Beiträge von Chuva

    ist am fiepsen und heult dann zum Teil auch, wenn der Besuch uns verlässt.

    Was passiert wenn du das verhalten abbrichst?

    Habt ihr ein richtigen Abbruch wo sie weiss, sie soll damit aufhören?

    Sie kennt 'Nein' und 'Hey' als Abbruch, aber in dieser Situation bringt das nicht so viel. Also bisher mache ich es so, dass es ein Abbruch gibt und ich sie auf ihren Platz bringe, immer wieder, aber das hilft bisher nur so lala.

    Darf ich mich hier mal kurz einklinken? Wir sind inzwischen so weit, dass Watson nicht mehr den Regionalzug zusammenjault, wenn einer von uns auf Klo geht, aber das hier

    Auch konnte sie es da z.B. nicht ab, wenn eine Gruppe von 'unserer Gruppe' etwas weiter vorne ging, sie wollte immer, dass alle ganz nah beieinander sein müssen... .

    ist immer noch ein Problem. Neulich war meine Schwiergermutter zu Besuch, und wir wollten sie alle zusammen zum Auto bringen - ging gar nicht, ich bin mit dem Hund umgedreht (und dann war auch wieder gut). Habt Ihr das einfach so lange gemacht, bis sie sich daran gewöhnt hatte, oder wie habt Ihr das trainiert?

    Sorry fürs Reingrätschen, aber mir täten da ein paar Ideen gut...

    Da schließe ich mich an. Habe das Problem mit meiner Hündin auch.

    Keine Ahnung ob es Kontrollzwang ist, oder eine Art hüten, an Verlustangst glaube ich jetzt weniger. Lasse ich sie allein oder bei der Gruppe/Person ist das kein Problem, entfernen sich jedoch Person/Gruppe (die sie gut kennt) von uns will sie hinterher, ist am fiepsen und heult dann zum Teil auch, wenn der Besuch uns verlässt.

    Allerdings ist sie zu anderen Personen, wenn wir jemanden treffen, auch sehr viel distanzloser, rüpeliger und aufgedrehter als bei mir allgemein und wenn ich z.B. Heim komme und ich von den Hunden begrüßt werde.

    Querida Gibt es dazu eine seriöse Quelle?

    SheltiePower Quatsch, weder jeder Mensch noch jeder Hund hat das Potential.

    Beim Menschen ist es wohl so, dass es unterschiedliche Gründe gibt warum er zum Mörder wird, bzw. das Potential dazu hat. Es kann z.B. etwas im Gehirn nicht richtig sein, das kann schon bei Kindern festgestellt werden, ist dann zum Teil sogar Behandelbar, soweit ich mich erinnere. Außerdem kann wohl der Testosteron spiegel dazu beitragen, dass Mensch Gewaltbereiter ist (es wurde unter Straftätern festgestellt, dass der Teststeron spiegel mit der schwere der Straftat(en) steigt). Dazu kommen natürlich starke psychische Leiden (Psychopathie, Narzismus, Schizophrenie), die das Potential steigern können, aber auch hier kommt es auf den Menschen an.

    Aber könnte potentiell jeder Mensch in Blutrausch verfallen, würde die Welt ganz anders aussehen.

    Bei Hunden wird das so anders nicht sein. Normales Jagdverhalten ist das eine, aber Sozialpartner oder harmlose Artgenossen im Beutewahn killen, ist was anderes.

    , finde ich es nur krass wie das Beuteverhalten bei Staffs und Pitts kippen kann

    Wenn sie nicht klar in der Birne sind.

    Ich geh ja nu regelmäßig mit den zwei Staffs in unserer Hundegruppe spazieren und das jetzt schon fast sechs Jahre lang. Einer der beiden Staffs lebt mit einem zweijährigen Kleinkind und einem Chi zusammen in einem Haushalt.

    Bei den Hunden kippt nichts, auch bei der Begegnung mit anderen Hunden nicht. Im Gegenteil, sie haben beide eine recht lange Zündschnur.

    Ich glaube du hast mich falsch verstanden oder ich mich falsch ausgedrückt.

    Ich glaube nicht, dass alle Staffs potentielle 'Tötungsmaschinen' sind - Ich mag Staffs, freue mich, wenn ich mal welche sehe und die weniger bulligen oder Pitts finde ich wirklich wahnsinnig hübsch!

    Aber diese einzelnen Hunde die eben derartig im Beuteverhalten ausrasten, ob es gegenüber Mensch oder Tier ist, die meine ich. Und ich frage mich ob man das auf die Zucht (bestimmte Linien, Papierlose Zucht, Sportzucht) zurückführen kann oder ob es teilweise dann tatsächlich Pech ist, wenn man einen Hund erwischt der im Beuteverhalten derart gefährlich werden kann.

    SheltiePower: Cockerwut hat ja aber nichts mit gezieltem Beuteverhalten zu tun. Es gibt ja leider das eine oder andere Video im Netz wie ein Staff einen anderen Hund tötet oder tödlich verletzt, und da sieht man dann keine blinde Wut sondern gezieltes Beuteverhalten. Ich schätze bei vielen Vorfällen mit Menschen, besonders Kindern, wird das ähnlich sein.

