Beiträge von physioclaudi

    Das " er kennt ja keine Freigängerkatzen" ist so das Paradebeispiel für Ausreden suchen ohne das böse zu meinen.

    Ich suche keine Ausreden, bin schlicht unsicher.

    Letztens gerade gehabt, war mit meinem Mann und den Hunden unterwegs, Katze latscht über die Straße, Lucifer ballert nach vorn (war aber limitiert, da kurze Leine). Hat nett gekracht in meiner Schulter. Hab ihn angeschnauzt, den Geschirrgriff genommen und ihn nicht sooo sanft seitlich hinter mich gestellt, sozusagen. Das kennt er und wenn er nicht zu aufgeregt ist und auf Ziehen hin ein "langsam" bekommt, dann hüpft er da schon von allein hin. Ist er im Tunnel stell ich ihn dahin und zwar so lange, bis er da bleibt. Reaktion meines Mannes: "Warum bist du so gemein zu ihm".

    Und das verunsichert mich halt. Mag blöd sein, weil ICH mir ja nen Arsch abarbeite an diesen Dingen und nicht er. Dennoch ist es so, weil mein Mann in vielen Dingen, gerade weil er sich NICHT so sehr damit beschäftigt, ein echt gutes Bauchgefühl hat.


    Da half bei uns auch am Anfang nur Wurst vor die Schnauze halten. Hat anscheinend was geholfen. Besonders Pädagogisch wars vllt nicht XD

    Das ist ja auch mein Management. Sehe ich den Trigger früh genug halte ich ihm meine Faust mit Keks vor die Nase, Futtertreiben "light" sozusagen und zieh ihn im Fuß vorbei. Klappt, ist aber Management. Und scheint bislang am Grundproblem auch nichts zu ändern.

    Ich hab vorhin im Garten mal meine stümperhafte Fußarbeit mit ihm gemacht und ein paar Dummys versteckt und kann vermelden, dass er sich nicht hat ablenken lassen durch Spaziergänger mit Hund, die an unserem gesamten Zaun entlang, den Feldweg langgelaufen sind. Er saß derweil und hat gewartet bis der Dummy versteckt war, ich hab ihn also nicht abgelenkt und er ist trotzdem sitzen geblieben und hat brav gewartet. Zeitweise sah er aus wie eine Eule, in dem Versuch seinen Kopf um 180 Grad zu drehen, um die Spaziergänger wenigstens zu stalken. Wenn ihm etwas Spaß macht, dann bleibt er geistig schon mehr bei mir.

    Für Hoopers gibts auch ne tolle Youtube Reihe für Anfänger, aber man bracuht schon nen Platz/Garten, wo man in Ruhe trainieren kann.

    Hast du mal nen Link? Ich hab 5500qm Garten, sollte reichen :beaming_face_with_smiling_eyes:

    Ist doch egal. Völlig egal.

    Man muss nicht jede einzelne Situation kennen und den Hund erstmal machen und in seine Fehler rein rennen lassen, um ihn dann umzuleiten.

    Ich bezog mich auf Chatterbox dass man nem Hund halt auch mal aus einer Situation helfen muss. Und so empfinde ich das auch. Und nein, bei Katze, oder Rehsichtung hilft kein Abbruch, ich komme dann nicht durch. Ich nehme ihn dann direkt am Geschirr und schleife ihn weiter.

    Bzgl. der Trigger - ich hab ja hier die Tochter meiner Hündin, die bei meiner Mama lebt. Und die ist scheiße reaktiv und macht genau das: sich sinnlos Trigger suchen (Vögel am Himmel, Kaninchen auf dem Feld, ne dumme Tüte auf dem Weg, ein Geräusch hinterm Gartenzaun), was sie zur völligen Eskalation bringen kann. Und die macht das definitiv, um sich da einfach nen Kick zu holen.

    Wenn die vernünftig ausgelastet ist, macht sie das deutlich (!) weniger - aber der Rest bleibt dann doch oft auch einfach etwas Management. Also der Schlüssel ist denke ich in deinem Fall halt wirklich einfach auch eine Kombination von den oben genannten Punkten.

    Danke, genau das ist mein Gefühl. Er sucht sich das aus Langeweile, weil es so lange keinen Input gab. Weg war es auch nicht, als wir noch getrailt haben, aber wesentlich weniger und gut händelbar.

    Ich hab vorhin mal bei Amazon geshoppt, mein Mann ist begeistert.... nicht.

