Beiträge von Camillo09

    Zitat

    Wir haben eine Hundewiese schon zweimal abgelehnt, weil wir eine ländliche Kommune sind und der Weg bis ins nächste Feld nun mal nicht weit ist. Und ich denke, einen Weg von ca. 15 Min. ist wohl jedem Hundehalter zuzumuten.

    Ergo gibt es auch keine Kinderspielplätze? Die können dann ja auch in den Feldern spielen.

    Auf dem Land ist es mit jagenden Hunden nicht unbedingt einfacher.

    Ich habe noch keinen vollgekoteten Hundefreilauf gesehen, aber dafür sehen bei uns die Feldwege aus wie sonst was. In dem Freilauf ist es nämlich ganz einfach, einen Kotbeutelspender und einen Mülleimer aufzustellen, dann sind die meisten auch bereit, den Haufen wegzuräumen. Auch bei mir schwindet die Lust, die Haufen einzusammeln, wenn ich sie anschließend 15 km durch die Landschaft tragen muss.

    http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…ungshilfen/7306

    Eigentlich für was ganz anderes gedacht, aber man kann es probieren. Wenn sich der Hund nicht direkt vertreiben lässt, beschleunigen aber manche Halter, wenn ihr Hund mit irgendwas beworfen wird. Wobei man bei deinem sicherlich erst mal üben müsste, vor dem Ding keine Angst zu haben. Meiner ist da zum Glück sehr unproblematisch und hat nie darauf reagiert. Und ganz ehrlich, ich werfe die Dinger auch direkt auf den Hund.

    Deine Hündin verhält sich ganz richtig, hoffentlich behält sie das. Es gibt nämlich sehr häufig den Fall (meiner incl.), die gelernt haben, dass Pöbelei an der Leine ein mächtiges Werkzeug ist, sich solche Hunde vom Hals zu halten und sich dann eben selbst drum kümmern. Wir arbeiten, seit wir ihn haben, daran, dass er das nicht braucht und wir ihn schützen.

    Zitat

    So würde ich es anfangs gern probieren: Ich würde gerne Trockenfutter und Nassfutter füttern. Bezüglich TroFu würd ichs gern mal mit Wolfsblut probieren und bezüglich NaFu mit Lukullus. Füttert das jemand? Ich weiß, dass es nicht das beste Futter ist, aber für die Preisklasse dann doch ganz in Ordnung, oder was meint ihr?
    Würde auch gern ca. 4/5 Nassfutter und 1/5 Trockenfutter dazu füttern. Also zum Beispiel 400g Nassfutter und 100g Trockenfutter am Tag. Bzw. werd ichs dann wahrscheinlich so anpassen, dass es sich mit den Nassfutter-Dosen irgendwie gut ausgeht. Das machen hier ja einige so. Ist es egal, was ich wann gebe und ob ich es bei einer Mahlzeit mische? Wie macht ihr das?

    Gebt ihr noch was hinzu (Joghurt, Gemüse, ...) oder eher nicht?

    Trocken- und Nassfutter zusammen wird nicht von allen Hunden vertragen. Ich gebe es auch getrennt.

    Trockenfutter gibt man ja wesentlich weniger als Nassfutter. Meiner bekommt als Tagesration 150 g Trockenfutter oder ca. 500 g Dose + Gemüse. Wenn du also 1/5 und 4/5 geben während das für das Trofu (in dem Beispiel) also nur 30 g und 400 g Nafu.

    Ich gebe noch Gemüse dazu, weil ich damit die Futterration zwecks Sättigung sehr kalorienarm gestreckt bekomme, da es kaum verwertet wird. Bei einem Hund, er nicht schon vom Hinschauen dick wird, braucht man das natürlich nicht unbedingt, wenn es sich um eine Alleinfutterdose handelt (gibt auch Reinfleischdosen, die Einzelfuttermittel sind und ergänzt werden müssen).

    Zitat

    Es gibt einen für 6 Monate (der wird wohl am meisten verwendet, weil er i.d.R. nur ein Test ist) und einen für ein Jahr. Ich wüsste nicht, dass auch welche gibt, die länger halten, aber wäre natürlich denkbar.

