Beiträge von pyanfar

    Da tut mir deine June richtig leid. Hat sie das wirklich verdient?

    Natürlich ist ein Welpe süß und niedlich, aber trotzdem würde bei mir immer der Hund an erster Stelle stehen, der schon länger hier lebt und bei mir aufgewachsen ist.

    Falls das nicht so ist, dann sollte man aus Vernunftgründen trotzdem den Welpen abgeben, da er damit besser klarkommt und sich woanders schnell eingewöhnen wird. Und auch er verdient ein Zuhause, in dem er nicht um sein Leben fürchten muss und glücklich aufwachsen kann.

    Selbst wenn es irgendwann später vielleicht mit einem Zweithund klappen würde, wird es eher nicht Riot sein. Die beiden haben zu viele negativen Erfahrungen miteinander gemacht.

    Das mit dem "in den Bauch gebissen" würde mir sehr zu denken geben.

    Soweit sollte es nie kommen.

    Meine Bella (Oma) war ebenfalls noch nie sehr nett zu Welpen, wenn sie sich gestört gefühlt hat. Da gab es schon öfters Heularien. Aber einen Biss hat es hier nie gegeben.

    Da würde ich auch nicht dran rumdoktern, sondern konsequent erstmal trennen und einen Trainer holen.

    Ganz vorsichtig angemerkt finde ich den altersmäßigen Abstand der Hunde nicht günstig gewählt.

    Sie meinte, das hört sich so an, als ob ein bestimmtes Medikament zur Narkose genutzt wurde (hab vergessen wie es heißt), mit dem die meisten Tiere arg zu kämpfen haben und auch Halluzinationen hervorrufen kann. Bei so einem Hund wie Manni ist das total fatal.

    Ketamin? Manche Tierärzte verwenden es leider noch. Der Hund einer Freundin war nach einer Narkose mit Ketamin in einem sehr schlechten Zustand. Vor der Narkose wurde noch Blut genommen (zur Einlagerung für den Verein - alles in Ordnung). Nach der Narkose waren Leberwerte u.ä. im Keller. Er hat es überlebt.

    Vor ein paar Jahren hat bei uns fast jeder Tierarzt Ketamin verwendet. Meine Hunde vertragen das auch nicht. Seitdem fahren wir lieber ein Stück zu einem TA, der kein Ketamin einsetzt.

    Nachtrag: Wenn man weiter nachdenkt, dann muss väterlicher- und mütterlicherseits ein Trägergen in den Kleinen zusammengekommen sein, der diese massiven Fehlstellungen auslöst. Diese beiden Linien passen also nicht zusammen. Das konnte man vorher ohne genügend Information nicht wissen.

    Mindestens eine von Cookies Schwestern hat dasselbe Problem. Deswegen bin ich durchaus jemand, der gar keine Zahnfehler haben möchte. Und das ist mit ein Grund, warum man solche Dinge unbedingt weitermelden sollte (mindestens an die Zuchtleitung). Meiner Meinung nach aber auch an die Eurasierdatenbank.

    Heute war nun unser Tierarzttermin.

    Bis heute sind inzwischen zwar drei der Milch-Canini ausgefallen (Schinkenknochen sei Dank) und der noch vorhandene wackelt schon, aber trotzdem wird es bei uns die nächsten 10 Jahre keine Welpen mehr geben.

    Der Tierarzt hat einen Engstand der Canini diagnostiziert (genetisch). Es hat also nichts damit zu tun, dass die Milchzähne etwas spät ausgefallen sind, sondern mit der Tatsache, dass die Bleibenden zu eng im Rachen stehen.

    Vielleicht kann man mit auswärts massieren ein wenig etwas erreichen (Chancen liegen bei ca 20 %), aber es ist wahrscheinlicher, dass eine aufwändige kieferorthopädische Behandlung auf uns zukommt.

    Danach wird das Gebiss zwar so aussehen wie es sollte, aber vererbt wird das trotzdem (selbst wenn es bei Glück nur ein Trägergen ist).

    Damit habe ich das natürlich der Zuchtleitung gemeldet und Cookie aus der Zucht genommen.

    Es kann sein, dass bei den Hunden, die aus einer Neueinkreuzung stammen, ein wenig gelockerte Regeln gelten.

    Diese Hunde braucht man ja eigentlich unbedingt in der Zucht, sonst verliert man die Linien, die man aufbauen möchte. Meine Cookie hätte in meinem alten Verein schon aufgrund ihrer Weißabzeichen keine ZZL bekommen. Da sie aber ihren Samojedenvorfahren hat, wäre das in Ordnung.

    Die Zuchtbasis soll ja breiter werden, deswegen nimmt dann etwas mehr in Kauf als üblich.