Beiträge von Chuva

    Es ist doch wahrscheinlich auch so, dass bei den Europäischen Schlittenhunden, GTH usw. die "guten Hunde" eher von den Züchtern behalten werden oder an Sport-Musherkollegen abgegeben werden. Und die weniger tauglichen Hunde landen dann eher bei den 'Laien'.

    Trainiert werden diese Hunde bei Mushern ja nicht selten, in großen Gruppen am Fahrrad oder motorisierten Gefährt, lange Strecken mitlaufend, ohne Leine. Hunde die da dann ständig stiften und jagen gehen, können sich die Musher da wohl eher nicht leisten in unseren dicht besiedelte Gebieten.

    Könnte ich mir so zumindest vorstellen.

    Bonadea Sehr interessant, danke fürs teilen!

    Also wäre ein Gentest-Pflicht bei allen Zuchthunden die aus einer regulären M/m x m/m Verpaarung stammen sinnvoll um (einfach gesagt) 'versteckte' Merle aufzudecken und ungewollte double Merle Verpaarungen sicher zu vermeiden.


    Extreme Fellmassen sind schon etwas, dass ich etwas kritisch sehe. Auch da man ihnen z.B. eine Erleichterung durch abscheren nicht ohne negative Konsequenzen ermöglichen kann. Und leider hört man sehr Häufig, dass sich solche geschorenen Hunde sichtlich pudelwohl und besser fühlen nach der Schur, also sind Fellmassen schon oft eine gewisse Beeinträchtigung für die Hunde.

    Echte, dauerhafte, Qualen bringt es aber wohl nur, wenn noch andere Einschränkungen des Tieres mit rein spielen, wie Kurznasigkeit oder eben, dass es sich nicht kämmen lässt z.B.. Von daher gehört es sicher nicht zur Qualzucht.

    Ein genereller Verbot wird kaum was bringen, gerade Vermehrern ist das nämlich ziemlich egal oder sie wissen davon nichts. Und wer ein Merle will kriegt ihn dann halt nur noch vom Vermehrer und die können sich noch besser ne goldene Nase dran verdienen...

    Das ist bei so vielen Fragen ein Problem. Da fragt sich dann halt, wo man ansetzen möchte?

    Das Verbot von Double Merle Verpaarungen tatsächlich durchsetzten, illegalen double Merle Verpaarungen nachgehen und den 'Züchtern' eine wirksame Strafe aufdrücken, zumindest eine so Hohe Strafe, dass solche Verpaarungen nicht mehr lukrativ sind, bestenfalls natürlich eher ein Zuchtverbot plus Geldstrafe, aber in unserer Welt wäre das wohl zu idealistisch. :rollsmile:

    Dann hätten sie das im Artikel aber explizit auch so schreiben müssen, ein Laie denk jetzt eher, dass alle Merle krank sind.

    Ein genereller Verbot wird kaum was bringen, gerade Vermehrern ist das nämlich ziemlich egal oder sie wissen davon nichts. Und wer ein Merle will kriegt ihn dann halt nur noch vom Vermehrer und die können sich noch besser ne goldene Nase dran verdienen... Gegen solche Verstöße wird ja kaum nachgegangen, siehe Qualzuchten.

    Denke auch, dass Dalmatiner am besten passen könnte.

    Aussie oder Boder sehe ich hier eigentlich gar nicht, denke denen würde die Kopfarbeit fehlen, zudem neigen Aussies ja nicht selten zu Schutztrieb oder Jagdtrieb an dem man arbeiten muss.

    Ein Collie (aber dann eher nicht aus Sportlinie, schätze die brauchen dann auch Kopfarbeit) würde unter den Hütehunden noch am ehesten passen, und, wenn das Fell gefällt sicher auch der Bearded Collie.

    Ein mutiger selbstbewusster Hütehund wäre z.B. noch der Puli der evtl passen könnte, das Fell kann man (entgegen der Meinung der 'Rasse-Frisur-Faschisten'-Fraktion) auch kürzen und kämmen, so dass es keine langen Rasterlocken sind - Vorteil: er haart nicht und hat wenig Jagdtrieb - Nachteil: er neigt zum bellen und (notfalls Familie) hüten, da muss man eben drauf schauen und gegebenenfalls von Anfang an den Daumen drauf haben.

