Beiträge von Lysaya

    Und meine TÄ meinte, dass Hunde praktisch gar keinen Karies bekommen könnten XD

    Bei Bodo hat sich nicht noch mehr von dem Zahnstein gelöst, aber es ist auch nicht wieder mehr geworden.
    Er bekommt jeden Abend die Zahnputzflocken, mittags putze ich.
    Inzwischen hab ich meine Familie in die hohe Kunst des Zähneputzens eingeweiht und manchmal macht Herr Hund sogar die Schnute auf, wenn jemand anders als ich die Bürste in der Hand hat :lachtot:

    Wir hatten leider keine Zeit, uns darauf "vorzubereiten".
    Morgens noch einen gesunden Hund. Um 19 Uhr der Ultraschall, um 22.30 Uhr war er tot.
    Das war wie ein Autounfall.

    Wir haben ihm auch nichts angemerkt. Mach Dir keine Vorwürfe!

    Ich habe Iwan zu der Zeit sogar regelmäßig gewogen. Er hat immer 50kg gehabt, dann ging es höher auf 52kg und ich dachte noch, dass er langsam auf Diät muss.
    Der TA hat mir dann gezeigt, dass kaum noch Muskeln und Fett vorhanden waren. Da das Gewicht aber konstant war, fiel das kaum auf und mit dem Bauch sah er ja auch "gut genährt" aus. Bis es dann zu spät war ... Allerdings war ich in der Zeit von Dezember bis Februar so oft beim TA und nicht mal die haben es gemerkt.

    :streichel:

    Iwan war 3 Jahre und 9 Monate alt.
    Ich sage mir immer wieder, dass er nicht leiden musste. Er hat es gut gehabt und war ein glücklicher Hund.

    Wir hatten gerade überlegt, uns einen zweiten Berner zu ihm dazu zu holen und waren schon mit Züchtern in Kontakt.
    An dem Tag, wo wir ihn gehen lassen haben, wurde Bodos Mama belegt.
    Im Juni konnte dann unser Welpe hier einziehen und die paar Monate ohne Hund waren furchtbar.
    Wenigstens die aufregende Welpenzeit haben wir intensiv miterleben können.

    Iwan ist genau so plötzlich gegangen, wie er damals zu uns gekommen ist. :)
    Ich hatte Donnerstags Züchter angeschrieben, Freitags die Antwort bekommen, Samstag telefoniert, Sonntag waren wir ihn besuchen, Montag haben wir ihn geholt.

    Ich wünsche Euch sehr viel Kraft und alles Gute!

    Zwar neigt Bella generell zu Rückenbeschwerden, die bekam ich sonst aber mit Massagen etc. immer gut in den Griff.
    Anfang Januar war sie so verspannt, dass ich sie nicht einmal anfassen durfte am Rücken.
    Mit Weihrauchpillen ging es dann aber wieder.

    Vielleicht war es auch einfach eine Mischung aus Beidem.
    Ich hab noch auf Iwans Bauch rum gedrückt, weil ich dachte, er hätte "Blähungen", die ich ihm weg massieren könnte ... Man klammert sich ja an jeden Strohhalm :(

    @Lysaya
    Habt Ihr euren Hund dann gar nicht mehr aus der Narkose geholt?

    Mich wundert es einfach, dass scheinbar alle Blutwerte gut waren am Donnerstag beim TA. Wie kann das sein bei Krebs im Endstadium?

    Mir hat der TA gesagt, man könne nicht mehr operieren. Hätte Bella wenigstens die Chance einer OP gehabt!

    Wie schnell können sich so viele so große Tumore im Bauch bilden? Geht das schnell, oder sind unsere Hunde schon Monate oder Jahre mit stetig wachsenden Tumoren herumgelaufen, und wir haben es nicht gemerkt?

    Nein, wir haben ihn in der Narkose gelassen. Alle Tumore zu entfernen hätte ihm - vielleicht - noch eine oder zwei Wochen "beschert". Das wollte ich nicht, denn das wäre eine Woche voller Schmerzen geworden und kein Leben mehr.

    Das letzte Blutbild von unserem Hund war auch gut. Sogar die Leukozyten waren wieder im Normbereich.

    Woran das liegt, kann ich Dir nicht sagen, aber ich schätze, es werden beim normalen TA auch keine besonderen Tumormarker etc. abgenommen, sondern das normale Blutbild. Und da sind die Referenzbereiche ja recht groß. Zudem ist "gut" relativ ...

    Ganz ehrlich? Würde ich noch mal vor dieser Entscheidung stehen, würde ich nicht mehr operieren lassen. Ich ärgere mich heute, dass ich ihm das noch zugemutet habe und noch viel schlimmer, dass ich mit in den OP gegangen bin. Das letzte Bild, das ich lebend von ihm habe, ist angeschlossen an Schläuche mit offenem Bauch.
    Ja, es war total dämlich, dass ich das mit eigenen Augen sehen wollte. Aber so wie Du habe ich es einfach nicht glauben und wahrhaben wollen. Er war doch fit! Dabei war er todkrank und das vermutlich schon seit Dezember, als die Magenprobleme anfingen.

