Na da bin ich auf unsere BH gespannt. Dauert aber noch. Dieses Jahr bin ich zu dem Termin, wo mein Verein das anbietet, beruflich unterwegs. Also trainieren wir fleißig weiter im BH-Kurs. Der Trainer übt regelmäßig das Auslesen, Lucifer hat noch nie versucht ihn anzuspringen. Auf dem Platz ist Arbeit, da macht Hund sowas nicht. Lucifer hüpft eher in seiner Freizeit den Menschen ins Gesicht. Obwohl das kaum noch vorkommt.
Beiträge von physioclaudi
-
-
Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass man Vaseline zwischen die Hundezehen schmieren soll, wenn der Schnee da stark pappt. Weiß da jemand was zu?
Bei Lucifer ballt sich der Schnee so zwischen den Zehen, dass er aussieht wie eine Ente. Das ist natürlich unangenehm. Er versucht das raus zu beissen unterwegs, verbiete ich ihm, weil wenn er es nass leckt wird das Ganze noch schlimmer. So pule ich dem Hund alle drei Minuten den Schnee zwischen den Zehen raus. Die Haare an den Füßen hab ich schon so weit gekürzt, wie möglich. Das hat es auch etwas verbessert, dauert jetzt länger bis das losgeht.
Emil hat das gar nicht. Der hat Schneebommeln in den Behängen, aber nix zwischen den Zehen. -
Wir hatten zu Junghundezeiten große Diskussionen ums Anspringen, war lange Thema.
Große Schwäche meinerseits. Ich finde es lustig und beim Zwerg praktisch. Zu fremden Menschen gibt es keinen Kontakt und der Rest
irgendwann hat datKleene eine gebrochene Nase 
Aber ich bin inzwischen sicher, ich finde meine Hunde nur so unkompliziert, weil meine Ansprüche eher niedrig, okay sehr niedrig sind

Klaut nicht mehr = solange ich die Kaffeetasse in der Hand halte ist sie sicher

Ganz ehrlich, bei Emil finde ich es auch nicht schlimm. Zum Anleinen auch äußerst praktisch. Bei Fremden macht er es eh nicht, sie sind ja alle blöd. Aber bei Lucifer will ich es nicht, der steht zum einen dann quasi auf meinen Schultern und er neigt eh zum frech werden. Eher doof.
Luci trainiert ja inzwischen mit mir im Verein. Und das sind ja auch Gruppenstunden. Da war er anfänglich laut und aufgeregt und seeehr eifrig. Hat sich alles super eingegroovt. Wobei er noch immer gerne mal laut wird, wenn ihm Erklärungen des Trainers zu lange dauern
. Aber da es dort nie Interaktion mit den anderen Hunden gibt, trainiert er, als gäbe es sie nicht. Und das zocken lassen in Hundeschulen schürt bei nem Hund, der gerne mit anderen rennt, halt ne Erwartungshaltung. -
Vriff wie niedlich. Meine Hunde sind auch Flummies. Im alten Haus hatten wir ein Kindergitter zum Flur. Kam ich nachhause, musste der arme verlassene Emilzwerg warten, bis ich dann mal das Gitter aufmache und so lange sprang er auf der anderen Seite einfach senkrecht in die Luft. Der springt so hoch, dass er auch übers Gitter käme, aber dafür isser zu brav. Mutti hat gesagt, GRENZE.
Lucifer kann den fliegenden Kuss. Ist so semi. Wir hatten zu Junghundezeiten große Diskussionen ums Anspringen, war lange Thema. Irgendwann hat er beschlossen eben nicht anzuspringen, sondern direkt neben dem menschlichen Opfer einfach senkrecht in die Luft zu springen und ins Gesicht zu knutschen. Cassiopeia88 kam damals in den Genuss. Wenn er das mit Schwung gemacht hat, konnte der Kuss auch ziemlich derbe ausfallen.
Ich habe in Gruppenstunden ähnliche Erfahrungen gemacht. Welpengruppe mit Lucifer klappte noch gut, in der Junghundegruppe hatte er dann von ein aufs andere Mal plötzlich die Bellerei angefangen. Konnte nicht mehr mitarbeiten, war gestresst und laut. Wir sind da echt rausgeflogen, weil der Hund zu laut war. Aber im Nachhinein wahrscheinlich ganz gut so. Er konnte nicht mitarbeiten und wir gingen immer enttäuscht nachhause.
-
2. Eine Frage zum Hundeverhalten... Wenn ich Arya auf ihre Decke schicke, dann "diskutiert" sie oft mal mit mir. Vor Allem wenn ich es recht freundlich sage. Sie geht nach dem Kommando dann ein paar Schritte Richtung Decke, bleibt stehen und schaut über die Schulter, als ob sie sicher gehen wollte, dass ich es auch wirklich ernst meine. Dann muss ich das Kommando wiederholen, damit sie weiter geht und an ganz "aufsässigen" Tagen sogar noch ein drittes Mal. Wenn ich das Kommando direkt sehr streng sage, klappt es öfter beim ersten Mal, aber auch nicht immer. Dann komme ich mir aber immer so arschig vor und frage mich, warum ich immer erst lauter/vehementer werden muss, damit es klappt... Wisst ihr evtl. woran es liegt, dass ich das Kommando meistens wiederholen muss? Es kam noch nie vor, dass ich es mal nicht ernst gemeint habe oder es dann hab gut sein lassen. Ein gegebenes Kommando wird dann auch durchgezogen. Daher bin ich verwirrt, warum sie quasie jedes Mal mit mir diskutieren will/schaut ob ich es wirklich ernst meine... Oder interpretiere ich da was falsch?
