Beiträge von Camillo09

    Da wir auch nen Hund mit starkem Wachtrieb haben, mal dazu was:

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    4. Eure Rassevorstellung in Bezug auf den Charakter (Wachsamkeit, Schutztrieb, Jagdtrieb, Verhalten gegenüber Fremden, etc?)
    -Wachsamkeit und Schutztrieb sollten vorhanden sein. Er sollte einen beschützen, falls beispielsweise ein Einbrecher im Haus ist oder man von einem Verbrecher attackiert wird. Gegenüber freundlich gesinnten Fremden sollte er aber nicht aggressiv reagieren.

    Ein Hund wird grundsätzlich auf fremde Eindringlinge in seinem Gebiet gleich reagieren, egal ob Einbrecher oder Freund. Dein Hund weiß ja nicht, wen du magst und wen nicht, wenn er ihn nicht kennt. Der Hund muss halt lernen, dass es Leute gibt, denen du es erlaubst und über dieses Urteil darf er sich nicht hinwegsetzen. Das kann aber je nach Hund und Stärke der Veranlagung einfacher klingen als es ist. Ich habe es mir auch einfacher vorgestellt ;).

    Ich finde 8h täglich auch sehr grenzwertig. Ich habe schon bei einzelnen Tagen so lange ein sehr schlechtes Gewissen, dabei kommt das höchstens 1-2x die Woche vor. Für den Hund ist es unverständlich, warum das Rudel ihn so lange verlässt. Wenn man allein lebt, ist das mit Arbeit immer schwierig. Wenn man zu zweit ist, kann man versuchen, versetzt zu arbeiten. Mein Partner fängt z.B. um halb acht an, ich meist erst um halb 11. Demtentsprechend reduziert sich die Zeit des Alleinseins schon deutlich. Abgesehen davon, dass ich nicht jeden Tag 8h weg bin. Hättest du denn die Möglichkeit, den Hund bei jemandem (z.B. Eltern) für ein paar Stunden betreuen zu lassen? Vielleicht nicht jeden Tag, aber jeden 2.?
    Denk bitte auch dran, dass man mal einkaufen muss, zum Arzt etc. Da kann der Hund auch nicht mit. Das kommt also immer noch dazu.

    Zur Rasse kann ich dir leider nicht viel raten, weil ich eher der Typ für Arbeitshunde bin. Ich würde einfach mal im TH bzw. TS schauen, nicht nach bestimmten Rassen, sondern eben nach deinem Hundetyp. Bei TH oder Tierschutzorganisationen deine Wünsche äußern und die schauen dann, was für ein Hund passen würde. Das könnte beispielsweise auch ein sehr fauler, älterer Schäferhund sein, obwohl man dir jetzt nicht unbedingt zu nem Schäferhund raten würde. Passen kann es trotzdem.

    Für uns ist das die einzige Möglichkeit, fremden Besuch zu empfangen, weil unser Hund den sonst unsanft wieder nach draußen bitten würde. Der muss auf der Decke geparkt werden. Von daher ist es für uns super wichtig, aber das Problem hat ja nicht jeder Hund.

    Nachdem das mit dem Kommando aber nicht immer so funktioniert wie es soll, machen wir das nun anders. Der Hund wird auf die Decke gebracht (hinführen, ohne Kommando) und dann wird ihm verboten, die Decke wieder zu verlassen (körpersprachlich).

    Unserer hat nur ne Tasso-Marke dran. Natürlich auch gechipt und mit Nummer registriert. Wobei alles(leider) im Fall der Fälle auch nicht helfen würde, weil er nie so nah an Fremde rangehen würde, dass die jemand ablesen könnte. Er darf halt einfach nicht abhauen.

    Das Geklappere finde ich übrigens gar nicht so schlecht, dann hör ich den Hund hinter mir :lol: .

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    Also gerade eben ist es passiert als ich mich an meinen PC gesetzt habe, gestern morgen als wir aufgehört haben zu spielen und ich dann angefangen habe zu putzen und gestern abend als mein Freund und ich am PC waren, da hat er Hund aber geschlafen, dann ist er plötzlich aufgestanden hat sich umgeguckt und im stehen gepieselt das macht er auch draußen, er setzte sich nicht hin oder hebt ein Füsschen, er machts einfach im stehen und dann plätscherts auf dem Fließenboden :)

    Nach dem Spielen und schlafen sowieso sofort raus ;) . Da müssen sie häufig.

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    Nun beende ich dieses Jahr meine Ausbildung und beginne ein Studium. Wie jeder weiß, hat man als Student viel Freizeit, welche man natürlich gerne mit einem Hund teilen möchte..

    Ich weiß nicht ob ich, :lachtot: oder :( soll. Irgendwas mache ich falsch bzw. habe ich falsch gemacht. Ich hätte in den ersten Semestern niemals Zeit für einen Hund gehabt. Selbst wenn ich, weil gerade kein Praktikum, mal schon mittags um 2 zuhause war, war der Rest des Tages bis Abends voll mit Lernen. Ich hätte definitiv keinen Nerv für die Erziehung eines Hundes gehabt, schon gar nicht von einem Welpen und wohl auch nicht die Zeit, ihn jeden Tag ausreichend zu beschäftigen bei nem Erwachsenen. Weißt du schon sicher, dass das bei dir anders aussieht und du auch ganz sicher nicht nebenbei arbeiten musst? Und sei es nur als Hiwi, um Berufserfahrung zu sammeln? Gibt es Praktika, die du machen musst? Ist ja heute eigentlich überall üblich.

    Zu Sennenhunden kann ich dir nichts sagen, die kenne ich kaum. Wir lassen unseren auch mal über Nacht allein, aber das ist vielleicht 2-3 x im Jahr. Da darf der Hund dann aber auch wirklich auf keinen Fall bellen, wenn er allein ist, sonst gibt es mit Sicherheit Ärger mit den Nachbarn.

    Wie sieht es eigentlich mit gewolften Knochen aus? Es gibt ja z.B. gewolfte Hühnerkarkassen oder ganzes Huhn zu kaufen. Sind gewolfte Knochen ungefährlich und problemlos zu füttern? Ich möchte, wenn wir auf BARf umstellen, eigentlich ganz auf Knochen am Stück verzichten, ist mir zu riskant mit dem Schlingen. Unser Hund hat mal nen Putenhals bekommen und davon anschließend alles wieder gek***t, weil er es einfach nicht richtig gekaut hatte und die Stücke zu groß waren. Ich würde das Calcium logischerweise anders zuführen, hauptsächlich mit Knochenmehl oder eben halt doch als gewolfte Knochen. Wenn man stattdessen Knochenmehl füttert, dürfte dem Hund doch ernährungstechnisch nichts fehlen oder?

    Bei uns ist die Flexi oft abends am Hund, gerade im Winter im Dunkeln, weil Ableinen halt nicht drin ist aus verschiedenen Gründen und dann hat der Hund trotzdem mehr Freiraum. Dafür sind die halt einfach viel praktischer als Schleppleinen, die ich nur als Trainingsinstrument benutzt habe. Nur, weil einige damit halt nicht umgehen können, sind die Leinen ja noch lange nicht verkehrt.