Also haben wir gesagt wir feiern nie wieder daheim.
Bei uns muss ich leider zwischen den Kindern Unterschiede machen 😞. Meine Tochter darf schon immer Zuhause feiern, sie hat nur wenige sehr enge Freundinnen und mit denen gibts auch nie ein Problem. Das sind dann nur 4 Kinder, die sie einlädt. Mein kleinster dürfte, weil der sehr introvertiert ist und dementsprechend auch seine Freund:innen, da gäbe es auch keinen Stress und er hat im Sommer. Jetzt würde ich ihm vermutlich auch ne Poolparty erlauben, die er sich schon seit seinem 5. Geburtstag wünscht, ich aber verweigert habe, weil da natürlich nicht nicht alle schwimmen konnten.
Nur Midi - der darf unter keinen Umständen daheim feiern. Weniger wegen ihm als wegen seiner Freunde. Er will dann auch immer mehr einladen und ich habe keinen Bock auf 6 oder 7 8/9 jährige Jungs im Haus. Der muss sich für einen Indoor-Spielplatz entscheiden, zumindest bis er entweder andere Freunde hat oder die nicht so Randalen sind, die zudem überhaupt nicht hören. Sein bester Freund ist leider auch so, der lässt sich nichts sagen und da hab ich mit einem schon meinen Stress. Es ist blöd für meinen Sohn, aber was kann ich dafür, dass andere Kinder sich so respektlos dem Körper und Eigentum anderer gegenüber verhalten 🤷.
Und ich weigere mich konsequent, irgendwelche Tüten zu packen und an Gäste zu verteilen. Ich muss schon den ganzen Eintritt, Essen... bezahlen und habe den Aufwand, irgendwo ist gut. In Kindergarten und Schule gab's das zum Glück eh nie. Finde ich auch vollkommen übertrieben.
So noch was zu uns: wir haben am Wochenende Bewerbungsgespräch für die weiterführende Schule meiner Tochter. Sie würde sich sooooooo wünschen, mit 3 ihrer Freundinnen auf diese Schule gehen zu können. Leider lief das Schuljahr total chaotisch, die Klassenlehrerin ist seit Monaten krank, die Klasse ständig aufgeteilt und eines der Kinder hat nun keine Empfehlung fürs Gymnasium bekommen 😐. An einer staatlichen Schule kein Problem, weil nur unverbindliche Empfehlung, aber sie wollen an eine private in kirchlicher Trägerschaft, die sich die Kinder aussuchen und ohne Empfehlung wird es leider schwierig. Sie hofft trotzdem noch, dass die Gesamtumstände berücksichtigt werden, aber ob's klappt? Wenigstens wissen wir spätestens Montag Bescheid, dann hat dieses ganze Warten ein Ende. Auch meine Sorge, weil meine Tochter sooooooo still ist, dass ich hoffe, sie redet in dem Gespräch überhaupt 🙈. Sie sollte aber wissen, dass das echt wichtig ist, vom Papier her nehmen sie sie bestimmt (Noten und Sozialverhalten passen). Nur reden muss sie dort.