Ich hab das mit Lucifer auch. Der ist so ein Diskutierweltmeister. Egal ob Decke, oder zum Bürsten zu mir kommen, oder zum Geschirr anziehen, er dreht gerne erstmal um und geht. Oder mosert. Ich hab all diese Dinge sehr intensiv bekekst als er jung war und auch heutzutage springt immer mal was dabei raus. Außer beim Geschirr anziehen, danach geht es schließlich raus und das liebt er ja.
Bei Lucifer habe ich den Eindruck das Mosern ist ihm schlicht wichtig. Er macht es ja alles, aber nicht immer kommentarlos. Ich wiederhole eher nicht, sondern warte. Oder zeige auf die Decke, bis er sich in Bewegung setzt.
Dagegen bricht sich Emil fast die Beine vor lauter Eifer, wenn es ein Kommando gibt. Sie sind da wahnsinnig verschieden und das ist irgendwie schon lustig. Also für mich.
-
Absolut. Und auch da entscheidet der Faktor Individuum mit.
Genau das.
Ich habe hier zwei gemäßigte Hütehunde, die schon eher als Begleithunde angepriesen werden. Beim Kleinen stimmt das. Der arbeitet gerne, geht auch gerne lange Runden, aber das absolut wichtige dabei bin ich. Wäre er allein, würde ich vermutlich weniger machen, weil er auch gerne stundenlang einfach auf mir drauf liegen würde, wenn das möglich wäre.
Der andere Hund fordert sehr viel mehr. Und ein Stück weit habe ich daher mein Leben nach ihm ausgerichtet. Kann ich leisten, weil ich sehr selbst bestimmt arbeite und meine Kinder aus dem Haus sind.
-
wobei man aber sagen muss, zweimal am Tag ne halbe Std am Fahrrad ist ja auch nochmal ne Std Bewegung. Und noch dazu straight am Fahrrad
Na klar, das ist bei mir auch einkalkuliert. Aber dennoch komme ich nicht auf drei Stunden täglich oder mehr als eine Stunde am Stück. Meiner Beobachtung nach sind Hunde da flexibler, als hier manchmal kolportiert wird. Nicht alle Hunde natürlich, aber doch viele.
Ja, ist sicher so. Bei meinem Zwerg wäre es wohl recht egal wie lange, aber dreimal muss sein, weil er langsam älter wird und auch dringend Pippi muss.
Der Große braucht die langen Runden. Mal nicht ist ok, aber länger nicht führt dazu, daß er anstrengend wird. Regelmäßiges Training braucht er auch. Ach, ich hab die ein bis zweimal wöchentlich auf dem Hundeplatz vergessen. Kommt dazu. Das ist ein fordernder Hund, kann einem auch passieren, wenn man sich einen Begleithund anschafft.
-
fliegevogel wobei man aber sagen muss, zweimal am Tag ne halbe Std am Fahrrad ist ja auch nochmal ne Std Bewegung. Und noch dazu straight am Fahrrad.
Ich kann die Art meiner Hunde Haltung nur durch ziehen, weil ich selbstständig bin. Lege meine Termine so, dass ich etwa zwei Std am Morgen mit den beiden gehen kann. Das kann Wetter-, oder zeitbedingt auch mal weniger sein, aber zwei Std sind Standard. Dafür gibt es nachmittags und abends nur 15-20 Minuten Pipi Runden. Bin ich unterwegs und arbeite, geht mein Mann auch mal die kurzen Runden, der arbeitet von zuhause.
Die Nachmittags Runde wird auch mal gestrichen und ich gehe stattdessen mit ihnen in den Garten und wir spielen da.
Etwa alle zwei Tage trainiere ich im Garten mit den Hunden nacheinander, wenn es regnet tricksen wir drinnen.
Fellpflege, wenn ich es schaffe einmal die Woche ausbürsten. Können auch mal zwei Wochen zwischen liegen. Keine Ahnung wie lange das dauert. Halbe Std vllt? Beide filzen nicht sehr, das ist echt nicht so ein Ding. Und sie mögen es. Beide dürfen auf dem Teppich rum liegen, während ich sie Bürste, sie müssen nicht stehen. Dann einmal umdrehen, fertig.
Ich habe gestern mal sehr intensiv meine Nase in die Hunde gesteckt. Wenn sie riechen, dann anscheinend nur nach mir, ich nehme das nicht wahr. Nur wenn das Futter nicht passt, ein Hund krank ist, oder der Kleine aus der Gusche müffelt.
Überlege dir gut, ob du das leisten kannst und willst. Hundehaltung kann auch ganz schön fordernd sein.
Ich empfinde das nicht als einschränkend, aber objektiv betrachtet, ist es das wohl.
-
Hm Geruch ist ja wirklich sehr subjektiv. Ich habe zwei Langhaarhunde, die Wasser meiden wie der Teufel das Weihwasser, die riechen gut mich nicht. Baden tun sie maximal viermal im Jahr. Der Zwerg haart quasi nicht, der hat fast keine unterwolle und beim bürsten kommt mal so eine faustgroße Menge zustande. Der Collie haart deutlich, dass ganze Jahr, mag aber an der Kastration liegen.
Ich habe gestern aus Interesse einen Freund gefragt, der keine Tiere hat, ob er meine Hunde riecht. Er meinte, daß er schon meint ein kleines bisschen was zu riechen, aber auf keinen Fall stark, oder störend.
Es macht auch was aus, ob man Teppiche hat, die halten Geruch auch fest. Wir haben Parkett und zwei große Wollteppiche. Die lasse ich alle zwei Jahre reinigen, dann passt das für mich.
-
Ja, sehr spannend, finde ich auch.