    Vielleicht könnte der Ratonero Bodeguero Andaluz passen, aber da wäre es nicht ganz so einfach einen Welpen zu bekommen, dafür sollen sie sensibler sein und weniger Jagdtrieb haben als vergleichbare Terrier.

    Alternativ, wenn Terrier zusagen, vielleicht ein Jack Russel Terrier oder Parson Russel Terrier, aber bei denen kann eben auch ein ausgeprägter Jagdtrieb anfallen.

    American Hairless Terrier (gibts auch behaart) oder Rat Terrier sollen auch weniger Jagdtrieb haben und zu den einfacheren Terriern gehören.

    Und spätestens dann wird es schwierig. Ein Elo könnte vielleicht passen, da muss man aber auf die Linie achten, was den Jagdtrieb betrifft, und manche wiederum sind vielleicht auch zu faul.

    Vorstehhunde wie Vizsla oder Setter können zu starken Jagdtrieb haben und sind ohne Kopf-/Nasenarbeit vielleicht nicht zufrieden, bzw. gehen dann eben deswegen jagen.

    Deutsche Spitze/Wolfspitze neigen zum wachen/bellen, haben oft extrem viel Fell und zum Teil große Probleme mit der Wärme im Sommer, so dass sie dann nicht mehr viel laufen wollen. Besonders Großspitze neigen wohl auch nicht selten zum jagen, entgegen der Rassebeschreibung.

    Lagotto oder spanische Wasserhunde könnten vielleicht passen, ähnlich wie der Pudel, aber bei letzterem muss man nach der passenden Linie schauen, weil da die Palette von starken Jagdtrieb und hohem Arbeitseifer zu unkomplizierten Begleithund reicht, soweit ich weiß.

    Und dann gehen mir die Ideen aus.

    Da ich nächste Woche mit den Hunden ein paar Tage bei meiner Schwester zu Besuch bin und es sehr heiß werden soll, dachte ich, wäre ein Ausflug zum See vielleicht nett.

    Den einzigen See im Umkreis, halbwegs in der Nähe, den ich kenne und Hunde erlaubt sind, ist der in Grötzingen. Da war ich vor ein paar Jahren und der (nicht gerade große) Bereich/Strand für Hunde war ein einziges Matschfeld, der Weg zum Wasser war ne Rutschpartie (abfallend zum Wasser und feuchter Matsch...) und wenn man aus dem Wasser kam waren die Füße komplett mit Matsch voll. Ist das mittlerweile anders?

    In einem Artikel von 2014 werden einige Seen aufgelistet wo Hunde erlaubt sein sollen: https://www.ka-news.de/region/karlsru…art6066,1448294

    Ich finde über Google aber nichts über die Seen und ob Hunde erlaubt sind. Bei der Hitze hätte ich jetzt keine Lust 20-30 Minuten hin zu fahren um zu erfahren, dass Hunde verboten sind.

    Weiß hier vielleicht jemand mehr zu folgenden Seen:

    Balkert See in Rheinsheim / Phillipsburg

    Brechtsee Phillipsburg

    Baggersee Hochstetten (Nebensee vom Giesen Baggersee)

    Habs gestern auch gesehen...

    Der Mastiff hatte am Ende auch ziemliche Narben und alte Verletzungen im Gesicht. Was für mich zeigt, dass die Rudelhaltung dort wirklich das Letzte ist.

    Harte Trainingsmethoden sind das eine, bei schwierigen, gefährlichen Hunden, aber das 'Konzept' der Haltung da ist wirklich Stress pur, und, wenn man bedenkt was für Hunde da im Rudel gehalten werden, die Hölle für die 'Höllenhunde'.

    Ich glaube, da waren die Bilder vom Millan Rudel auch immer deutlich harmonischer und weniger aufgeregt - Unabhängig von meiner sonstigen Meinung zu ihm und seinen Methoden. Resozialisation im Rudel mag funktionieren, aber wenn dann nur, wenn das Rudel überwiegend aus souveränen und verträglichen Hunden besteht und nicht umgekehrt aus überwiegend unverträglichen, auffälligen Hunden. Ich glaube, das hat die Frau nicht verstanden.

    Und dieses sich lustig machen über das gebärden des Hundes, fand ich auch super seltsam und null souverän, cool oder witzig...