    Also TA und ich tippen drauf, dass sich das bei ihm in ca. 8 Wochen entwickelt haben muss.

    Die Gefahr bei solch großen Tumoren ist halt, dass sie platzen und dann kommt man eines Morgens ins Zimmer und der Hund ist innerlich verblutet. Nein. Das will ich mir auch nicht vorstellen.
    An Deiner Stelle würde ich dem TA vertrauen. Aus meiner Erfahrung raten die nicht schnell zu so einem Schritt. Unser TA hat nachts um 22 Uhr noch die OP gemacht, weil ICH das wollte. Ich hätte besser gleich auf ihn hören sollen.

    LG

    Wir haben das mit unserem ersten Berner erlebt.

    Im Dezember war er krank. Mäkelig, Bauchweh, Durchfall. Wir dachten an Magen-Darm, er bekam Medikamente und es wurde wieder "gut".
    Den ganzen Januar über zog sich das mit einem Auf und Ab dahin. Irgendwie war nichts Halbes und nichts Ganzes. Mal Fieber und schlapp. Mal fit.
    Leukozyten waren massiv erhöht (irgendwas mit über 20.000) und daher tippten die TÄ auf Entzündung.
    Es gab wieder Antibiotika, Schonkost ...

    Am 6. Februar war er topfit. Er rannte über das Feld, hat mit seinen Kumpels gespielt.

    Nachmittags wollte ich ihn bürsten, da hatte er einen Bauch so prall wie ein Medizinball.
    Beim TA im Ultraschall das gleiche Bild, wie Du beschreibst. Flüssigkeit im Bauchraum, mindestens ein Tumor.
    Wir haben ihn in der Nacht noch operieren lassen.
    Sein Tumor im Magen war fußballgroß. Ich war so bescheuert und bin mit in den OP gegangen, weil ich es nicht glauben konnte. Insgesamt war der komplette Hund voll Krebs.
    TA hat mir gesagt, es gab außer dem Herz kein einziges Organ, was nicht betroffen war.
    Wir haben ihn dann gehen lassen.

    Er hatte zu der Zeit übrigens auch 2kg zugenommen und wog 53kg - trotz Mäkelei und "Magen-Darm". Letztlich war das aber alles Tumor und / oder Gewebewasser.
    Je nach Lage und Größe vom Tumor ist das nicht so gut festzustellen. Ich habe z.B. einen Lebertumor (gutartig), den man nur sehen kann, wenn ich auf eine bestimmte Weise einatme und dann die Luft anhalte. Oder ein Knoten in der Brust, den man nur sieht, wenn ich die Haut straffe und gleichzeitig die Frauenärztin mit dem Schallkopf gegen drückt. Und wenn der Hund beim Ultraschall auf der Seite liegt, liegen einige Strukturen auch übereinander.
    Bei Iwan hat man das ganze Ausmaß der Katastrophe erst bei der OP gesehen.

    Ich wünsch Euch alles Gute :streichel:

    Er ist mit uns eine Stunde gelaufen, der Halter immer schön parallel zu uns. Der Hund hat sich gar nicht für ihn interessiert. Eigentlich wollte ich irgendwann nach Hause gehen, aber dachte mir dass ich doch dem Halter entgegen laufe, da der Hund 0
    Anstalten machte auf das rufen zu reagieren. Der Halter meinte, dass er nicht so hört. Wäre ich jetzt so gar nicht drauf gekommen. Aber der Hund hatte seinen Spaß und war schön ausgepowert. Ob er wohl in Zukunft eher seinen Hund anleint?

    Der wartet jetzt bestimmt immer auf Dich, damit Du den Wuff mitnimmst XD
    Dann kann er sich sogar das Gassigehen ganz sparen und braucht hinterher nur den Hund einsammeln ;)

    Also +/- 2kg Schwankung sind "normal" - musste ich mir neulich von der Ärztin bei der Rentenversicherung sagen lassen.
    Erst ab 3kg spricht man von "Zunahme".
    Keine Ahnung, woran sie das festmacht, aber darum hat sie bei mir 54kg eingetragen, weil ich ja immer zwischen 53 und 55 kg schwanke.
    Jetzt steh ich kurz vor meiner Periode und es sind auch wieder 800g mehr. Man kann es kaum glauben, aber irgendwie fühle ich mich "komisch" mit 54,6kg -.-
    Unter 54kg geht es mir prima.

    Ich weiß, das sind Luxusprobleme :ops:

    Aber ja, ich esse eigentlich nie ungeschälte Karotten. Früher als meine Oma noch welche im Garten hatte, habe ich die als Kind immer nur in der Regentonne gewaschen und dann gegessen. Aber gekaufte Karotten schäle ich immer

    Boah ja, das hab ich früher auch gemacht. Zumindest, bis ich die tote Maus aus der Tonne gefischt hab :X

    Hier werden Karotten auch geschält. Das Sauberschrubben ist ja noch mühsamer als schälen XD

    Gerne doch. Ich hab ein bisschen mit der Ofeneinstellung rum experimentieren müssen. Wenn Der Boden Euch "zu feucht" ist, dann dreht man den Teig am besten gegen Ende der Garzeit einmal um (geht ganz gut mit einem zweiten Backblech).