    Gemeinsam erfolgreich zur Begleithundeprüfung und ein Buch zur Geruchsdifferenzierung.

    Die Trainerin der Huschu meinte ja auch, ich soll mir erstmal klar machen, ob ich die BH machen will und daraus die richtige UO, oder bei ihr "Hausfrauen-UO". Daher belese ich mich jetzt erstmal und gucke mal, was ich mir da rausziehen kann.

    Einmal SfG Sportverein für Gebrauchshunde e.V. und vielleicht auch HSV Marienfelde . Und bitte nicht von irgendwelchen DobermannLogos oder Schäferhundvereinsnamen irritieren lassen. Ich kenne einige, die noch alte Namen und neue Vorgehensweisen haben.

    Toll, danke dafür. Der erste Link ist für mich in einer halben Std erreichbar und die Trainingszeiten z.T. in der Woche, was für mich ja viel einfacher ist. An den WE bin ich ja meist unterwegs. RO ist da leider am WE, aber Obi, RH, BH-Vorbereitung alles innerhalb der Woche :applaus:

    Und ich weiß ... damit steh ich auch ziemlich alleine. Aber besonders Agility, ist gerade was das "bellen und ballern" angeht PERFEKT für solche Hunde xD

    Körperlich powern die sich richtig aus, mit allem was dazu gehört inkl. Beutespiel. Aber mental müssen die auf höchstem Niveau mitarbeiten, immer wieder Impulskontrolle und Konzentration abfragen.

    Allerdings ist das für einen Anfänger einfach fast nicht umsetzbar. Deswegen würde ich es dir auch wirklich nicht empfehlen. Aber so oft denke ich mir bei deiner Beschreibung ... jetzt mal ein gepflegtes Beutespiel und paar Agilitysequenzen und der Hund würde seelig in der Ecke liegen xD

    Ja, denke ich mir. Luci rennt für sein Leben gern. Und Angst vor irgendwelchen Geräten hat er nicht, kennt er vom Kursort in der Schweiz, aus dem Kynobalance-Park. Da arbeitet man langsam, aber Berührungsängste hat er gar nicht.

    Bei Agi hätte ich Sorge um seinen Bewegungsapparat. Er ist ja schon ziemlich groß.

    Zuhause im Garten könnte ich nochmal ernsthaft übers Longieren nachdenken, den Platz hab ich dafür.

    Also nochmal, er kennt einen Abbruch. Und wenn er noch zuhören kann, dann funktioniert der auch. Also im Haus, im Garten, da klappt das. Vorwarnung ist ein knappes "Hei" und wenn er darauf nicht reagiert dann ein "Schluss" und ich geh entsprechend deutlich auf ihn zu. Dann wendet er sich ab, schlappt einmal über die Lefze und der Drops ist gelutscht.

    Aber nicht im Jagdmodus. Wenn jagen sich bei bestimmter Genetik einfach abbrechen liesse, hätten wir alle keine Probleme.

    Ne, das ist klar. Aber in den Situationen würde ich ihn halt auch gerne erreichen.

    Also nochmal, er kennt einen Abbruch. Und wenn er noch zuhören kann, dann funktioniert der auch. Also im Haus, im Garten, da klappt das. Vorwarnung ist ein knappes "Hei" und wenn er darauf nicht reagiert dann ein "Schluss" und ich geh entsprechend deutlich auf ihn zu. Dann wendet er sich ab, schlappt einmal über die Lefze und der Drops ist gelutscht.

    Chatterbox da sagste was. Das ist eins der Dilemma, in denen ich stecke. Wann breche ich ab und wann braucht er Hilfe. Wenn er die 500. Katze anblökt möchte ich ihn nur noch im nächsten Gully entsorgen. Weiß aber nicht, ob das fair ist. Er kennt keine Freigängerkatzen. Wir haben vorher an einer Hauptstraße gewohnt und da hätten Freigänger nicht lange überlebt. Da war es wahrscheinlicher Fuchs, oder Wildschwein zu treffen.

    Wenn er allerdings nen Menschen anquakt, ist der Fall klar: "Hast du sie noch alle"

    Du bist viel zu schwammig und unsicher im Umgang.

    Menno, das ist einfach auch blöd über ein Video, dass man ins Netz stellt. Ich bin sicher oft zu soft und bestimmt auch nicht immer klar, aber nicht so wie in den Videos. Ehrenwort :tropf:

    Bei meinen auch (je nach Lust, Situation, usw.). Meine fahren sich aber nicht so hoch wie z.B. Emma...

