Beiträge von Camillo09

    http://www.marinesystems.de/hundebox_lambacher.html
    Da haben wir unsere Idee ursprünglich her. Es gibt aber deutlich günstigere Anbieter für das Material ;) .

    Hier sind Anleitungen:
    http://www.planethund.com/hundezubehoer/…itung-1010.html
    http://sparen-tierisch-gut.blogspot.de/2011/06/bauanl…ansportbox.html

    Haben wir aber nicht verwendet. Wir haben uns nur Ideen geholt und dann modifiziert. Beispielsweise wollte ich keine Rundprofilstäbe für die Tür, wir haben stattdessen Holz genommen, weil mir eine große, geschlossene Fläche für den Fall, dass er bei ner scharfen Bremsung dagegen fliegt, schonender für den Hund erscheint. Wir haben statt Siebdruckplatten dickere (10mm) MDF-Platten genommen. Man muss unbedingt dran denken, unten keinen geschlossenen Kasten zu machen, damit man die Box auch noch befestigen kann.

    Besonders anspruchsvoll war es wirklich nicht. Das Holz lässt man sich im Baumarkt exakt zuschneiden. Das kann man gegen Aufpreis auch bei den Aluminiumprofilen. Außerdem gibt es Stegprofile, bei denen man die Holzplatten nur dazwischen klemmen muss. Dann muss man nur sehr gut planen (an die zusätzlichen cm wegen der Ecken und Holzbretter denken!!) und dann ist es nur noch zusammenstecken. Wir haben die Bretter auf die Profile drauf geschraubt, wobei das halt nur da geht, wo man einen Plastikkern drin hat. Aber auch hier, gut planen und dann geht alles.

    Zitat

    Was ist denn ein Notausstieg?

    Ich werden mich mal auf ebay.kleinanzeigen umschauen. Guter Tipp, danke!

    Dass der Hund im Falle des Falles nicht zur Tür raus muss, sondern man die Rückwand abnehmen kann und den Hund so befreien.

    In Anbetracht der Kosten haben wir uns unsere selbst gebaut. Standards hätten nicht reingepasst (wollten ne Querbox wegen hoher Ladekante) und Maßanfertigungen waren uns einfach zu teuer.

    4x 9h finde ich auch viel zu viel. Das ist ja noch nicht mal alles, weil man ja auch mal einkaufen muss etc. Natürlich müssen die meisten arbeiten, aber da gibt es doch viele Möglichkeiten:

    - versetzt arbeiten (machen wir, wenn ich nicht eh zuhause bin), dann kann man das deutlich reduzieren auf ca. 5-6h
    - Betreuung bei Eltern, Großeltern etc.
    - Hund mit auf die Arbeit nehmen bzw. zuhause arbeiten (<- häufigster Fall, den ich kenne, um das Problem zu lösen)
    - gewerbliche Sitter

    Das einzige, was in meinen Augen keine Möglichkeit ist, den Hund regelmäßig so lange allein zu lassen.

    Zitat

    bis jetzt bekamen beide hunde 1% vom körpergewicht an futtermenge.
    bei köbers soll man wesentlich mehr füttern.
    dann würde das futter ja auch wieder teurer und dann könne er auch beim naturavet bleiben so der nachbar, hm?
    richtig oder falsch?

    Die Futtermengen, die Köbers angibt, finde ich super hoch, wenn man auf den Energiehalt achtet und vergleicht. Ich denke, mit ca. 1 % liegt man auch da nicht schlecht. Wobei man halt immer schauen muss, wie der Hund welches Futter verwertet.

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    Maanu
    Du verstehst nicht. Du brauchst beim Abbruchsignal gar keinen höherwertigen Bestärker als den Reiz (diesen Bestärker gäbe es sowieso nicht!).
    Du trainierst das Abbruchsignal nämlich in einer reizarmen Umgebung, erst wenn es sitzt, kannst du es dann ich reizvoller Umgebung anwenden. Ist es dann konditioniert, dann funktioniert es genauso sicher, wenn nciht sogar sicherer als eines über konditionierte Strafe.
    Konditioniert ist konditioniert.

