Beiträge von Camillo09

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    Nein, das bedeutet nicht, dass du nicht ableinen darfst. Das bedeutet, dass du die Verantwortung trägst, falls etwas schief geht. Ich sehe das nicht emotional. O Gott, wie kann man nur, Kinder gehören nicht dahin etc., das sind alles nur Gefühle, das hat nichts mit den Tatsachen zu tun. Also, Kinder dürfen auf die Wiese. Und Hunde, die sich nicht benehmen können, dürfen auch hin. Aber wenn der schlecht hörende Hund Mist baut, bist du dran.

    Der Punkt ist ja: das bin ich immer. Egal ob mein Hund verträglich ist oder nicht, gehorcht oder nicht etc. Eben auch wenn mein perfekt verträglicher Hund im Spiel ein Kind umrennt und dann die Mutter meint, der Hund wäre gefährlich. Das Recht wird, solange Kinder dort eben erlaubt sind, IMMER beim Kind liegen und der Hund ist immer der böse. Man hätte höchtens dann eine Chance, wenn sich das Kind dort unerlaubterweise aufgehalten hat. Wenn es das Kinderverbot exakt aus diesem Grund gibt, der Sicherheit der Kinder, und sich eine Mutter (oder Vater) fahrlässig darüber hinwegsetzt.

    Ich finde, abgesehen von dieser absolut sinnbefreiten, wahllosen Tötung, am schlimmsten, dass sowas in einer Demokratie laufen kann. Denn mit Demokratie hat das sowas von nichts zu tun. Man wird da ja komplett seiner Rechte beraubt und kann sich kein bisschen wehren, bzw. alles, was man versucht, bringt nichts, weil es nicht schnell genug geht. Sowas darf einfach in keiner funktionierenden Demokratie passieren. Und ja, ich stell durchaus in Frage, ob sich sowas, nachdem es ja mit Hundehaltern wunderbar läuft, nicht auch auf andere Bereich übertragen wird in Zukunft.

    Eins ist aber klar. Niemals werde ich mit meinem Hund ohne Papiere dorthin fahren und würde auch jedem raten, das zu lassen. Einfach, weil man einer vollkommenen Willkür ausgesetzt ist. Mal ernsthaft, man kann wirklich in jedem Hund einen bulligen Hund vermuten oder einen HSH. Und sei es nur die Form der Schnauze oder die Ohren oder wie die Rute geformt ist. Genaugenommen müsste ja nicht mal irgendwas daran erinnern, ein Polizist kann ja viel vermuten und solange das für die Tötung reicht. Ich sage wirklich selten nie (könnte ja immer irgendein Umstand dazuführen, dass doch), aber hier kann ich das mal verwenden. Andere Länder sind auch schön.

    Ich würde dort niemals einen Hund ohne Papiere halten, vermutlich nicht mal irgendeinen Hund. Es gibt ja nicht nur Tötung wegen der Rasse. Alles andere kann auch mit den besten Papieren passieren und das würde ich nicht erleben wollen.

    Vor allem frage ich mich auch, was es bringen soll. Klar kann man das Land von unerwünschten Rassen säubern, aber deswegen wird es nicht sicherer werden. Sieht man ja überall, dass es nichts bringt. Im Grunde ist die Liste ja quasi willkürlich, wobei ich sogar wirklich HSH als problematischer ansehe (Größe, Eigenständigkeit, Territorialverhalten...) als die "Kampfhunde", die wir hier auf den Listen haben.
    Es würde sich in meinen Augen nur dann etwas drastisch ändern, wenn man wirklich alle Rassen/Mischlinge über 25 cm ausrotten würde. Von so ganz kleinen geht ja weniger Gefahr aus, die können ja höchtens noch Kleinkindern gefährlich werden. Aber dann wird es wirklich vollkommen abstrus.

    Ich kann mir das ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen. Mag sein, dass die das sagen, aber ich finde das Argument haltlos.

