Beiträge von Camillo09

    Na dann versichern wir in Zukunft doch nur noch die Hunde die gesund sind, alle anderen schmeißen wir sofort raus.

    In welchem Bereich der privaten Versicherungswirtschaft ist das nicht so? Die Haftpflicht schmeißt dich nach mehreren Schäden raus. Die Wohngebäudeversicherung kündigt vielleicht nicht gleich, aber erhöht drastisch den Beitrag oder/und Selbstbeteiligung. Oder kann dich auch rausschmeißen. Bis auf die Versicherungen, die gesetzlich reguliert sind, ist das doch bei allen so. Kündigung zum Ablauf der Versicherungsjahres oder im Schadensfall. Man hat nie eine 100% Absicherung und da finde ich eine vereinbarte "Probezeit" von 3 Jahren schon gar nicht so verkehrt. Wenn die jetzt weggefallen ist, macht es die Versicherung deutlich unattraktiver. Wenn man dieses Prinzip ändern will, müsste man ein System wie die GKV für Menschen machen, wo man sich auch gegen Beiträge von 300/400€ pro Monat nicht wehren kann (beim Menschen ist es ja noch viel mehr, ich denke mal, dass die Tiermedizin schon noch ein Stück günstiger ist).

    Anderen kündigt ist das nicht cool für alle die noch da sind, sondern man sollte sich fragen, wofür man überhaupt zahlt.

    Solange es den Kündigungsausschluss gab, tatsächlich fürs Alter. Die ersten Jahre waren im Grunde eigenes Risiko, wenn da der Hund ernsthaft krank wird. Ich würde davon ausgehen, dass jeder Hund, bei dem in den ersten drei Jahren eine chronische oder häufige Erkrankungen ohne Diagnose eingereicht werden, gekündigt wird. Auch wenn es mein eigener ist.

    Aber ich bin ehrlich, ich frage mich schon immer, wie tragfähig Tierkrankenversicherungen für eine Versicherung wirklich sind. Für mich passen die Beiträge und das Kostenrisiko nicht wirklich zusammen, weil gefühlt fast jede Hund im Laufe des Lebens so viel einzahlt wie er (bis ins Alter) kostet und das funktioniert nicht. Oder eben nur, wenn man die besonders teuren rauswirft, solange es geht und quasi auf die selektiert, bei denen man eine Chance sieht, dass es am Ende mit nem + für die Versicherung aufgeht. Einige der aktuellen, wie auch die Hansemerkur, sind noch nicht mal 10 Jahre in dem Markt aktiv, da wird auch zeigen, wie das mit den günstigen Preisen funktionieren soll.

    In meinem Bekanntenkreis wurden jetzt leider zwei chronisch kranke Hunde (verschiedene Besitzer) von der Hanse Merkur kurz vor Ablauf der drei Jahre gekündigt. Hinterlässt kein gutes Gefühl.

    Ich finde das eigentlich wenig überraschend und ich weiß auch nicht, ob ich das wirklich schlecht finde. Für die Besitzer ist das blöd, ganz klar, aber seien wir mal ehrlich. Welche Wahl hat die Versicherung? Sie kann entweder solche Hunde rauswerfen, solange sie noch kann oder alle müssen noch mehr zahlen. Als zahlender Kunde ohne jungen, chronisch kranken Hund habe ich da auch nur bedingt Lust drauf, ehrlich gesagt. Die Versicherung ist kein Wohlfahrtsverein, die müssen wirtschaftlich denken und abwägen. Ältere kranke Hunde mit alten Verträgen können sie nicht kündigen, das müssen sie eh schon umlegen, teilweise innerhalb des Hundelebens, weil rechtzeitig versichert, teilweise auf alle Versicherten. Mit jungen chronisch Kranken (oder solche, die spät versichert wurden) funktioniert das erste nicht, also kann man nur auf alle Versicherten verteilen und da finde ich schon nicht schlecht, wenn sie damit eher zurückhaltend sind. Sonst zahlt man bald 300 und 400€ im Monat, wenn alle alten und chronisch kranken Hunde für normale Beiträge bleiben. Dann ist es wie in der gesetzlichen KV, wo man sich als berufstätiger Mensch dumm und dämlich bezahlt.

    Bei uns sind die drei Jahre im Sommer um und wir hatten jetzt einen Versicherungsfall im vergangenen Versicherungsjahr, mal sehen, ob sie uns auch rauswerfen, ggf. mit dem Angebot, auf das neue Vertragsmodell umzusteigen.

    Jetzt ist das natürlich noch kein Zeitraum für ein echtes Urteil, aber wie sagt euch der Buzz zu?

    Ich finde ihn total super. Wir haben ihn als 5-Sitzer, sodass er einen riesengroßen Kofferraum hat. Im Vergleich zum Caddy (und auch Smax) ist er einiges breiter, das merkt man leider bei engen Parkhäusern. Was ich absolut genial finde, wir haben keine Buzz Box und ich kann von vorne nach hinten laufen und bequem die Kinder anschnallen. Das geht 100x besser als im Smax, weil er so hoch ist und ich mich nicht reinlehnen muss von der Seite. Das Raumgefühl mag ich sehr, das wirkt alles so groß und offen.

