Beiträge von Camillo09

    Zitat

    Ich weiss nicht, wieso du nach dem Pfiff noch einen Namen nennen willst. Muss dann der andere nicht kommen? Ich würde das so konditionieren, dass beide auf Pfiff oder Doppelpfiff zu kommen haben. Als du machst das Futter bereit und dann Pfiff und beide dürfen sofort ran. Ich wüde da nicht unterscheiden zwischen den Hunden. Wenn du das aber willst, dann musst du einzeln füttern und eigentlich auch sicherstellen, dass der andere Hund den Pfiff vom anderen Hund nicht hört. Unnötig kompliziert, finde ich...

    Oder auf verschiedene Töne/Pfeifen konditionieren und eben jeweils einzeln trainieren. Der Sinn erschließt sich mir aber auch nicht. Auf dem Pfiff haben einfach beide zu kommen, das ist ja nicht weiter schlimm, höchstenfalls unnötig.

    Mal in den Raum gefragt: wenn man den Radius seines Hundes auf 10m begrenzt, wieso lasse ich ihn dann nicht gleich an der Schlepp bzw. Flexi? Ist ja viel sicherer und entspannter. Wirklich springen und toben ist da ja dann auch nicht drin, zumindest nicht für größere Hunde. Die machen 3 Galoppsprünge und haben das Ende des Radius erreicht.

    MyLaika :gut: . Genauso haben wir es auch aufgebaut, allerdings auch nicht mit dem Futternapf, sondern gleich mit seinem Superleckerlie. Erst ca. 1 Monat drinnen ohne jegliche Ablenkung konditioniert, dann draußen ohne etc. Obwohl es ne zweite Person gegeben hätte, haben wir es so nie gemacht. Jeder hat sich halt anfangs 1-2x am Tag die Pfeife genommen und geübt. Funktioniert genauso gut.

    Nur mal den Raum gefragt: willst du das für den "normalen" Rückruf, den man mehrmals beim Spaziergang benutzt oder nur für einen sehr selten gebrauchten verwenden? Für letzteres benutze ich auch Katzenfutter, weil er dafür alles macht, selbst vom Kaninchen umdrehen. Allerdings würde ich das nicht jeden Tag geben. Bei uns gibt es das "tolle" Sheba mit Soße. Werden schön viele Lockstoffe drin sein, aber für die 100g, die er davon einmal im Monat bekommt, ist das ok.

    Zur Gewöhnung ans HB haben ja schon genug was geschrieben. Auf dem Platz arbeite ich auch am HB, aber nur, um dem Hund die Trennung zum entspannten Gassi und "Arbeitsmodus" auf dem Platz zu erleichtern. Das HB hat er ausschließlich auf dem Platz. Es gibt aber nichts, was man nicht genauso am Geschirr machen könnte und teilweise haben die Hunde hier auch ein Geschirr an und arbeiten damit.

    Zu deinem Problem: ich bin nicht sicher, ob du das auf dem Platz lösen kannst, wahrscheinlich eher nicht, wie Flying Paws schon schreibt. Meiner z.B. verhält sich dort ganz anders, pöbelt nichts und niemanden an. Dort können ihn fremde Menschen bedrängen, wie sie wollen, 10 cm neben ihm laufen, er interessiert sich nur für mich. Aber das eine ist leider Hundeplatz, das andere draußen. Auf dem HP kann er auch, wenn mehrere Menschen und Hunde auf dem Platz sind, entspannt trainieren, auch wenn er sehr, sehr unsicher ist. In einer ebenso großen Gruppe draußen no way. Abgesehen davon, dass ein Hund irgendwann die anderen Hunde kennt und dann ist meistens eh Ruhe. Event. kannst du dort Trainingstipps bekommen und dann umsetzen, aber um das Problem zu lösen, ist meistens ein Trainer vor Ort nötig, der es beim Spaziergang macht. Je nach Verein macht man auch Straßentraining, das mehr hilft, wobei dann immer noch das Problem besteht, dass er die anderen Hunde kennt.

    Zitat


    Diesbezüglich möchte ich noch was in Frage stellen : Brauch man heutzutage im Privatgebrauch überhaupt die sogennanten "Gebrauchshunde" ? man sieht immer mehr das leute sich zum beispiel einen Bordercollie als Familienhund anschaffen, in meinen Augen ist diese Hunderasse dazu nicht geeignet.

    Warum soll man sich als Privatperson keine Gebrauchshunderasse abschaffen, wenn sie genau zu einem passt und man sie entsprechend beschäftigt? Soll man alle, außer die Schoßhunde, aussterben lassen, weil man sie nicht mehr braucht? Darf man den Arbeitseifer und Willen zur Arbeit mit dem Menschen nicht toll finden? Ich will nichts anderes, keinen Hund, den ich erst stundenlang betteln und motivieren muss, und der es trotzdem nur widerwillig macht.

    Hier wird später auch ein Arbeitshund einziehen und er wird nicht seiner eigentlichen Bestimmung nachgehen dürfen. Aber er wird definitiv ne Aufgabe kriegen. Brauchen tu ihn natürlich nicht, brauche tu ich gar keinen Hund, ebenso wenig wie du oder die meisten hier.

    Unserer schläft auf seinem Bett im Schlafzimmer. Ganz einfach deshalb, weil er ein extremer Kontaktkuschler ist und jeden cm nachrutscht. Das würde mich beim Schlafen stören, ich bewege mich nachts auch öfters und so darf er nach Aufforderung morgens noch mal ein paar min kuscheln kommen. Er scheint aber auf seinem Bett auch nicht schlecht zu schlafen ;) .

    Blöde Situation.

    Wenn er die Kinder hätte erwischen wollten, hätte er es getan ;) .

    Wie viel macht ihr bzw. du denn noch mit dem Hund? Du hast da schon einen Hund, der gefordert werden will und der sich nun aus Unterforderung ne Beschäftigung sucht. Hast du dich mal mit Nasenarbeit geschäftigt? Dummyarbeit (gerade bei nem Labi-Mix)? Das lastet die Hunde aus, viel mehr als stupides Toben ohne den Kopf zu benutzen. Dementsprechend kostet es auch weniger Zeit bis die Hunde müde und zufrieden sind.

    Ich würde schon versuchen, den Hund zu behalten und an seinem Verhalten zu arbeiten. Er ist immerhin schon 10 Jahre alt und in dem Alter findet er wohl kaum noch ein neues Zuhause, erst recht nicht, wenn ihr die Geschichte erzählt und das muss in meinen Augen sein. Dann würde er wohl im TH seine restliche Zeit absitzen. Ein Risiko darf für die Kinder natürlich nicht bestehen, also immer gut sichern und am Problem arbeiten.