Beiträge von Lysaya

    Guten Morgen,

    ich habe von solchen Bestrebungen gehört, aber hauptsächlich im Zusammenhang mit Frenchies oder Möpsen. Ich glaube im Qualzuchtthread findet man da auch ein paar Informationen zu.
    Mein Problem, das ich mit solchen Programmen habe, ist, dass so etwas nicht "wissenschaftlich" gestützt ist.
    Vielfach sind das irgendwelche Privatleute (Vermehrer), die auf den Zug aufspringen, dass inzwischen die meisten Leute begriffen haben, dass einige Rassen einfach total kaputt gezüchtet sind. Also mixt man irgendwas vermeintlich Gesundes zum kranken Mops und verkauft die Welpen dann für viel Geld als "Neuzüchtung", die natürlich keine einzige typische Rassekrankheit bekommen werden.

    Meiner Meinung nach verschiebt man damit nur die Probleme.
    Dann hab ich einen Mops x Jacky Mix, der hat dann vielleicht etwas mehr Nase, dafür aber Epilepsie oder kaputte Knie - oder alles.
    Oder es werden Rassen gemixt, die optisch zu passen scheinen, aber eben charakterlich überhaupt nicht in einem Hund stecken sollten. Oder der Charakter passt, aber der Körperbau ist dafür nicht ausgelegt.

    In Deinem Beispiel: der Dobermann ist ja relativ zierlich. Der Rottweiler oder Cane Corso eher nicht ... Ist das dann in der F4 tatsächlich ein "reinrassiger" Dobermann?

    Ich finde auch, dass es vernünftige Ansätze braucht, um bestimmte Rassen zu erhalten oder wieder gesünder zu machen, aber das, was ich bisher dazu gelesen habe, wenn "gezielt eingekreuzt" wurde, scheint nur Geldmacherei zu sein, von Leuten, die oft nichtmal in einem der großen Zuchtverbände mitmachen würden, weil ihnen die Auflagen dort zu strikt sind. Unter dem Deckmantel eines solchen Projektes gibt es überhaupt keine sinnvolle Kontrollinstanz mehr (da es de facto eben "nur" Mischlinge sind, auch wenn man es "Outcross" nennt ;) )

    LG

    Unser Hund trinkt nicht mal in der Wohnung. Nur draußen auf der Terrasse aus einer einzigen bestimmten Tupperschüssel. Als die beim Frost kaputt ging, haben wir die exakt gleiche Schüssel nochmal gekauft |) :ugly:

    Auch unterwegs muss DIESE Schüssel mit - und zwar mit einer Flasche unseres eigenen Wassers.

    Ich hab keine Ahnung, was in diesem Hund vorgeht, aber wenn ich die Tupperschüssel in die Wohnung stelle, würde er eher verdursten, als zu trinken. Stelle ich sie draußen hin, säuft er sie leer.
    Im Sommer ist das ja kein Thema, da kann er quasi immer raus. Aber im Winter ... :cold:

    Und wenn wir mal über Tag weg sind und er muss zuhause bleiben, hab ich auch keine Ruhe, denn obwohl er Wasser hätte, würde er da nicht trinken. Also kommt er mit oder geht zu meinen Eltern - mit SEINER Tupperschüssel. :hust:

    Kartoffeln habe ich hier mit den Kindern im Speißfass gezogen.
    Einfach Bio-Kartoffeln rein gelegt und immer Erde drauf gekippt, sobald ein paar grüne Spitzen zu sehen waren. Wenn das Fass voll ist, lässt man das Kraut einfach durchkommen.
    Könnte ich eigentlich auch mal wieder machen *denk*

    Meine Oma meinte, dass sie nach dem Krieg die Kartoffeln immer klein geschnitten haben, sodass jedes Stückchen ein Auge hat. So konnte man aus einer Kartoffel viel mehr machen. Denke, dass das heute nicht mehr nötig ist.
    Normale Kartoffeln vom Discounter haben hier übrigens nicht gekeimt, ein Bauer sagte mir mal, die sind alle so behandelt, dass sie nicht keimen. Mit Kartoffeln vom Markt oder Bio hat es aber gut geklappt.

    So. Wir haben gestern das gute Wetter genutzt.
    Ich hab Phacelia gesät (das muss einem ja gesagt werden, dass das beim Dünger und nicht bei den Samen steht o.O )
    Außerdem haben wir ein Hochbeet bepflanzt mit allem, wo "bienenfreundlich"-Aufkleber drauf waren.
    Die Hälfte der Namen hab ich schon wieder vergessen, aber bei der Blütezeit steht alles von April bis Oktober.
    Eine Biene hab ich auch schon gesehen, allerdings interessierte die sich eher für die Kräuterkonstruktion, als für die Blüten ...

    k4guwm6k_jpg.htm
    s6vu7hsr_jpg.htm

    Auf die Idee, nach einem Bienenthread zu suchen, bin ich gar nicht gekommen. :ops:
    Danke für den Link, dann gucke ich da mal rein.