    Das gilt auf fürs Umorientierungsignal (im Endeffekt ist das auch ein Unterbrecher mit Umlenken zu mir) - wie glaubst du, würde es sonst z.B. beim Jagen überhaupt funktionieren?

    Das ist ja der Punkt. Es gibt doch jagende Hunde, bei denen ein Umorientierungssignal über positive Verstärkung nicht funktioniert, WEIL es eben keinen ausreichenden Verstärker gibt. Und ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, dass die Besitzer incl. Trainer alle zu blöd sind zum Konditionieren. Nur, weil etwas konditioniert ist, schaltet der Hund ja nicht komplett den Kopf aus und kann nicht mehr abwägen, was wichtiger ist. Für einige ist das Hetzen eben hochwertiger als alles andere. Vielleicht schafft man es dann noch mit Strafe, vielleicht auch nicht, denn die gibt es auch, denen jede Strafe incl. der verbotenen mit Strom etc. egal ist.

    Gleiches gilt für ein Abbruchsignal. Das kann ich noch so toll aufgebaut haben, wenn der Reiz zu groß ist, kann es trotzdem sein, dass es nicht funktioniert. Eben weil ein Hund eine programmierte Maschine ist, sondern immer noch ein Lebewesen, das selbst Entscheidungen treffen kann und für etwas für ihn höherwertiges auch mal ein Kommando ignoriert.

    Es kann sogar sein, dass sie bei euch anfangs dieses Verhalten nicht zeigt. War bei unserem auch so. Sie hatten uns im TH einen starken Wachtrieb versprochen und dass es für die Vorbesitzer schwer war, das zu händeln, bzw. nicht möglich, außer mit Wegsperren. Bei uns hat er das mehrere Wochen lang nie gezeigt, bis er dann angekommen war und dann war es wahrscheinlich so schlimm wie bei den Vorbesitzern.

    Inzwischen ist er händelbar, aber auch nur mit den richtigen Trainertipps. Wir arbeiten so, wie man es auch bei Maja Nowaks einem Video (ZDF Mediathek, ich glaube, 3. Folge) sehen kann. Der Hund darf mit zur Tür, aber nicht begrüßen, nur sehen, wer kommt und dass ich den Besuch reinlasse. Anschließend wird der Hund zu seinem Platz gebracht und bleibt dort, bis der Besuch weg ist. Da er eh keinen Kontakt wünscht, ist das so für alle das beste.

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    wie du vorher geschrieben hast, du brichst es nicht ab, sondern verhinderst es, durch das Hinzufügen etwas Positivem

    So könnte man es auch definieren und ich sehe es auch so wie du ;) . Ist halt die Frage, wie lange etwas "verhindern" und wann "abbrechen" ist. Die meisten verwenden ein Abbruchkommando ja auch schon, vorher ein Verhalten richtig gezeigt wird.

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    klingt doch nach konditionierter Entspannung oder?

    da es für den Hund angenehm ist, ists ja keine Strafe

    Nein. Konditioniert habe ich nichts, zumindest nicht bewusst und positiv mit Futter o.ä. schon gar nicht. Ich würde es auch nicht als Strafe bezeichnen, es ist eine Begrenzung in meinen Augen und damit einhergehend ein Vermitteln von Sicherheit für diesen Hund.

    Nichts destotrotz breche ich damit das Hochdrehen ab und Abbruch wurde hier ja auch schon als Strafe definiert. Lerntheoretisch ist es auch positive Strafe, weil ich etwas hinzufüge (Halten), damit Verhalten seltener gezeigt wird. Allerdings, und das ist das Problem, was ich habe, verstehe ich einfach nicht, warum das irgendwie vertrauensschädigend sein soll. Sonst würde der Hund nicht so reagieren. Und nein, das ist kein einfaches deckeln und erlernte Hilflosigkeit, falls damit wieder jemand kommt.