Beiträge von Lysaya

    Ich weiß ja nicht, wie das bei Euch läuft, daher habe ich mir die Situation vorgestellt:

    Dein Papa lädt alle seine Kinder und Enkelkind ein. Evtl. noch andere Verwandte.
    Es wird geplaudert, man ist abgelenkt.
    Das Baby wird vermutlich im Mittelpunkt stehen.
    Ich würde mir nicht zutrauen in so einer Situation immer und zu 100% die Augen auf dem Hund zu haben.
    In einer größeren Gruppe steht immer jemand auf, man muss selbst einmal zum WC.
    Unser Hund geht nicht nach vorn, aber er ist auch ein recht sensibles Kerlchen und könnte in so einer Situation nicht entspannt aus der Distanz beobachten.

    Um das zu üben würde ich die Schwester mit Baby zum Kaffee einladen. Hund auf seinen Platz schicken und von dort aus zusehen lassen. Evtl. sogar aus einem anderen Raum heraus gesichert mit Babygitter.

    Wäre aber nur meine Einschätzung, Du kennst Deinen Hund (und die Familie ;) ) natürlich besser :)

    Ich kenne deine Vorgeschichte nicht und weiß nicht, wollte aber nochmal die eine gute Idee mit dem Wasserschlauch aufgreifen...
    Den fremden Hund wegspritzen und wenn dann auch Versehen die Halterin was abbekommt... vergeht ihr vielleicht die Lust am Provozieren?

    Kann man natürlich machen, wenn man es noch auf eine Zivilklage ankommen lassen will ...
    In dem Fall hier hat die TE aber auch ohne sowas wohl schon genug Ärger mit verschiedenen Ämtern.
    Ich würde mich jedenfalls hüten, jemanden mutwillig mit einem Gartenschlauch zu duschen.

    Bei uns ist die Schrebergartenanlage ein öffentlicher Park mit Spielplatz und Restaurant. Das hängt wohl vom jeweiligen Verein ab, wie sie das regeln.

    Vielleicht einfach mal eine Rückmeldung?
    Schließlich konnte man ja auch direkt nach dem Hundeangriff, mit anschließender Krankenhausbehandlung, hier schreiben.

    Das meinte ich nicht.

    Klar, eine Rückmeldung wäre schön, aber auch das wäre kein "Beweis". So war es gemeint.
    Selbst wenn sie sich nun äußert, dass es Komplikationen gab oder lange im KKH oder was auch immer.
    Es wäre eine Rückmeldung, aber eben kein "Beweis".
    Den wird man im Internet nie bekommen.

    Ich würde mich gecrashtem Ellenbogen auch nicht hier reingucken, weil schreiben tut sicher weh.

    An ihrer Stelle täte mir das Lesen hier weh ...

    Ich bin ja auch eher pessimistisch, aber was würde denn als "Beweis" reichen? Photo von der Verletzung? Polizeibericht? Aktenzeichen? Brief vom Arzt?
    Klar, es kann hier alles Fake sein, habe schon die "lustigsten" Dinger erlebt.
    Aber ob die Geschichte nun stimmt oder nicht ... es ändert doch für niemanden etwas. Es gab nette Gespräche, hilfreiche Tipps für nachfolgende User (oder Leute, die über die Suche drauf stoßen), ...

    Vielleicht meldet sie sich irgendwann wieder ... oder auch nicht.


    Was mich ein bisschen wundert ist dass ihr beide genäht wurdet. Meines Wissens werden Bisse nicht genäht. Mein Hundebiss wurde damals nicht genäht (ist aber schon ein paar Jährchen her). Ist das heute anders?

    Das scheint von verschiedenen Faktoren abhängig zu sein:


    Verschluss der Hundebiss-Wunde per Naht
    Liegt der Hundebiss nicht länger als zwölf Stunden zurück, verschließt der Arzt die Wunde mittels einer Naht. Ist der zeitliche Abstand größer oder erfolgte der Hundebiss an den Händen, vernäht der Chirurg die Wunde in der Regel erst nach einigen Tagen, sofern der Wundzustand unauffällig ist.
    Verletzungen im Gesicht werden umgehend verschlossen. Dabei näht der Arzt kleinere Bisswunden zu. Bei größeren Schäden kommen unter Umständen Transplantate (etwa vom Ohrläppchen des Betroffenen) zum Einsatz.
    Mehrere Tage alte Hundebiss-Wunden im Gesicht verschließt der Arzt nach gründlicher Begutachtung und Säuberung ebenfalls umgehend. In große Wunden legt der Arzt unter Umständen eine sogenannte Drainage (z.B. auch bei einem Hundebiss an Gelenken). Über dieses System können Wundabsonderungen abgeleitet werden.
    Abgetrennte Körperteile näht der Arzt wieder an (Replantation).


    Gute Besserung an alle Beteiligten :)

    Zitat

    „Winnie hat ihn angebellt, das hat sie bei größeren Hunden öfter gemacht“, sagt Ilse Trauten. Dann der Schock: Der Polizeihund läuft über die Gleise auf den Yorkie-Mix zu und wirbelt ihn durch die Luft, zerfetzt ihm mit mehreren Bissen den Bauch.

    Das ist genau das, was doch hier im Forum immer wieder angemahnt wird.
    Kleine Hunde, denen man solche "Frechheiten" verzeiht und wenn es schief geht, wird gejammert.

    Würde man das "Diensthund" weglassen und der Halter des großen Hundes hätte aus seiner Sicht im Nervthread geschrieben, wäre die Reaktion sicher anders.

    Vielleicht liegt es an der Kürze des Zitates, aber "das hat sie öfter gemacht" klingt nicht so, als wäre die Frau sich dieser Problematik bewusst.

    Mir tut es um den kleinen Hund leid, aber von einem Diensthund erwarte ich irgendwie, dass er sich nicht einschüchtern lässt.