Beiträge von Camillo09

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    Meine kriegen, damit die beschäftigt sind und was im Magen haben oft Karotten oder allgemein ganzes Obst oder Gemüse. Mal 'nen Apfel, 'ne Birne. Aber am Besten sind Karotten, die sind gut zum Knabbern :D Werden dann nur eben nur sehr, sehr gering verwertet. Sind aber super, wenn Hund eben auch abnehmen muss, aber dauernd hunger hat. Eben weil da nix verdaut wird. Meine kriegen nur von zu viel Durchfall.

    Geht hier leider gar nicht, da reichen schon 1-2 Scheiben rohe Karotte und es gibt Durchfall. Wenn es nicht ganz klein ist, kommt es aber oft genug schon wieder oben raus. ;)

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    Camillo09
    Gemueseflocken wuerde ich nicht geben, ich sehe zuwenig Wert drin. Ich gebe auch keine rohe Gemuesepampe mehr und schon lange nicht jeden Tag gekochtes Gemuese, es gibt so ca. 2mal die Woche gekochte Karotten, Pastinaken oder Aehnliches inStuecken und das war es. Wenn dir nicht wohl dabei waere -- vertraegt er gefuellten Blaettermagen? Das ist viieeel Gruenzeugs drin :) Gibts z.B. bei lobo-pro.

    KH extra bei einem Hund, der zu Uebergewicht neigt, macht wenig Sinn, es sei denn, es liegt bei ebendiesem Hund irgendein spezieller Grund vor. Aber falls du ins Gruebeln drueber kommst, poste mal wieviel von was du fuetterst bei wieviel Koerpergewicht -

    Danke für eure Antworten!

    Im Moment gibt es ja noch Trocken- und Nassfutter und da bin ich inzwischen bei nem Bruchteil (ca. 50% der Fütterungsempfehlung) angekommen. Ich bin extra schon vom kaltgepressten MM zu Extruder, damit er mehr zu fressen bekommt, weiche es ein, aber es hilft nicht so recht. Ich habe Angst, dass er so nicht mehr richtig versorgt wird. Gegen den Hunger bekommt er jetzt schon immer entweder gekochtes oder eben getrocknetes Gemüse dazu. Das getrocknete Gemüse (Pellets oder Flocken) verwertet er dem Output nach nicht so wirklich, aber er macht gute Haufen damit und ich hoffe, ihn damit etwas satter zu bekommen. Sonst fängt er nämlich an, draußen alles mögliche zu fressen und im Freilauf habe ich da auch kaum Kontrolle drüber, weil ich es ja nicht immer rechtzeitig sehe. Seit er das Gemüse dazubekommt, ist das wieder besser.
    Das ist auch mein Problem dabei, beim BARF nicht jeden Tag Gemüse zu geben. Ich kann ihm ja auch nicht so viel Fleisch geben, dass er (annähernd) satt wird. Nur minderwertiges mit wenig Protein und Fett füttern ist auch Quatsch. Deshalb eben doch die Gemüseflocken, die er schlecht verwerten kann, hauptsache er muss davon weder brechen noch bekommt er Durchfall (das passiert bei roh und nicht püriert). Bloß, scheitert es dann wieder an der Versorgung mit allem nötigen oder wäre in hochwertigem Fleisch und Innereien alles drin?

    Wegen den KH: ich habe das Gefühl, der Hund braucht kaum noch Energie :(. Im Sommer wird er ja eher noch träger, wenn es warm wird. Es wird also nicht besser.

    Was die Zusammensetzung der Mischung angeht, hatte ich mich grob orientiert, was in Fertigmischungen so drin ist. Und halt, dass Obst und Gemüse dabei ist. Ich würde ja eh selbst zusammenmischen und natürlich erst mal alles einzeln austesten, was er nicht verträgt, bekommen die Meerschweinchen, die fressen das dann schon. :lachtot: . Ab und an frisches Gemüse (z.B. regelmäßig am WE, wenn wir nicht weg sind) ist kein Problem, aber jeden Tag ist halt nicht realistisch.

    Vor der Kastra hatten wir genau das gegenteilige Problem, wir haben kein Gramm draufbekommen und deutlich über Fütterungsempfehlung gefüttert. :verzweifelt:

    Einer der entscheidenden Vorteile der Pfeife gegenüber einem Wort wie tschüss ist die Wirkung auf Distanz. Der pfiff kommt noch an, er während dass beim Wort nicht mehr der Fall ist. Im Hetzen sind sie ja sehr schnell weit weg, da ist das Wort einfach zu leise. Deshalb würde ich als Notfallrückruf kein Wort nehmen.

    Ich mag mich mal mit einer Frage dazwischen mischen. Wir wollen nun doch teilbarfen, event. sogar ganz, um Camillos Gewichsprobleme in den Griff zu kriegen. Leider tun wir uns sehr schwer, nach der Kastra sein Gewicht zu halten. Beim Barfen kann ich ja relativ einfach den Kaloriengehalt runterfahren. Es gibt nur ein Problem: er verträgt kein rohes Gemüse. Bisher gab es nicht täglich frisches, da habe ich das Gemüse erst gekocht und dann püriert, aber ehrlich gesagt ist mir das für jeden Tag zu viel Arbeit. ;) Viel vorkochen ist dann aufgrund der mangelnden Lagermöglichkeit (das Fleisch muss ja irgendwo unterkommen, bisher gab es Fleischdose) schlecht. Ich kenne nun einige, nur mit Flocken als Gemüse beim BARF arbeiten. Die werden hier auch vertragen. Was haltet ihr von dieser (selbst gemischten) Flockenmischung? Könnte ich die so füttern? Kräuter kämen noch mal extra dazu.