    Es gibt hier einen ewig langen Thread zu diesem Thema, da stehen massenweise Erfahrungen drin. Wir haben den Chip auch als Testlauf verwendet und noch vor Ende der Wirkung des Chips die Kastra machen lassen, weil sich der Hund sich so wie gewünscht verändert hat und das ohne jegliche weitere Erziehung im relevanten Bereich. Es lag also definitiv an der Wirkung der Hormone. Manchmal hat auch Erziehung ihre Grenzen, bzw. eine Kastration (ob nun chemisch und/oder chirurgisch) kann das Leben ungemein erleichtern für alle.

    https://www.dogforum.de/suprelorin-che…cht-t64772.html

    Zitat

    Selbst wenn es ein Kinderverbot geben würde, wäre der Hund und dessen Halter dran, wenn ein Kind zu Schaden kommt, auch wenn es eigentlich gar nicht auf der Wiese hätte sein dürfen.
    Ist doch bei unbefugtem Betreten von Privatgelände genauso.
    Kommt jemand über den hohen Zaun geklettert oder verschafft sich sogar Zugang zum Haus und kriegt von meinem Hund dann nen Denkzettel verpasst, hat mein Hund die A-Karte und der Einbrecher hätte noch Anspruch auf Schmerzensgeld/Schadensersatz.

    Ein Kinderverbot bringt in diesen Sinne, also erst einmal keine Vorteile für den Hund und dessen Halter.

    Die Frage ist aber, geht ein Einbrecher freillig zur Polizei und zeigt an? Wenn sich jemand widerrechtlich auf meinem Gelände befindet (und das zur Anzeige des Hundes zugibt), kann ich ihn anzeigen wegen Hausfriedensbruch oder gar Diebstahl etc. Die Frage ist, ob jemand wirklich für Schmerzensgeld in den Knast wandern will, wenn er auch so davon kommen könnte.

    In dem Fall auch so, wenn es eine Ordnungswidrigkeit ist, das Kind dahin mitzunehmen und man sich dann direkt selbst anzeigt und deshalb ne empfindliche Geldstrafe zahlen muss, überlegt man sich zweimal, ob man einen Hund anzeigt, zumindest, wenn nichts weiter passiert ist als ein paar Schrammen. Klar, wenn ein Kind wirklich gebissen wird, dann sieht es ganz anders aus, aber dann hat der Hund dort wirklich nichts zu suchen, wenn ein Kind kommt.

    Zitat


    Nein, das bedeutet nicht, dass du nicht ableinen darfst. Das bedeutet, dass du die Verantwortung trägst, falls etwas schief geht. Ich sehe das nicht emotional. O Gott, wie kann man nur, Kinder gehören nicht dahin etc., das sind alles nur Gefühle, das hat nichts mit den Tatsachen zu tun. Also, Kinder dürfen auf die Wiese. Und Hunde, die sich nicht benehmen können, dürfen auch hin. Aber wenn der schlecht hörende Hund Mist baut, bist du dran.

    Der Punkt ist ja: das bin ich immer. Egal ob mein Hund verträglich ist oder nicht, gehorcht oder nicht etc. Eben auch wenn mein perfekt verträglicher Hund im Spiel ein Kind umrennt und dann die Mutter meint, der Hund wäre gefährlich. Das Recht wird, solange Kinder dort eben erlaubt sind, IMMER beim Kind liegen und der Hund ist immer der böse. Man hätte höchtens dann eine Chance, wenn sich das Kind dort unerlaubterweise aufgehalten hat. Wenn es das Kinderverbot exakt aus diesem Grund gibt, der Sicherheit der Kinder, und sich eine Mutter (oder Vater) fahrlässig darüber hinwegsetzt.

    Ich finde, abgesehen von dieser absolut sinnbefreiten, wahllosen Tötung, am schlimmsten, dass sowas in einer Demokratie laufen kann. Denn mit Demokratie hat das sowas von nichts zu tun. Man wird da ja komplett seiner Rechte beraubt und kann sich kein bisschen wehren, bzw. alles, was man versucht, bringt nichts, weil es nicht schnell genug geht. Sowas darf einfach in keiner funktionierenden Demokratie passieren. Und ja, ich stell durchaus in Frage, ob sich sowas, nachdem es ja mit Hundehaltern wunderbar läuft, nicht auch auf andere Bereich übertragen wird in Zukunft.

    Eins ist aber klar. Niemals werde ich mit meinem Hund ohne Papiere dorthin fahren und würde auch jedem raten, das zu lassen. Einfach, weil man einer vollkommenen Willkür ausgesetzt ist. Mal ernsthaft, man kann wirklich in jedem Hund einen bulligen Hund vermuten oder einen HSH. Und sei es nur die Form der Schnauze oder die Ohren oder wie die Rute geformt ist. Genaugenommen müsste ja nicht mal irgendwas daran erinnern, ein Polizist kann ja viel vermuten und solange das für die Tötung reicht. Ich sage wirklich selten nie (könnte ja immer irgendein Umstand dazuführen, dass doch), aber hier kann ich das mal verwenden. Andere Länder sind auch schön.