    Wenn man die Wiese bis zum Herbst (bspw.) nutzt, dann über den Herbst und Winter bis zum Frühsommer, wenn Heu gemacht wird, da ja wirklich viele, viele Liter Regen durchfließen, werden die paar Liter Urin, die sich auf der Wiese verteilt (!) haben überhaupt keine Rolle mehr spielen. Bzw. das soll mir mal ein Bauer erklären, was da noch vorhanden sein soll. Da sind wahrscheinlich nicht mal mehr Spuren vorhanden. Da geht es jedem Bauern schlechter, der Futterwiesen hat und dann rennen da mehrmals täglich Gassihunde dran vorbei und markieren. Bei uns hinterm Haus ist so eine Wiese, da pinkelt jeden Tag das ganze Dorf drauf (also die Hunde) und trotzdem scheint das noch als Futter zu taugen.

    Zumal man ja sogar absprechen könnte, mit dem Hund vorher noch ne Runde pinkeln zu gehen, dann ist es doch im Vergleich zum Regen sowas von minimal.

    Wenn sie Wiese (nicht nur Löwenzahn) bekommen, ist Heu nicht so wichtig. Ist ja das gleiche in frisch und schmeckt natürlich wesentlich besser. Heu ist leider immer so ne Sache, da sind einige ziemlich wählerisch und die Qualität im Supermarkt ist meistens nicht so toll. Für mich mit ganz großem Abstand das beste Heu: http://myworld.ebay.de/allgaeuer_heustadl/.

    Wiese (gemischt) können sie in Unmengen fressen, wenn sie es gewöhnt sind. Schlimmstenfalls werden sie halt etwas rundlicher, was bei Meeris i.d.R. aber nicht so schlimm ist.Ich fütter meine ad libitum, d.h. sie haben immer Trockenfutter und auch massig an Grünfutter zur Verfügung. Heu natürlich sowieso. Was sie an Grünzeug nicht fressen, kommt dann halt weg. Im Winter, wenn dazu das Gemüse zu teuer ist, gibt es eher 20 % des Körpergewichts an Gemüse.

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    Da mußt die Bauern fragen!:)
    Ich kann mir nur denken das sich das im Boden irgendwie anreichert!? Es hieß nur das die Wiese für Futter dann nicht mehr zu nutzen sei!

    Das geht ja schon allein wegen der Wuchshöhe des Grases nicht, logischerweise. Das ist ja, wenn es gemäht wird, mind. 40cm hoch. Wenn die Wiese genutzt wird, dann wird es platt getrampelt und kann nicht mehr gemäht werden. Wie soll man also Futter daraus machen?

    Ich denke, am Urin wird das weniger liegen. Man könnte ja sogar Wasser da haben und dann immer direkt verdünnen, dann passiert eigentlich gar nichts mit der Wiese. Aber selbst auf dem HP, wo ich früher mal war und die Hunde immer toben durften, hat man nie was gesehen, obwohl nie Wasser drübergeschüttet wurde.

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    Ich denke auch Border :ops:

    Hovi, Husky und Border Collie sind nu aber schon seeeehr unterschiedliche Rassen :D

    Und mit einem Labrador haben sie charakterlich auch nicht so arg viel gemein. Bzw. immer nur einzelne Wesenszüge, die einem mehr oder weniger wichtig sein können.

    Was ist dir denn am Wesen konkret wichtig? Menschen- und Artgenossenfreundlichkeit? Spaß am Arbeit mit dem Menschen? Was geht gar nicht?

    Hunde sind auf Kinderspielplätzen generell verboten, warum dann nicht Kleinkinder auf Hundespielplätzen?

