Beiträge von Lysaya

    Ich habe jetzt meinen Abschlussbericht aus der Reha bekommen.
    BMI ist 20 und darf auf gar keinen Fall mehr niedriger werden.
    Nun muss ich also versuchen meine 53,5 kg zu halten und nicht noch weiter runter zu gehen.
    Als erste Maßnahme hab ich eine Handvoll Eierlikör-Eier genascht XD

    Wahrscheinlich bin ich hier gar nicht so richtig, aber für mich ist zunehmen ungefähr so schwer, wie für andere das Abnehmen.
    Gut, ich muss nicht zunehmen, aber ich sollte zumindest halten ...

    Rassen sind eine Kreation des Menschen und die waren alle keine Kynologen oder Biologen. Was es bedeutet eine genetische Gruppe zu schließen und über Inzuchtdepression und die Verbreitung rezessiver Krankheiten innerhalb eines geschlossenen Systems, kann sich jeder selber informieren.

    Und weil man inzwischen weiß, wo "so etwas" hinführt, sollten wir diesen Fehler doch nicht bewusst nochmal machen.

    "Damals" hatte man vermutlich noch gesünderes "Material" zur Verfügung. Jetzt hat man zig Rassen mit all ihren eigenen Problemen. Sei es die Brachycephalie, Nierenerkrankungen, etc.
    Nun kommt "Otto Normal Hundehalter" daher und sagt: "Joah, meine Oma hat schon gesagt, dass Mischlinge gesünder sind. Also mixe ich jetzt zwei Rassen und erkläre allen, dass die Welpen robuster sind."

    Das ist genauso unsinnig wie die Versprechungen von sich selbsterziehenden, allergiefreien und nichthaarenden Hunden.

    Hätten von Anfang an Biologen und/oder Kynologen an der Rassegeschichte mitgewirkt, wären wir u.U. gar nicht da, wo wir heute sind.
    Gezielte Einkreuzungen finde ich sinnvoll. Aber eben unter kontrollierten Bedingungen und nicht als Verkaufsstrategie für jeden dahergelaufenen "Züchter", der sich so schnelles Geld erhofft.

    Der AUSSIE meiner Eltern wurde damals mit 10 Monaten kastriert auf Raten des Trainers. Sein Fell hat sich seit dem, Jahre her, nicht mehr weiter entwickelt und seine allgemeine Entwicklung ist auch stehen geblieben. Man brauch einfach viele viele Nerven um das die nächsten Jahre zu schaffen. Außerdem wird er seit dem von JEDER Hündin angegriffen.

    Und unser Berner wurde mit 10 Monaten kastriert, aus medizinischen Gründen, wie gesagt. Sein Fell ist tiptop, er ist gelassen. Verträglich mit allen Rüden und Hündinnen. Und er wird auch nicht besonders angegangen von anderen Hunden - egal welches Geschlecht.

    Somit haben wir zwei Beispiele, wie es laufen kann ... aber nicht muss.
    Leider kann man das vorher nicht sagen.
    Unseren ersten Berner haben wir mit etwas über zwei Jahren kastrieren lassen und der war danach auch nicht schlechter vom Fell her oder besonders aggressiv oder "Opfer".

    Ich will die Kastration ja nicht als "Heilmittel" hervor heben, darum hab ich ja gesagt, dass evtl. noch mal ein spezialisierter TA drauf gucken kann oder die TE macht sich Gedanken, wie groß der Leidensdruck auch im Alltag ist.
    Aber ich bin da bei @Dogs-with-Soul und @Vakuole , dass kein Hund leiden sollte, nur weil in irgendeinem Forum dieser Welt vehement gegen Kastration gewettert wird.

    @Vakuole es gibt kein Hunderudel. Und genau das ist ja meine Sorge, aktuell sind keine Hundekontakte offline möglich . Bei den Spaziergängen bleibt er an der Leine, fiepst natürlich die ganze Zeit. Nachher klappt das Sozialverhalten nicht mehr, sprich ich habe eine ganz andere Baustelle?!?!

    Ich war schon vor 2 Monaten zur Beratung bei der Tierärztin, sie meinte, wir sollen wegen Entwicklung usw einfach noch ein bisschen warten, aber es wird eher schlimmer. Auch die Trainerin meint, wir sollen was tun.