    Das mit den "Randzeiten" find ich einen guten Hinweis :) Auch dafür danke :)

    Guten Morgen :)

    Darf ich mich kurz einreihen? (oder auch länger XD )

    Bei uns steht nächste Woche ein bisschen Gartenarbeit an. Da die Nachbarn ziemlich penetrante Kirschlorbeer gepflanzt haben, kann ich auf unserer Seite vom Zaun nichts setzen (Ich komme da nicht mehr durch die Wurzeln durch -.- ). Jetzt wollen wir ein Hochbeet aufstellen und im Rahmen der allgemeinen "Wir-müssen-Platz-für-Bienen-schaffen"-Bewegung, sollen bienenfreundliche Pflanzen rein, die nicht allzu hoch werden und pflegeleicht sind.

    Gestern hab ich schon gegooglet und bin völlig erschlagen ...

    Das ist ein bisschen wie hier im Dogforum ... was der eine Imker empfiehlt, verteufelt der andere. Man muss auf Pollen- und Nektarwerte achten, dann gibt es noch so eine "Nützlichkeitsskala", manche Pflanzen sind nur für spezielle Wildbinenen und überhaupt muss man die Blütezeiten bedenken o.O
    Ich hatte mir das ehrlich anders vorgestellt ... einfacher.

    Also hier wächst schon tonnenweise Löwenzahn und Gänseblümchen (den Kampf dagegen hab ich aufgegeben, seit keiner mehr barfuß über die Wiese ins Planschbecken geht). Es stehen drei Weigelien, eine Deutzie, einmal Ringelblume und eine Staude Johanniskraut hier. Dazu zwei Sommerflieder (die sollen wohl nicht der Hit sein, aber ich liebe die) und ein großer Jostastrauch. Eine Zierrose habe ich und zwei Spieren. Hortensien und die Nachbarn haben einen echten Flieder.

    Letztes Jahr hatten wir Kapuzinerkresse, Lavendel, Erdbeerpflanzen und Steinkraut im Kübel.

    Für eine einjährige Staude wäre noch Platz (ca. 1m²) und dann möchten wir eben das besagte Hochbeet bepflanzen. Ein Insektenhotel wird auch gebaut und meine Tochter wird Insektentränken basteln.
    Habt Ihr Ideen, was sich wirklich gut als "Bienenfutter" eignet? Auf der Kapuzinerkresse und dem Lavendel tummelten sich gefühlt Hunderte Bienen und Hummeln, aber ich hab gestern gelernt, dass das nichts heißen muss, wie "nahrhaft" eine Blume ist.

    LG und vielen Dank :)

    Wir haben jahrelang bei BARF Shop zur artgerechten Rohfütterung - haustierkost.de bestellt.

    Damals war die Qualität in Ordnung und auch der Service war super.
    Das Einzige, was hier nicht ging, war der Fisch. Der hat ganz seltsam gerochen und hatte eine komische Konsistenz und viele Gräten drin. Weder unsere Hunde, noch die von einer Freundin, mochten den Fisch.

    Die Lieferung kam immer zügig an, man kann sogar den Tag auswählen, wann man es bekommen möchte. Das war sehr praktisch, wenn man im Sommer nicht wollte, dass die Nachbarn 25kg Fleisch für einen annehmen ^^

    Zitat

    Ich stamme aus einer Hobbyzucht mit Sieben gesunden und liebevollen Eltern, bei denen ich die ersten 12 Wochen meiner Kindheit zusammen mit zwei Geschwistern verbracht habe.

    Immerhin haben er und seine zwei Geschwister sieben Eltern ... Irgendwas an "guten Genen" muss dabei doch hängen geblieben sein ^^

    Ich müsste das vllt mal mit dem TA gleich absprechen, uns würde das nur entgegen kommen wenn man nichts mehr vorbereiten muss sondern Tüte auf und fertig.
    Denn für ungesund würde ich unsere Futterweise nicht bezeichnen da beim letzten TA besuch gesagt wurde dass der Hund kerngesund ist.
    Die Blutwerte waren super, die Zähne waren top, der Bauch wurde kontrolliert und dort war auch nichts.

    Ich würde nicht die Fütterungsweise als ungesund bezeichnen, sondern möglicherweise schlicht für diesen Hund unpassend.
    Laut Blutbild war unser Hund auch "gesund". Zumindest zu Anfang seiner "Mäkelei".
    Zähne gut, Blutwerte waren topp. Und trotzdem hatte ich hier einen todkranken Hund, dem einfach speiübel war, wenn er nur den Napf gesehen hat.

    Guten Morgen :)

    Danke, fürs Rufen @Wurli
    Ganz genau, ich hab das hier jetzt mal mitgelesen und finde uns in vielem wieder.