    Ich würde dort niemals einen Hund ohne Papiere halten, vermutlich nicht mal irgendeinen Hund. Es gibt ja nicht nur Tötung wegen der Rasse. Alles andere kann auch mit den besten Papieren passieren und das würde ich nicht erleben wollen.

    Vor allem frage ich mich auch, was es bringen soll. Klar kann man das Land von unerwünschten Rassen säubern, aber deswegen wird es nicht sicherer werden. Sieht man ja überall, dass es nichts bringt. Im Grunde ist die Liste ja quasi willkürlich, wobei ich sogar wirklich HSH als problematischer ansehe (Größe, Eigenständigkeit, Territorialverhalten...) als die "Kampfhunde", die wir hier auf den Listen haben.
    Es würde sich in meinen Augen nur dann etwas drastisch ändern, wenn man wirklich alle Rassen/Mischlinge über 25 cm ausrotten würde. Von so ganz kleinen geht ja weniger Gefahr aus, die können ja höchtens noch Kleinkindern gefährlich werden. Aber dann wird es wirklich vollkommen abstrus.

    Ich kann mir das ehrlich gesagt überhaupt nicht vorstellen. Mag sein, dass die das sagen, aber ich finde das Argument haltlos.

    Wenn man die Wiese bis zum Herbst (bspw.) nutzt, dann über den Herbst und Winter bis zum Frühsommer, wenn Heu gemacht wird, da ja wirklich viele, viele Liter Regen durchfließen, werden die paar Liter Urin, die sich auf der Wiese verteilt (!) haben überhaupt keine Rolle mehr spielen. Bzw. das soll mir mal ein Bauer erklären, was da noch vorhanden sein soll. Da sind wahrscheinlich nicht mal mehr Spuren vorhanden. Da geht es jedem Bauern schlechter, der Futterwiesen hat und dann rennen da mehrmals täglich Gassihunde dran vorbei und markieren. Bei uns hinterm Haus ist so eine Wiese, da pinkelt jeden Tag das ganze Dorf drauf (also die Hunde) und trotzdem scheint das noch als Futter zu taugen.

    Zumal man ja sogar absprechen könnte, mit dem Hund vorher noch ne Runde pinkeln zu gehen, dann ist es doch im Vergleich zum Regen sowas von minimal.

    Wenn sie Wiese (nicht nur Löwenzahn) bekommen, ist Heu nicht so wichtig. Ist ja das gleiche in frisch und schmeckt natürlich wesentlich besser. Heu ist leider immer so ne Sache, da sind einige ziemlich wählerisch und die Qualität im Supermarkt ist meistens nicht so toll. Für mich mit ganz großem Abstand das beste Heu: http://myworld.ebay.de/allgaeuer_heustadl/.

    Wiese (gemischt) können sie in Unmengen fressen, wenn sie es gewöhnt sind. Schlimmstenfalls werden sie halt etwas rundlicher, was bei Meeris i.d.R. aber nicht so schlimm ist.Ich fütter meine ad libitum, d.h. sie haben immer Trockenfutter und auch massig an Grünfutter zur Verfügung. Heu natürlich sowieso. Was sie an Grünzeug nicht fressen, kommt dann halt weg. Im Winter, wenn dazu das Gemüse zu teuer ist, gibt es eher 20 % des Körpergewichts an Gemüse.

    Zitat

    Da mußt die Bauern fragen!:)
    Ich kann mir nur denken das sich das im Boden irgendwie anreichert!? Es hieß nur das die Wiese für Futter dann nicht mehr zu nutzen sei!

    Das geht ja schon allein wegen der Wuchshöhe des Grases nicht, logischerweise. Das ist ja, wenn es gemäht wird, mind. 40cm hoch. Wenn die Wiese genutzt wird, dann wird es platt getrampelt und kann nicht mehr gemäht werden. Wie soll man also Futter daraus machen?

    Ich denke, am Urin wird das weniger liegen. Man könnte ja sogar Wasser da haben und dann immer direkt verdünnen, dann passiert eigentlich gar nichts mit der Wiese. Aber selbst auf dem HP, wo ich früher mal war und die Hunde immer toben durften, hat man nie was gesehen, obwohl nie Wasser drübergeschüttet wurde.