Beiträge von Camillo09

    Findest du die Kotmenge insgesamt denn zu hoch? 5x am Tag heißt ja noch nicht so viel, es kann ja auch immer nur ganz wenig sein.

    Abgesehen davon: wie viele Möhren gibst du? Bei meinem macht das nämlich gleich einen Extrahaufen pro Spaziergang. Die kommen, wenn roh oder als Pellets gefüttert, so direkt hinten wieder raus. Hier wirken die sich sehr auf die Outputmenge aus.

    Wir hatten beim MM gar keinen erhöhten Output, 1x am Tag, das wars. Mit Möhren (weil er davon überhaupt nicht satt wurde) waren es mind. 2-3 am Tag.

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    Seit drei Tagen habe ich meinen Aussie auf den Clicker konditioniert. Jedenfalls habe ich es versucht.
    Heute wollte ich dann nach einer Anleitung im Netz richtig loslegen. Für Anfänger gab es dort eine Übung mit dem Targetstick, wo eigentlich fast jeder Hund an dem Ding rumschnüffeln würde. Na ja, fast jeder.
    Meiner interessiert sich absolut Null für den Stick.

    Meiner würde wohl auch einfach so dran gehen. Mach den Stick interessant, schau ihn selbst intensiv an (ja, sieht bekloppt aus), dann wird dein Hund auch irgendwann kommen und mal nachschauen. Das kannst du dann clickern. Und wenn es anfangs sogar nur der Blick in die richtige Richtung ist.

    Man kann sooooo viele Tricks machen. Für vieles braucht man auch kein Target, da kann man auch Leckerlies zu Hilfe nehmen.

    Interessante Diskussion :gut: :gut:

    Ich habe es einfach am Jagen ausprobiert, weil da bei meinem Hund nicht viel schiefgehen kann. Spätestens auf den Pfiff würde er umdrehen, wenn es anders nicht klappt oder er von sich aus nach wenigen Metern wieder kommt (ich rede von max 100 m vielleicht), weil die Strafe =Frauchen weg stärker wirkt als die Freude beim Rennen. Und zurückrennen macht ja genauso Spaß. Mir ging es ja nur darum, das im Prinzip mal auszuprobieren.
    An sich habe ich es beim Jagen schon immer verwendet, aber bisher eben nur mit Markern des erwünschten Verhaltens (Vorstehen und Zögern). Da war es für mich auch immer logisch und klar, das so zu verwenden. Denn das sollte sich für den Hund lohnen und verstärkt. Der neue Versuch war nur, es erst im Hetzen einzusetzen und ihm damit zu stoppen. Ich habe die Augen ja nicht immer beim Hund (Hund hinter mir) und so kann es mal passieren, dass ich die Sequenz vorher nicht einfangen kann.

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    das hört sich für mich so an, als wenn hier der Clicker als Rückrufsignal gilt


    Jein. Er wurde nie als Rückruf in dem Sinn aufgebaut, aber natürlich hast du recht, er wirkt wie ein leiser Rückruf. Den Pfiff habe ich letztlich ganz genauso aufgebaut, Pfiff=superduper Futter, nur halt mit einer deutlich höherwertigen Belohnung als den Clicker. Deshalb kann ich den Clicker auch als Rückruf benutzen, wobei er sich eben manchmal auch nur umorientiert.
    Das Verhalten auf den Clicker (die Umorientierung) wurde ja nie explizit auftrainiert, sondern ist das logische Verhalten des Hundes, wenn er sich die soeben versprochene Belohnung abholen will. Die kriegt er ja nur, wenn er sich zum Futterautomaten hinwendet. ;)

    Ich verwende übrigens auch nicht mehr dieses Plastikteil, sondern mache das mit der Zunge/Stimme. Die habe ich wenigstens immer dabei und kann ich auch nicht vergessen.

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    Ja es muss sich ja net unbedingt voll saugen...
    Kaltgepresst ist aber angeblich besser oder?

    Angeblich, schreiben v.a. die Hersteller von kaltgepresstem. Fakt ist, dass jedes Futter mal sehr stark erhitzt wird, auch beim kaltgepressten. Nur in der Endpressung eben nicht mehr. Ob das nun viel schonender ist, weiß ich nicht. Es muss aber keimfrei gemacht werden, deshalb ist die Hitze bei jeder Herstellungsart notwendig. Extruder ist aber stärker bearbeitet und daher von den meisten Hunden auch besser verwertet. Probleme mit sehr großen Output treten ja v.a. bei kaltgepresstem auf.

    Wenn man von trockener Fütterung ausgeht, finde ich kaltgepresstes auch besser, weil es nicht im Magen aufquillt. Genau dieses Problem umgeht man aber mit dem Einweichen vorher. Deshalb lasse ich es auch komplett vollsaugen, sonst habe ich diesen Effekt ja nicht.