    @Lorbas Natürlich können auch andere Rassen gefährlich sein.

    Wie gesagt, finde ich es nur krass wie das Beuteverhalten bei Staffs und Pitts kippen kann (habe ich in der Form jetzt bei noch keiner anderen Rasse gesehen) und es würde mich wirklich interessieren wie sich da z.B. VDH Hunde von Papierlosen unterscheiden.

    Würden die beiden Hunde dann aber die Leiche bewachen, wenn sie es selbst waren, die sie tot gebissen haben?

    Das kommt mir seltsam vor.

    Gerade dann, ist ja dann die 'Beute' und die wird bewacht...

    Ich muss sagen, ich finde es bei Staffs und Pitts schon krass wie da das 'Beuteverhalten' ausarten kann. Meist passiert das zwar 'nur' mit anderen Hunden oder Tieren die dann zur Beute werden, aber manchmal eben auch Kinder oder Erwachsene.

    Ich fürchte ehrlich gesagt schon, dass das auch was mit der Rasse-Zucht zu tun hat und nicht nur mit Erfahrungen/Traumas/Krankheiten der Hunde. Wäre nur interessant wie sich da FCI Hunde von Papierlosen unterscheiden und ob es unter Staffs die getötet oder fast getötet haben z.B. auch VDH Hunde gibt.

    Ein Beispiel dazu z.B. noch. Vor rund 10 Jahren, gab es eine Staff-Halterin in einem anderen Forum. Die zog dann irgendwann mit ihrem Freund ins Ausland um dort Staffs zu züchten. Sie erzählte sinngemäß Sachen wie, beim Staff könne eben, wenn man Pech hat, mal ein Schalter umlegen und dann wird es gefährlich. Mit den Hunden wurde der Klischee Staff-Sport schlechthin gemacht und diese auch so präsentiert.

    Als Zuchtrüde wurde ein Hund eingesetzt der absolut Artgenossenunverträglich war. Einige Hunde mussten vom restlichen Rudel getrennt alleine leben, weil unverträglich.

    Und ehrlich, wenn man so und mit solchen Hunden züchtet, wundert es mich nicht, wenn dabei Hunde raus kommen, die in ein Beuteverhalten umschwenken können, dass sie richtig gefährlich macht, und das ganz ohne traumatische Vergangenheit, miserabler Haltung oder Krankheit.

    Würde mich auch interessieren.

    Mein erster Hund war ein Stresser (nenne ich es mal, eben kein typischer Hibbel) und mit dem konnte ich in so einer extremen Stresssituation gar nicht mehr trainieren. Der war dann in seinem Tunnel und ein bremsen hätte nur bewirkt, dass sich immer mehr Stress anstaut.

    Meine Hündin hingegen geht Richtung 'normaler Hibbel' (wenig Impulskontrolle, Frustrationstolleranz, sonst normal, naja, für nen Boxer-Mix^^) und ist dabei recht leichtführig. Die nehme ich dann z.B. an Halsband und Geschirr kurz, sie muss dann auch nicht perfekt an der Leine gehen (das kommt dann eh mit der Zeit bei ihr, wenn sie merkt, dass die Leine kurz bleibt und ich keine 'Rücksicht' auf ihre bevorzugte Richtung nehme) und lenke ihre Aufmerksamkeit bei bedarf auf mich, belohne sie, stressfrei.


    Besagte Hündin (1,5j) hat zur Zeit wohl eine pubertäre Phase, zusätzlich waren die letzten Wochen ein wenig aufregender für sie. Aber ich hoffe ein bisschen, dass es doch eher die Pubertät ist, weil Stress-Management in dem Maße wäre dann doch nervig (die meisten aktiven Hunde würden sich bei mir momentan eher langweilen und ich will das Programm eher erhöhen - 2x die Woche joggen oder Fahrrad fahren, vllt. canicross irgendwann).

    Jedenfalls, Probleme die wir eigentlich schon 'raus' hatten, holt sie jetzt wieder hervor - Leinenbeißen, jeden Zweig aufm Weg aufheben, ständig durch den Wald rennen wie ein Kamikaze-Hund (im Pfälzer Wald springt es sich so gut auf und von Felsen...). Jetzt muss sie eben wieder viel an der 1,5m Leine laufen.

    Weiß jetzt nur nicht ob joggen oder Fahrrad fahren momentan kontraproduktiv wären/sind, sonst gehen wir ja nur langweilig spazieren.:denker: Muss ich wohl ausprobieren...

    Meinst Du, wo das Mädel nicht mit dem Hund ihres Freundes zurecht kam und sie wohl biss? :???:

    Aber die kam ja nicht von dort oder?

    Ich denke nicht dass eine Erklärung kommt. Tut es ja selten oder?

    Ja genau, die meinte ich.

    Glaube jetzt auch nicht, dass es sich um die Selbe Person handelt, hat mich nur dran erinnert.

    Ja, leider kommen meist nur dann mehr Infos, wenn es sich um einen Listenhund gehandelt hat, weil kontroverser.

    Apropos Pferde. Ich weiß OT, aber ich frage mich schon länger, ob das bei denen mit dem scheren anders ist, weil manche ja auch geschoren werden trotz double coat. Oder ist das Fell doch so anders?:???: