Beiträge von Camillo09

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    Hallo.
    An deiner Kleidung hängen doch dann auch Hundehaare, mit denen du ins Haus gehst und deine Frau kann auch darauf sehr allergisch reagieren. Der Hund braucht noch nicht einmal mit ins Haus gekommen sein.

    Das ist eben auch ein Problem. Bei uns sind überall Hundehaare, an jedem Kleidungsstück, das kann man gar nicht verhindern, außer mit einem Hund, der eben erst gar nicht haart.

    Und ja, ich meinte keine haarlosen Hunde, sondern sowas wie Pudel, Lagotto etc.

    Ich glaube dir schon, dass deine Frau ne Allergie hat, aber oftmals sind es nicht die Haare, sondern Antigene im Speichel, Hautschuppen etc. Und dann bringt auch ein nicht-haarender Hund nichts, denn Speichel und Hautschuppen haben die auch. Deshalb, wenn deine Frau nicht tot davon umfällt (Schock würde ich nicht riskieren, dann geht der Test halt nicht ;)), würde ich mal einen Termin mit Züchtern oder Haltern in der Nähe ausmachen und ausprobieren, wie ihre Reaktion ist.

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    Hast du den Beitrag gelesen? ;) Niemand wird hier weggesperrt ... der Hund wäre 5 Tage die Woche zu 100% um mich. Und am Wochenende würden wir über Tag natürlich auch entsprechend was unternehmen, bzw. in Fühling, Sommer und Herbst wären wir ja mit ihm gemeinsam im Garten.

    Es geht quasi nur um die Nächte Freitag - Samstag - Sonntag, als um das Schlafen. EDIT: Naja gut, und um den Winter. :)

    Wie soll das ein Hund verstehen? Er will doch nur bei dir sein und das auch am Wochenende. Deine Familie hat dich auch nur am Wochenende, da wirst du wohl wenig Zeit mit dem Hund verbringen dürfen, berechtigerweise. Und genau das geht einfach nicht.

    Ganz ehrlich, unter den Voraussetzungen funktioniert es nicht.

    Sollten es wirklich die Haare sein, die die Allergie auslösen: es gibt nicht-haarende Hunde, auf die deine Frau vielleicht nicht reagiert. Könnte man ja ausprobieren.

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    Hm, da muss ich jetzt mal nachfragen.
    Ich habe jetzt mit drei Tierärzten informiert, alle drei sagten mir, dass diese Sache mit "einmal Grundimmunisierung, dann nichts mehr außer Tollwut" bislang noch nicht durchweg erforscht sei und man das nur annimmt. Alle drei waren der Meinung, dass alle drei Jahre aufgefrischt werden muss. Zur Titerbestimmung sagte mir einer, dass das Quatsch sei, weil überhaupt nicht aussagekräftig. Nun bin ich vollends verwirrt.. :|

    Dir wird das wahrscheinlich auch kein Tierarzt bestätigen. Es gibt eben keine Studien, die das zuverlässig belegen und aufgrund der Tatsache, dass du dann vielleicht an den TA ran trittst, wenn dein Hund doch krank wird, obwohl er dir gesagt hat, dass alles ungefährlich ist, lässt er sich auf sowas nicht ein, bevor es nicht klar bewiesen ist. Das hat nichts mit geldgeil oder so zu tun. Ich würde diese Verantwortung auch nicht übernehmen wollen, dass mir nachher noch einer an den Karren fährt deswegen. Also gehen die Tierärzte mit ihren Empfehlungen eben auf Nummer sicher und halten sich an das, was die Impfkommission bzw. die Packungsbeilage sagt.

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    Ach so was ich vergessen hatte, bei meinem Mann hört er auf's Wort. Wahrscheinlich weil mein Mann in der Erziehung klarer und Konsequenter ist. Daher will mein Mann die Schleppleine nicht benutzen, da er bei ihm hört.

    Dann würde ich auch keine benutzen wollen. ;) Wenn es so ist, seh ich auch kein Problem darin, bzw. keinen Grund für deinen Mann, die SL zu benutzen.

    Dass man nicht ohne gehen soll, liegt daran, dass der Hund nicht mehr zum Erfolg kommen soll (jagen, sich den Kommandos entziehen, zu anderen Hunden hinrennen etc.). Wenn das bei deinem Mann kein Problem ist, weil er keinen trifft, dann macht das nichts, wenn er ohne geht. Wenn er nur keine Lust hat, zu trainieren, aber das Problem trotzdem da ist, dann sollte er den Hund nicht ableinen, egal welche Leine er nimmt.

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    freilauf ist halt leider selten aber wir haben 1 mal am tag die 10 meter schleppleine dran und toben dann mit ihm lassen ihn suchen und und und :D er durfte als welpe auch zujedem hund und schnuppern .

    Wie verhält er sich denn ohne Leine anderen Hunden gegenüber? Wenn er verträglich ist, kann es auch Frust sein, weil er jetzt eben nicht mehr hin darf. Tipps findest du hier im Forum viele zu diesen Thema.

    Naja, die Sprache könnte ein Unterscheidungsmerkmal für den Hund sein und ich gehe davon aus, dass Hunde auch die unterschiedlichen Körpergerüche wahrnehmen. Wenn beispielsweise traditionell gekocht wird (Gewürze etc.), dann ist das für Hunde unterscheidbar. Und wenn dann ein Hund beispielsweise schlechte Erfahrungen mit Menschen mit diesem Geruch gemacht hat, wird er sich das merken und dann auch hier assoziieren können.

    Die Herkunft selbst kann er natürlich nicht wissen, wenn ein Ausländer hier lebt wie ein Deutscher, dann wird es für den Hund nicht mehr als die individuellen Unterschiede geben.

    Nightstalcer und Mäusezahn :gut: :gut:

    Ich bin auch sehr emotional und in diesen Momenten kann ich eben NICHT zum Abschalten einfach mit dem Hund gehen. Dann dreht er am Rad (zum Glück hat er nur 20kg), weil ihm sein Halt und seine Führung fehlt, ich reagier emotional und damit falsch und es gibt ne Spirale ins Chaos, was die Situation ganz sicher nicht besser macht. Von wegen Kraft holen, es raubt einem dann den letzten Nerv. Und ich rede noch nicht mal von nem pubertierenden Junghund. Aber das weiß ich inzwischen und lass es. Dann gibt es nur Runden in der total Einsamkeit, aber das geht eben auch nur mit nem Hund, der problemlos Auto fährt, sofern man eines hat.

    Hunde, die sich sehr an einen Menschen binden, hängen dann auch sehr von ihren Emotionen ab, wie Mäusezahn schreibst. Im Grunde bräuchte ich (und ich habe keine Erkrankung, sondern bin halt ne emotionale Frau ;)) genau das Gegenteil, einen Hund, der immer gut drauf ist und lustig, damit er mich wieder aufbauen kann. Meiner fällt mit mir. Aus dieser Erfahrung heraus würde ich dir raten, da ganz genau drüber nachzudenken, was du damit auch dem Hund zumutest. Einen Hund, der von sich aus ein anderes Naturell hat, wird es dir leichter machen. Einer, der einfach kommt und knuddelt, aufmuntert. Wenn es mir nicht gut geht, liegt mein Hund auch wie ein Häufchen Elend irgendwo und fragt sich, was mit Frauchen und seiner Welt los ist.

    Noch was zum 1-Mann-Hund: mein Hund ist auch so, außer, dass immerhin noch mein Partner annähernd meine Stellung beim Hund hat. Fremde Menschen sind total blöd, die sollte es für ihn gar nicht geben. Genauso wenig fremde Hunde, Lebewesen, die es in seiner Welt nicht braucht. Daraus resultiert, dass ich ihn nirgendwo abgeben kann, keinen Sitterservice, keine Huta, NICHTS. Andere Leute, die er kennt und mag, respektiert er einfach nicht genug, um ihm auf dem Spaziergang händeln zu können. Wenn es nicht schon am Anleinen scheitern würde, wenn er keinen Bock hat, dann würde er das anderen sehr deutlich zeigen. Das macht das Leben beim besten Willen nicht einfacher.

    Ganz ehrlich: wenn du einen Hund als Ausgleich und Hilfe im Leben willst, du dir selbst einen Gefallen und nimm was "einfacheres".

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    VMich z.B neben den Futternapf stellen und "Zu mir" sagen und er verknüpft "Zu mir"=super toll?

    Klar geht das, ist letztlich sogar hochwertiger als mit Leckerlies, vom Napf hängt ja sein Leben ab. Was sehr hilfreich sein kann, ist, dass du jede Kontaktaufnahme von seiten des Hundes belohnst (wie auch immer). Für einen Blick zu dir, jede Bewegung in deine Richtung etc. Zu dir kommen und Kontakt aufnehmen lohnt sich.

    Einen Rückruf kannst du auch ohne Schleppleine aufbauen, eben erst zuhause und dann in sehr reizarmer Umgebung und auf kurze Distanzen. Langsam steigern.

    Trotzdem finde ich den Tipp, einfach Leine ab und laufen lassen, sehr, sehr gewagt, wenn nicht gefährlich. Wäre nicht der erste Hund, der dann auf ner Straße landet und überfahren wird. Oder vom Jäger erschossen. Es hat mit Bindung überhaupt nichts zu tun, ob ein Hund einem Reh hinterher geht oder ne Hasenspur verfolgt. Hunde sind Raubtiere und die jagen nun mal, wenn sie die Gelegenheit haben. Dann braucht es einfach einen funktionierenden Rückruf oder Abbruch und ohne das wäre es mir ohne Absicherung einfach zu riskant.

    Meiner findet das ab und an bei Autos (auf riesen Distanzen, sodass sie so klein sind wie Hasen) auch ganz lustig. :pfeif:
    Auf welche Distanz macht der Hund das denn? Wenn er sogar reinspringt, dann ja anscheinend ganz nah? Auf ganz kurze Entfernung würde ich das ehrlich gesagt einfach verbieten. Wenn ein Auto oder Rad direkt an einem vorbeifährt, kann man den Hund eh anleinen ;) bzw. muss ihn bei sich haben und man hat somit direkten Einfluss darauf.

    Beim Hetzen von Autos/Fahrrädern:
    Bevor sie ins Hetzen gehen, bleiben die meisten Hund erst mal kurz stehen und der Körper spannt sich an. Genau den Moment habe ich immer belohnt und damit verlängert. Das kann man ja an der Schlepp ganz gut üben. Daraus kann ich ihn nämlich noch relativ leicht (d.h. ohne Superpfiff) abrufen, wobei man natürlich schon einen sonst zuverlässigen Rückruf braucht. Dadurch, dass man diese Zeit ausdehnt, gewinnt man Zeit, zu reagieren. Alternativ kann man auch auch Sitz oder Platz fordern, wenn das besser klappt als der Rückruf und auch nicht einfach von selbst aufgehoben wird. Wobei ich eine Umorientierung besser finde, weil damit auch das Objekt der Begierde aus den Augen ist, aber am wichtigsten ist, dass das Hetzen erst gar nicht gestartet wird, dann wird es nämlich noch schwieriger.