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    Was is den preiswerter?
    Kann ich dem Trocken eigentlich einfach Wasser zufügen,
    weil meine Kleine trinkt leider viel zu wenig und jetzt beim Frischen bekommt
    sie eigentlich immer Fleischsuppe statt steak ^^

    Du meinst preiswerter beim Vergleich BARF/Trofu? Ich weiß nicht, ob man das so richtig vergleichen kann, weil man halt beim Trockenfutter oft nicht weiß, was ganz genau drin ist. Wie hoch der Anteil Muskelfleisch, Innereien etc. wirklich ist. Laut Rechnungen fahre ich mit Mittelklasse-Trockenfutter immer deutlich billiger (selbst WB wäre noch billiger als BARF), die entscheidende Frage ist halt, ob a) BARF dann dementsprechend viel hochwertiger ist (ich habe mit Preisen aus bekannten I-Shops gerechnet, nach gängigen BARF-Rechnern mit Pansen, Blättermagen etc.) und b) was der Hund letztlich davon hat. Ich weiß es nicht, dazu ist jedes Trofu zu ungenau deklariert.

    Ich weiche das Trockenfutter immer vorm Spazierengehen ein, dann hat es meistens ca. 1 h oder mehr Zeit, sich vollzusaugen. Geht allerdings nur bei Extruder, nicht bei kaltgepresstem. Flocken sind viel schneller eingeweicht.

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    Oh man...mir kommt das immer noch so wenig vor =)

    150 g eingeweichtes Trockenfutter sieht im Napf wesentlich mehr aus als 250 g frisches. Sehr viel mehr, wenn das Gemüse püriert ist, dann hat man ja quasi fast nichts im Napf. Ich bin jedes Mal wieder darüber entsetzt, wie mickrig die BARF-Ration im Vergleich zur Trockenfutterration ist.

    Zur eigentlichen Frage: mir sind die tausend Sorten und v.a. ewig langen Zutatenlisten von WB nicht so geheuer, aber es gibt ja auch "normale" wie das Range Lamb oder Alaska Salmon. Ich würde eher zu Josera tendieren, aber das ist halt auch ne Preisfrage. Hier gibt es ja nur 50 % Trofu, die andere Ration frisch oder Reinfleischdose, dass der Fleischanteil insgesamt wieder passt.

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    Wo das Problem mit Agility beim Rottweiler sein soll verstehe ich aber nun nicht. Habe schon einige Hündinnen im Bereich von 20-25kg erlebt beim Agility. Da würde ich mir bei einem Labrador Rüden mit 35-40kg mehr Gedanken machen.

    Ein Labrador (abgesehen von den sehr schlanken und handlicheren Vertretern) gehören in meinen Augen auch nicht ins Agility. Aber Rottweiler von 20 kg habe ich wirklich noch nicht einen gesehen. Passt ja auch nicht zu den Vorstellungen des TS vom "Koloss, der Gummi gibt". Und einen Koloss durch einen Agility-Parcour zu schicken wird mit hoher Wahrscheinlichkeit in Gelenkschäden enden. Wenn man einen solchen Hund sucht, sollte man sich halt bei leichteren Hunden umschauen. Beim Labi wird man die schon finden können, gerade wenn man auch mal in den FT-Linien sucht. Beim Rotti stell ich es mir schon schwer vor, ne seriöse Zucht zu finden, weil das Gewicht gerade mal die Hälfte vom Standard ist und dementsprechend diese leichten Hunde wohl niemals ne Zuchtzulassung kriegen (vermute ich, sonst wäre der Standard ja auch sinnlos, wenn er nicht eingehalten wird).

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    Also zu der kompletten Außenhaltung... meiner Meinung nach gibt es kein aus-/einbruchssicheres gutes und bezahlbares Außengehege.

    Meinst du zu kaufen, oder generell? Bei kaufbar gebe ich dir recht, für Außenhaltung gibt es nichts vernünftiges, schon allein deshalb, weil man immer eine Sicherung nach unten braucht. Außerdem ist meistens der Draht nicht stabil genug. 95 % der kaufbaren Gehege würde ich nur unter ständiger Aufsicht verwenden.

    Aber selbst bauen kann man schon absolut sicher, ich habe auch einen Hochsicherheitstrakt mit Regenschutz, isolierte Schutzhütten etc. und ich will gar nicht so genau wissen, was das gekostet hat. Auf jeden Fall mehrere hundert Euro (wenn nicht 4-stellig), das ist bei Außenhaltung aber eben so.

    Ich habe mal eine Frage an euch, die ich mir heute morgen beim Spaziergang gestellt habe.

    Der Kern steht eigentlich schon in der Überschrift. Genauer gesagt geht es um folgendes:

    a) Der Clicker habe ich, wie wohl die meisten, so aufgebaut, dass er Futter verspricht. Bisher habe ich den Click auch nur benutzt, um positives Verhalten zu markern, beim Trickaufbau etc.

    b) Ich habe hier mehrfach gelesen, dass manche auch in unerwünschtes Verhalten clickern und es damit abbrechen. Habe ich heute bei den Jagdversuchen probiert und funktioniert wunderbar. Hund rennt los, ich clicke, Hund stoppt und schaut zur mir bzw. rennt sogar zurück. Wenn er nur stoppt, kann ich ihn einfach zurückrufen.

    Frage 1: verwirrt das den Hund? Wenn man einerseits den Click als positiven Marker verwendet, andererseits aber auch unerwünschtes Verhalten "markert", weil er damit sein Verhalten unterbricht und sich mir zu wendet?

    Frage 2: Verhaltensketten. Die baut mein Hund verdammt schnell auf, wenn es um seine Leckerlies geht. Sprich, er merkt sich sehr schnell, auf welches Verhalten er zurückgerufen wird/geclickt wird, und zeigt das dann häufiger. Bei a) ja gewünscht, bei b) nicht. Wie kann man das verhindern?