    Wir hatten uns auch die Stellantis-Busse angeschaut, weil die doch einiges günstiger wären, aber ne, das waren totale Transporter, abartiger Stromverbrauch und dementsprechend kaum Reichweite. Für uns kein Vergleich.

    Noch ne Ergänzung: ich muss aber auch sagen, mir wäre es tatsächlich egal, wenn die Elektromobilität nicht billiger wäre oder evtl. sogar etwas teurer. Leider ist das für viele in der Bevölkerung das einzige Argument. Im Jahresschnitt fahre ich ca. 80 % mit direktem Strom vom Dach (ich bin arbeite von daheim und ein Auto kann daher immer laden), der Rest wird auch immer grüner, wenn die Energiewende nicht unterbunden wird. Strom können wir in Deutschland produzieren, Öl müssen wir weitgehend importieren. Das ist für mich der einzig richtig Weg für Individualmobilität. Ja, ÖPNV ausbauen, weniger Autos dort, wo es funktioniert. Aber das wird es auf dem Land nicht, aus meiner Sicht. Das wird niemals effizient werden.

    Außerdem ist mir auch die Ruhe, der nicht vorhandene Gestank, Abgase,... wichtig. Ich würde mir wünschen, dass alle elektrisch fahren, dann wäre die Luft auf der Straße besser und es wäre viel ruhiger, auch an den Hauptstraßen. Angenehmer fahren tun sie sich sowieso auch, seit ich mein kleines E-Auto hatte, wollte ich den Verbrenner nicht mehr fahren vom, Fahrkomfort, obwohl der für einen Verbrenner schon toll war.

    Das finde ich eine lustige Geschichte dazu, die gibt's auch irgendwo als Video, habe ich aber leider nicht mehr gefunden.

    Elektro vs. Verbrenner: Wenn der Verbrennungsmotor heute erfunden würde

    Mich würde das Laden bzw die zeitliche Komponente dazu wahnsinnig machen, mich nervt es ja schon zu tanken

    Mich hat das Tanken auch wahnsinnig genervt. Bis auf 10 Fahrten im Jahr ist das jetzt tausend Mal entspannter. Zuhause dran stecken, fertig. Für mich ist das ein großer Pluspunkt am Elektroauto. Aber auch auf den Urlaubsfahrten passt es für uns, das Auto ist schneller wieder voll als wir alle auf Toilette waren und uns die Füße vertreten haben. Oder was gegessen haben... Wir fahren aber auch nur max. 600 km Strecken, das ist mit den heutigen Reichweiten kein Thema, Pause macht man sowieso mal. Keine Ahnung, ob ich das bei der 2000 km Fahrt nach Südspanien oder Sizilien auch so sehen würde, aber das fährt vermutlich kaum jemand ohne Wohnwagen, Zwischenstopps und co.

    Ich verstehe es schon, dass es mit öffentlich Laden weniger komfortabel klingt, aber so viele Supermärkte haben mittlerweile Schnelllader, da ist das Auto schneller voll als der Einkaufswagen. Es ist ja i.d.R. auch nicht so, dass man täglich lädt, sondern eher 1-2x/Woche. Vielfahrer natürlich mehr, aber der durchschnittliche Fahrer muss das nicht täglich machen.

    Man kann auch an einer Haushaltssteckdose laden, die muss nur ein entsprechendes Kabel und Sicherung haben. Es sind halt nur 2,3kW, wenn dann dein Auto 90 kWh Batterie hat, dauert das ewig und hat auch höhere Ladeverluste (Akkutemperierung, Batteriemanagement...) . Es geht aber.

    Ich gehe beim E-Auto von vornherein davon aus, dass es in allem teurer ist als mein aktuelles Auto. Die einzige Ausnahme ist die Steuer. Von der Anschaffung, über Reparaturen, Versicherung, Tanken/Laden. Die Steuer reißt das nicht raus, die ist bei meinem Caddy echt günstig.

    THG-Prämie (dieses Jahr immerhin ~ 300 €) gibt's nicht für den Verbrenner. Ich zahle für meinen Hyundai Ioniq 200-400 € im Jahr an Inspektion, einmal war ne Reparatur auf Herstellerkosten - kein Problem bei 8 Jahren Garantie. Unsere Verbrenner mit ihren ständigen Ölwechseln, Ölfilter,... waren da deutlich drüber. Anschaffung damals (mangelnde Nachfrage) und heute mit Prämie nicht wirklich teurer für ein vergleichbares Auto. Natürlich kann man ein neues Elektroauto nicht mit einem 10 Jahre alten Verbrenner vergleichen.

    Wir haben im November unseren Smax durch einen ID.Buzz getauscht. Ein 7 Jahre jüngeres Auto für 2000 € weniger im Jahr, Reparaturen dürften mit Herstellergarantie und Vollkaskoversicherung recht weit abgedeckt sein, klar, Restrisiko bleibt. Natürlich kommt ein großer Unterschied durch das Laden zuhause, aber ohne zu berücksichtigen, dass der vermutlich deutlich geringere Wartungskosten haben wird als der Smax.

