Beiträge von pyanfar
-
-
Freunde von uns haben z.B. Kabel mit einem Mittel bestrichen, das einem Hund nicht schmeckt. Reinbeißen probiert er dann nur einmal, dann ist das Thema erledigt.
Ich weiss jetzt nicht mehr genau, ob das eine scharfe Paprikasauce oder ein Mittel aus der Apotheke, mit dem man Kindern das Nägelabkauen abgewöhnt, war.
-
OT: Die PETA-Quelle halte ich nicht für sehr seriös. Die dort angegebenen Quellen sind (jedenfalls für mich) bis auf eine nicht erreichbar. Genauso wenig würde ich auf gegenteilige Aussagen von Labradorzüchtern vertrauen, die mit silbernen Labbis züchten. Die haben natürlich ein Interesse daran ihre Hunde verkaufen zu können. Vielleicht ist folgender Link sinnvoller: https://www.hundezentrum-mg.de/service/links/…berne-labrador/ Auf die Schnelle ist er wenigstens von jemanden geschrieben, der eine Ahnung von Genetik hat. Allerdings ist der Artikel von 2016
-
Könnt ihr nicht - wie Panini vorgeschlagen hat - die Elemente so aufstellen, dass die Regale oder auch ihr (schafft ihr es nicht ihn zu ignorieren, wenn ihr arbeitet?) geschützt sind und dem Hund Freiraum dort geben, wo er sein darf. Acht Stunden auf so kleinem Raum schafft ein erwachsener Hund schon (zur Not), aber ein Welpe doch nicht.
-
-
Könnt ihr nicht abwechselnd Urlaub nehmen?
Auch meiner Meinung nach müsst ihr dringend an eurem Umgang mit dem Hund arbeiten. Der Hund sollte eigentlich Vertrauen zu euch aufbauen.
Wenn nur einer von euch arbeitet, dann könnte der andere doch bei offenen Türen ohne Indoor-Zwinger, Leine und seltsamen Methoden mal ausprobieren, ob er nicht einen Weg findet einerseits dem Hund Anleitung zum vernünftigen Verhalten in der Wohnung zu geben und andererseits dem Hund gerecht zu werden. Das braucht Zeit, Geduld und Nerven.Wenn ihr die jetzt, wenn der Hund jung ist, nicht aufbringt, dann wird das in ein paar Monaten ungleich schwerer.
-
Armer einsamer Welpe.
Meine zweite Hündin musste gleich von Anfang an lernen, dass nicht gespielt wird, wenn ich am Tisch sitze und arbeite. Eingezäunt habe ich meinen Computer, nicht den Hund. Natürlich ist auch mal was kaputt gegangen, es gab aber genug Erlaubtes zum Schreddern.
Meine Hunde wählen selber, ob sie direkt in meiner Nähe sind oder weiter weg. Hier im Haus sind fast alle Türen offen - auch wenn ich nicht da bin. Keiner springt aufs Sofa, knabbert Möbel an oder zerlegt die Türen. Das haben sie dadurch gelernt, dass sie immer dabei sein konnten. Durch Wegsperren/Einsperren lernt ein Hund nichts.Die aktuell jüngste Hündin liegt gerne im Flur, wenn ich arbeite. Die andere oft auf meinen Füßen. Ich kann mich auf meine Hunde verlassen, die kennen die gelernten Hausregeln. So stelle ich mir Hundehaltung vor. Das sind keine wilden Tiere, die man ständig wegsperrt, sondern soziale Lebewesen - kurz gesagt Familienmitglieder - und leben gemeinsam mit mir. Wir teilen einen gemeinsamen Wohnraum.
-
Ich kenne hier ein paar Whippets. Mich würde das tatsächlich stören, dass man die bei etwas schlechtem Wetter kaum motivieren kann. Hinsitzen im feuchten Gras geht gar nicht, Frühling, Herbst und Winter sind meist zu kalt - selbst mit Kleidung.
Zwei italienische Windspiele kenne ich näher, die sind ebenfalls sehr wetterabhängig unterwegs. Bei schlechtem Wetter drehen sie an der Tür um. Wenn sie doch laufen sollen, schauen sie einen an wie wenn sie am liebsten den Tierschutz holen würden. Solche Leidensmienen kenne ich sonst nur von Dackeln. Dafür können sie ins Handgepäck und sehen kaum über Grasbüschel drüber.
Ein Greyhound ist früher mit uns ein paarmal mitgelaufen. Zweimal hat er im Freilauf einen Hasen erwischt - da gab es dann zu Recht Ärger mit dem Jäger. Rennspiele kannte er nicht, er ist gerannt, um zu töten. Einige große Windhunde laufen nur mit Maulkorb.
-
Ich habe es jetzt tatsächlich ein einziges Mal im Bekanntenkreis erlebt, dass es mit Schwestern geklappt hat. Sie hatten sich eine Neufundländermixhündin und nach ein paar Wochen eine Wurfschwester dazu geholt (Rückläufer zum Vermehrer). Zuerst hat das sehr gut geklappt, mit einsetzenden Hormonen ist es dann gekippt und die Hündinnen sind aufeinander los gegangen. Zum Glück hatten sie keine Kinder. Der Mann ist mit der einen Hündin in schlimmen Phasen für einige Wochen zu seiner Mutter gezogen. Beide wurden kastriert und nun - die Hündinnen müssten jetzt drei oder vier Jahre alt sein - klappt es. Bis dahin war es viel Arbeit und Management.
Allerdings habt ihr für so etwas eine schwierigere Rasse. Ich hätte meinen Bekannten keine Chance eingeräumt das hinzubekommen.
-
Ich würde dafür sorgen, dass draußen nichts rumliegt, was er nicht haben darf und genug verteilen, was er nehmen kann. Sonst findet er die giftigen Dinge nur interessanter - du willst sie ja auch. Bei uns steht ein Kirschlorbeer des Nachbarn an der Grenze, der seine Beeren bei uns fallen lässt (ziemlich viele), und ein Seidelbast. Der Bereich, wo die Früchte landen wird bei mir die ersten Wochen eingezäunt - der Seidelbast komplett.
Dafür lege ich frische abgeschnitten Haselnusszweige, Bananenblätter und was ich halt so Unguftiges alles habe, herum.
Meine Hündin lässt sich inzwischen auch zu viel gefallen, die schütze ich aktiv, wenn ich merke, dass die Kleine (Große) lästig wird.