Beiträge von Lysaya

    Wenn es aber ein Hund ist, der gar keine richtigen Papiere hat und es wurde nur "privat" geröntgt, dann gibt es vielleicht nur ein Attest vom Haus-TA.
    Und das kann der Verkäufer natürlich einbehalten ... wie sinnvoll das ist, steht auf nem anderen Blatt.
    Dass jemand eine 5jährige, übergewichtige Hündin kauft, um damit Profit zu machen, kann ich mir kaum vorstellen.
    So blöd es sich anhört, da rentieren sich ja 500 Euro gar nicht.

    Ich wiederhol meine Frage nochmal :ops:

    Geht das denn? Das die Ergebnisse nur eingesehn aber nicht mitgegeben werden??
    Man "kauft" den Hund ja oder wie ist das gemeint?

    Gehen wird das wahrscheinlich, wenn sich ein Dummer drauf einlässt.
    Mir wäre das zu unsicher :ka:
    Was das bringen soll, diesen Zettel nicht mitzugeben, versteh ich auch nicht. Da haben die ja nix mehr von ... Außer (ein Schelm wer Böses dabei denkt) sie brauchen diese Papiere noch für eine andere Hündin oder die stammen von einer anderen Hündin ;)

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    Abendessen.
    Schnitzel paniert mit Ei und Parmesan.
    Selbstgebackener Bagel.
    Ruccola-Salat mit Tomaten und Balsamico.

    Auf dem Teller sind ca. 260g Essen.
    ca. 7g KH (der Balsamico haut da echt rein |) )

    Ich wäre ja wirklich "froh", wenn es eindeutig Epilepsie wäre - dann wüssten wir, womit wir es zu tun haben und könnten gezielter behandeln. Ohne konkrete Diagnose ist es wirklich nervenaufreibend und ich kann nur hoffen, dass wir irgendeine Möglichkeit finden, die "Anfälle" noch weiter zu reduzieren.

    Bei mir ist "Epilepsie" der kleinste gemeinsame Nenner, auf den sich die Ärzte einigen konnten.
    Die Verdachtsdiagnosen reichen von Migräne mit / ohne Aura über verschiedene Formen von Amnesie bis eben hin zu Epilepsie.
    Da ich ein einziges Mal wirklich gekrampft habe (2003) hat man es mit Keppra versucht und das scheint *toi toi toi* zu wirken.
    Mein Hausarzt glaubt nach wie vor an Unterzuckerungen, mein Kardiologe an Synkopen.
    Wie Du siehst ... alles nicht so einfach, daher kann ich gut nachempfinden, was Du da für einen Diagnostik-Marathon mitmachst.

    Zum Kotfressen fällt mir noch ein: Hier hat so eine Moorpampe kurzzeitig geholfen. Glaube ich hatte die im Fressnapf gekauft.

    Liquorentnahme beim Menschen wird üblicherweise nur mit Lokalanästhesie gemacht. Das geht auch ziemlich fix, wenn der Mensch still hält - was beim Hund eher unwahrscheinlich ist.
    Ich habe ja selbst Epilepsie und drei Neurologen und die Uniklinik sind sich nicht einig, was die Ursache ist.
    Ich habe keine typischen Anfälle mit Krämpfen, sondern Momente der Desorientierung und z.T. Amnesie. Im EEG findet man keine "epilepsietypischen Potentiale" und auch das MRT ist (abgesehen von meiner operierten Hirnfehlbildung) sauber.
    Seit ich Keppra nehme bin ich "anfallsfrei". Will heißen: ich hatte diese Phasen von Abwesenheit nicht mehr.
    Wenn es also nicht mal beim Menschen eindeutig zu klären ist (und ich kann durchaus meine Symptome nennen und mich äußern ;) ), dann kann ich mir gut vorstellen, dass es beim Tier noch schwerer ist und man u.U. tatsächlich nur symptomatisch handeln kann und die Ursache nie finden wird.

    Ich drück Euch trotzdem alle Daumen!

    Du stellst hier aber die Frage, wie man dieses Problem in den Griff kriegen kann.
    Vorschläge werden mit "ich mach das eh schon so" oder "ich kann das nicht ändern" abgetan.
    Wenn man kritisch nachfragt, relativierst Du vorher Gesagtes.
    Da ist es dann etwas schwierig, Dir einen Rat zu geben.

    Auf der einen Seite sagst Du, Dein Freund arbeitet am Grundgehorsam, dann wiederum lässt er ihn in Ruhe, dann schickt Ihr den Hund weg, dann nehmt Ihr bei Unsicherheit das Futter weg ...
    Wäre ich Hund, wäre ich völlig verwirrt, weil diese Menschen offensichtlich keiner Linie folgen.

