Beiträge von Camillo09

    Unser Hund ist kleiner und leichter, aber wir brauchen definitiv keine 100 € im Monat für ihn, nicht mal incl. OP-Versicherung. Mit 100 € dürftet ihr bei einem gesunden Hund dieser Größe auf jeden Fall hinkommen.Teuer wird es halt, wenn die Hunde (chronisch) krank werden.

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    Ich setze die Grenze z.B., indem ich ihm, sobald ich merke, er hat den anderen Hund bemerkt und fängt an, sich aufzubauen, z.B. ein Kommando gebe wie Fuß oder ich sage NEIN-weiter. Versuche also, eine Alternative anzubieten, was der Hund tun soll, und einzugreifen, bevor der sich richtig "aufmantelt", und ihn vorher abzufangen, wenn er den Hund schon wahrgenommen hat. Das ist meine Grenze: wahrnehmen darf er, aufgebaut und rumgepöbelt wird nicht. Evtl. nach Möglichkeit etwas Bogen laufen, wenn der Weg breit genug ist. Ich unterbreche das Pöbel-Verhalten also nicht aus dem "Nichts".

    Das finde ich ein wichtiger Punkt. Ich kläre mit meinem Hund die Sache lange vor der eigentlichen Situation. Nämlich dann, wenn er den anderen Hund wahrgenommen hat und ich es in seinem Kopf rattern sehe ;) . Wenn er drüber nachdenkt, ob er jetzt nach vorne geht, DANN kann ich noch eingreifen und ihm klar machen, dass ich das nicht möchte. Wenn der Hund dann da ist, gibt es i.d.R. gar keine Diskussion mehr und wenn doch, dann mit einem noch ansprechbaren Hund. Wenn er bereits anfängt zu fixieren, klappt es auch noch, wobei ich dann deutlicher werden muss (s.u.) aber wenn er schon bellt und in der Leine zu hängt (weil ich gequasselt und gepennt habe und die ersten Reaktionen nicht gesehen habe), komm ich mit absolut nichts mehr an ihn dran. DA könnte ich so aversiv werden, wie ich will, er kommt nicht mehr runter. Aber da interessiert auch Clicker und Leckerlie nicht mehr und wenn es das tollste Futter der Welt wäre. Und dann wäre es wirklich Gewalt (in meinen Augen) und die will niemand. Meine Trainerin meinte dazu nur, dass man sich in solchen Momenten ne virtuelle Papiertüte über den Kopf ziehen soll, die Situation irgendwie managen und überlegen, was man verkehrt gemacht hat, bzw. welche Signale man verpasst hat. Mal abgesehen davon, dass man dann wirklich auch Reaktion gegen sich selbst riskiert, wenn man versucht, den Hund dann irgendwie körperlich zu erreichen.

    Die Diskussion, die ich evtl. vorher führe, besteht aus Fixieren (mit dem Blick, nicht körperlich auf den Boden ;) ) bis maximal einer längeren Berührung in Kombination mit einem verbalen Signal als Begrenzung nach vorne. Wenn das jemand Gewalt nennen will, bitte. Ich empfinde das nicht so.
    Wenn ich kann, nutze ich negative Verstärkung, so oft es geht. Aber leider ist es eben nicht immer möglich und dann brauche ich einfach etwas, das uns dann durch die Situation hilft.

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    Ok, er hat mit Verbellen und Vertreiben (Aggressionsverhalten ) reagiert. Das ist wichtig zu wissen, da Zylkene enthemmt (wie anxiolytische Benzos) und Aggressionsverhalten schneller und öfter gezeigt wird.

    Das ist wirklich wichtig zu wissen. Dann ist es vielleicht doch nicht gut, ihm das zu geben?

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    Wie reagiert er auf die Menschen, die er gruslig findet?

    Inzwischen reagiert er mit Ignorieren, solange sie ihn nicht anfassen (das ist meine Aufgabe, das zu verhindern, das ist klar, aber das wird auf der Hochzeit kein Problem sein, weil keine Kinder da sind und Erwachsene sich das schon sagen lassen). Vorher wollte er sie verbellen und damit vertreiben. Inzwischen kann er aber in Anwesenheit von wenigen unbekannten Menschen schon sehr entspannt sein. Nur die Masse hatten wir halt bisher nicht.

    Ich weiß nicht so genau, wie groß das Problem wirklich ist. Der Hund hat Angst/Unsicherheit bei fremden Menschen und er muss mit auf ne Hochzeit. Eine andere Möglichkeit gibt es leider nicht, weil wir ihn eben aufgrund dieses Problems auch nirgendwo abgeben und betreuen lassen können. Wir haben intensiv an diesem Problem trainiert und ich würde es auch so probieren (mit seiner Rückzugsbox und immer in unserer Nähe), aber mein Freund will dem Hund lieber etwas zur Unterstützung geben.

    Ich habe mal eine Frage zur Dosierung. Unser Hund wiegt ca. 20kg, also genau auf der Grenze. Ich fürchte, dass die 225 mg vielleicht zu wenig sind, aber 450 mg ist ja gleich doppelt so viel. Hat hier auch jemand einen Hund in diesem Grenzbereich und weiß, was besser wirken dürfte? Oder kann man die Tabletten irgendwie aufteilen? Sodass ich etwa 3/4 der großen Kapsel geben kann?

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    Naja, aber warum soll denn auch ein Hund, wie z.B. ein Golden oder ein Deutscher Schäferhund die gleichen Konditionen bekommen, wie ein Hund mit wenigen Rassedispositionen.
    Eine Versicherung ist kein Wohlfahrtsverein, sondern ein gewinnorientiertes Unternehmen. Aus Sicht des Versicherungsunternehmens kann ich das also durchaus nachvollziehen.

    Natürlich, ich versteh auch, warum die nach großen und kleinen Rassen trennen, weil die nun mal wirklich geringere Kosten verursachen bei Narkosemittel, Medikamenten etc. An sich finde ich die Beitragsanpassung auch sinnvoll, ich wollte mich auch gar nicht beschweren (betrifft mich ja eh nicht). Nur, dass die Agila mit ihren neuen Bedingungen je nach Rasse halt viel teurer ist als andere und ich bei Neuabschluss schon zweimal überlegen würde, was oder ob ich überhaupt noch was abschließe. Alle anderen Versicherungen haben mir nämlich an irgendeinem Punkt nicht gefallen und dann hätten wir event. auch gar keine.

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    Das Problem anfangs war einfach, dass sie eben auch bei 2m nicht reagiert hat auf den namen. Deswegen eben der leichte zug...
    Auf nur den namen reagiert sie echt garnicht
    viele grüße

    Du musst ihr ja auch erst mal erklären, was du von ihr willst. Beispielsweise, du sprichst sie an mit Namen bzw. das Kommando, wenn sie neben dir ist (direkt daneben!) und belohnst sie sofort. Ohne, dass sie was getan hat. Sodass sie lernt, "bei dem Wort gibt es was leckeres/Spaß bei Frauchen" oder "wenn sie meinen Namen sagt, gibt es bei ihr was gutes". Dann kannst du das auf die kurze Entfernung ausbauen, dass sie zwei Schritte herlaufen muss, dann Leine länger etc. Im Aufbau unbedingt drauf achen, dass NIE beim Kommando Zug auf der Leine ist, sonst wird es schwer, das in den Freilauf zu übertragen. Gleichzeitig würde ich das in der Wohnung auch ohne Leine aufbauen, sonst läufst du Gefahr, dass es eben auch zu sehr mit der Leine verknüpft wird.