    Bei einem Hund, der sich aber mittlerweile Trigger sucht um sich hochzufahren, gaebe es das IN der Situation nicht. Er duerfte das, aber komplett getrennt von der Situation und erst wenn er in der Situation Besserung zeigt (und nicht dazu neigt sofort Handlungsketten zu bilden), wuerde ich dann mal in der Situation spielen o.ae.

    Ich würde eher denke, dass ich da ne ungute Steigerung der Dynamik bekomme. Zumal Emil dann auch drauf reagieren würde. Verhaltensketten sind bei Luci nicht so das Ding, das kann der Zwerg dafür sehr gut.

    Nein, ist nicht das Maximum, weder bei ihm, noch bei mir.

    Bin aber tatsächlich überfragt, WIE ich das schwarz/ weiß rüber bringen soll, genau da liegt ja mein Problem.


    Dann verbiete es ihm und nutze das nicht mehr.

    ? Auf was beziehst du dich?

    Zusaetzlich ^^ haette er danach neben mir laufen und sich runterfahren duerfen. Das Video bricht da zwar ab, aber er schiesst kurz vor Ende sofort wieder los nach vorne...

    Das versucht auch definitiv immer und ich war da auch etwas überfordert mit filmen und SL einsammeln. Das ist mir an sich auch viel zu gefährlich, wenn er 10 m SL zur Verfügung hat um rein zu donnern. Hab ich mir schon heftige Verbrennungen geholt, weil ich zu langsam war. Also ja, eigentlich muss er nach so einem Event bei mir bleiben, bis die Rute wieder unten ist und er auch signalisiert, dass er schnüffeln möchte.

    Man muss dazu sagen, beide Videos sind in der Zeit entstanden, wo es an sich nicht soooo krass war, wie momentan. Ich versuche neue Videos zu machen. Es ist weniger die Vehemenz, wie bei Emma, wenn er das MAL täte, könnte ich damit leben, es ist halt echt das Suchen nach Triggern was mich nervt.

    Verstehe schon was Du meinst, aber ich hab ja den Thread erstellt, weil ich es nicht verharmlosen möchte ;)

    Wie alt ist Lucifer und wie lange schreit er in Stresssituationen schon so?

    3 Jahre und 9 Monate. An sich macht er es seit meiner OP, also seit etwa 2 Jahren. Aber total unterschiedlich, was die Häufigkeit betrifft. Wir hatten Phasen, da hat er es ausschließlich bei Wildsichtung gemacht. Dann hatten wir auch immer mal Gefiepe beim TA, auch unterschiedlich laut, Frust bei Hundesichtung. Das immer nur als direkte Reaktion auf einen Trigger.

    Aber dieses aktive Suchen nach Triggern hat er unter dem Kastrachip gemacht und jetzt seit etwa 2 Monaten wieder.

    Und dann hat er auch leise Tage. Heute, nach all dem Input hier, kam beim Gassi gar nichts. Einmal ging er hektisch auf eine Spur und zog kurz, aber hat es dann auch auf Ansprache direkt wieder gelassen. Hätte ich euch das gefilmt, hättet ihr nicht gewusst, was ich überhaupt für ein Problem habe. Aber vermutlich hatten wir schlicht Glück und da war halt einfach nix.

    Vielleicht wäre eine videoaufnahme mal ganz hilfreich? Also... ich meine weil hier gehen viele vermutlich von komplett verschiedenen Dingen aus wenn gesagt wird "der Collie ist laut". Das kann ja ALLES sein.

    physioclaudi was davon macht er denn?

    Also was irgendwie anderes. Das Winseln von Lyra haben wir, gerne auch etwas lauter, beim TA, oder wenn die Nachbarskinder auf dem Trampolin hüpfen und er nicht hin darf um die Colliezei zu spielen. Nervig, aber kann ich mit leben.

    Emmas Schreien, das empfinde ich auch als Schreien, hatten wir in der Intensität unter dem Chip, jetzt nicht mehr ganz so. Aber die Aufregung ist schon sehr ähnlich.

    Frust, weil er warten muss:

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    Hase vor uns weggelaufen

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    Ich mache gegen Abend, wenn es kühler ist, noch eine Runde hier im Dreh, dann kann ich ja mal versuchen seine Triggersuche zu filmen.