    Wir Barfen ganz einfach aus dem Grund weil wir selber sehr gesund leben und uns auch kein Dosenessen oder fertigessen machen.
    Ein Hund ist ein Hund und der würde in der Natur auch nicht so wählerisch sein/werden und plötzlich kein rohes Fleisch mehr essen wollen, das passiert vllt durch den Menschen wo er dann öfter das leckere Essen das eigentlich auf dem Teller des Menschen liegen sollte bekommt und bemerkt das sowas viel besser schmeckt als sein Futter.
    Aber das gibts bei uns eben nicht, bei meinen Eltern auch nicht und bei meinen schwiegereltern nekommt sie zwar mehr als sonst aber auch nur Käse oder Lachsscheiben und dort isst sie aktuell genauso wenig.

    Weißt Du, ich war auch absolut überzeugt vom Barfen. Ich hatte mir die "perfekte" Zusammensetzung heraus gesucht, einen genau berechneten Futterplan. Bodo wurde gebarft, seit er bei uns eingezogen war.
    Das ging genau ein halbes Jahr lang gut. Mit ca. 10 Monaten hat er das Futter zum ersten Mal stehen lassen. Ich hab mir noch nichts dabei gedacht, aber dann kam es immer häufiger vor. Natürlich waren wir beim TA, da hieß es Magen-Darm und Schonkost. Möhrensuppe, Haferschleim und matschiger Reis gingen immer, aber das war ja in meinen Augen kein Dauerzustand. Also habe ich nach einer Weile einen weiteren Versuch mit dem Barfen gestartet - gleiches Ergebnis.
    Ihm war morgens zum Teil so übel, dass er vor Hunger nicht fressen konnte. Ich habe ihm rohen Pansen mit der Hand ! und dem Löffelchen eingeflößt, damit er überhaupt etwas frisst. Sein Magen-Darm Trakt war von dem dauernden Hungern inzwischen völlig kaputt und ich habe ein Vermögen ausgegeben, um das wieder zu sanieren.
    Irgendwann hat Bodo das Fressen komplett eingestellt. Wenn ich nur den Napf geholt habe, war er weg. Der hatte tatsächlich Angst vor dem Fressen entwickelt.
    Also habe ich zähneknirschend vom TA einen Beutel Hills Trockenfutter mitgenommen und er hat seit Wochen das erste Mal seinen Napf geleert.
    Es war nicht das richtige Futter, er bekam davon Durchfall, aber dieser Hund hat uns sehr deutlich gezeigt, dass er kein Barf verträgt. Ich habe den Test gemacht. Wenn er die Wahl hatte zwischen Haferschleim und rohem Fleisch, hat er Haferschleim gefressen.
    Ich habe mir auch Sorgen gemacht wegen der Nährstoffe, daher haben wir noch einige Sorten Trockenfutter ausprobiert (Josera, Real Nature, Premiere ...) schlussendlich war der rettende Tipp hier aus dem Forum von Hummel.
    Ein Futter, das mir im ersten Anblick die Schuhe ausgezogen hat. Fast nur Getreide, kaum Fleisch (rein optisch) und erinnert eher an Müsli, als an Hundefutter. ABER: er liebt das Futter. Köbers ist genau das, was dieser Hund braucht. Seit über 2 Jahren haben wir nun keine Probleme mehr mit Durchfällen, Nüchternbrechen oder Futterverweigerung.

    Ich verstehe Deinen Gedankengang. Aber Du musst eben auch auf Deinen Hund hören. Bodo hat nie "besonders leckere Sachen" bekommen, sodass ich den Eindruck hatte, er will "was Besseres". Er hat mir einfach sehr deutlich gezeigt, dass sein Magen mit Barfen nicht zurecht kommt. Für mich war das schrecklich, ihm dieses "Nagerfutter" zu geben, weil mir das Barfen sehr viel Spaß gemacht hat.
    Inzwischen denke ich aber, dass in den ganzen Jahren der Domestizierung bei einigen Hunden diese "wolfsähnliche" Fütterung nicht mehr passt.

    @Aoleon kann ja ähnliches berichten.

    Du musst ja nicht das billigste Trockenfutter verfüttern. Aber ich würde es auf einen Versuch ankommen lassen. Einem Hund kann tatsächlich so schlecht sein, dass er weder fressen kann noch will. Mein "Aha-Erlebnis" war, als ich 1,5 Stunden ! mit dem Hund auf dem Boden saß und ihm Teelöffelweise 150g Pansen gefüttert habe. Er hat gewürgt, den Kopf weg gedreht, sich geschüttelt. Man konnte ihm den Widerwillen ansehen. Gleichzeitig hätte er meiner Tochter am liebsten ihr Brötchen aus der Hand geholt (hat er nur nicht bekommen, weil ich ja dachte, dass er unbedingt Fleisch braucht).

    Lange Rede, kurzer Sinn: Nur, weil wir etwas für "perfekt" halten, muss das nicht zutreffen und es kann durchaus sein, dass Barfen (momentan) nicht das Richtige ist.

    LG