Beiträge von physioclaudi

    Shelties (die als nicht schwer fühlbar gelten aber genauso hoch sensibel sind).

    Joa, da bin ich auch drauf reingefallen :hust: . Mein Emil ist definitv kein leicht zu führender Hund, sehr triebig, sehr agil, oder eher nervös als agil, sehr laut.

    Aus einer Mietwohnung wären wir vermutlich schon raus geflogen. Inzwischen bellt er im Haus nicht mehr, ansonsten aber sehr viel und vor allem bei Stress, den er sich auch gerne mal selber macht.
    Agi hatten wir angefangen und ziemlich schnell auf Eis gelegt, weil er im Nu so drüber war...

    Will jetzt nicht seine Lebensgeschichte erzählen, aber Shelties können sehr schwierig sein und laut sind sie wirklich gerne. Muss nicht, kann aber. Deswegen kann es zur Miete schon Ärger geben.
    Shelties sind andererseits wirklich sehr sozial, ich kenne inzwischen wirklich viele, unverträglich ist keiner davon. Beim Agi können sie, wenn das Nervenkostüm es mitmacht, sehr erfolgreich sein. Dass sie leicht sind finde ich auch recht praktisch. Sie binden sich sehr stark an ihren Menschen, fremde Menschen brauchen sie nicht wirklich, sind sehr distanziert.

    @Lichking, ne meine Kids sind 17 und 20, da bin ich auch ganz froh. Mit kleinen Kindern würde ich evtl den ganzen Tag heulend in der Ecke sitzen. Emil reicht momentan völlig.

    Gerade kommen wir vom Sheltiegassi zurück und es war...nun...letztendlich wie erwartet. Emil war im nullkommanix drüber. Eine junge Hündin ist irgendwann echt vor ihm geflüchtet . Er betreibt dann wirklich Spielmobbing. Ausserdem ist sie 10 Mon, ich denke da könnte ne Läufigkeit anstehen. Seine andere Angebetete wird auch bald läufig, überhaupt war er der einzige Rüde, was da gut Dynamik in den Hund gebracht hat. Also kam die SL ran und ich hab ihn immer mal ausgebremst. irgendwann hat es auch wirklich ganz gut funktioniert, er hatte mich etwas besser auf dem Schirm und ließ sich auch gelegentlich ohne SL ausbremsen.
    Aber meine Güte, dieser Hibbel. Alles Shelties, alle sehr agil und es wird auch gern mal gebellt, aber keiner ist so exzessiv wie Emil. Alle kommen irgendwann runter, Emil nicht.

    Wir hatten ein sehr hüpfiges Morgengassi und gleich gehts los zum Sheltiegassi. kommen aber aufgrund des Wetters nicht viele. Vllt ganz gut um an Emils Impulskontrolle zu arbeiten. Je mehr Shelties umso mehr ist er drüber.
    Aber irgendwie auch nervig. Alle gehen entspannt spazieren und quatschen, Ich trainiere :muede: . Beim letzten Mal dachte ich so, heute ist Erziehungspause und habe es laufen lassen...nun, Emil hat den gesamten Grunewald unterhalten und die anderen Hunde schon ziemlich genervt. Heute kommt auf jeden Fall seine Lieblingshündin, weiß auch nicht genau, ob das zielführend ist, denn die lässt ihm auch alles durchgehen. Naja, heute kommt die kurze SL dran und es gibt die stille Treppe, wenn er übertreibt.

    Oh, lieber Gott schmeiß Hirn vom Himmel :gott:

    @Cherubina Ich würde den Setter ganz ehrlich einfach in eine Box stecken und dann ins Auto und ab zum Freilauf.

    Das ist halt so ein Kreis. Viel angestaute Energie, dadurch Stress im Kopf, da wird das Autofahren immer schwer bleiben.

    Also mir persönlich wäre es wichtiger, dass der Hund endlich mal richtig laufen kann, als der Stress beim Autofahren.

    Für mich klingen leider ebenfalls viele Probleme hausgemacht. Man muss irgendwie diesen Kreis durchbrechen. Ich würde mit kopffrei für den Hund anfangen. Ich kann man vorstellen, dass sich dann viele Probleme besser lösen lassen.

    Emil bellt auch im Auto (oh welch Wunder :hust: ) Er kann es nicht leiden, wenn man den Kofferraumdeckel schließt, aber auch auf der Rückbank regt er sich erstmal auf. Genau so lange, bis der Wagen los fährt dann ist Ruhe. Um ihn abzulenken bekommt er einen Kong (der Schnuller für jede Gelegenheit). vllt wäre das für den Setter auch eine Option. Ausschlabbern beruhigt.
    Aber wie hier ja mehrfach geschrieben wurde, die arme Socke braucht Bewegung

    Ich clicker ja nicht , sondern nutze ein Markerwort und zwar für beide Hunde das gleiche (unter anderem deshalb, weil ich sonst einfach durcheinander kommen würde^^). Und das klappt völlig problemlos!

