Würde mich auch interessieren.
Mein erster Hund war ein Stresser (nenne ich es mal, eben kein typischer Hibbel) und mit dem konnte ich in so einer extremen Stresssituation gar nicht mehr trainieren. Der war dann in seinem Tunnel und ein bremsen hätte nur bewirkt, dass sich immer mehr Stress anstaut.
Meine Hündin hingegen geht Richtung 'normaler Hibbel' (wenig Impulskontrolle, Frustrationstolleranz, sonst normal, naja, für nen Boxer-Mix^^) und ist dabei recht leichtführig. Die nehme ich dann z.B. an Halsband und Geschirr kurz, sie muss dann auch nicht perfekt an der Leine gehen (das kommt dann eh mit der Zeit bei ihr, wenn sie merkt, dass die Leine kurz bleibt und ich keine 'Rücksicht' auf ihre bevorzugte Richtung nehme) und lenke ihre Aufmerksamkeit bei bedarf auf mich, belohne sie, stressfrei.
Besagte Hündin (1,5j) hat zur Zeit wohl eine pubertäre Phase, zusätzlich waren die letzten Wochen ein wenig aufregender für sie. Aber ich hoffe ein bisschen, dass es doch eher die Pubertät ist, weil Stress-Management in dem Maße wäre dann doch nervig (die meisten aktiven Hunde würden sich bei mir momentan eher langweilen und ich will das Programm eher erhöhen - 2x die Woche joggen oder Fahrrad fahren, vllt. canicross irgendwann).
Jedenfalls, Probleme die wir eigentlich schon 'raus' hatten, holt sie jetzt wieder hervor - Leinenbeißen, jeden Zweig aufm Weg aufheben, ständig durch den Wald rennen wie ein Kamikaze-Hund (im Pfälzer Wald springt es sich so gut auf und von Felsen...). Jetzt muss sie eben wieder viel an der 1,5m Leine laufen.
Weiß jetzt nur nicht ob joggen oder Fahrrad fahren momentan kontraproduktiv wären/sind, sonst gehen wir ja nur langweilig spazieren.
Muss ich wohl ausprobieren...