    Erbsenflocken (24%), Karottenpellets (23%), Luzerne (23%), rote Beete (12%), Lauch (6%), Apfel (6%), Kürbis (6%)

    Passt das für einen Hund, der eher abnehmen soll, aber auf gar keinen Fall zunehmen? Könnte ich noch Reisflocken dazunehmen oder haben die schon wieder zu viele Kalorien?

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    Ich verstehe beim besten Willen nicht diese Gegenwehr bei "Designerdogs". Was denkt ihr, wie früher eure Rassehunde entstanden sind?

    Wenn man mit den F1-Mixen weiterzüchten würde, um eine neue Rasse mit bestimmten, besseren Eigenschaften zu etablieren, fände ich das vollkommen in Ordnung. Aber das wird ja nicht gemacht, man mixt immer wieder nur eine F1-Generation, aber mit den Nachkommen wird nicht weitergezüchtet. So kommt man nie zu einer neuen Rasse.

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    Meine Frage ist: denkt ihr, dass er sich mit dem Chip besser kontrollieren lässt und die ein oder andere Macke ablegt (natürlich durch Training), oder das er eher noch ängstlicher wird?

    Warum willst du ihn kastrieren lassen?

    Unserer ging/geht auch so in die Richtung, vielleicht nicht so extrem. Aggressiv gegenüber anderen Hunden war er nie. Bei ihm war das große Problem, dass er draußen so abgelenkt und gestresst war, dass ich an den eigentlichen Problem gar nichts trainieren konnte. Der Hund war quasi nicht da, hat sich in seine Welt zurückgezogen und war unter normalen Umständen (d.h. nicht hündinnenfreies Gebiet) kaum ansprechbar. Das hat das Training bei uns natürlich sehr schwierig gemacht. Mit dem Chip ging das weg.

    Unsicherer ist unserer nicht geworden, es hat sich in dieser Hinsicht erst mal einfach nichts verändert. Er wird nun aber zunehmend sicherer, trotz Kastration. Wir können jetzt halt auch trainieren, er sucht mehr Halt und Schutz bei mir. Das hat er vorher auch nie gemacht. Ob es einfach auch mit der Zeit kam, weiß ich natürlich nicht.

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    Nur muss man ihm vorher die Regeln beibringen!
    quote]

    Um dem Hund das zu sagen, braucht es keine konditionierten Kommandos. Machen Hunde untereinander auch nicht. Dazu reicht Körpersprache vollkommen aus, denn die verstehen Hunde auch ohne, dass ich ihnen die beigebracht habe. Darüber, wie gut Hunde darin sind, Körpersprache von Menschen zu erkennen und zu deuten, brauchen wir nicht reden.

    Wenn ich irgendwo neu bin und mich jemand sehr streng anschaut, meinetwegen noch etwas in strengem Ton (auch unbekannte Sprache) sagt, event. sogar noch körperlich abdrängt von was auch immer, weiß ich auch, dass ich das, was ich gerade tue, besser lassen soll. Selbst wenn ich die Worte nicht verstanden habe.

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    Die Ansage hilft, wenn man vorher ein Alternativverhalten konditioniert hat, und der Hund sich trotzdem aufspult!
    Aber wenn er Stress hat, sich deswegen aufspult, sind die meisten Hunde für eine, wörtlich, Ansage nicht mehr erreichbar, da muss man dann schon sehr körperlich werden!
    Und das finde ich unfair, der Hund kann doch nichts dafür, das es mit ihm nicht trainiert wurde, oder er schlecht sozialisiert wurde, oder, oder.

    Der Hund lebt bei mir und hat sich an meine Regeln zu halten, egal was vorher war und was er an tollen Kommandos kennt. Nur weil er schlecht sozialisiert ist, muss er sich nicht so aufführen, wenn ich das nicht möchte.

    Für einen Abbruch braucht man kein konditioniertes Alternativverhalten. Mir egal, ob er nach rechts schaut, links, nen halben Schritt zur Seite macht oder einfach gerade aus weiterläuft. Hauptsache, er pöbelt die Passanten nicht an. Wenn der Hund schon hochgedreht ist, kann man es vergessen, da muss man schon drauf schlagen, damit es der Hund vielleicht merkt, aber i.d.R. gibt es eine Zeit bis dahin, in der man eingreifen muss, sodass der Hund erst gar nicht hochpuscht. Die kann allerdings sehr kurz sein. Hat man das verpasst, muss man eben durch die Situation durch und schlimmeres verhindern. Dabei drüber nachdenken, wann man geschlafen hat und beim nächsten Mal besser machen. Wenn ein Hund so hochgepuscht ist, kommt man auch mit einem konditionierten Kommando ran, jedenfalls bei vielen nicht. Körpersprache (auch ein solcher Abbruch) ist für Hunde wesentlich natürlicher als irgendwelche konditionierten Kommandos.

    Was willst du denn überhaupt üben? Radius einhalten? Rückruf trainieren? Kommandos auf Distanz?

    Ich finde 5m sehr wenig, da kann man kaum trainieren, für mich sind 5m eher wie kurze Leine als wie Freilauf ;) . Außer, du willst darauf hinaus, das der Radius von 5m nicht überschritten werden soll, dann kannst du dabei bleiben. Ansonsten würde ich ne 10m Leine dran machen und auf dieser Distanz üben.