange nicht als souveränen Führer. Dazu gehören ganz andere Dinge.
    - nur weil man diese Punkte nicht so streng sieht, kann der Hund einen trotzdem oder auch erst recht anerkennen. Er kann ja trotzdem Regeln haben. Ich brauche einen Hund nicht zu traktieren, ignorieren,... schon gar nicht ohne einen Sinn, einfach nur um meine Macht zu demonstrieren. Solange ich dem Hund sagen kann, wie er sich jetzt zu verhalten hat und er sich daran hält, habe ich das als souveräner Führer nämlich gar nicht nötig. :dead:

    Hat man nen Hund, der immer aufdringlich ist, ständig am Betteln, nur in der Leine hängt... dann muss man gewisse Dinge sicherlich anders handhaben, aber als goldene Regeln würde ich das nicht bezeichnen.

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    Das stimmt natürlich, aber ich denke die jungen gesunden Hunde brauche keine Pflegestelle. Die können auch im Tierheim auf ein Zuhause warten, wo man sie wenigstens sieht. Wenn im Tierheim 130 Hunde sitzen und 10 auf einer Pflegestelle untergebracht sind, dann würde ich mir als Interessent ehrlich gesagt nicht die Mühe machen die 10 Hunde auch noch zu besuchen. Da reichen mir dann die 130 im Tierheim.

    Wo man sie sieht? Ich finde super, dass das TH, wo unser Hund herkommt, keine Interessenten zu den Hunden lässt, weil das nur noch größerer Stress ist als ohnehin schon! Zumal, schaust du dir ernsthaft 130 Hunde an, fragst nach Charakter, testet alle mit nem Spaziergang, lernst alle kennen? Wozu gibt es in Zeiten des Internets ne HP mit nem Bild und ner kurzen Beschreibung? Also vor Besuch aussortieren, event. noch anrufen und nachfragen. Dann kann man gezielt irgendwo hinfahren und sich ein oder vielleicht zwei Hunde anschauen. Und dann ist es doch herzlich egal ob da 10 oder 130 Hund sind.

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    dreh dich mit ihr um und lass sie absitzen, so das sie den andern Hund nicht sieht! Ist sie ruhig, Lob und Leckerlie oder Spieli. Ist sie denn sonst auch eher aufgeregt und hibbelig?

    Oder wenn sie schonn einen anderen angepeilt hat und kurz vorm bellen/knurren ist, zupf an der Leine, sag Nein und versuch die volle Aufmerksamkeit von ihr zu bekommen. Da musst du halt den Kasper auf der Straße spielen! :D Jackies sind eigendlich sehr lernfähig und sie wird es bald "checken"

    Ich könnte meinen Hund nie und nimmer so absitzen lassen, dass er "den Feind im Rücken hat" und der dann plötzlich neben ihm auftaucht. Zumal Hunde ja weder taub noch geruchlos sind, die brauchen die Augen nicht, um den anderen Hund wahrzunehmen. Für meinen ist es sogar am schlimmsten, wenn er den anderen NICHT sieht, dann wird er erst recht unsicher und schaut nur aufgeregt durch die Gegend, wo er event. auftauchen könnte.
    Genauso wenig hilft es, wenn ich ihn davon wegzuppel. Es hängt stark von der Motivation ab, warum ein Hund ein Verhalten zeigt. Wenn ein Hund unsicher ist, wird er sich kaum umdrehen lassen, zumindest nicht, ohne sich dabei noch schlechter zu fühlen. Und lernen tut er dabei schon gar nichts. Er soll ja lernen, mit dem Reiz umzugehen und trotzdem ruhig zu bleiben. Mit Ablenken kann ich vielleicht Bellen vermeiden, aber das Problem an sich habe ich nicht gelöst.

    oregano: es gibt auch Halsbänder mit Mikrofon, die sprühen wirklich genau beim Bellen. Da passt zumindest das Timing.

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    biewer:
    Ich mag kein Pflegestellen, da ich der Meinung bin, dass man einen Hund nur dann aufnehmen sollte, wenn man ihn auch dauerhaft behalten kann. Die vorrübergehende Aufnahme eines kranken Tierheimhundes finde ich zwar o.k., aber was ich absolut nicht gut finde ist, wenn eine Pflegestelle einen 12 Jahren alten Hund bei sich aufnimmt und dieser dann 3 Jahre später vermittelt wird um dann nach 3 Monaten im neuen Zuhause zu sterben. Da kann ich dann immer nicht nachvollziehen, wieso man den Hund diese letzten 3 Monate nicht auch noch behalten konnte.

    Aber es ist doch nicht jeder Hund alt, bleibt ewig auf der Pflegestelle und stirbt dann 3 Monate später? Es soll auch junge Hunde im TS geben. ;)
    Ich finde, dass Pflegestellen wichtige Aufgaben haben. Zum einen, um die Hunde zu trainieren, zum anderen aber um Interessenten ehrlich sagen zu können, wie der Hund tickt und ob sie zusammenpassen würden. In einem TH ist das doch wesentlich schwieriger.

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    Hallo alle, ich hab leider auch keine Antwort sondern nur eine Frage :-)
    Kam so ähnlich schon mal, ich hoffe, es überschneidet sich nicht ganz (bin neu im Forum).
    Also: Wenn ihr vom Gassigehen kommt, putzt ihr dem Hund die Pfoten ab? Z.B. im Winter? Hab gelesen, jemand macht es mit Babytuch. Ist das gut für die Pfoten? Hintergrund: Mia turnt viel im Wald rum, aber auch mal bei den Großeltern auf dem land auf dem Misthaufen, und der besteht ja nun dort (Bauernhof mit Tierhaltung) zur Hälfte aus Kot... Dat will ich nicht in meiner Wohnung haben. Ein anderer User schrieb aber, den Hund sauber machen sei ein Eingriff der nicht nötig, eher sogar schädlich sei. Was meint ihr?
    Liebe Grüße, Enza mit Mia

    Camillo bekommt nach jedem Spaziergang seine Pfoten abgeputzt mit nem weichen, feuchten Lappen. Ich will den ganzen Schlamm sicherlich nicht in der Wohnung haben, schon gar nicht auf der Couch. Da muss der Hund eben durch, egal ob Sommer oder Winter.

    Ist es eigentlich problemlos möglich, dem Hund ab und zu mal roh zu geben? Ich habe überlegt, mal Hühnerschenkel oder Hühnerklein mit Knochen zu füttern. Bisher habe ich es halt immer vom Knochen runter gemacht und ohne gefüttert. Aber daran hätte er ja vielleicht auch mal seinen Spaß. Ob er es verträgt, weiß ich bisher nicht, es wäre der erste Versuch.
    Oder sollte man das eher nicht machen, wegen Baktieren etc? Der Hund ist ja nicht dran gewöhnt, rohes Fleisch zu kriegen.

    Gestern Abend beim Spaziergang. Ältere Frau mit kleinem Hund stehen auf dem Weg. Camillo eh schon aufgedreht, sieht den Hund und fixiert ihn (macht er an der Leine halt noch). Der andere rennt dann bellend auf Camillo zu, der regt sich natürlich entsprechend auf. Die Frau macht überhaupt keine Anstalten, ihren Hund zu rufen. Ich versuch, erfolgreich, Camillo vom anderen Hund abzuhalten und als die Frau dann bei uns ist, meint sie nur: "Ich dachte, der will nur spielen" und zieht von Dannen. :headbash: