Beiträge von Camillo09

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    Allerdings ist es ein bedeutender Unterschied, ob ich etwas Ungenehmes hinzufüge oder etwas Angenehmes entziehe.

    Welcher unterschied? Ich meine jetzt für den Hund, nicht die Theorie. Mir ist absolut nicht klar, warum da so ein großer unterschied für das Vertrauenverhältnis entstehen soll. Es kommt doch ganz auf den Hund an, was er als schlimmer empfindet. Und wenn er die strafe nicht nachvollziehen kann, ist beides schlecht. Erkläre doch bitte mal, was du da genau meinst, ich würde es nämlich gerne verstehen.

    Warum soll eigentlich ne Ansage/positive Strafe so viel schlimmer sein als negative? Ich würde behaupten, für meinen Hund ist die negative Strafe, dass er sein Futter nicht bekommt, weil er sich vorm Füttern daneben benimmt, wesentlich schlimmer als mal kurz geblockt zu werden oder gar nur ne verbale Ansage zu bekommen. Gleiches gilt natürlich für geliebte Spielies o.ä., die weggenommen werden.

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    Wir haben schon den Rückruf aufgebaut mit Leckerli,
    ich habe ihr das gezeigt und als sie auf den weg zu mir war, habe ich Komm gesagt und habe sie dann belohnt und gestreichelt.

    Wenn andere Hunde da sind und sie voll im Spieltrieb ist kommt sie gar nicht und ohne Leckerli schon gar nicht und deswegen die frage an euch wie ihr das so gemacht habt ;)

    So bist du wohl auf einem guten Weg, das Zeigen des Leckerlies mit ins Kommando einzubauen (schlechter Plan, wenn es ohne gehen soll ;) ). Zieh das Leckerlie erst, wenn sie schon da ist, als Belohnung. Das, was du machst, ist Bestechung.

    Abrufen aus dem Spiel würde ich noch ne Weile bleiben lassen, weil das schon ne Königsdisziplin ist (wie vom Jagen abzurufen) und man das von einem 6 Monate alten Hund nicht wirklich erwarten kann. Du brauchst ja eine höherwertige Belohnung als das Spielen und das ist sehr schwer zu finden.

    Wenn man Nafu füttert, hat man oft das Problem, dass eine Überversorgung mit Proteinen abläuft. Die Energiedichte von Nafu ist meist recht gering, da kaum/keine KH zugesetzt werden und das Fett eben nicht reicht. Deshalb wird die Futtermenge hoch und damit auch die Versorgung mit Protein.

    Aus dem Grund fütter ich, wenn es mal Dose gibt, die Menge nach Proteinbedarf (also weit geringer als die Fütterungsempfehlung!) und stocke mit Gemüse und KH auf, dass der Energiegehalt wieder passt.

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    Mein Ziel ist es, mit meiner Amber (36% AmStaff) in ein EFH in Brandeburg zu ziehen. Grundstück, Felder alles so wie es sein muss. Kann ich sie da halten? :???:

    Nein.

    Wenn du nicht in Berlin bleiben willst, dann musst du dir halt ein anderes Bundesland weiter weg suchen, wo man sie halten darf.

    Für meinen Hund und mich bedeutet die (kurze) Leine Sicherheit. Also generell an Straßen oder wenn es viel zu jagen gibt (alle 2m Kaninchen o.ä.), weil ich den Hund sichern muss, dass ihm nichts passiert. Meinem Hund gibt die Leine Sicherheit bei Konfrontation mit fremden Menschen, weil sie ihm die Gewissheit gibt, dass er sich nicht drum kümmern muss und ich auf ihn aufpasse, dass ihm niemand zu nahe kommt etc.. Er ist beispielswiese auch bei Besuch in der Wohnung oder Garten an der Leine wesentlich entspannter. Natürlich ist sie gleichzeitig auch ne Sicherung des Hundes.

    Wenn das o.g. nicht zutrifft, ist die Leine einfach umständlich, eng zu sehr ein und kommt ab. ;) Von daher interessiert mich die Leinenpflicht mal mehr, mal weniger. Es gibt aber keine generelle, d.h. es gibt einige Gebiete, wo Freilauf erlaubt ist. Wenn es sie gibt, weil viel los ist, bleibt der Hund in der Tat dran (v.a. wegen meinem Hund, s.o.), ansonsten :roll:

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    Bei mir macht das ein leider viel zu kleines Gerät :P

    Mit den Töpfen und Pfannen passt das leider bei uns gar nicht, weil unsere auch einfach viel zu klein ist. Die muss ich per Hand spülen. :/ Sonst läuft die Maschine jeden Tag 1x nur wegen der Töpfe und Pfannen. Da sind noch keine Teller oder sonst was drin |) .

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    es gibt keine Rassen die von Natur aus potentieller gefährlicher sind als alle andere!
    Wie der Hund sich verhält, liegt an seiner Haltung und Erziehung und für die ist der Halter verantwortlich!!!

    Naja, ein Pitbull oder Kangal oder DSH sind definitiv potentiell gefährlicher als ein Chihuahua oder Yorkshire. Es gibt nun mal Rasseunterschiede, sowohl in der Größe (und damit Kraft) und auch dem Aggressionspotential (Reizschwelle, Art wie Konflikte gelöst werden etc.), die man nicht wegdiskutieren kann. Ich will nicht sagen, dass ein Pitbull gefährlich ist, aber von ihm geht mit Sicherheit eine größere Gefahr aus als von einem 15cm großen Schoßhund. Und wenn es nur die Kraft ist. Und jeder Hund kann mal unerwartet nach vorne reagieren, es sind keine Maschinen.

    Ich denke auch, dass ein Gespräch mit Nachbarn ist das beste und dann halt die Installierung eines Zauns. Da es um Hund und Kleinkind geht, sollte man immer vorsichtig sein, deshalb ist ein Zaun für alle Beteiligten, wenn man freundlich bleibt, sicherlich eine gute Lösung. Weil es allen Seiten Sicherheit gibt. Vielleicht sind sich die Nachbarn der Situation gar nicht so bewusst und brauchen nur darauf aufmerksam gemacht werden.

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    welche ist d.M.n besser? Agila?

    Ja, allerdings würde ich es mir seit der Beitragsänderung (Rassen werden nun unterschieden, was an sich ja ein richtiger Gedanke ist) auch überlegen würde, weil die Agila jetzt teilweise das doppelte im Monat kostet. Da müsste man für seinen Hund (Rasse, Alter etc.) einfach durchrechnen, wie viel die Agila teurer ist, weil sie in meinen Augen schon die besseren Leistungen hat (v.a. beim Exclusiv-Schutz) und ob sich das dann wirklich noch lohnt. Ich bezahle nach dem alten Tarif nur ein paar Euro mehr und das sind die Mehrleistungen in meinen Augen wert.