    Wenn ich draußen einen für ein gutes Verhalten marker und der andere will dann auch einen Keks, dann bekommt der eben auch einen, solange er da nicht gerade totalen Mist gebaut hat. Diese Situation hatte ich aber noch nie :ka:

    Ich spiel auch mit beiden Hunden gleichzeitig Zeigen und Benennen und der, der sich halt grad umdreht, wird dann gemarkert. =)

    ist hier auch so. Klar, wenn mein "feiiiin" kommt wollen beide einen Keks und das ist auch in Ordnung. Nicht nur der Jungspund kriegt einen, weil er seine Wildschweinjagd unterbrochen hat, Chica kriegt ihn dann halt weil sie die Jagd gar nicht erst begonnen hat.
    Z&B wird von Chica ignoriert, daher gibt’s dann nur für Emil was. Wobei wenn der Reiz vorbei ist, dann kriegt sie auch was, weil sie nicht gezickt hat.
    Ist also situationsabhängig

    Ich finde es auch normal, dass Hunde, wenn sie erwachsen werden, auch selektiver sind, was Artgenossen und das Spiel mit ihnen betrifft. Mein intakter Chi-Rüde, geboren Oktober 2014, wollte als Junghund mit so ziemlich jedem Hund rumtoben, mittlerweile spielt er nicht mehr allzu häufig mit Fremdhunden, ist aber immer noch interessiert und beschnüffelt sie auch interessiert.

    Am liebsten tobt er mit seinen Hundefreunden aus "Jugendtagen" - immer noch genauso ausgelassen wie früher.

    Ich denke, es gibt schon ein paar Hunde, gerade Frühkastraten, die aufgrund der Kastra eher "kindlich" bleiben. Aber verallgemeinern kann man das nicht - es gibt ja auch genug kastrierte Hunde, die jeden Artgenossen sch... finden xD Oder sich einfach nicht sonderlich für andere Hunde interessieren.
    Und dann gibt es intakte Hunde, die noch in fortgeschrittenem Alter sehr verspielt sind.

    Kommt also sicher nicht ausschließlich auf Kastra ja oder nein an, sondern ist mMn auch Typsache und natürlich bis zu einem gewissen Grad spielt auch die Rasse mit rein.

    Mein Alter war ein Frühkastrat, den habe ich als Spieljunkie übernommen und der blieb bis an sein Lebensende so. Völlig dement irgendwann, aber wenn der einen Ball gesehen hat :shocked:
    Chica wurde bei uns kastriert, weil ich es im Vertrag unterschrieben hatte, da war sie ca 2 Jahre alt. Sie war vorher sehr ernsthaft und blieb es. Hat sich echt gar nicht verändert. Die hatte bevor sie zu uns kam aber schon Welpen und war einfach erwachsen. Spielen hat sie erst bei uns gelernt. Das erste Jahr hat sie einen angeguckt wie ein Auto, wenn man mit ihr spielen wollte. Hat sie von meinem Rüden gelernt, dem Kindskopf.

    Emil ist jetzt bald 20 Monate alt und ein Spielkind vor dem Herrn. Er ist so gar nicht ernsthaft :roll: . Was vielen anderen Hunden auf den Senkel geht. Alle Hunde hier in seinem Alter, mit denen er gespielt hat, als sie kleine Fratze waren, sind da drüber weg. Und lassen ihn einfach stehen. Er liebt es zu spielen, mit uns und mit anderen, Problem ist, er findet halt kein Ende. Allerdings glaube ich das hilft ihm auch, wenn wir was üben. Chica hat nie was ausprobiert. Entweder man macht ihr ganz klar, was man will, oder sie ist völlig überfordert und spult irgendwelche Dinge ab, die sie halt kann. Emil probiert viel aus, deshalb kann man so gut mit ihm shapen und ich denke, das hängt auch mit seinem Spieltrieb zusammen. Und er ist ja intakt und soll es auch bleiben, wenn möglich.

    @physioclaudi
    Also Frodo läuft eigentlich so gut wie nie in dieser waagrechten Haltung. Das kann er glaub ich gar nicht |)
    Bei ihm kann man die Entspannung einfach nicht an der Haltung ablesen, eher an der ganzen Körpersprache. Du weißt bestimmt was ich meine, aber ich kanns grad nicht beschrieben xD

    Emil am Fahrrad, oder wenn er im Schnüffelmodus ist. Aber auch da eher selten durchgehend. Allerdings beim Longieren ist der Kopf auch eher höher, aber dennoch ist der Hund nicht angespannt. Also ja, ich weiß was du meinst xD

    Wäre es möglich, länger mit ihm Rad zu fahren, sodass er länger "abschalten" kann?
    Ich denke da so an 3-5km fahren, dann gemütlich Gassi gehen (da reichen dann m.E. 30min) damit er sich lösen kann und ein bisschen schnüffeln und dann die 3-5km wieder zurückradeln?
    Würde mich interessieren, wie er sich dann beim Gassigehen und dann wieder zuhause verhält wenn er vorher etwas "herunterfahren" konnte.
    Geschwindigkeit würde ich so wählen, dass er gemütlich neben dem Rad traben kann.