    Man braucht auch nicht für jede Ladesäule eine andere Karte, man braucht noch nicht mal überhaupt welche. Es ist nur eine Frage der Preisoptimierung, es ist halt oft teurer, ad hoc zu laden oder immer Roaminggebühren zu bezahlen. Ich sehe auch nicht das Problem, 2 oder 3 Karten zu haben, die liegen im Auto und dann wird eben bei den einen die eine, bei den anderen die andere Karte verwendet.

    Es geht ja darum, dass ich eben nie 3 Tage am Stück dort arbeite und wie das wohl dann gehandhabt wird

    Dann ist deine Vereinbarung der Zeitverteilung quasi im Rahmen einer Gleitzeit, oder? Du hast einen ganz normalen 5-Tage-Arbeitsvertrag und auch Urlaubstage die 5-Tage-Wochen? Dann gilt das meiner Meinung nach auch für eine Krankheit/Krankschreibung, die alle regulären Arbeitstage (also 5) umfassen muss. Ich verstehe aber, dass das bei dir mit den Stunden 3x so kompliziert ist, weil da ja noch jemand drittes im Spiel ist, nicht nur AG und du.

    Ich habe früher auch 60% Teilzeit im öffentlichen Dienst gearbeitet und meine Verteilung war nur Absprache von mir und dem direkten Vorgesetzten, ohne die Personalabteilung zu involvieren. Offiziell hatte ich eine 5-Tage-Woche, intern nur 4. Mir wurde für jeden Tag 1/5 der Wochenarbeitszeit gut geschrieben, daher musste ich mich auch für Tage, die ich nicht da bin, krank melden, da ich ja sonst Minus machen würde. Genauso wenn ich an einem meiner langen Tage krank war, diese Zeit musste ich teilweise nacharbeiten, weil statt 8 nur 5 h aufgeschrieben wurden.

    Also haben wir gesagt wir feiern nie wieder daheim.

    Bei uns muss ich leider zwischen den Kindern Unterschiede machen 😞. Meine Tochter darf schon immer Zuhause feiern, sie hat nur wenige sehr enge Freundinnen und mit denen gibts auch nie ein Problem. Das sind dann nur 4 Kinder, die sie einlädt. Mein kleinster dürfte, weil der sehr introvertiert ist und dementsprechend auch seine Freund:innen, da gäbe es auch keinen Stress und er hat im Sommer. Jetzt würde ich ihm vermutlich auch ne Poolparty erlauben, die er sich schon seit seinem 5. Geburtstag wünscht, ich aber verweigert habe, weil da natürlich nicht nicht alle schwimmen konnten.

    Nur Midi - der darf unter keinen Umständen daheim feiern. Weniger wegen ihm als wegen seiner Freunde. Er will dann auch immer mehr einladen und ich habe keinen Bock auf 6 oder 7 8/9 jährige Jungs im Haus. Der muss sich für einen Indoor-Spielplatz entscheiden, zumindest bis er entweder andere Freunde hat oder die nicht so Randalen sind, die zudem überhaupt nicht hören. Sein bester Freund ist leider auch so, der lässt sich nichts sagen und da hab ich mit einem schon meinen Stress. Es ist blöd für meinen Sohn, aber was kann ich dafür, dass andere Kinder sich so respektlos dem Körper und Eigentum anderer gegenüber verhalten 🤷.

    Und ich weigere mich konsequent, irgendwelche Tüten zu packen und an Gäste zu verteilen. Ich muss schon den ganzen Eintritt, Essen... bezahlen und habe den Aufwand, irgendwo ist gut. In Kindergarten und Schule gab's das zum Glück eh nie. Finde ich auch vollkommen übertrieben.

    So noch was zu uns: wir haben am Wochenende Bewerbungsgespräch für die weiterführende Schule meiner Tochter. Sie würde sich sooooooo wünschen, mit 3 ihrer Freundinnen auf diese Schule gehen zu können. Leider lief das Schuljahr total chaotisch, die Klassenlehrerin ist seit Monaten krank, die Klasse ständig aufgeteilt und eines der Kinder hat nun keine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen 😐. An einer staatlichen Schule kein Problem, weil nur unverbindliche Empfehlung, aber sie wollen an eine private in kirchlicher Trägerschaft, die sich die Kinder aussuchen und ohne Empfehlung wird es leider schwierig. Sie hofft trotzdem noch, dass die Gesamtumstände berücksichtigt werden, aber ob's klappt? Wenigstens wissen wir spätestens Montag Bescheid, dann hat dieses ganze Warten ein Ende. Auch meine Sorge, weil meine Tochter sooooooo still ist, dass ich hoffe, sie redet in dem Gespräch überhaupt 🙈. Sie sollte aber wissen, dass das echt wichtig ist, vom Papier her nehmen sie sie bestimmt (Noten und Sozialverhalten passen). Nur reden muss sie dort.