    So klein wie die sind (hier teilweise satte 360 m²!), reicht ein Rennspiel von mehreren, größeren Hunden doch schon aus, um Kinder zu gefährden. Dazu kann jeder noch so gut sozialisiert sein, wenn der erste das Kind umrennt und der Rest drüber, weil sie einfach im Spiel nicht so aufpassen, dann ist das schon viel zu gefährlich. Also würde das zwangsläufig heißen, dass die Hunde permanent bremsen und sichern müsste. Dann brauch ich auch keine Hundewiese mehr (gut ich eh nicht, aber ich versteh die HH, die da keine (Klein-) Kinder wollen). Dann sollen sie lieber gleich einen Spielplatz draus machen.

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    Hier hat keiner behauptet, dass du es selber Schuld bist wenn dein Hund angegriffen wird. Und es hat auch keiner behauptet, dass du dich ausschließlich an deren Tagesablauf orientieren sollst. Aber wenn die unter der Woche 11 Stunden täglich nicht Zuhause sind wirst du ja wohl trotz deiner Arbeit mal die Zeit finden mit deinem Hund rauszugehen?! Und in der Zeit besteht ja dann auch für dich keine Gefahr.

    Hast du eigentlich mal mit denen geredet?

    Und wieso benutzt du nicht immer die Hintertür, wenn du dadurch den Hunden aus dem Weg gehen kannst? Auch wenn es ein Umweg für dich sein mag, aber du siehst ja offensichtlich durch diese Hunde eine Gefahr, also warum der Gefahr nicht direkt aus dem Weg gehen?

    Eben, warum verwendet man so viel Zeit darauf, sich über die Hunde zu ärgern und den Nachbarn abzuprangern, wenn sie so einen regelmäßigen Tagesablauf haben, dass man ihnen vollkommen problemlos aus dem Weg gehen kann? Ich mach das auch so. Es gibt hier 2 Häuser weiter einen Hund, der aggressiv auf meinen losgeht und ständig ohne Leine unterwegs ist. Da ich hier Blick auf die Felder habe, schau ich halt, ob der Hund unterwegs ist und wenn ja, gehe ich entweder in eine andere Richtung oder etwas später. Klar richte ich mich nach denen, aber nachdem reden (Leine würde ja schon helfen) nichts gebracht hat, riskiere ich nichts und vermeide die Situation einfach, wenn ich es kann. Und das wäre im Fall des TS ja anscheinend ganz einfach.

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    Wie habt ihr die denn selbst gebaut?

    Aluminiumprofile zurecht gesägt und mit den Ecken zusammengesteckt. Die Holzteile im Baumarkt zurecht schneiden lassen und dann einfach auf die Profile geschraubt. Das einzige, was etwas mehr Arbeit war, war die Tür mit den Scharnieren, weil sie ja beweglich hängen muss. Da braucht man mehr haltende Hände. Ansonsten ist das Ding problemlos in ein paar Stunden zu zweit gebaut.

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    bei uns gibts im Sommer kein Heu,aber Wiese satt.Querdurch, die sortieren sich das schon.
    und viele,veile Obstbaumzweige.

    Im Sommer braucht es kein Heu, das ist schon richtig, allerdings nur bei Schweinchen, die a) langsam an Gras gewöhnt wurden und b) nicht event. schon Verdauungsprobleme haben. Wer weiß, wie lange die jetzt schon nichts mehr zu fressen hatten und was sie überhaupt kennen. Einfach mal ne volle Ladung Gras kann ganz gehörig schief gehen. Ne Aufgasung, weil sie es nicht kennen, kann man jetzt am allerwenigstens gebrauchen. Deshalb würde ich auch noch kein Gemüse geben. Mit Heu läuft man halt am wenigsten Gefahr, dass etwas im Darm schief läuft (deshalb auch aktuell kein Trockenfutter!). Deshalb würde ich Heu satt geben und alles andere langsam dazufüttern.

    Meerschweinchen sind da ganz anders als Hunde, da kann man nicht einfach mal so irgendwas in größeren Mengen geben und ständig wechseln. Das vertragen viel überhaupt nicht. (nur als Anmerkung, weil wir halt in einem Hundeforum sind).