    Leider nicht so wirklich. Alle anderen Gebiete, wo wir gehen können liegen deutlich weiter weg und da ist sehr viel Verkehr bis dahin, da wird es mit dem Fahrrad schwer (also mit Hund dran). Wenn dieser Sch...Winter vorbei ist, sprich der Boden nicht mehr entweder steinhart, oder matschig, kann ich im Garten auch das Longieren wieder anfangen.
    Also wenn wir morgens unsere Tour machen und nix aufregendes passiert im Wald, dann ist er sehr entspannt (also für Emil. Wäre Chica so, würde ich mir schon Gedanken machen). Aber als wir mit dem Auto hingefahren sind, da hat er im Wald lange gebraucht, bis er runtergefahren ist. Auch unsere 800m tun ihm also sichtlich gut.
    Ich muss mal nachdenken, ob mir doch noch eine geeignete Radstrecke einfällt.

    Das mit der Haltung ist bei meinen beiden auch so. Finya ist relativ waagrecht und nimmt Kopf und Rute nur in die Höhe, wenn es was Spannendes zu sehen gibt.
    Frodo läuft generell so, aber das ist eigentlich pudeltypisch. Die sind halt quadratisch und laufen ein bisschen wie Friesen (also die Pferde) mit hoher Halshaltung, nicht schön v/a :lol:

    Na, vllt habe ich einfach zu viel mit Pferden zu tun :hust: . Ja, Shelties haben schon mehr Aufrichtung, ähnlich wie Pudel auch, aber manchmal denke ich es ist einfach zu viel Spannung dabei. Mal davon abgesehen, dass das v/a auch für Hunde gesünder ist, nicht nur für Pferde. Allerdings muss der Hund nicht noch nen Beifahrer mit sich herumschleppen und die Wirbelsäule ist nicht sooo belastet.

    Danke @Juliaundbalou @Hempel @AnnaAimee und @physioclaudi fürs Mitdenken.

    Dass das Pensum viel zu wenig ist, sehe ich ja auch so, aber ihr seid alle der Ansicht, dass ihm eine gleichmäßige Steigerung der täglichen Bewegung mehr bringt, als regelmäßige "Aktivtage" mit ruhigen Tagen dazwischen!?

    Der Garten ist leider nicht eingezäunt und ein Zaun ist wohl auch keine Option, eingezäunte Flächen sind unter 20 Minuten Fahrtzeit nicht erreichbar. Also: Nein, er hat nie Freilauf.

    Autofahren ist für die Besitzerin zur Zeit keine Option, weil der Hund sich nur sehr schlecht ins Auto verbringen lässt und dort dann in einer furchtbaren Lautstärke durchgehend bellt und patschnass gesabbert am Ziel ankommt. Das Autofahren (und die vermehrte Auslastung) sind erstmal die Hauptziele.
    Ich will mir das beim nächsten Mal mal zeigen lassen, aber die Autobox steht zur Gewöhnung mittlerweile auch schon in der Wohnung.
    Ohne Box geht es wohl nicht, weil er früher schonmal während einer kurzen Fahrt im Wahn alle Gurte geschreddert hat. Ich weiß aber nicht, wann sie es zuletzt überhaupt probiert hat.

    Ich muss echt sehen, was die Frau bereit ist umzusetzen - vielleicht gibt es ja einen Grund, aus dem sie schon von 4 Trainern aufgegeben wurde... Ich habe ihr bereits deutlich gesagt, dass ich ihr Tagespensum vielleicht akzeptabel für einen alten Malteser finde, aber keineswegs für einen jungen Irish Setter und sie auch offen gefragt, ob sie das leisten kann oder vielleicht lieber ein neues Zuhause für ihn suchen möchte. Sie wirkte absolut bereit alles zu versuchen - wir werden sehen.

    Tatsächlich könnte ich mir vorstellen, viele der Probleme würden sich schon lösen, wenn er zum einen mehr unterwegs ist und zum anderen freilaufen kann. Meine Güte, ein großer Hund, noch dazu eine lauffreudige Rasse, geht am Tag unter einer Std in Menschengeschwindigkeit, das ist echt nicht schön.
    Garten ohne Zaun ist auch Käse für so einen Hund.
    Wenn nirgends freilaufen möglich ist und der Garten ihm auch nicht zur Verfügung steht, dann würde ich es wirklich mit dem Fahrrad versuchen. Hat uns hier wahnsinnig geholfen. Und das OBWOHL mein Hund etwa eine Std am Tag komplett frei läuft und nochmal eine halbe Std bei meiner Tochter an der Flexi.