Dazu kann ich sagen, dass bei meiner Eurasierin die Grundkommandos (fast immer) wirklich gut klappen, ich kann sie auch über größere Entfernungen Sitz und Platz machen lassen. Tricks lernt sie sehr gerne, tot stellen, Rolle, Pfötchen, ... hat sie ruck zuck gelernt und wenn sie sieht, dass es dafür auch ein Leckerlie gibt, dann ist sie zu 100 % dabei. Sie kann ganz gelassen daliegen und Kindern beim Spielen - auch beim Ball spielen - zuschauen. Die können an ihr vorbeirennen, da schaut sie nicht einmal hinterher.
Den Sinn etwas zu holen, was ich wegwerfe, versteht sie nicht so ganz. Das klappt nur wenige Male.
Das "Nein" hat sie schon beim Züchter gelernt, das ist sehr hilfreich.
Allerdings ist meine Hündin zum Beispiel auch sehr sensibel und wenn ich mich im Ton vergreife, dann ignoriert SIE MICH. Sie kann stundenlang beleidigt sein - zum Glück bin ich auch stur - und irgendwann kommt sie dann mal wieder.
Meine reagiert am liebsten auf Handzeichen.
Das Spazierengehen mit Hunden, die von ihrem Besitzer angeblafft werden müssen, ist kaum möglich, das irritiert meine Hündin so, dass sie keine Lust mehr hat mitzugehen.
Nachtragend ist meine ebenfalls. Mein Vater hat fast ein halbes Jahr gebraucht, bis sie ihn akzeptiert hat (vorher ist sie geflüchtet oder hat gebellt). Er hatte vorher einen Dackel und dachte er kann sie genauso behandeln. Den Dackel konnte man schimpfen, da hatte man das Gefühl das geht bei einem Ohr rein und beim anderen raus.
Da muss man beim Eurasier mit viel mehr Fingerspitzengefühl arbeiten.
Ich gestehe, mir gefällt das, ich arbeite gerne mit einem Hund, der jeden leisen Wink registriert und darauf reagiert. Für mich ist ein Eurasier perfekt.