Beiträge von Camillo09

    Ich muss demnächst 3 1,80x0,9m Metallhochbeete versetzen. Wir haben ums Grundstück 2 m hohe, 100 Jahre alte Mauern, die nicht so schön aussehen, weil sie natürlich feucht sind, Putz abblättert... Also wollen wir nen Sichtschutz davorbauen (Abriss ist super aufwändig, weil man nicht mit Gerät aufs Grundstück kommt und man daher alles 30 m mit der Schubkarre fahren muss. Eigentlich müsste ich auch langsam anfangen. Auch Kompost verteilen, Beete auffüllen... Aber morgen soll es erstmal wieder schneien. 🥴 Im März fang ich mit den Anzuchten an, Tomaten, Popcorn - Mais will ich mal versuchen, Gurken usw.

    Na dann versichern wir in Zukunft doch nur noch die Hunde die gesund sind, alle anderen schmeißen wir sofort raus.

    In welchem Bereich der privaten Versicherungswirtschaft ist das nicht so? Die Haftpflicht schmeißt dich nach mehreren Schäden raus. Die Wohngebäudeversicherung kündigt vielleicht nicht gleich, aber erhöht drastisch den Beitrag oder/und Selbstbeteiligung. Oder kann dich auch rausschmeißen. Bis auf die Versicherungen, die gesetzlich reguliert sind, ist das doch bei allen so. Kündigung zum Ablauf der Versicherungsjahres oder im Schadensfall. Man hat nie eine 100% Absicherung und da finde ich eine vereinbarte "Probezeit" von 3 Jahren schon gar nicht so verkehrt. Wenn die jetzt weggefallen ist, macht es die Versicherung deutlich unattraktiver. Wenn man dieses Prinzip ändern will, müsste man ein System wie die GKV für Menschen machen, wo man sich auch gegen Beiträge von 300/400€ pro Monat nicht wehren kann (beim Menschen ist es ja noch viel mehr, ich denke mal, dass die Tiermedizin schon noch ein Stück günstiger ist).

    Anderen kündigt ist das nicht cool für alle die noch da sind, sondern man sollte sich fragen, wofür man überhaupt zahlt.

    Solange es den Kündigungsausschluss gab, tatsächlich fürs Alter. Die ersten Jahre waren im Grunde eigenes Risiko, wenn da der Hund ernsthaft krank wird. Ich würde davon ausgehen, dass jeder Hund, bei dem in den ersten drei Jahren eine chronische oder häufige Erkrankungen ohne Diagnose eingereicht werden, gekündigt wird. Auch wenn es mein eigener ist.

    Aber ich bin ehrlich, ich frage mich schon immer, wie tragfähig Tierkrankenversicherungen für eine Versicherung wirklich sind. Für mich passen die Beiträge und das Kostenrisiko nicht wirklich zusammen, weil gefühlt fast jede Hund im Laufe des Lebens so viel einzahlt wie er (bis ins Alter) kostet und das funktioniert nicht. Oder eben nur, wenn man die besonders teuren rauswirft, solange es geht und quasi auf die selektiert, bei denen man eine Chance sieht, dass es am Ende mit nem + für die Versicherung aufgeht. Einige der aktuellen, wie auch die Hansemerkur, sind noch nicht mal 10 Jahre in dem Markt aktiv, da wird auch zeigen, wie das mit den günstigen Preisen funktionieren soll.

    In meinem Bekanntenkreis wurden jetzt leider zwei chronisch kranke Hunde (verschiedene Besitzer) von der Hanse Merkur kurz vor Ablauf der drei Jahre gekündigt. Hinterlässt kein gutes Gefühl.

    Ich finde das eigentlich wenig überraschend und ich weiß auch nicht, ob ich das wirklich schlecht finde. Für die Besitzer ist das blöd, ganz klar, aber seien wir mal ehrlich. Welche Wahl hat die Versicherung? Sie kann entweder solche Hunde rauswerfen, solange sie noch kann oder alle müssen noch mehr zahlen. Als zahlender Kunde ohne jungen, chronisch kranken Hund habe ich da auch nur bedingt Lust drauf, ehrlich gesagt. Die Versicherung ist kein Wohlfahrtsverein, die müssen wirtschaftlich denken und abwägen. Ältere kranke Hunde mit alten Verträgen können sie nicht kündigen, das müssen sie eh schon umlegen, teilweise innerhalb des Hundelebens, weil rechtzeitig versichert, teilweise auf alle Versicherten. Mit jungen chronisch Kranken (oder solche, die spät versichert wurden) funktioniert das erste nicht, also kann man nur auf alle Versicherten verteilen und da finde ich schon nicht schlecht, wenn sie damit eher zurückhaltend sind. Sonst zahlt man bald 300 und 400€ im Monat, wenn alle alten und chronisch kranken Hunde für normale Beiträge bleiben. Dann ist es wie in der gesetzlichen KV, wo man sich als berufstätiger Mensch dumm und dämlich bezahlt.

    Bei uns sind die drei Jahre im Sommer um und wir hatten jetzt einen Versicherungsfall im vergangenen Versicherungsjahr, mal sehen, ob sie uns auch rauswerfen, ggf. mit dem Angebot, auf das neue Vertragsmodell umzusteigen.

    Jetzt ist das natürlich noch kein Zeitraum für ein echtes Urteil, aber wie sagt euch der Buzz zu?

    Ich finde ihn total super. Wir haben ihn als 5-Sitzer, sodass er einen riesengroßen Kofferraum hat. Im Vergleich zum Caddy (und auch Smax) ist er einiges breiter, das merkt man leider bei engen Parkhäusern. Was ich absolut genial finde, wir haben keine Buzz Box und ich kann von vorne nach hinten laufen und bequem die Kinder anschnallen. Das geht 100x besser als im Smax, weil er so hoch ist und ich mich nicht reinlehnen muss von der Seite. Das Raumgefühl mag ich sehr, das wirkt alles so groß und offen.