    Vielleicht haben wir ja unterschiedliche Auffassungen von einem leidenden Hund. :ka:

    Das Problem besteht nun schon über einen längeren Zeitraum. Eine Trainerin ist involviert.
    Ich sehe hier auch keine Hundehalterin, die Kastration als "Erziehungsmittel" benutzen will.
    Aber auch Stress ist eine Krankheit. Und ein Hund, der an der Leine "nur noch atmen" darf, wäre jetzt nicht meine Vorstellung von einem entspannten Familienmitglied.

    Dass nicht willkürlich und leichtfertig eine Kastration durchgeführt wird, sollte klar sein, aber hier gibt / gab es andere Ansätze, es wurde Hilfe gesucht.
    Evtl. würde ich noch einmal zu einem TA gehen, der sich auf Verhaltenstherapie versteht.
    Aber ich würde die Kastration nicht generell ausschließen.

    Ich bezog mich mit den "Vermehrern" nicht auf Deine Tante, dafür weiß ich zu wenig von diesem Projek und wo sie mitarbeitet.
    Es war lediglich ein Hinweis darauf, dass unter dem Deckmantel viel Schindluder betrieben wird / werden kann. Ganz allgemein.

    Selbst, wenn die Würfe lange geplant werden: Wer kontrolliert das? Welche Befähigung haben die Leute, die dieses Programm leiten? Wer leitet es?

    Jeder kann ein paar Grundlagen über Vererbungslehre im Internet nachlesen, das macht einen noch nicht zu einem Experten, um einen solchen Eingriff in die Natur zu rechtfertigen. In den Zuchtverbänden gibt es Schulungen, Datensammlungen ... das hat man hier nicht. Dass die Hunde vor der Zucht untersucht werden ist sehr gut und wichtig, aber es ist nicht ausreichend, weil (häufig) eben die weitere Verwandtschaft fehlt und das ist notwendig (Stichwort dominante oder rezessive Erbgänge).

    Den Heterosis-Effekt hat man längst widerlegt. Das stimmt so nicht, dass Mischlinge immer gesünder sind. Kreuze mal einen Frenchie mit einem Mops und sag mir, dass dabei ein gesunder Hund heraus kommt. Das ist so einfach nicht.

    Wenn ich @Anju&co richtig in Erinnerung habe, haben die Rottweiler selbst mit einigen Erkrankungen zu kämpfen. Ebenso wie die Dobermänner. Welchen wirklichen Sinn hat es, zwei "kranke" Rassen zu verpaaren?
    Die Frage ist halt: was ist daran seriös? Wenn es wie bei der Continental Bulldog betrieben wird, gehe ich da mit. Aber der Zusammenschluss von einer Handvoll Privatleute, die (nach besten Absichten) irgendwas kreuzen, ist für mich Geldmacherei und Vermehrung.

    Guten Morgen,

    ehrlich gesagt wäre mir völlig egal, ob hier im Forum Kastration verteufelt wird. Denn ich hätte ja zuhause den gestressten und kranken Hund dauernd vor Augen.

    Wir haben unseren Berner mit zehn Monaten kastrieren lassen, weil er binnen kürzester Zeit massiv abgenommen hatte, nicht mehr ansprechbar war und keinen Kot mehr absetzen konnte. Durch den massiven Stress war auch sein Herz schon nicht mehr "optimal" und ein Spazierengehen war überhaupt nicht mehr möglich.
    Es geht nicht nur darum, ob man das irgendwie managen kann, sondern auch, ob der Hund so glücklich sein kann. Meiner Ansicht nach jedenfalls.

    Vor der Kastration gab es vom TA ein Gegenhormon als Spritze, das wirkte binnen ein paar Tagen und hielt ca. 4 Wochen an. Schon nach einer Woche hatte ich wieder einen ansprechbaren Hund an der Leine und er hat auch wieder gefressen. Dieses Medikament darf erst bei Hunden ab 1 Jahr gegeben werden, da es bei Bodo aber derart massiv war, hat mein TA mit der Firma telefoniert und es dann gespritzt.
    Von einem Chip hatte man uns abgeraten, da das nur ein weiteres Auf und Ab der Hormone wäre und maximal 2x gesetzt werden darf.

    Wir haben noch unter der Wirkung dieser Spritze gleich kastrieren lassen und ich hab es nicht bereut.

    LG

    So weit muss man ja nicht mal gucken ...
    "Immer wieder kommt es zu gefährlichen Unfällen im Haushalt" würde genauso zutreffen.