    Ich will mich auch nicht am Futter aufhängen - Du willst es ja eh so weiter machen. Aber einem unsicheren Hund gerade so eine lebensnotwendige Sache vorzuenthalten (und sei es nur für eine Stunde), halte ich für den falschen Weg und kann mir auch nicht vorstellen, dass das irgendein seriöser Trainer so empfiehlt. Ein Hund kennt keine Zeit. Der weiß nicht, dass er sich beruhigen muss, dann versucht der Halter es in 30 Minuten nochmal. Der hat gerade Hunger, ist unsicher und bekommt kein Futter. Was soll er denn daraus lernen?
    Natürlich gibt es Hunde, die über "Futter nur draußen" oder "Futter durch Training" erzogen werden. Aber das sind nicht zwingend Angsthunde.

    Auf Deinem Profil steht, dass Du TFA bist. Tiermedizinische Fachangestellte? Kannst Du nicht mal Deinen Chef/Chefin fragen?

    Also Du schreibst ja in Deinem Eingangspost, dass Remus sich auch mal neben Deinen Freund legt und sich streicheln lässt. Oder zumindest hat er das mal zugelassen.
    Was passiert, wenn er bei Dir ist, wo er sich ja scheinbar sicher fühlt und Dein Freund kommt dazu? Nicht gleich so nah, dass er Dich umarmen könnte, sondern einen Schritt. Hund bleibt ruhig: Lob, Leckerchen.
    Hund geht zurück: lass ihn.
    Also im Grunde das umgekehrte, was man bei Hundesichtungen / Hundekontakt machen würde.
    Wenn das eine Weile klappt, könnte Dein Freund ihm das Leckerchen geben.

    Ich seh das wie Samita. Du solltest ihn nicht ignorieren. Du bist gerade das Einzige, was ihm vermutlich in so einer gruseligen Situation hilft und Halt gibt.
    Und Dein Freund soll ihn ja auch nicht komplett ignorieren, sondern nur "negative Aufmerksamkeit" vermeiden. Ist schwer zu erklären, aber wenn Remus zu ihm kommt, freiwillig. Dann würde ich das ruhig und unaufgeregt belohnen mit Leckerchen, aber ansonsten kein großes Aufhebens drum machen - u.U. verwirrt ihn diese "Freude" noch viel mehr.

    Falls Ihr das nicht leisten könnt, weil Ihr zu wenig Zeit habt oder es Euch zu schwer fällt, dann bleibt wohl tatsächlich nur, einen geeigneten Platz zu suchen.

    Nein, nicht bis zu seinem Lebensende.
    Aber sieh es mal aus Hundesicht:
    Dein Hund hat Angst und wird (ich spekuliere mal) mit "strenger" Stimme weg geschickt. Er verzieht sich auf seinen Platz, beruhigt sich. Und wenn er gerade ruhig ist, wird er wieder heran gerufen von dem Mann, vor dem er "Angst" hat.
    Warum? Wenn er sich dort beruhigt, lasst ihn doch erstmal da liegen. Er wird von allein irgendwann aufstehen.
    Meiner Meinung nach muss er nicht mal weg geschickt werden oder geht er nach vorn in so einer Situation? Wenn er unsicher ist, wird er von sich aus Abstand suchen. Das würde ich ihm zugestehen.

    Und ehrlich. Ihr habt das einen Tag versucht. Da braucht Ihr Geduld. Das klappt nicht, wenn man das mal einen Tag oder ein Wochenende macht. Ein Hund braucht auch Zeit um zu lernen. Kommandos benötigen auch zig Wiederholungen.

    edit: ich habe diesen Dr. Ronald Lindner jetzt mal gegoogelt. Es ist generell eher ungünstig solche medienwirksamen Hundeexperten auf die eigene Situation zu übertragen. Er kennt Deinen Hund nicht und auch, wenn er in so einer Sendung einen ähnlichen Fall hatte, dann kann es sein, dass bei Euch was grundlegend Anderes nötig wäre. Wenn Du seine Meinung hören willst oder nach ihm arbeiten willst, wirst Du ihm den Hund vorstellen müssen. Aus der Ferne funktioniert das nicht und aufgrund von Sequenzen in Sendungen (die ja auch geschnitten werden) kann man - meine Meinung! - keinen Hund erziehen oder gar therapieren.

    Ich rufe mal @Dackelbenny
    Ihre Hündin ist zwar kleiner (edit: ich meine jünger ... nicht die Größe XD ) , aber sie hatte ja ähnliche Startschwierigkeiten.

    Aus dem Bauch raus würde ich aber auch sagen, dass Dein Freund ihn einfach mal in Ruhe lassen sollte. Auch keine Gehorsamkeitsübungen - ab und an ist da ja eine Korrektur nötig und das ist vielleicht für ihn schon zu viel.