    Wir hatten uns auch die Stellantis-Busse angeschaut, weil die doch einiges günstiger wären, aber ne, das waren totale Transporter, abartiger Stromverbrauch und dementsprechend kaum Reichweite. Für uns kein Vergleich.

    Noch ne Ergänzung: ich muss aber auch sagen, mir wäre es tatsächlich egal, wenn die Elektromobilität nicht billiger wäre oder evtl. sogar etwas teurer. Leider ist das für viele in der Bevölkerung das einzige Argument. Im Jahresschnitt fahre ich ca. 80 % mit direktem Strom vom Dach (ich bin arbeite von daheim und ein Auto kann daher immer laden), der Rest wird auch immer grüner, wenn die Energiewende nicht unterbunden wird. Strom können wir in Deutschland produzieren, Öl müssen wir weitgehend importieren. Das ist für mich der einzig richtig Weg für Individualmobilität. Ja, ÖPNV ausbauen, weniger Autos dort, wo es funktioniert. Aber das wird es auf dem Land nicht, aus meiner Sicht. Das wird niemals effizient werden.

    Außerdem ist mir auch die Ruhe, der nicht vorhandene Gestank, Abgase,... wichtig. Ich würde mir wünschen, dass alle elektrisch fahren, dann wäre die Luft auf der Straße besser und es wäre viel ruhiger, auch an den Hauptstraßen. Angenehmer fahren tun sie sich sowieso auch, seit ich mein kleines E-Auto hatte, wollte ich den Verbrenner nicht mehr fahren vom, Fahrkomfort, obwohl der für einen Verbrenner schon toll war.

    Das finde ich eine lustige Geschichte dazu, die gibt's auch irgendwo als Video, habe ich aber leider nicht mehr gefunden.

    Elektro vs. Verbrenner: Wenn der Verbrennungsmotor heute erfunden würde

    Mich würde das Laden bzw die zeitliche Komponente dazu wahnsinnig machen, mich nervt es ja schon zu tanken

    Mich hat das Tanken auch wahnsinnig genervt. Bis auf 10 Fahrten im Jahr ist das jetzt tausend Mal entspannter. Zuhause dran stecken, fertig. Für mich ist das ein großer Pluspunkt am Elektroauto. Aber auch auf den Urlaubsfahrten passt es für uns, das Auto ist schneller wieder voll als wir alle auf Toilette waren und uns die Füße vertreten haben. Oder was gegessen haben... Wir fahren aber auch nur max. 600 km Strecken, das ist mit den heutigen Reichweiten kein Thema, Pause macht man sowieso mal. Keine Ahnung, ob ich das bei der 2000 km Fahrt nach Südspanien oder Sizilien auch so sehen würde, aber das fährt vermutlich kaum jemand ohne Wohnwagen, Zwischenstopps und co.

    Ich verstehe es schon, dass es mit öffentlich Laden weniger komfortabel klingt, aber so viele Supermärkte haben mittlerweile Schnelllader, da ist das Auto schneller voll als der Einkaufswagen. Es ist ja i.d.R. auch nicht so, dass man täglich lädt, sondern eher 1-2x/Woche. Vielfahrer natürlich mehr, aber der durchschnittliche Fahrer muss das nicht täglich machen.

    Man kann auch an einer Haushaltssteckdose laden, die muss nur ein entsprechendes Kabel und Sicherung haben. Es sind halt nur 2,3kW, wenn dann dein Auto 90 kWh Batterie hat, dauert das ewig und hat auch höhere Ladeverluste (Akkutemperierung, Batteriemanagement...) . Es geht aber.

    Ich gehe beim E-Auto von vornherein davon aus, dass es in allem teurer ist als mein aktuelles Auto. Die einzige Ausnahme ist die Steuer. Von der Anschaffung, über Reparaturen, Versicherung, Tanken/Laden. Die Steuer reißt das nicht raus, die ist bei meinem Caddy echt günstig.

    THG-Prämie (dieses Jahr immerhin ~ 300 €) gibt's nicht für den Verbrenner. Ich zahle für meinen Hyundai Ioniq 200-400 € im Jahr an Inspektion, einmal war ne Reparatur auf Herstellerkosten - kein Problem bei 8 Jahren Garantie. Unsere Verbrenner mit ihren ständigen Ölwechseln, Ölfilter,... waren da deutlich drüber. Anschaffung damals (mangelnde Nachfrage) und heute mit Prämie nicht wirklich teurer für ein vergleichbares Auto. Natürlich kann man ein neues Elektroauto nicht mit einem 10 Jahre alten Verbrenner vergleichen.

    Wir haben im November unseren Smax durch einen ID.Buzz getauscht. Ein 7 Jahre jüngeres Auto für 2000 € weniger im Jahr, Reparaturen dürften mit Herstellergarantie und Vollkaskoversicherung recht weit abgedeckt sein, klar, Restrisiko bleibt. Natürlich kommt ein großer Unterschied durch das Laden zuhause, aber ohne zu berücksichtigen, dass der vermutlich deutlich geringere Wartungskosten haben wird als der Smax.

    Man braucht auch nicht für jede Ladesäule eine andere Karte, man braucht noch nicht mal überhaupt welche. Es ist nur eine Frage der Preisoptimierung, es ist halt oft teurer, ad hoc zu laden oder immer Roaminggebühren zu bezahlen. Ich sehe auch nicht das Problem, 2 oder 3 Karten zu haben, die liegen im Auto und dann wird eben bei den einen die eine, bei den anderen die andere Karte verwendet.