    Diese Vorfälle mit Hunden sind ohne Frage schlimm, aber in den wenigsten Fällen ist da ja ein Hund absichtlich so abgerichtet, dass er andere Menschen schreddert.
    Nicht immer, aber oft, sind es ja die Hunde, wo die Rassewahl schon in die Hose ging und irgendwann fliegt den Leuten das - leider - um die Ohren, wenn sie nicht rechtzeitig die Kurve kriegen und einen Trainer dazu holen oder dergleichen.
    Das würde bei jedem Haustier passen, nur Meerschweinchen leiden halt eher leise, als sich massiv zur Wehr zu setzen ...

    Guten Morgen,

    ich habe von solchen Bestrebungen gehört, aber hauptsächlich im Zusammenhang mit Frenchies oder Möpsen. Ich glaube im Qualzuchtthread findet man da auch ein paar Informationen zu.
    Mein Problem, das ich mit solchen Programmen habe, ist, dass so etwas nicht "wissenschaftlich" gestützt ist.
    Vielfach sind das irgendwelche Privatleute (Vermehrer), die auf den Zug aufspringen, dass inzwischen die meisten Leute begriffen haben, dass einige Rassen einfach total kaputt gezüchtet sind. Also mixt man irgendwas vermeintlich Gesundes zum kranken Mops und verkauft die Welpen dann für viel Geld als "Neuzüchtung", die natürlich keine einzige typische Rassekrankheit bekommen werden.

    Meiner Meinung nach verschiebt man damit nur die Probleme.
    Dann hab ich einen Mops x Jacky Mix, der hat dann vielleicht etwas mehr Nase, dafür aber Epilepsie oder kaputte Knie - oder alles.
    Oder es werden Rassen gemixt, die optisch zu passen scheinen, aber eben charakterlich überhaupt nicht in einem Hund stecken sollten. Oder der Charakter passt, aber der Körperbau ist dafür nicht ausgelegt.

    In Deinem Beispiel: der Dobermann ist ja relativ zierlich. Der Rottweiler oder Cane Corso eher nicht ... Ist das dann in der F4 tatsächlich ein "reinrassiger" Dobermann?

    Ich finde auch, dass es vernünftige Ansätze braucht, um bestimmte Rassen zu erhalten oder wieder gesünder zu machen, aber das, was ich bisher dazu gelesen habe, wenn "gezielt eingekreuzt" wurde, scheint nur Geldmacherei zu sein, von Leuten, die oft nichtmal in einem der großen Zuchtverbände mitmachen würden, weil ihnen die Auflagen dort zu strikt sind. Unter dem Deckmantel eines solchen Projektes gibt es überhaupt keine sinnvolle Kontrollinstanz mehr (da es de facto eben "nur" Mischlinge sind, auch wenn man es "Outcross" nennt ;) )

    LG

    Unser Hund trinkt nicht mal in der Wohnung. Nur draußen auf der Terrasse aus einer einzigen bestimmten Tupperschüssel. Als die beim Frost kaputt ging, haben wir die exakt gleiche Schüssel nochmal gekauft |) :ugly:

    Auch unterwegs muss DIESE Schüssel mit - und zwar mit einer Flasche unseres eigenen Wassers.

    Ich hab keine Ahnung, was in diesem Hund vorgeht, aber wenn ich die Tupperschüssel in die Wohnung stelle, würde er eher verdursten, als zu trinken. Stelle ich sie draußen hin, säuft er sie leer.
    Im Sommer ist das ja kein Thema, da kann er quasi immer raus. Aber im Winter ... :cold:

    Und wenn wir mal über Tag weg sind und er muss zuhause bleiben, hab ich auch keine Ruhe, denn obwohl er Wasser hätte, würde er da nicht trinken. Also kommt er mit oder geht zu meinen Eltern - mit SEINER Tupperschüssel. :hust:

    Kartoffeln habe ich hier mit den Kindern im Speißfass gezogen.
    Einfach Bio-Kartoffeln rein gelegt und immer Erde drauf gekippt, sobald ein paar grüne Spitzen zu sehen waren. Wenn das Fass voll ist, lässt man das Kraut einfach durchkommen.
    Könnte ich eigentlich auch mal wieder machen *denk*

    Meine Oma meinte, dass sie nach dem Krieg die Kartoffeln immer klein geschnitten haben, sodass jedes Stückchen ein Auge hat. So konnte man aus einer Kartoffel viel mehr machen. Denke, dass das heute nicht mehr nötig ist.
    Normale Kartoffeln vom Discounter haben hier übrigens nicht gekeimt, ein Bauer sagte mir mal, die sind alle so behandelt, dass sie nicht keimen. Mit Kartoffeln vom Markt oder Bio hat es aber gut geklappt.